Hefe trifft Pudding – ein Erfolgsrezept

Wer kennt sie nicht, schon als Kinder standen wir in der Bäckerei und quengelten das wir eine Puddingbrezel bekommen! Diese Mischung aus Hefe und festem Vanillepudding, abgerundet mit einem Hauch Zuckerguss – himmlisch.

Endlich habe ich ein Rezept gefunden mit dem man sie lecker selber backen kann. Allerdings ist es ein Thermomix Rezept und bedarf kleinerer Anpassungen bei einer konventionellen Herstellung. Es sei mir kurz gestattet meine Abneigung gegen dieses Gerät kund tun zu dürfen, ich erachte es als Spielzeug und von kochen und kochen können ist diese Gerät Meilenweit entfernt! Davon ganz abgesehen sind Großfamilenportionen damit eher nicht zu realisieren. Allerdings die Rezepte in der Sammlung sind spitze und ich habe schon das ein oder andere getestet.

Aber heute geht es um die Puddingbrezel – nach meinem Butterkuchen Desaster hatte ich wirklich Sorge das mir auch dieser Hefeteig nicht gelingt, aber – es hat funktioniert!

IMG_4220 Blog

Die Zubereitung muss man etwas abwandeln, ich habe die Zutaten in eine Schüssel gegeben (nicht aus Metall) und die Milch nur so eben erwärmt (das war vermutlich der fatale Fehler beim Butterkuchen). Den Tipp habe ich von ein paar sehr netten Backfeen bekommen (nochmal vielen Dank), meine Milch war zwar nicht kochend heiß, aber die 40°C dürfte sie überschritten haben. Also, ein hilfreicher Tipp für Backanfänger und Schussel: Hefe wird durch zu heiße Milch getötet, besser auf etwa 37°C erhitzen, als Test etwas Milch aufs Handgelenk geben, wenn man nichts spürt ist sie genau richtig.

Dann alle Zutaten mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten, bei Hefe arbeite ich nie mit dem Mixer.

Wenn der Teig fertig ist, weiter nach Anleitung, ich habe den Arbeitsplatz und auch die Teig“wurst“ immer etwas bemehlt damit nichts kleben bleibt.

Die Zubereitung des Puddings ist analog auch ein wenig anders, dafür habe ich das Pulver mit 12 El des Milch/Sahne Gemisches und 2 El Zucker glatt gerührt und dann in die kochende Milch gegeben, kurz aufkochen und weg vom Herd. Zu der Pudding/Ei Mischung habe ich nur 1 EL Zucker gegeben, das macht das ganze nicht so süß.

Der Rest des Rezepts wieder nach Anleitung. Mit der Backzeit muss man experimentieren, bei meinem Herd reichen 12 Minuten, aber das müsst ihr selber testen.

Am Nachmittag hatten wir die große Verkostung, das schöne an den Sommerferien ist, dass auch der Künstlerkind Papa da war und wir uns so einen schönen Kaffeeklatsch zum testen gegönnt haben.

Der Hefeteig ist sehr locker und richtig fluffig, ich kann es doch! Die Puddingbrezel, oder „Eiterbrille“ wie mein Mann sie despektierlich nennt, ist lecker, nicht zu süß und wird in unsere Sammlung aufgenommen.

 

IMG_4222 Blog

 

Ich wünsche viel Spaß beim nachbacken und Guten Appetit!

0 thoughts on “Hefe trifft Pudding – ein Erfolgsrezept

  1. Ah, wenn du die Milch so richtig heiß gemacht hast, erklärt das vieles 😉 die Puddingschnecken sehen aber auch sehr lecker aus. Mmhjamjam 🙂 Und mein Bub ist ja gerade ein großer Kuchenfreund. Und Hefe dir doch auch viel figurfreundlicher als Rührkuchen, oder? 🙂
    Liebe Grüße!
    Jana

Kommentar verfassen