Aller guten Dinge sind 3!

Juhu, heute geht es weiter bei Maika aka Maikäfer. Der zweite Schritt zur Geburtstagssause will gezeigt werden. Meinen ersten Schritt – den Puppenkopf hatte ich euch schon vor zwei Wochen gezeigt, den durfte ich an Frau Käferin näht schicken, die nun einen zweiten Schritt damit machen musste. Ich muss sagen, die Idee wäre mir nicht gekommen, aber ich finde so wunderbar und es ist richtig toll geworden. Bin nun total gespannt, wie das fertige Werk aussehen wird.

Ich bekam meinen zweiten Schritt von Handmade by Karin, sie hat eine Elfe auf ein Stück Baumwolle gestickt und noch ein wenig Tüddelkram dazu gelegt. Ich bekam auch ein kleines Geschenk -Fimoknöpfe. Lieben Dank dafür.

Da saß ich nun vor Zwei Wochen mit meiner Aufgabe und ehe ich im entferntesten eine wirkliche Idee bekommen konnte, brach hier das Inferno los- Magen Darm und das „Wunderbare“, es hält sich hartnäckig. Toi, toi, toi bin ich bisher verschont gewesen, aber die Kinder spielen fröhlich Pingpong und jedes mal wenn ich denke, dass es nun vorbei ist, fängt wieder einer an. Somit ist meine ganze Zeit im Grunde darin gebündelt hier die Krankenschwester zu geben und in meiner Freizeit die Wäscherin. Deshalb fiel mein Beitrag in Schritt zwei auch sehr minimalistisch aus. So recht wollte mir nichts schnell zu nähendes einfallen und quasi die Vorlage für eine Kissen zu machen fand ich auch nur semi kreativ.

Es musste also etwas sein, dass recht flott geht und auch noch irgendwie passt. Da fiel mir dann mein Plotter ein – ein Schriftzug war dann der finale Gedanke.

Jetzt musste es natürlich noch passen – gut da bin ich mir jetzt nicht ganz so sicher, aber die Folie ist einfach witzig und passend. Meine Idee war, die verrückte Elfe freut sich, weil heute Freitag ist und sie ihre Reise zu ihrem neuen zu Hause antreten kann, deshalb gab es auch ein „fridayayay“!

Den Rest des Tüddelkrams und die Knöpfe – die ich mir als Knopfphobiker auch nicht wirklich ansehen konnte liegen natürlich weiter bei und finden vielleicht im finalen Schritt Verwendung. Somit hat nun…… die freie Bandbreite der Kreativität um sich mit diesem Bild auszutoben und das daraus zu zaubern, worauf sie wirklich Lust hat.

Als kleines Goodie habe ich ihr noch dazugelegt, einen Plott, diesen gab es am Valintinstag beim Kreativwerk2 als kleinen Valentinsgruß. Der Plott, den ich auf den Stoff gebügelt habe ist von Fred von Soho, ich hatte meiner Großen schon ein anderes Motiv aus der Serien auf ihren Pullover gemacht.

Nun geht mein Briefchen gleich noch auf die Reise (denn endlich kann ich mal das Haus verlassen) und wird dann hoffentlich morgen oder spätestens am Montag bei ….. eintrudeln.

Ich wünsche dir viel Spaß damit und bin gespannt, was du daraus machen wirst.

Noch flott meinen Beitrag verlinken und dann bin ich auch schon weg. Habt noch einen schönen Tag und ein tolles Wochenende, bleibt mir gesund!

Plott: Plotterdatei „lovely weekend“ – Fred von Soho

 

Himmlisch aufräumen

Einen sonnigen Dienstag wünsche ich euch, hier ist noch immer Ausnahmezustand und so langsam mag ich meinen Job als Krankenschwester so gar nicht mehr. Seit über einer Woche komme ich nicht wirklich zu irgendetwas und pflege abwechselnd eines der Kinder. Bisweilen bekommt man da echt einen Lagerkoller. Wie sieht es bei euch aus, seid ihr alle fit oder hat euch auch eine der Krankheitswellen erwischt? Wir freuen uns nun schon sehr auf den Frühling und das wir alle wieder gesund werden. Immerhin hatte ich es geschafft die Geburtstagsgeschenke für die Kleinste zu nähen.

Wir schenken unseren Kindern sehr gerne – neben ihren Wünschen – auch praktische Dinge. Dies kann zum Beispiel ein Bett sein, wie dieses Jahr, denn mit 3 kann man langsam mal in ein großes Bett wechseln, aber auch ein Beutel zum Ordnung halten war dieses mal dabei. Der Wolkenaufräumer von LunaJu ist da ein wirklich praktisches Teilchen. Bei vier Kindern fällt eine Menge Spielzeug an, da ist es wirklich wichtig, dass es ein gut ausgeklügeltes Ordnungssystem gibt, in dem die Einzelnen Teile ihren Platz finden. Für Playmobil, Lego und Bauklötze gibt es große Kisten, die Kapla Steine in ihrer eigenen Kiste und die Puppenklamotten in einem Köfferchen. Aber die Kleinste brauchte noch dringend etwas für ihre Kuscheltiere, da sie mittlerweile doch schon sehr viel Platz in ihrem Bett beanspruchen.

Den Wolkenaufräumer kann man aus verschiedensten Materialien machen, auch als Spielzeugaufbewahrung im Badezimmer ist er geeignet oder für die Klamotten an der Garderobe, Schals, Mützen und Handschuhe finden dort auch super ihren Platz und fliegen nicht wird durch die Gegend. Unseren werden wir – so denn dann endlich das Bett geliefert wurde – entweder ans Bett oder daneben hängen, das müssen wir dann noch sehen.

Damit es für unsere Maus mit dem Aufräumen etwas leichter ist, habe ich den Reißverschluss, anders als im Schnitt nach oben verlegt, so hat die Kleine einen größeren Eingriff und kann die Sachen einfacher hineinlegen. Toll ist auch der Reißverschluss, denn schon kleine Fingerchen alleine öffnen und schließen können.

Der Wolkenaufräumer ist sehr geräumig und bietet sehr viel Platz für eine Menge Kuscheltiere, da kann ich noch das ein oder andere nähen. Meine Einschätzung zum Schwierigkeitsgrad – Anfängergeeignet, durch die Applikationen und den Reißverschluss sollte man allerdings etwas geübt sein. Die Anleitung ist aber super beschrieben, dass man es wunderbar schaffen kann.

Eigentlich ist der Reißverschluss vorne senkrecht in der Mitte und stoppt über der Wolke, wer das nicht mag, kann ihn dann auch so wie ich einnähen, das ist nicht wirklich schwerer. Da ich innen eine „saubere“ Rückseite des Vorderteils wollte, habe ich es gefüttert, somit sieht man innen nur die Naht vom Zusammennähen des Vorder- und Rückenteils.

Die Kleine hat sich sehr gefreut und ihr Geschenk auch direkt eingeweiht. Nun warten wir tapfer auf das Bett, leider wurden wir gestern informiert, dass sich die Lieferung verzögern wird und wir noch länger als die 8 Wochen warten müssen. Somit bleibt uns noch etwas mehr Zeit zu planen, wie wir das Zimmer dann gestalten werden, bisher bin ich noch immer recht planlos.

Nun werde ich mich wieder weiter meinem Schicksal ergeben und das kranke Prinzenkind pflegen, wobei ich mal vorsichtig optimistisch bin und auf Holz klopfe, dass er morgen wieder in die Schule gehen kann.

Habt einen schönen Tag und bis bald!

 

Schnittmuster: Wolkenaufräumer – LunaJu

Stoff: Reste aus der Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Emil(y) go Dress – just for the girls

Oh man, welch eine Aufregung! Hier war die letzten Tage was los, mein Blog war weg, offline, gesperrt, was auch immer. Eigentlich wollte ich nur zwei Plugins updaten, aber dabei gab es eine Fehlermeldung und der ganze Blog war offline. OK, erst mal abwarten und als ich dann abends endlich wieder Zeit hatte mich damit zu beschäftigen wurde es immer schlimmer. Versuche ein Backup einzuspielen liefen schief und ich bekam die Meldung, dass ich keine Zugriffrechte hätte. Die Hotline vom Provider sagte mir dann, man sehe letzte Aktivitäten vom 06.01.2017- ahhhhh, seit dem hatte ich alles neu gemacht – Schluck! Mir wurde abwechselnd heiß und kalt. Da es schon spät war habe ich dann nichts mehr gemacht und nur gehofft, „Alles wird gut“! Am nächsten Tag erneut ein Backup geladen und dann ging wieder alles – zunächst! Da die Plugins noch immer nach einem Update verlangten dachte ich mir „no risk, no fun“ – super Idee, der Blog war wieder offline. Irgendwie haben wir es dann nun wieder ans Laufen bekommen und nun traue ich mich nicht mehr auch nur ein Update an diesem System zu machen. Leben wir nach dem Motto „Never change a running System!“

Was mir nun in dem ganzen Chaos aber eingefallen ist, ich habe ganz vergessen euch mitzuteilen, das wie umgezogen sind – ja wir! Nein, nicht die Familie Künstlerkind, sondern der Blog und ihr alle mit mir (zumindest hoffe ich das). So ganz habe ich mich noch nicht eingefitzt und habe auch noch nicht alles rausgefunden. Wie gefällt es euch? Die Entscheidung fiel mir nicht leicht und so ganz heimisch fühle ich mich auch noch nicht, aber so hat das ganze auf alle Fälle viel mehr Vorteile, alleine meine Linkparty kann ich nun schön auf meiner Seite darstellen und ihr werdet nicht mehr umgeleitet. Auf alle Fälle geht ein lieber DANK an Jana von Zum Nähen in den Keller und Stephan von sf-EDV.de.

Ansonsten ärgere ich mich über die Technik im allgemeinen, warum auch immer verschwinden permanent Dateien von meiner Externen Festplatte, somit sind dann Bilder weg, die ich euch zeigen wollte. Neu machen dauert oft und dann sind die Dateien plötzlich wieder da – magic! So auch meine Bilder von heute, unfassbar denn das Kleid ist so schön und meine Große trägt es sehr oft.

Also worum geht es heute – vor einiger Zeit habe ich euch schon meine riesen Sammlung von „Emil(y) Hoodies“ – Lilikidz gezeigt, da meine Dritte und auch die Große ihre Hoodies lieben und die Große am liebsten eigentlich nur Kleider tragen würde, musste ich natürlich auch mal die Kleidererweiterung testen.

Mit ihren fast 10 Jahren ist sie schon ein richtig großes Mädchen und ihr eigener Kopf wird immer deutlicher. Gut, ich kann für keines der Kinder einfach so etwas nähen – dann wird es nämlich nicht angezogen. Als die Große aber das Kleid sah, war sie sofort begeistert und ist losgewuselt um sich den Stoff auszusuchen. Das war allerdings gar nicht so einfach, denn aufgrund ihrer Größe brauche ich für sie schon etwas mehr Stoff und ihre erste Wahl fiel leider auf Stoffe, von denen schon nicht mehr ausreichend vorhanden war, das war dann kurz ein kleines Drama, aber dann konnten wir doch noch eine schöne Kombi finden. Da sie unbedingt die Schlittschuh Mädchen Applikation von Paul und Clara wollte, fiel die Wahl des Stoffes auf uni. Die Applikationsvorlage war in meinem Adventskalender drin und da ich sie selber so schön fand, juckte es mich natürlich auch sofort in den Finger diese zu nähen.

Die kleinen Schneeflocken sind wieder mit der Hand aufgestickt, ebenso das Gesicht und die Schnürung der Schlittschuhe. Wie man auf diesem Bild auch gut sehen kann, das Kleid erweckt den Anschein, dass es sich um eine Oberteil UND einen Rock handelt. Allerdings ist es ein Kleid, wobei im Ebook auch ein Tutorial enthalten ist, wie man das Rockteil als einzelnen Rock nähen kann. Auch zu sehen – die geteilten Arme, das war aufgrund von fehlender Stoffmenge und der Verhinderung von einem zu langweiligen Oberteil von Nöten, gut – der Ärmel ist etwas lang geraten, irgendwie habe ich da beim vermessen etwas geschielt.

Wenn man mag, kann man dem Kleid auch einen Loopkragen oder eine Kapuze verpassen oder den Rock aus Webware nähen, das Tochterkind wollte aber lieber einen normalen Rundhalsausschnitt, was ich auch absolut OK finde, mit Kapuze ist es aber auch sehr niedlich.

Wenn ihr das Kleid nähen möchtet, müsst ihr euch vorher das eBook Emil/y Basic oder Emil/y goes Hoodie besorgen, denn das Kleid ist nur eine Erweiterung!

Der Schnitt an sich ist schon für Anfänger geeignet, oft sind die Anleitungen für Ballonröcke oder Kleider etwas kryptisch, aber in diesem Schnitt ist es super erklärt und die Variante auch leicht umzusetzen. Die Applikation an sich habe ich etwas anders gemacht, der Clou war, dass man nur den Pulli und die Schleife appliziert und den Rest nähmalt, irgendwie konnte ich mir das mit hellem Garn nicht so hübsch vorstellen, deshalb habe ich die Vorlage einfach klassisch appliziert – kreativer Freiheit sei dank.

 

Schnitt:

Größe: 146

Stoffe:

  • blauer Sweat- Tante Hilde
  • Jersey mit Möwen – Achterwahn
  • Reste aus der Stoffkiste

Fotos: Tanja Hartinger

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Let the Party started,….

Happy Birthday Maika aka Maikäfer, wir alle feiern mit Dir Deinen 3 Bloggeburtstag! Auch dieses Jahr gibt es wieder eine tolle Aktion bei der ich sehr gerne dabei bin. Denn „Aller guten Dinge sind 3“!

Das klingt jetzt für den uneingeweihten Leser etwas kryptisch, die diesjährige Aktion gliedert sich in 3 Schritte.

  • Schritt 1: Jeder Teilnehmer hat sich angemeldet und hatte Zeit sich etwas auszudenken und zu werkeln. ABER – kein fertiges Werk, man soll etwas anfangen und diesen Anfang an eine ausgeloste Person verschicken.
  • Schritt 2: Jeder bekommt ein angefangenes Teil und arbeitet weiter daran, aber stellt es nicht fertig und versendet es wieder an eine weitere ausgeloste Person!
  • Schritt 3: Das Teil wird finalisiert und verbleibt bei einem.

Klingt alles super, allerdings war für mich die Herausforderung – was soll ich machen! Es sollte etwas sein, dass man gut fertigstellen kann, aber Potential hat über zwei Etappen zu gehen. Jeder soll sich individuell damit beschäftigen können und es sollte auch nicht zuuuuuuu aufwändig sein. Joa, hat super geklappt! Ich habe Pläne gemacht und verworfen, neue Pläne gemacht und wieder verworfen und ahhhhhhhhh, bin fast verrückt geworden weil mir nix einfiel. Dann, eines Abends hatte ich den Gedankenblitz:

Es ist etwas, was zwar nicht ungewöhnlich für mich ist, aber was ich nicht so oft mache und dementsprechend auch nicht oft zeige. Wer mir schon ein wenig folgt, hätte bestimmt auf etwas appliziertes getippt, oder evtl. ein Kuscheltier, aber nein, ich habe mich für…..

… den Kopf einer Waldorfpuppe entschieden. Gut – so ganz unaufwändig sind diese Puppen jetzt nicht, aber je nachdem welche Art man macht, gehen sie doch recht flott. Der Kopf an sich ist eines der aufwändigsten Teile, wenn der gemacht ist, geht es in der Regel recht gut voran.

Zunächst habe ich aus der Watte eine Kugel geformt und diese in den Verbandsschlauch gefüllt, unten wird es mit einem dicken Garn fest verschlossen.

Soweit so gut, um dem Gesicht ein wenig Kontur zu verschaffen müssen die Gesichtspartien abgeschnürt werden – klingt brutal, ich weiß.

Das bedarf auch ein wenig Geschick, bei meiner ersten Puppe habe ich damals auch Hilfe gehabt. Unser Kindergarten bietet hin und wieder Puppennähkurse an und da bin ich immer sehr gerne dabei, das macht unheimlich viel Spaß und man lernt auch immer wieder etwas dazu.

Nachdem die Konturen stehen, wird der Kopf mit Trikot umhüllt, welche Farbe man da nimmt, ist jedem selber überlassen, ich nehme immer Hautfarbe.

 

Der Stoff muss sehr straff über die Kugel gespannt werden und die Nähte verschließt man mit dem Matratzenstich, noch am Hals abschnüren und das Grundgerüst steht.

So habe ich dann auch meinen Kopf mit einer kleinen Karten auf die Reise geschickt. Ich habe mit Absicht keine Haare daran gemacht und auch das Gesicht habe ich frei gelassen. Ich finde, das sollte die Besitzerin selber auswählen, denn das spiegelt die Persönlichkeit der Puppe wieder.

Ich hoffe mein „Wichtel“ steht jetzt nicht ganz hilflos da und kann damit nichts anfangen. So schwer ist es nicht und wenn gar nichts geht, ich habe hier ein paar Ideen.

Ganz viel Spaß dabei und ich bin schon gespannt, wie die Puppe am Ende aussehen wird, vielleicht wird es auch ein Schnuffeltuch mit Kopf oder, oder, oder…. Man weiß es nicht.

Jetzt schaue ich mir erst mal in Ruhe die Sachen der anderen an und versuche zu eruieren, welches sich auf den Weg zu mir machen wird.
Falls ihr auch gerne mal eine Puppe nähen möchtet, das Buch Die Waldorfpuppen – wie man sie macht, wie man Ihr Kleider näht vom Verlag Freies Geistesleben.

Habt einen schönen Abend!

Helau, Alaaf der Fasching naht!

Einen wunderbaren Tag euch da draußen, irgendwie bin ich diese Woche komplett durcheinander, bei mir ist heute Donnerstag und so habe ich fast mein Kind geschnappt um zu einem Treffen zu gehen. Zum Glück hat mein Mann mich noch früh genug gebremst und mir geholfen den richtigen Tag zu finden. Man, man, ein wenig mehr Schlaf wäre ganz dringend angeraten.

Was soll es, es ist noch mal jut gegangen und wer in Düsseldorf wohnt ist eh ein wenig jeck. Damit wären wir auch direkt beim Thema – Karneval! Seid ihr alle schon fleißig in der Planung oder sogar schon mitten drin oder fertig? Die Planung ist bei uns in vollem Gange, die Große möchte als germanische Göttin gehen (ja kleiner hatte sie es nicht). Ganz von ungefähr kommt der Wunsch allerdings nicht, denn in der aktuellen Epoche ihrer Klasse werden gerade die Germanen behandelt und deshalb ist dies auch das Motto des diesjährigen Festes. Beim Prinzen dreht sich derzeit alles um Märchen, die Klasse wird als riesiges Märchenschloss dekoriert und alle Kinder können sich in eine Märchengestalt ihrer Wahl verwandeln. Bisher steht Zwerg ganz vorne auf der Liste. Unser Rockstar ist da ganz cool, für den Kindergarten gibt es bisher noch kein Thema, aber sie hat beschlossen als Unterwasserprinzessin zu gehen – nee super Idee da habe ich natürlich sofort massig Ideen! Zum Glück ist die Kleinste da noch ganz entspannt und zieht das an, was ich beschließe – bis jetzt bin ich aber noch planlos.

Damit ich euch aber schon mal ein wenig inspirieren kann, zeige ich euch mal die privaten Kostüme von letztem Jahr. Den Luke hatte ich euch zwar letztes Jahr schon gezeigt, aber die Kostüme der anderen drei fehlten noch.

Dann geht’s mal los:

Wie gesagt, der Prinz ging als Luke Skywalker, aber was ist schon ein Luke ohne seine Prinzessin Leia, eben – da fehlt etwas, deshalb hat ihn meine Große unterstützt.

 

In unserer Familie ist der Papa eindeutig der Star Wars Nerd und der Prinz ist mittlerweile auch schon komplett im Thema, die Große mag es auch, ist aber nicht so extrem infiziert, aber doch stark genug um sich als Lea zu verkleiden. Nach eingehender Recherche wie die Charaktere denn überhaupt gekleidet sind ging es auch schon los. Der Stoff war nach etwas grübeln und suchen dann auch sehr schnell gefunden – für das Oberteil und die Hose von Luke wurde es ein Canvas und für Lea Jersey und Teddystoff. Da die meisten Kostüme von Lea sehr knapp und bauchfrei waren, wurde unser Kostüm ein wenig abgewandelt, damit sie es auch mit warmer Kleidung draußen beim „Zoch“ tragen kann. Eine kleine Anleitung zu diesen beiden Kostümen und auch noch vielen weiteren Ideen findet ihr bei der Nähszene, welche Schnitte ich hier verwendet habe verlinke ich euch am Ende des Beitrags.

Meine beiden waren so happy und haben die Kostüme tagelang getragen. Das praktische an der Hose von Luke war, dass sie im Grunde auch als Alltagshose zu gebrauchen ist und er sie so auch noch unabhängig von Karneval tragen konnte. Das Lea Kostüm konnte bis auf die Leggings nur als Kostüm genutzt werden wobei sie auch das Oberteil ganz oft so in die Schule angezogen hat.

Unser Rockstar war etwas – ja wie nennen wir es? Im Kindergarten gab es das Thema Feen und Elfen und sie war dann ein Elfenschmetterling, total praktisch, wenn auch etwas aufwendiger zu nähen.

 

Der Schnitt fürs Oberteil ist von Killertasche, auch das Lea Oberteil ist mit dem gleichen Schnittmuster entstanden. Bisher gibt es ihn noch nicht zu kaufen, nur als Jacke. Die Idee dieses Schnitts finde ich einfach cool und man kann sich da komplett kreativ austoben. Unter der Jacke ist es mit den Flügeln etwas schwierig, aber da ich sie aus Jersey genäht habe lassen sie sich gut reinfummeln. Wer mag, kann sie natürlich auch abnehmbar nähen, dann kann man das Oberteil auch mal nur so tragen. Mit einer Leggings ist das Kostüm auch schon komplett und fertig. Cool finde ich auch die Kapuze, bei Lea habe ich darauf verzichtet, aber als „Schmetterling“ oder Superheld braucht man sie unbedingt!

Die Kleinste darf natürlich nicht leer ausgehen und da ich gerade so schön im Fluss mit dem „Killershirt“ war, wurde sie kurzerhand zu einer Superheldinprinzessin. Total witzig und der Umhang ist abnehmbar.

 

Meine kleine Heldin ist doch echt putzig in diesem Outfit. Das Cape ist mit Druckknöpfen verdeckt ans Oberteil geknöpft und kann ganz einfach abgenommen werden. Unser Wuselchen wollte es aber immer dran behalten, als ich es nach Karneval abgemacht habe damit sie das Oberteil auch noch so tragen kann wurde sie etwas maulig, denn das wichtigste Accessoire fehlte. Also wurde das Oberteil fortan weiter mit Umhang getragen und auch kräftig „Helau“ gerufen, denn das hat sie an ihrem letzten Karneval sehr begeistert. Sie ist halt ein echtes Düsseldorfer Mädel, ihren ersten Umzug hat sie mit 2,5 Wochen erlebt, da noch bei Mama im Tuch und unverkleidet, aber das prägt.

Ich hoffe ich konnte ich ein wenig inspirieren, unsere diesjährigen Kostüme werde ich euch dann später zeigen – wenn ich es geschafft habe meine Gedanken in Stoff zu übertragen. Habt noch einen schönen Tag.

 

 

Schnitt:

Größe: 86,98,116 und 140

Stoff: Canvas beige und braun, Jersey weiß und grau, Lovely Drops  – Michas Stoffecke, gestreifter Jersey – Tante Hilde , blauer Sweat – Caro von Jordan und roter Jersesy – Kleewald

Fotos: Daniel und Tanja Hartinger

 

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Krabbel, krabbel die Ameise

Ihr Lieben da draußen, ich grüße euch und freue mich, dass ihr alle da seid. Ich weiß, dass ich nur sporadisch etwas zeige, aber gerade ist viel zu tun, die Geburtstage der vier Wilden stehen an, das Leben 1.0 fordert mich derzeit sehr und auch im Hintergrund laufen viele neue spannende Sachen. Oftmals bin ich dann einfach mit dem Kopf nicht so beim Schreiben wie ich es gerne wäre und bevor ihr Mist schreibe – dann doch lieber seltener und das vernünftig.

Leider hat auch dieser Beitrag lange warten müssen, bis ich ihn endlich mit euch teilen kann, dabei ist es eines meiner echt coolsten Teilen welches letztes Jahr entstanden ist und die Große ist total happy darüber.

Wie ihr wisst, wird im Hause Künstlerkind gerne und viel appliziert und je aufwändiger die Sachen sind um so besser. Auch mag ich verrückte Motive und gerne auch für die Großen Kinder nichts mit niedlich und Plüsch. Da kam die Applivorlage „Anton & Antonia“ Disco Ameisen von Fusselfreies hier absolut MEGAMÄSSIG an und meine Große schrie direkt, dass sie unbedingt am liebsten alle Ameisen hätte – ja nee, is klar!

 

Da die Ameisen recht groß sind, begann natürlich die Suche worauf sie appliziert werden sollen. Kurz vorher hatte ich für die Schwester einige Hoodies von LiliKidz genäht und weil sie die so toll fand, war die Entscheidung des „Hintergrundes“ schnell getroffen. Die Stoffwahl war dann eher die Herausforderung, denn da mischte der Künstlerkind Papa ordentlich mit und hat uns dann alles zusammengestellt. Irgendwie fand ich dann, dass den Disco Ameisen irgendwie noch etwas fehlt und so entstanden dann die Scheinwerferkegel, denn wer eine echte Discoqueen ist, der braucht auch das richtige Licht! Ich kann euch sagen, dieser Hoodie ist eines meiner aufwändigsten Werke überhaupt und hat allein durch die Applikationen eine Menge Zeit in Anspruch genommen.

Da meine Applikationen meistens mit passendem Garn und wirklich Schichtweise appliziert werden war es ein ewiges hin und her zum Bügelbrett und an der Maschine um das Garn zu wechseln. Bei der Ameise mit dem Rekorder habe ich auch etwas geschummelt, denn die ganz kleinen Knöpfe habe ich mit der Hand gestickt, denn die Vorlage war mir dann doch zu fummelig. Auf alle Fälle passt der wunderbare Streifenjersey hervorragend zu den Disco Ameisen, mittlerweile ärgere ich mich, dass ich nur 50cm gekauft habe und er nun leider schon leer ist.

Wie man sieht, bestehen die einzelnen Ameisen aus vielen kleinen Details und auch mehreren Ebenen die einzeln aufgebracht wurden, an manchen Stellen sind es bis zu 7 Stofflagen die übereinander liegen. Also, ich finde die Ameisen echt absolut cool und so schön schräg. In dem Set sind noch viel mehr Motive und Sprüche, aber dafür reichte der Pullover nicht aus und so kann ich hoffentlich bald mal wieder eine andere Ameise applizieren.

Natürlich gibt es auch wieder eine Einschätzung, die Vorlage ist in jedem Fall eher etwas für Fortgeschrittene, sie ist sehr detailreich und besteht aus vielen auch recht filigranen Teilen. Auch sind sie sehr zeitaufwändig, was man nicht unterschätzen sollten. Die dazugehörigen Schriften habe ich bisher nicht ausprobiert, für dieses Teil wäre es dann auch zu viel des Guten gewesen.

Für mich ist die Applikationsvorlage eine der coolsten in meiner Sammlung, die Meisten sind eher für die beiden Kleinen geeignet weil sie doch sehr kindlich sind, aber mit fast 10 Jahren mag die Dame es doch etwas fetziger (sagt man das heute noch?).

Falls ihr nicht applizieren könnt oder mögt, das Motiv gibt es auch als Plottermotiv, ich überlege schon eine Weile sie mir auch zu besorgen, aber noch gewöhnen sich mein Plotter und ich aneinander, so dass ich mich erst mal mit simpleren Motiven zufrieden gebe.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, heute muss ich mal wieder in die Schule, da hat der Künstlerkind Papa mal Ruhe vor der Nähmaschine – auch mal schön.

Schnitt:

Größe: 140

Stoffe:

Fotos: Tanja Hartinger

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Luftikuss – zum kuscheln schön

Da bin ich heute noch mal (auf meiner Facebookseite habe ich heute schon gepostet), man man ich werde alt! Da habe ich doch total vergessen euch etwas zu zeigen. Das ist mir ganz blöd durchgerutscht, denn ich hatte die Bilder einfach falsch abgespeichert und so sind sie mir unangenehmerweise aus dem Blick gefallen und meine Demenz hat es – trotz dass ich das Kissen täglich sehe – gelöscht. Aber nun habe ich sie endlich entdeckt und kann sie euch zeigen. Jetzt seid ihr bestimmt schon ganz gespannt, was ich da kryptisches vor mich hin stammel.

Wir ihr wisst sind hier Kuscheltiere hoch im Kurs, aber auch andere Kuschelsachen sind toll und vor allem, wenn sie einfach mal etwas anders sind als der Mainstream! So ist es nämlich beim „Luftikus“ von LunaJu. Ein Kissen in Form eines Heißluftballons fürs Kinderzimmer, Wohnzimmer oder aber auch für lange Fahrten im Auto. Der kleine Korb hat quasi ein Geheimnis, man kann z.B. ein kleines Büchlein oder andere Kleinigkeiten hineinstecken.

Mein ursprünglicher Plan war es dieses Kissen für meinen Prinzen zu machen, habe ich doch Stoffreste von seinem Fischerhemd und einer Sommerhose verwendet. Aber schon im Tun merkte ich, dass ich etwas für mich werkeln, denn die weitere Farbgestaltung der Wimpelkette und das Band am Korb sind einfach meine Lieblingsfarben und so landete der „Luftikus“ auf meinem Sofa und ich kann immer mit ihm kuscheln.

Ich finde ihn auch als Geschenk super, allerdings gab es gerade keine Babys denen man ein Geschenk hätte machen könnte und die anderen zu beschenkenden hatten andere Wünsche. Nein, ich suche keine Ausrede warum ich ihn behalten musste!

Wie man sieht beinhaltet der Heißluftballon eine weitere meiner Leidenschaften und zwar das Applizieren. Die Sterne und die Wimpelkette werden appliziert, in meinem Fall habe ich für die „Schnur“ Schrägband und Zackenlitze verwendet und ansonsten Reste aus der Jerseykiste. Die „Seile“ sind aus Bäckergarn, meine Stoffe die ich bei „Caro von Jordan“ kaufe werden damit zusammengehalten und ich fand sie total passend für den Ballon. Leider habe ich die Tage gesehen, dass sich eine Schnur gelöst hat, da habe ich eventuell nicht ganz sauber gearbeitet. Passiert, aber zum Glück kann ich es selber ja wieder beheben.

 

 

Meine Einschätzung zu diesem Schnitt: Es ist definitiv für Anfänger geeignet, die Applikationen sind auch nicht schwer und man kann ein paar neue Dinge lernen. Die Anleitung ist wunderbar erklärt und bebildert, somit absolut schaffbar. Im Gegensatz zur Anleitung sieht mein Ballon auf der Rückseite genau so aus wie auf der Vorderseite, ich mag das lieber.

Jetzt wünsche ich euch noch ein schönes Restwochenende, ich hoffe ich finde heute noch etwas Zeit zum Drahthäkeln, gestern habe ich die halbe Nacht mit meiner Freundin gequatscht und geplant und vor allem neuen Draht und Verschlüsse bestellt. Ich freue mich schon so sehr darauf.

Schnitt: Heißluftballon Luftikus – LunaJu

Stoff: Reste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Alle guten Dinge sind 3!

Ok, bei uns eigentlich 4, aber da es heute um den Bloggeburtstag von Maika aka Maikäfer geht, ist 3 die Zahl der Wahl! Wahnsinn, schon der DRITTE Geburtstag. Ich weiß noch wie viel Spaß mir der 2. Geburtstag gemacht hat, die Käferwanderkiste wanderte ein paar Wochen von Blog zu Blog und jeder durfte sich etwas aussuchen und dann auch ein eigenes Werk auf die Reise schicken.

Dieses Jahr gibt es eine neue Idee und ich finde sie wahnsinnig spannend, denn ich habe noch keinen Plan, was dann da auf mich zukommen wird, an dem ich weiterarbeiten darf und was dann letzten Endes bei mir landen wird.

Der Plan ist folgender (auch nachzulesen bei Maika im Blog:

„Alle guten Dinge sind 3“ bedeutet feiern in 3 Schritten.

Und das heißt folgendes:

Wir werkeln gemeinsam – in 3 Schritten.
 
Schritt1: Eine beginnt und sendet diesen Beginn zu einem festgelegten Zeitpunkt an eine ihr zugeloste Teilnehmerin.

Schritt2: Die hat dann etwas Zeit, um daran weiterzuwerkeln und sendet diesen Fortschritt – wieder zu einem festgelegten Zeitpunkt – an eine weitere zugeloste Teilnehmerin.

Schritt3: Diese Empfängerin arbeitet weiter daran und darf das Ergebnis am Ende behalten.

Wenn das nicht aufregend ist, ich grübel jetzt schon ein Weilchen, was ich anfangen könnte. Wenn ihr auch Spaß daran habt, bis zum 25.01.2017 könnt ihr euch noch verlinken.

Applizieren im Hochdurchsatz

Einen wunderschönen guten Morgen, eine neue Woche startet und bei uns läuft schon wieder alles auf Betriebstemperatur. Heute wollte ich endlich mal wieder eine Applikation machen und natürlich noch einen Plot ausprobieren, mal sehen, ob das alles so klappt wie ich es mir vorgenommen haben, denn auch heute ist der Tag eigentlich schon voller als voll. Aber die Geburtstagsgeschenke und Einladungen für den 3. Geburtstag der Kleinsten müssen nun mal langsam beginnen.

Aber vorher zeige ich euch drei wunderschöne Applikationen von Frau Fadenschein die schon letztes Jahr entstanden sind, ich finde alle unglaublich schön, wobei ich sagen muss, dass mir „Mimi“ ein kleines bisschen besser gefällt, ist halt irgendwie so Mädelstüddelkram. Aber die anderen beiden sind dafür eben auch Jungstauglich und somit für alle etwas.

Wie immer sind alle Applikationen wieder wunderbar erklärt, langsam gehen mir bei Berichten über die Vorlagen von Frau Fadenschein einfach die Superlativen aus, aber wer schon mal eine getestet hat, der wird mir recht geben. Allerdings sollte man nicht gerade blutiger Anfänger sein wenn man die Motive applizieren möchte, denn man sollte schon ein paar Kniffe beherrschen um auch ein sauberes Bild erreichen zu können.

Was habe ich denn dieses Mal für Applikationen im Gepäck? Zum einen haben wir da „Rentier Ralf“, den kleinen Bruder von Rudolf und mit einem schicken Pullover, Schal und Mütze kann er bei diesen Temperaturen super draußen rumhopsen.

 

Mittlerweile appliziere ich fast alles auf ein extra Stück Stoff, das hat den Vorteil, dass man am Ende nur einen Faden im Shirt hat der das Kind eventuell stören könnte. Da die Vorlage in original Größe recht groß ist, war es gar nicht so einfach ein passendes Teil zu finden auf das ich applizieren konnte, den Mini ist dann doch eben noch mini. Den Schal kann man wahlweise komplett applizieren oder aber wie ich die Enden einfach baumeln lassen. Diesen frei herumhängenden Schal finden die Kinder total schön, sie spielen ständig daran herum.

Dann gab es für die Schwester „Oskar Eisbär & Emil Pinguin“, wie das bei uns so ist, wenn der eine etwas bekommt schreit mindestens ein Zweiter, dass er/sie auch eins haben wollen. Oskar der Eisbär mit seinem Kumpel Emil dem Pinguin sind natürlich auch für das warme Wetter gerüstet. Man hat die Wahl „Emil“ neben oder auf Oskar zu platzieren, ebenso auch wieder die Möglichkeit mit dem Schal zu variieren.

Der Rockstar hat sich für den Pinguin neben dem Eisbären entschieden, ich liebe es, wenn die Figuren etwas schäl gucken, das sieht einfach immer witzig aus. Wenn ich vorher gewusst hätte, worauf die fertige Applikation kommen soll, hätte ich sie auch so an den Rand platzieren können, dass ich sie mit Nahtzugabe ohne hässlichen Rand am Saum befestigen hätte können. Da die Wahl des Trägerteils aber eine fast unendliche Geschichte geworden wäre, ist es jetzt so, wie es ist.

Und nun kommen wir zu meinem persönlichen Highlight – „Mimi und der erste Schnee“! Zwar habe ich auch eine Schlittschuhläuferin als Freebook erstellt, aber vergleichen kann man beide nicht und diese ist einfach eher eine niedliche Kinder taugliche Variante. Irgendwie fand ich, dass das Motiv auf ein kuscheliges Teil muss, eine Jacke, oder einen Kuschelpulli. Letztes Jahr habe ich  für die Kleinste den Svensson von Smalino genäht, damals war er doch noch etwas reichlich, aber dieses Jahr passt er richtig gut und da ich schon immer fand, dass da etwas fehlt, habe ich kurzerhand die „Mimi“ auf den Rücken gemacht.

Dazu trägt die Dame von Welt noch ihre „BaggyLu“, die passt auch noch immer tadellos. Die Schneeflocken habe ich mit der Hand aufgestickt, da meine Maschine keine wirklichen extra Stiche hat und ich echt zu faul war pro Flocke 2-3 Stiche zu machen und dann die nächste Linie zu nähen, so erschien mir diese Variante doch als einfachere Lösung. Ebenso sticke ich die Schnürsenkel und die Details im Gesicht mit der Hand, ich kann das so besser und ich bilde mir ein, dass es sauberer aussieht. Leider gibt es bei uns so gar keinen Schnee was die Kinder sehr bekümmert und so sitzen sie täglich hoffend am Fenster ob nicht doch etwas vom Himmel kommt.

Nun gut, ich muss los und die Kinder zur Schule und zum Kindergarten bringen, habt einen schönen Tag, bis bald!

Schnitte:

Stoff:

  • Jersey (Betty Butterpop by Jolijou und Cord – Kleewald
  • Kuschelsweat – Caro von Jordan
  • Applikationen – Reste aus der Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Künstlerkind lernt Schmuck zu stricken!

Ich grüße euch und wünsche euch einen wunderbaren Sonntag! Heute ist es bei uns etwas ruhiger, die Große hat bei einer Freundin übernachtet und ist auch noch dort und der Künstlerkind Papa sägt gerade Stöcke für die Schule, so entspanne ich mich mit den drei anderen und wir kuscheln, spielen und futtern Zaubernüsse.

Gestern hatte ich einen wunderbaren Tag, ich war mit einer Freundin auf einem Workshop zum Thema häkeln/stricken mit Draht. Neulich sah ich in einer Gruppe eine wunderschöne Kette aus Draht und schrieb Stefanie von Design-Atelier Stefanie Mohr direkt an. Dabei erfuhr ich, dass sie auch Workshops gibt, in denen man lernen kann wie man das macht. Lustiger Weise hat meine Freundin zeitgleich mit ihr geschrieben ohne das wir voneinander wussten. Etwas später schrieb ich eben diese Freundin an und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte mit mir zu einem Workshop zu gehen. Tja und gestern war es dann auch schon so weit. Wir wurden mit ganz viel Schnee empfangen (in Düsseldorf liegt nix) und dann durften wir uns im Showroom umsehen. Oh Hilfe, am liebsten hätte ich mich dort quer durch das Sortiment geshoppt, so schön sind die Sachen, aber man muss auch noch Wünsche haben können, sonst wäre es doch langweilig. Dann ging es an den Arbeitstisch, dort lag schon alles für uns bereit und als kleines Goodie gab es frisches Obst, Kekse und Getränke. Mit uns waren noch zwei weitere Teilnehmerinnen dabei und nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, ging es auch schon los.


Ich muss ja gestehen, ich hatte mich noch nicht zu dem Thema belesen und so konnte ich mir auch gar nicht vorstellen, wie das nun tatsächlich funktionieren könnte. Aber dafür waren wir da und los ging es. Es gibt eine sogenannte Basis, das ist ein vorgestricktes Stück und an diesem beginnt man dann mit seinem tatsächlichen Werk. Davor mussten wir uns aber erst für eine Farbe entscheiden, die Qual der Wahl – es wurde anthrazit.


Dann sollten wir unsere ersten Maschen machen, dafür erst mal die richtige Haltung einnehmen und anfangen. In meiner Vorstellung hätte ich schon eine komplett falsche Haltung eingenommen und mich somit die ganze Zeit verkrampft. Wobei ich sagen muss, man muss sich daran gewöhnen, denn ich habe mich immer wieder dabei ertappt, das ich langsam in die falsche Haltung gerutscht bin. Nun wurde fleißig Reihe um Reihe gestrickt, mal ging die Masche leichter, mal schwerer und von gleichmäßig war ich sehr weit entfernt. Aber ich kam erstaunlicherweise richtig schnell voran und schon bald hatte ich meine geforderte Länge erreicht. Noch konnte ich mir aber nicht vorstellen wie aus dieser „Wurst“ ein Ring entstehen könnte. es gab noch ein paar andere Handgriffe und Arbeitsschritte die ich tätigen musste bis mein Ring optisch ein Ring war. Nun nur noch auf meine Größe bringen und dann war er fertig – mein erster Ring! Also, ohne mich selber loben zu wollen bin ich wirklich stolz auf mich. Das war mein aller erster Versuch und am Ende direkt mit einem fertigen und passenden Ring dort zu sitzen war schon richtig toll.


Nachdem alle soweit waren gab es eine kleine leckere Pause mit Flammkuchen (extrem lecker) und dann ging es an die Blume. Oh mein Gott, das war etwas. Anfangs war es fast „leichter“ als der Ring, denn die Basis war nun größer und somit hatte man richtig viel Platz zum arbeiten. Allerdings musste man schon ziemlich schnell Maschen zusammennehmen und da wurde es sehr schnell sehr eng und richtig friemelig, Ich kann euch sagen, da wurde ich echt gefordert. Aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, jetzt suche ich noch eine Kette an die ich meinen Anhänger machen kann.


Auf alle Fälle bin ich total angefixt und habe schon direkt beim Künstlerkind Papa nach Werkzeug ersucht, zum Glück hat er das ein oder andere schon da und da wir die Häkelnadel, die Basis und unsere Rolle Garn behalten durften kann ich zumindest schon mal ein bisschen weiter üben um einfach auch geschickter zu werden. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf einen weiteren Kurs und kann euch dieses Handmade Projekt wärmstens empfehlen.

Bis bald…..

 

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