Butterkuchen, das war leider nix!

Nun bin ich echt richtig schlecht drauf. Da habe ich am Tag vor unserem Urlaub als Proviant einen Butterkuchen gebacken und was ist – nix ist. Das Rezept mit dem Bild sah so lecker aus und ich hatte richtig Lust darauf da ich den schon immer gerne gegessen habe.

Da man bekanntlich am Tag vorm Urlaub noch das ein oder andere zu erledigen hat, habe ich mich, zugegebenermaßen auch etwas stiefmütterlich um die Produktion des Butterkuchens gekümmert.

Das Drama begann mit der Zubereitung, es fiel mir auf das der Teig nicht aufgeht und die Konsistenz auch nicht so ist wie ich es von Hefeteigen kenne.

Gut, es ist ein neues Rezept, es steht da zwar das er aufgehen soll, aber wer weiß, vielleicht ist meiner nur ein Spätentwickler. Somit habe ich tapfer das Rezept weiter befolgt und mich schon auf den besonders fluffig beworbenen Kuchen in spe gefreut.

Nur leider endete der Versuch in einem platten Etwas, das meiner Ansicht nach auch nicht durchgegart war. Ich war sehr betrübt und hatte nun mein Kuchendesaster im Gepäck.

Ich muss gestehen, das ich in einem Punkt vom Rezept abgewichen bin, da ich einen zu kleinen Topf gewählt hatte und das Mehl nicht mehr gepasst hätte, habe ich nicht das Mehl in die Milch/Hefe Mischung gegeben sondern die Milch/Hefe Mischung zum Mehl. Außerdem gab es keine Information bei welcher Temperatur und Einstellung der Kuchen gebacken werden soll, so habe ich mich für 200 Grad Umluft entschieden.

Ich präsentiere meinen platten, harten und nicht schmeckenden Butterkuchen! Sehr frustrierend, immerhin hat die Sonne das Opfer ein wenig erhellt.

 

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Das ganze hat mir den gesamten Urlaub keine Ruhe gelassen, ich habe hin und her überlegt wo der Fehler liegen könnte. „Was habe ich falsch gemacht, habe ich den Teig zuwenig „geschlagen“, hatten die Zutaten die falsche Temperatur, war meine Backzeit falsch“? Keine Ahnung, also habe ich beschlossen diesem Kuchen eine zweite Chance zu geben und ihn erneut zu backen.

Gesagt, getan!

Dieses Mal habe ich mich so exakt an das Rezept gehalten, das es schon unheimlich war.

Wir kamen wieder zu dem Punkt an dem der Kuchen „gehen“ sollte und was passiert? – NIX! Der Kuchen „ging“ nicht einen Millimeter auf, er sah genauso aus wie beim ersten Versuch. Im Grunde hätte ich das Rezept an dieser Stelle abbrechen können und den Teig der Müllentsorgung zuführen sollen! Aber ich ziehe gerne die Versuche bis zum Ende durch um auch den entgültigen Beweis zu liefern das es klappt, oder wie in diesem Fall überhaupt nicht funktioniert.
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Der Kuchen ist trotz längerer Backzeit nicht durch und auch wieder überhaupt nicht aufgegangen!

Ich habe leider nicht den keinsten Hauch einer Ahnung warum es nicht funktioniert, denn das Rezept ist ein altbewährtes Familienrezept der Bloggerin und ihre Bilder sprechen für sich. Natürlich habe ich sie schon um Hilfe ersucht, ich hoffe sie findet meinen Fehler.

Als Änderung habe ich dieses Mal bei 200 Grad Ober-/Unterhitze gebacken.

Von der Konsistenz ist er wie Gummi und geschmacklich leider auch nicht wirklich genießbar.

Wenn ihr einen Tipp habt was die Ursache meines platten Kuchens sein könnte, bitte melden, ich bin über jeden Hinweis dankbar und würde mich auch dann ein drittes Mal dem Versuch stellen.
Versucht ihr ihn doch mal und bitte zeigt mir eure gelungenen Werke, ich bin mir sicher das ich einen entscheidenden Fehler mache.

0 thoughts on “Butterkuchen, das war leider nix!

  1. Ich hab da so ein ähnliches Rezept. Zumindest sieht er so aus wie auf deinen Bildern und der ist ganz einfach, also wenn du magst meld dich dann schick ich dir das Rezept 🙂

  2. Mmh, das Rezept klingt eigentlich ganz ähnlich wie mein Hefeteig, der immer super aufgeht… Eine Sache ist mir aufgefallen: meine Oma hatte mir beigebracht, dass Hefe nicht mit Metall kann. Zumindest den Vorteig rühre ich deshalb mit einem Plastiklöffel an (beim Kneten nehme ich die Rührhaken aber trotzdem;-)). Keine Ahnung, ob da was dran ist, aber falls meine Oma Recht hat und es nicht nur Aberglaube ist, könnte das Problem daran liegen, dass du den Teig im Milchtopf zusammenrührst.
    Klingt aber eigentlich wirklich lecker und ich bin neugierig, den Kuchen auch zu probieren 😉
    Viele Grüße!
    Jana

  3. Ich kann mir vorstellen, daß die Milch zu warm war. Sie darf nicht wärmer als 30/35 Grad sein. Ab etwa 40 Grad sterben die Hefepilze. Zu viel Salz und Fett im Teig kann das Aufgehen auch verhindern. Also besser nicht zum Vorteig geben. Vlg

  4. Hey Tanja,

    das ist ja schade. Bei uns funktioniert das Rezept immer ganz gut. Den Tipp mit dem Metall kannte ich noch nicht. Aber ich benutze tatsächlich auch keine Rühschüssel aus Metall und zum rühren bzw. schlagen einen Holzlöffel oder auch aus Plastik.

    Die Milch darf auch nur lauwarm sein, wie Andrea schon schrieb. Vielleicht ist es auch ein bisschen viel Butter? Meist bleibt von dem Paket bei mir noch etwas übrig. Und drei Esslöffel sind ja auch bereits im Teig.

    Ohje, ich frag auch gern nochmal die Mutter von meinem Freund, von der ich das Rezept ja „geerbt“ habe. Ich mach demnächst gern auch mal Bilder von den Steps.

    Schönen Sönntag noch und suessundselige Grüße

    Tanja

    1. Hallo Tanja
      Lieben Dank für die Antwort, ich habe ja die zu warme Milch im Verdacht, vielleicht habe ich bald noch mal Gelegenheit den Kuchen zu testen. Eine Schrittweise Anleitung wäre super.
      LG Tanja

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