Ein kleiner Blick durch das Schlüsselloch 

Ich habe schon fleißig genäht und finde die ??? richtig niedlich. Es ist spannend zu sehen wie es läuft und wie kreativ alle zusammen arbeiten. 

Mir macht es richtig viel Spaß und das Ergebnis ist bestimmt richtig gut.  

Bisher sind mein Hauptmodel und ihre Aushilfskollegin etwas unwillig beim fotografieren, aber ich hoffe heute bei dem schönen Wetter auf fröhliche Kinder und gute Bilder. 

Für euch gibt es nur einen winzig kleinen Einblick auf zwei meiner drei Kombinationen. 

  
Es bleibt spannend!

Strandkleid mit Künstlerkind!

Kinderkleidung nähen ist eine wirklich schöne Sache, vor allem sind die Teile recht klein und übersichtlich, auch hält sich der Stoffverbrauch in einem überschaubarem Rahmen. Das ganze ändert sich, wenn man für Erwachsene näht, für mein Strandkleid habe ich 2,5m Leinen verbraucht, allein die Länge braucht schon etliche cm.

Nun hatte ich aber dieses Kleid gesehen und wollte es unbedingt haben, das ich wie letztens beschrieben an einem heißen Sommertag zum Stoffhändler gefahren bin.

Allein das bügeln der Stoffmassen fand ich müßig, da aber der Weg das Ziel ist habe ich mich auch bei 35°C Außentemperatur dieser Aufgabe gestellt.

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Danach begann eigentlich erst das Drama! Das Schnittmuster (ein Freebook) war nicht ganz so passend und entsprach nicht in allen Punkten meinen Vorstellungen. Auch die Anleitung war etwas minimalistisch was die Sache nicht erleichterte.

Geändert habe ich die Länge, die war mir im Original optisch zu kurz, wobei sie mir nun etwas lang erscheint, aber das kann man gegebenenfalls auch noch mal ändern. Außerdem wollte ich es noch ein wenig mehr ausgestellt haben, zum Glück habe ich vorher nochmal gemessen und mir meinen ersten Plan anhand eines Maßbandes visualisiert, sonst hätte ich jetzt ein Kleid mit der Breite eines Autos, was wohl eher merkwürdig aussehen würde.

Ich muss ja sagen, ich bin wirklich nicht der Kleider oder Rock Typ, so was habe ich zu meiner Hochzeit getragen oder auf einem Ball, aber im normalen Alltag habe ich sie bisher als unpraktisch und für mich nicht passend erachtet. Nun ja, das Kleid ist zwar nicht perfekt, es bedarf noch einiger Optimierungen (ua ein Abnäher im Brustbereich), aber das kann ich im Winter machen wenn das Kleid nicht gebraucht wird!

Für den Strand war es richtig super und wenn es heiß ist trägt es sich durch seine lockere Form bestimmt gut, nur beim Treppensteigen, vor allem mit einem Baby auf dem Arm und naturgemäß bepackt wie ein Lastentier ist es leider etwas unpraktisch da man es vorne hochraffen muss um nicht auf den Saum zu trampeln. Aber da wir bei uns nicht wirklich Treppen steigen müssen habe ich Glück.

Ich weiß ihr seid neugierig und gespannt auf ein Tragefoto, ich habe auch lange überlegt, ob ich mich dem hingeben möchte, aber kann man es der Netzgemeinde wirklich zumuten?

Der Künstlerkind Papa hat zumindest alles getan um ein einigermaßen brauchbares Foto von mir zu schießen (ich hasse es fotografiert zu werden), deshalb will ich nicht so sein und zeige euch ein Bild.

Was mir noch einfällt, im Zuge des Kleid nähens kamen mir noch mehr Ideen für Oberteile aus Leinen, mal sehen, wenn ich passende Schnitte für meine Ideen finde gibt es vielleicht nächsten Sommer neue Klamotten für mich. Aber auch das Kleid werde ich nochmal nähen und es direkt optimieren, um es dann aber perfekt auf meine Figur anzupassen werde ich mich mit meiner Mama hinsetzten und das Schnittmuster verändern damit es wirklich sitzt, für einen Ersten Versuch ist es trotzdem ganz OK. Auch möchte ich noch andere Farben versuchen und eventuell etwas aus einer Leinen/Baumwoll Kombination machen, mal sehen, ich tüftle noch.

Nun will ich euch aber nicht mehr länger auf die Folter spannen und präsentiere euch endlich das Kleid nebst Inhalt:

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Schnittmuster: Soulful sewing Projekts

Stoff: Leinen

Stoffhändler: Caro von Jordan

Location: Grömitz Strand

Fotos: Daniel Hartinger
Einen schönen Tag an alle!

Knoblauch Spaghetti mit Pilzen und Kräutern

Guten morgen, wir starten mit einem neuen Testrezept in die Woche! Meist teste ich doch eher die Backrezepte, aber diese mal musste der Künstlerkind Papa auf meinen Wunsch etwas herzhaftes kochen, hab mich schon seit dem Urlaub darauf gefreut.

Gefunden habe ich es bei Pinterest, deshalb ist es wieder ein englischsprachiges Rezept, aber ich schreibe euch die Übersetzung noch unten dazu.

Nachdem der Tag so schön sonnig war, wurde es zur richtigen Herausforderung am Abend ein brauchbares Foto zu bekommen! Es war extrem windig und es fing auch noch an zu regnen, leider hatte ich schon draußen alles aufgebaut, also musste ich nun dadurch.

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Bitte verzeiht die Bildqualität, mehr war nicht zu machen, ich muss mir eh für die Winterzeit einen Alternativplan überlegen.

Die Knoblauch Pilz Spaghetti  fand ich gut, für mich hätte es ruhig etwas cremiger und deutlich Knoblauch lastiger sein können, aber das kann man zum Glück bei einem weitern Versuch anpassen.

 

Zutaten:

  • 230g Spaghetti oder Linguini
  • 4 Tl Butter
  • 3 Knoblauchzehen – halbiert
  • 455g frische Pilze (wir hatten Waldchampignon) – in Scheiben geschnitten
  • 2 Tl Mehl
  • 1 Tl Kräuter der Provonce
  • 1½ Tassen Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Tl Oliven Öl
  • Wasser, Milch oder Sahne (optional)
  • Petersilie
  1. Pasta: Nach Packungsanweisung kochen und zur Seite stellen, mit dem Öl vermengen damit sie nicht zusammenkleben. Wir haben sie so gekocht, das sie passend fertig wurden.
  2. Pilze: 2Tl Butter bei mäßiger Wärme schmelzen, eine Knoblauchzehe zugeben bis sie beginnt zu duften. Die Pilze zugeben und anbraten bis sie gar sind. Das ganze zur Seite stellen.
  3. Sauce: Die restlichen 2 Tl Butter in die Pfanne geben und ebenfalls bei geringer Hitze schmelzen.. Knoblauch zugeben und kurz anbraten bis er duftet. Eine Mehlschwitze herstellen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Finale: Alle Zutaten zusammen in eine große Schüssel geben und vermengen, wenn die Sauce etwas zu fest ist kann man etwas Wasser zugeben.

Ich wünsche guten Appetit!

Noch ein paar Impressionen unseres heutigen Besuchs in der Zeche Zollverein.

 

Der Ausflug war sehr schön und dabei sind wieder neue Fotos von einem süßen Kleid für unsere Große entstanden.

Sonne, Sommer – Frankenshorts

Meine kleinen Fashion victims komplett in Künstlerkind ist mal ein Hingucker. Auf der Promenade waren wir ohnehin mit vier Kindern und vollbeladenem Bollerwagen immer einen extra Blick wert, dass manche Menschen es so ungewöhnlich finden mit mehr als zwei Kindern leben zu wollen amüsiert mich hin und wieder, zum Glück bekommen wir immer positives Feedback und keine blöden Kommentare. Wenn die Kinder dann aber noch in selbst genähten Klamotten und einem wild fotografierenden Vater auftauchen dann sind wir schon sehr auffällig.

Als Sonntagsbeitrag habe ich heute die „Frankenshorts“ in drei Größen und zwei Varianten, Wer mal eben eine schnelle Hose aus Webware braucht, der sollte sich das Schnittmuster mal ansehen. Man kann sie ganz unspektakulär, aber auch mit allem Zipp und Zapp nähen, da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

 

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Aber eine Hose kann man nicht ohne Oberteil tragen, deshalb habe ich noch ein Sommertop von Klimperklein für unseren „Rockstar“ und ein MiniSun von aefflynS für unseren Filius gemacht. Er wollte unbedingt ein Oberteil mit Rennautos, das konnte ich ihm nicht abschlagen. Die kreative Jana von „Zum nähen in den Keller“ hat die Tage auch ein richtig schönes Rennauto T-Shirt für ihren Sohn gemacht.

 

Das Outfit der Kleinsten hatte ich euch schon mal gezeigt, wollte es nur der Vollständigkeit halber und mal als komplettes Outfit zufügen weil es so wunderbar mit den Geschwistern zusammenpasst. Das Tuch, die Talia und mein Beitrag für einen Design Wettbewerb findet ihr in der Verlinkung.

 

Auch die Talia ist eines meiner Lieblingsteile, man kann sie aus Webware aber auch aus Jersey arbeiten, die Ärmellänge ist variabel und auch Taschen einarbeiten ist möglich, also auch wieder ein Teil welches Saison unabhängig genäht werden kann.

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Die Shorts für den Wettbewerb ist etwas aufwendiger gestaltet, ich habe Taschen und Schleifen mit eingefügt und den knielangen, geraden Beinabschluss noch mit Bündchen verschönert. Ich finde für so kleine Mäuse darf es ruhig deutlich verspielter sein.

 

Die Frankenshorts für diese beiden Mäuse habe ich in der minimalsten Version gemacht, ich bin ja nicht so der Verschnörkler und mag es lieber klar und glatt, beide haben oben ein Bündchen, aber auch das kann man variabel gestalten. Den Beinabschluß habe ich gerade und knielang gewählt, die Passweite ist „schmal“. Im Schnittmuster sind verschiedene Möglichkeiten angegeben, somit kann man die Hose gut an seine Bedürfnisse anpassen.

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Leider wellt sich der hintere Teil der MiniSun etwas, ich denke da werde ich mit dem Bündchen noch etwas optimieren müssen. Der Filius ist aber begeistert, er hat sein Rennauto T-Shirt und das war das Wichtigste.

Schnittmuster: Sommertop Größe 56/62 – 152/158 – Klimperklein, MiniSun Größe 74-134 – afflynS, Frankenshorts Größe 50-128 – kleinmittelgroß, Tuch – Tutorial von Hamburger Liebe

Stoff Frankenshorts: gestreifter Jeans und Bündchen in Pink

Größe: 86, 104, 110

Stoffhändler: Caro von Jordan

Stoffhändler: blaues Bündchen – EvLi’s Needle

Stoffhändler: Talia und Tuch, Pink/Weiß gepunkteter Jersey Fingerhut

Größe: Sommertop – 98, MiniSun – 110, Talia – 86

Lokation: Grömitz – Promenade

Den Rennautostoff habe ich geschenkt bekommen, deshalb weiß ich nicht wo der gekauft wurde.

 
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Unser „Rockstar“ im Ballonkleid

Unser „Rockstar“ brauchte ein Kleid, oder sagen wir es so, Mama glaubt das sie das braucht! Für unsere große ist ein Kleid das einzig schöne Kleidungstück, wenn sie die Wahl hat, entscheidet sie sich immer für ein Kleid. Unsere dritte ist da schon etwas spezieller und eher ein Wildfang als eine Prinzessin. Nun habe ich aber auf dem Stoffmarkt das Schnittmuster „Miss Sophie“ gesehen, es hing genäht aus einem niedlichen Stoff (den habe ich mir auch geholt, nur leider zu wenig) an einem Stand und ich wollte es genau so nacharbeiten. Es wäre clever gewesen schon vor Ort auf die Stoffmenge zu schauen, aber leider ist das im Kaufrausch untergegangen. Nun denn, da ich das Projekt aber nicht ad acta legen wollte und ohnehin noch Stoff für mein Leinenkleid (wird bald gezeigt) brauchte, habe ich mir die Kleine geschnappt und bin mit ihr an einem der heißesten Tage zu meinem Stoffhändler. Dort sprang mir dann auch direkt ein absoluter Traumstoff entgegen und als ich mein Tochterkind fragte wie sie den Stoff fände rief sie voller Freude „Den sollst du kaufen!“ – Super, noch den passenden Kombistoff gesucht und mit dem Leinenstoff unterm Arm nach Hause geflitzt. Das Gute an so richtig heißen Tagen ist ja, dass die gewaschenen Stoffe ruck,zuck trocken sind und man sehr schnell anfangen kann zu nähen.

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Das Kleid ist wirklich absolut niedlich, aber die Anleitung ist merkwürdig, also ich habe es nach meinem Plan zusammen genäht, durch einige Schnittersteller ist man doch etwas verwöhnt worden was die Beschreibung zum nähen betrifft. Dennoch hat mich und meine Familie das Kleid ein paar Nerven gekostet, letztere musste das Abendessen um 1 Stunde nach hinten verschieben weil ich unbedingt fertig werden wollte. Ja, wenn ich kreativ bin kann ich kaum aufhören, auch hatte ich nur eine kurze Zeitspanne um alle Sachen für den Urlaub zu nähen, da muss man auch mal Opfer bringen. Kleiner Spaß, meist nähe ich wenn die Kinder schlafen, denn dann habe ich einfach mehr Ruhe um mich zu konzentrieren.

Achtung, kleine Bilderflut –  der Künstlerkind Papa und das Model hatten unheimlich Spaß die Fotos zu machen, es war noch richtig warm, das Abendlicht war super und der ganze Strandtag schon sehr harmonisch. Man möge die Wahl der Schuhe entschuldigen, die Dame hat einen sehr eigenen Geschmack wann sie was tragen möchte und sie war nicht dazu zu bewegen die Schuhe auszuziehen.

 

Dieses Kleid werde ich auf jeden Fall noch für meine Große machen, jetzt habe ich den Dreh raus und es sollte mir leichter von der Hand gehen.

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Heute habe ich das Kleid einer Freundin gesehen, sie hat ihre Version aus Baby Cord mit der Pusteblumen Applikation genäht, ein richtig niedliches Kleidchen für kleine Prinzessinnen, außerdem hat sie auch noch einen Reißverschluss eingenäht, was ich mir bei meiner Variante gespart habe.

Schnittmuster:Miss Sophie“  Größe: 92-146 – Blaubeerstern

Stoff Außenkleid: Soft Cactus – Mind the Moose BW

Stoff Innenkleid: gelb/weiß Vichy Karo BW

Location: Grömitz Strandpromenade und Kurpark

Größe: 104

Stoffhändler: Caro von Jordan (Düsseldorf)

Ein schönes Wochenende aus Düsseldorf!

Hefe trifft Pudding – ein Erfolgsrezept

Wer kennt sie nicht, schon als Kinder standen wir in der Bäckerei und quengelten das wir eine Puddingbrezel bekommen! Diese Mischung aus Hefe und festem Vanillepudding, abgerundet mit einem Hauch Zuckerguss – himmlisch.

Endlich habe ich ein Rezept gefunden mit dem man sie lecker selber backen kann. Allerdings ist es ein Thermomix Rezept und bedarf kleinerer Anpassungen bei einer konventionellen Herstellung. Es sei mir kurz gestattet meine Abneigung gegen dieses Gerät kund tun zu dürfen, ich erachte es als Spielzeug und von kochen und kochen können ist diese Gerät Meilenweit entfernt! Davon ganz abgesehen sind Großfamilenportionen damit eher nicht zu realisieren. Allerdings die Rezepte in der Sammlung sind spitze und ich habe schon das ein oder andere getestet.

Aber heute geht es um die Puddingbrezel – nach meinem Butterkuchen Desaster hatte ich wirklich Sorge das mir auch dieser Hefeteig nicht gelingt, aber – es hat funktioniert!

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Die Zubereitung muss man etwas abwandeln, ich habe die Zutaten in eine Schüssel gegeben (nicht aus Metall) und die Milch nur so eben erwärmt (das war vermutlich der fatale Fehler beim Butterkuchen). Den Tipp habe ich von ein paar sehr netten Backfeen bekommen (nochmal vielen Dank), meine Milch war zwar nicht kochend heiß, aber die 40°C dürfte sie überschritten haben. Also, ein hilfreicher Tipp für Backanfänger und Schussel: Hefe wird durch zu heiße Milch getötet, besser auf etwa 37°C erhitzen, als Test etwas Milch aufs Handgelenk geben, wenn man nichts spürt ist sie genau richtig.

Dann alle Zutaten mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten, bei Hefe arbeite ich nie mit dem Mixer.

Wenn der Teig fertig ist, weiter nach Anleitung, ich habe den Arbeitsplatz und auch die Teig“wurst“ immer etwas bemehlt damit nichts kleben bleibt.

Die Zubereitung des Puddings ist analog auch ein wenig anders, dafür habe ich das Pulver mit 12 El des Milch/Sahne Gemisches und 2 El Zucker glatt gerührt und dann in die kochende Milch gegeben, kurz aufkochen und weg vom Herd. Zu der Pudding/Ei Mischung habe ich nur 1 EL Zucker gegeben, das macht das ganze nicht so süß.

Der Rest des Rezepts wieder nach Anleitung. Mit der Backzeit muss man experimentieren, bei meinem Herd reichen 12 Minuten, aber das müsst ihr selber testen.

Am Nachmittag hatten wir die große Verkostung, das schöne an den Sommerferien ist, dass auch der Künstlerkind Papa da war und wir uns so einen schönen Kaffeeklatsch zum testen gegönnt haben.

Der Hefeteig ist sehr locker und richtig fluffig, ich kann es doch! Die Puddingbrezel, oder „Eiterbrille“ wie mein Mann sie despektierlich nennt, ist lecker, nicht zu süß und wird in unsere Sammlung aufgenommen.

 

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Ich wünsche viel Spaß beim nachbacken und Guten Appetit!

Kuschlig an den Strand

Heute bin ich nur ein halber Mensch und entschuldige mich schon im Vorfeld für einen evtl. etwas holprigen Beitrag, man möge es mir nach letzter Nacht nachsehen, so kurz ist selbst für meine Verhältnisse anstrengend. Warum auch immer konnte ich nicht einschlafen und lag bis ungefähr 5 Uhr wach! Aber ausschlafen und Schlaf nachholen ist was für Amateure, die Nacht war um 6:30 Uhr vorbei! Nur, was hilft es, „The Show must go on!“

Also, in diesem Sinne habe ich heute eine Leggings und einen Hoodie für euch, mal wieder für das jüngste Künstlerkind, aber sie wächst einfach so schnell.

In meinem Posting zum Klimperklein Grashüpfer habe ich angemerkt das ich kein gutes Schnittmuster für eine Leggings hätte. Weil mich das so gewurmt hat habe ich mich auf die Suche gemacht und sogar ein freebook gefunden.

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Auf der tollen Seite nEmada findet ihr unter den freebooks das „LittleLegLove“ Schnittmuster und Anleitung und noch viele schöne Schnitte mehr durch die ich mich unbedingt noch testen möchte!. Bei freebooks bin ich immer etwas skeptisch, denn man fällt gerne mal rein, es passt hier nicht, es hängt da, oder sonst irgendwas ist fehlerhaft. Aber dieses Schnittmuster hat mich überzeugt und ich werde weitere Leggings folgen lassen. Den Streifen Jersey habe ich mir auf meinem letzten Stoffmarktbesuch mitgenommen, irgendwie passen diese Farben super zu der Kleinen, sie ist definitiv kein rosa Knallbonbon Kind!

Der Hoodie ist der Retrohoodie von Lolletrolle, ebenfalls ein absoluter Lieblingsschnitt meiner Kinder und mir und aus tollem Nicky ein wunderbarer Kuschelpulli! Zu Karneval habe ich die Tierkostüme der beiden großen Kinder daraus gezaubert, so rannten hier dann ein Affe und ein Zirkuspferd durchs Haus. Leider habe ich keine wirklich repräsentativen Bilder geschossen, aber die beiden sahen unheimlich niedlich aus.

Den Nicky Stoff, den Blüten Jersey und das Bündchen habe ich wieder bei der lieben Caro von Jordan bei uns in Düsseldorf gekauft, ein zwar kleiner, aber feiner Laden, mit sehr lieben und kompetenten Besitzern.

Die Fotos zu machen war dieses mal eine echte Herausforderung da die kleine Dame ihren sehr eigenen Kopf hat und mir ständig halbnackte Urlauber im Weg waren. Aber es hat zumindest etwas funktioniert und so, dass man in etwa eine Vorstellung der getragenen Teile bekommt.

Der Pulli ist noch etwas reichlich, aber ich denke bei einem Kuschelpulli darf das ruhig mal so sein.

 

Und nun wünsche ich euch einen tollen Tag, ich versuche doch noch den restlichen Mittagsschlaf der Kleinsten auszunutzen und ein winziges Schläfchen zu machen.

Bis bald!

Erfrischender Melonentrank 

Zwar ist es heute bedeckt und nicht ganz so unerträglich heiß, aber der Sommer soll die Tage mit Temperaturen von über 30 Grad zurückkommen.

Was liegt da also nahe, als im Vorfeld gewappnet zu sein und einen echt tollen und erfrischenden Melonentrank zu präsentieren.

Dieses Mal ist es eine Rezeptidee einer Freundin die ihn getestet hat und mir direkt das Rezept zum testen geschickt hat.

Ich war anfänglich etwas skeptisch, da ich kein wirklicher Freund von Wassermelone bin, aber es hörte sich sehr erfrischend an und da ich noch immer auf er Suche nach einem leckeren Durstlöscher für heiße Tage war haben wir ihn natürlich ausprobiert.

Die Zubereitung ist leicht, bedarf nur einer gewissen Kühlzeit die man einrechnen muss.

Die Zutaten:

 

  • Wassermelone
  • Zitrone
  • Zitronensprudel

Wir haben eine neue Sorte Zitronensprudel entdeckt, die nicht so schrecklich süß ist, was ich in dieser Kombi auch sehr lecker finde.
Die Melone halbieren und in kleine Würfel schneiden, die Kerne sorgfältig entfernen. Zum Glück hat der Künstlerkind Papa eine kernarme Sorte erwischt, das erleichtert so einiges.


Wer Platz im Gefrierschrank hat der sollte die Würfel einzeln auf ein Backblech geben, das erleichtert das portionieren.

Die Melonenstücke mindestens 3h, besser über Nacht einfrieren.

Die finale Zubereitung geht ganz fix, die Melonenstücke in ein Becherglas geben, ein wenig Zitronensprudel dazu und pürieren. Für einen Liter Sprudel habe ich etwa eine viertel Melone gebraucht.


Eine Zitrone auspressen und den Saft zu dem Melonen/Sprudelmix geben. Alles gut umrühren und kalt servieren.
Wir waren alle sehr begeistert und werden für die nächste Hitze gewappnet sein und noch einige Melonen einfrieren.

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Viel Spaß beim zubereiten und Guten Appetit!

Unser Grashüpfer im Klimperklein Look 

Es geht los, wie schon angekündigt habe ich einige Sachen genäht damit meine Kinder auch ausreichend Sommerausstattung haben. Natürlich haben wir keine Kosten und Mühen gescheut um die Bilder an wirklich schönen Orten aufnehmen zu können und sie somit gebührend in Szene zu setzen!

Der Künstlerkind Papa war so lieb und hat die ganzen Bilder für mich gemacht, er hat für so was das definitiv geschultere Auge.

Da leider nicht genug Stoff vorhanden war, musste ich ein wenig tricksen, allerdings finde ich es gar nicht so schlimm, so kam man etwas von eingetretenen Pfaden ab und musste etwas kreativer werden.

 

Genäht habe ich das Raglankleid von Klimperklein, ich liebe diesen Schnitt, er sitzt immer, ist wandelbar und sieht zuckersüß aus.

 

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Die Leggings ist ein abgekupferter Schnitt einer gekauften, was leider nur bedingt funktioniert hat, deshalb habe ich mir für weitere Leggings ein Schnittmuster besorgt (dazu aber ein andermal).

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Das kleinste Künstlerkind hatte richtig Spaß an dem Shooting, sie lief fröhlich hin und her und wir sind hinterher gerannt um die Bilder zu machen.

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Ich finde das Rückenteil in dieser Form recht spannend, es ist mal was anderes und so greift es auch noch deutlicher das Design der Leggings auf.

 

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Da die Länge des Stoffs nicht ausreichend war habe ich sie passend zum Oberteil verlängert, aber ich stelle fest, das ich aus der Not eine Tugend machen werde und das hin und wieder mal aufgreife.

Ich wünsche euch einen schönen Tag mit viel Kreativität.

Butterkuchen, das war leider nix!

Nun bin ich echt richtig schlecht drauf. Da habe ich am Tag vor unserem Urlaub als Proviant einen Butterkuchen gebacken und was ist – nix ist. Das Rezept mit dem Bild sah so lecker aus und ich hatte richtig Lust darauf da ich den schon immer gerne gegessen habe.

Da man bekanntlich am Tag vorm Urlaub noch das ein oder andere zu erledigen hat, habe ich mich, zugegebenermaßen auch etwas stiefmütterlich um die Produktion des Butterkuchens gekümmert.

Das Drama begann mit der Zubereitung, es fiel mir auf das der Teig nicht aufgeht und die Konsistenz auch nicht so ist wie ich es von Hefeteigen kenne.

Gut, es ist ein neues Rezept, es steht da zwar das er aufgehen soll, aber wer weiß, vielleicht ist meiner nur ein Spätentwickler. Somit habe ich tapfer das Rezept weiter befolgt und mich schon auf den besonders fluffig beworbenen Kuchen in spe gefreut.

Nur leider endete der Versuch in einem platten Etwas, das meiner Ansicht nach auch nicht durchgegart war. Ich war sehr betrübt und hatte nun mein Kuchendesaster im Gepäck.

Ich muss gestehen, das ich in einem Punkt vom Rezept abgewichen bin, da ich einen zu kleinen Topf gewählt hatte und das Mehl nicht mehr gepasst hätte, habe ich nicht das Mehl in die Milch/Hefe Mischung gegeben sondern die Milch/Hefe Mischung zum Mehl. Außerdem gab es keine Information bei welcher Temperatur und Einstellung der Kuchen gebacken werden soll, so habe ich mich für 200 Grad Umluft entschieden.

Ich präsentiere meinen platten, harten und nicht schmeckenden Butterkuchen! Sehr frustrierend, immerhin hat die Sonne das Opfer ein wenig erhellt.

 

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Das ganze hat mir den gesamten Urlaub keine Ruhe gelassen, ich habe hin und her überlegt wo der Fehler liegen könnte. „Was habe ich falsch gemacht, habe ich den Teig zuwenig „geschlagen“, hatten die Zutaten die falsche Temperatur, war meine Backzeit falsch“? Keine Ahnung, also habe ich beschlossen diesem Kuchen eine zweite Chance zu geben und ihn erneut zu backen.

Gesagt, getan!

Dieses Mal habe ich mich so exakt an das Rezept gehalten, das es schon unheimlich war.

Wir kamen wieder zu dem Punkt an dem der Kuchen „gehen“ sollte und was passiert? – NIX! Der Kuchen „ging“ nicht einen Millimeter auf, er sah genauso aus wie beim ersten Versuch. Im Grunde hätte ich das Rezept an dieser Stelle abbrechen können und den Teig der Müllentsorgung zuführen sollen! Aber ich ziehe gerne die Versuche bis zum Ende durch um auch den entgültigen Beweis zu liefern das es klappt, oder wie in diesem Fall überhaupt nicht funktioniert.
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Der Kuchen ist trotz längerer Backzeit nicht durch und auch wieder überhaupt nicht aufgegangen!

Ich habe leider nicht den keinsten Hauch einer Ahnung warum es nicht funktioniert, denn das Rezept ist ein altbewährtes Familienrezept der Bloggerin und ihre Bilder sprechen für sich. Natürlich habe ich sie schon um Hilfe ersucht, ich hoffe sie findet meinen Fehler.

Als Änderung habe ich dieses Mal bei 200 Grad Ober-/Unterhitze gebacken.

Von der Konsistenz ist er wie Gummi und geschmacklich leider auch nicht wirklich genießbar.

Wenn ihr einen Tipp habt was die Ursache meines platten Kuchens sein könnte, bitte melden, ich bin über jeden Hinweis dankbar und würde mich auch dann ein drittes Mal dem Versuch stellen.
Versucht ihr ihn doch mal und bitte zeigt mir eure gelungenen Werke, ich bin mir sicher das ich einen entscheidenden Fehler mache.