Hosen sind Mangelware

Guten morgen und einen schönen sonnigen Sonntag! Hier überschlagen sich gerade die Ereignisse, am Dienstag startet meine Linkparty zum Thema Geburtstagsshirt, ich nehme an einem Nähwanderpaket teil, die Vorbereitungen zu meinem Bloggeburtstag im April haben gestartet (ich hoffe es wird gut), tolle Probenähen sind fertig oder ich bin noch mitten drin, einige Gewinnspiele laufen oder starten, ich unterstütze ein Charity Projekt und meine Kinder haben Geburtstag. Ihr seht, hier kommt keine Langeweile auf.

Damit auch euch nicht langweilig wird, habe ich einen weiteren wirklich tollen Hosenschnitt im Gepäck, die Bloomy one von nanoda. Die Bloomy Pant mit Falten hatte ich euch schon gezeigt, in die sind wir schon sehr verliebt und nun gibt es die unisex Variante ohne Falten.

Nutznießer war dieses mal mein Sohn, denn der leidet unter chronischem Hosenmangel, so schnell kann ich gar nicht nachproduzieren. Derzeit bin ich auf der Suche nach tollem Hosenstoff für ihn, mal sehen wo ich fündig werde, über Tipps freue ich mich sehr!

Nun gut, nicht so viel quatschen, lieber Bilder sprechen lassen. Genäht habe ich zwei, allerdings kann ich die Zweite noch nicht zeigen, da sie in Kombination mit einem Oberteil ist, dass noch nicht gezeigt werden darf. Aber eine ist besser als keine!

 

 

Den Cord hatte ich ursprünglich für die Große gekauft, es sollte ein Ballonkleid werden, aber mit fast 9 Jahren hat sie auf diesen Style nicht mehr so die Lust gehabt, auch gut, so hat der Bruder eine neue coole Hose bekommen, den Kombistoff mit den Sternen habe ich bei Wattundschön gewonnen, da waren noch ein paar andere schöne Dinge dabei über die ich mich sehr gefreut habe, ein toller Schnitt und ein klasse DIY Heft, also ganz mein Ding!

Der Filius ist, stelle ich gerade beim schreiben fest nur in handmade gekleidet, unfassbar! Die Jacke ist vom Herbstkind sew along und die Halssocke und Mütze von TiNaht.

Die Hose ist im Grunde genau wie die Bloomy Pant, nur ohne Falten. Bei dieser Variante habe ich allerdings ein Bündchen genommen und es nicht, wie in der schönen Variante aus Cord gemacht, mein Sohn mag es weich am Bauch und etwas lockerer.

 

In die hintere Naht habe ich dieses Mal eine Paspel eingearbeitet, aber nicht selber gemacht. Es gab eine kurze Überlegung dies auch vorne zu machen, aber da sah das komisch aus. Mein Sohn, ist wie auch schon seine Schwester total glücklich mit seiner Hose. Da sie total bequem und locker sind eignen sie sich wunderbar zum spielen, klettern und toben. Auch ist man Stofftechnisch nicht festgelegt, denn auch Sweat oder Jersey können verarbeitet werden, also eine sehr praktische Hose für alle Lebenslagen! Durch die super Anleitung ist sie auch für Anfänger geeignet, die schon das ein oder andere Teil genäht haben.

Viel Spaß beim nachmachen, es lohnt sich sehr!

 

Schnitt: Bloomy one Größe: 56-146/152 – nanoda, Jacke aus der Ottobre, Mütze Lenny mit Halssocke – TiNaht und Waschbär Applikation von Minamo

Größe: 116

Stoff: Cord, brauner Walk – Evli´s Needle, Sternen Stoff von Stenzo – Gewinn, gestreifter Jersey von Stoff und Spiel

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Happy Birthday Maikäfer

Einen wunderschönen sonnigen guten morgen, meiner begann,…., aber das erspare ich euch.

Heute feiern wir, das heißt, Maika von Maikäfer feiert schon eine Weile, denn ihr Blog wurde wunderbare 2 Jahre alt und damit keiner traurig ist, gibt es ein kreatives Wanderpaket, an dem viele kreative Menschen teilnehmen und jeden Tag ein neues schönes Teil hinzugefügt wird und einer darf pro Tag ein Teil aussuchen.

Heute ist nun mein wunderbarer Tag und ich durfte etwas in die Kiste legen, was kann es schönes sein?

Natürlich einen meiner „Waldgefährten„, es kann ausgewählt werden, on es der Hase Eda oder das Reh Emi sein darf.


Ausgesucht habe ich natürlich auch schon, ich wähle den Beutel und das Utensilo von Nine näht, Beutel sind immer super und der Stoff ist total cool!

 

Liebe Maika, weiterhin ganz viel Spaß beim bloggen und feire noch schön, ich bin gespannt wo mein Waldgefährte ein neues schönes Zuhause finden wird.

 

Euch einen schönen Samstag, das Wetter ist endlich mal wieder schön, ich hoffe dass endlich mein Ersatzteil für die Overlock kommt, dass dauert schon über zwei Wochen, seit Dienstag darf es den Paketboten täglich begleiten aber nicht aussteigen! Ich bin etwas verärgert.

Wir gehen jetzt, d.h. der Künstlerkind Papa und die Große sind schon da, zur Schule, denn heute ist „Tag der offenen Tür“ mit offenem Klassenzimmer, da muss ich mal luschern gehen, wie meine Zwei so sind.

Waldorf Spielständer meets „Star Wars“

Wie gestern bereits angekündigt, mein Gastbeitrag bei Frau Scheiner

 

Ihr Lieben, ich bin Tanja, der kreative Kopf hinter dem Label Künstlerkind, als mich die liebe Anita fragte, ob ich einen Gastbeitrag bei ihr schreiben mag, war ich von den Socken und freue mich natürlich sehr dies tun zu dürfen.

Eine kleine Vorstellung für die, die mich noch nicht kennen, ich bin eine verheiratete vierfach Mama die ständig kreativ unterwegs ist. Woher kenne ich Anita und ihre Seite Frau Scheiner? Im letzten Jahr rief sie zum Probenähen für eine Spieluhr/Mobile Wolke auf, die fand ich so schön und musste mich direkt bewerben, mein Probenähergebnis war dann auch direkt das Geburtsgeschenk für meine Nichte und schmückt seitdem ihr Kinderzimmer. Aber ganz eigentlich kenne ich eines ihrer Projekte schon etwas länger, denn schon gaaaaanz lange habe ich auf meiner Pinterest Pinnwand ihr Bild für die Buddeltaschen Anleitung, ich finde die so cool, aber da wir gefühlt Tonnen von Sandspielzeug haben zu klein, mal sehen, vielleicht mal als Geschenk.

Aber was möchte ich euch heute erzählen? Bei den Überlegungen über was ich meinen Gastbeitrag schreiben soll, viel die Wahl ganz schnell auf ein Spielhaus, Anita hat eine tolle Anleitung dafür in ihrem Shop. Wie so unzählig viele Dinge stand auch dies schon sehr lange auf meiner „to sew Liste“ und wartete nur darauf umgesetzt zu werden.

Da wir ein Familienbett haben gab es kein freistehendes Baby-/Kinderbett, aber einen großen Esstisch haben wir natürlich, dann kam mir eine noch bessere Idee, wir besitzen einen sehr schönen Waldorf Spielständer der bisher mit einem Spieltuch abgedeckt ist um ihn als Höhle oder Kaufladen zu nutzen. Nun wollte ich den Kindern eine abgewandelte Form von Anitas Spielhause dafür nähen, Plan gefasst und los ging es.

Aufgrund des Wunsches meines Sohnes und der komplett anderen Form konnte ich die Anleitung nur als kleinen Leitfaden verwenden was dennoch hilfreich war.

Zunächst musste ich den Ständer genau ausmessen da er rundlich geformt ist war alles etwas aufwendiger.

Nun kommt der Wunsch meines Sohnes für das Spielhaus ins Spiel, er hat es mir wahrlich nicht leicht gemacht, es sollte wie ein Haus aus Star Wars aussehen – ja klar doch, sonst noch einen Wunsch, warum nicht gleich eine Rakete oder ein Wolkenkratzer? Wohl dem, der einen Künstler mit einer Leidenschaft für Star Wars hat als Gatten zu Hause hat, somit gab es wunderbare Bildbände aus denen wir ein an eine der Welten angepasstes Haus entwickelt haben. Gut, eher er, nicht wir ich habe mich da eher zurückgehalten und höchstens interveniert wenn ich keine Idee hatte, wie ich das nähtechnisch umsetzten kann. So wie es genäht wurde gibt es in keinem der Film Teile ein Haus, es ist lediglich eine Ähnlichkeit vorhanden. Dennoch ist es im Star Wars Style was meinen Sohn total freut.

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Nachdem endlich der Plan stand wie das Haus aussehen soll stand die Wahl der Stoffe an. Für das Haus an sich bracht man eine größere Menge Stoff die nicht zu starr sein darf damit sie sich gut an die Konturen des Spielständers anschmiegen kann, aber auch nicht zu weich, damit er dennoch wie ein Haus wirkt. Da fiel mir beim Ordnung machen doch glatt eine Bettwäsche in die Hand die ausgemustert werden sollte, die konnte ich wirklich super als Hauptstoff verwenden, da sie (was man leider auf den Bildern nicht erkennen kann) leicht meliert ist und somit eine gewisse Fassadenstruktur bietet.

Die restlichen Stoffe sind ebenfalls aus meinem Fundus und vom Künstlerkind Papa zusammengestellt worden.

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Das ist nun mein Haus in seiner ganzen „Pracht“ das Schwierigste (abgesehen von gefühlt 1000 Metern Stoff unter der Nähmaschine) ist es ein vernünftiges Foto zu machen bei dem nicht noch die gesamte Einrichtung im Bild ist und vom Wesentlichen ablenkt.

Was soll ich sagen, ich bin leider kein Star Wars Neerd und kenne mich null aus, deswegen könnten meine weitern Erklärungen etwas laienhaft geraten. An allen vier Ecken sind dunkelgrüne Streifen appliziert, neben der Tür befindet sich eine Art Klingel/Türöffner, der die Schiebetür öffnet.

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Ich habe hin und her überlegt, wie ich das mit dem Aufschieben nähtechnisch umsetzten könnte, aber leider kam mir keine wirklich gute Idee, deshalb ist es nur angedeutet. Die Linien die überall am Haus entlang führen sind mit einem engen Zickzackstich genäht. Schon beim Nähen des R2D2 Handtuchs habe ich die schmalen Linien so gestaltet und mir eigentlich geschworen das nie wieder zu machen, meine Hände vibrieren noch immer.

Die Türöffnung ist mit Schrägband eingefasst, auch ist die breite obere Linie aus Schrägband appliziert. Im Dach ist quasi ein Schiebefenster welche aufgrund der Stabilität nicht geöffnet werden kann. Da sind mir die Ecken leider etwas knubbelig geraten was auch durch einen Verbesserungsversuch nicht besser wurde, das ärgert mich total und trübt meine Freude ein wenig.

 

Das Seitenfenster kann man aufrollen um etwas Licht ins Innere zu bringen, aufgrund der eigentliche Aufstellecke gibt es nur auf diese Seite ein Fenster, da die andern beiden Seiten an der Wand stehen. Das aufgerollte Fenster wird mit Webband oben festgehalten.

Dies war glaube ich das aufwändigste Projekt, welche je im Hause Künstlerkind entstanden ist, denn in der Regel nähe ich alles was ich anfange auch am selben Tag zu ende, aber so ein Spielhaus dauert definitiv länger, alleine die Strecken der Nähte sind sooooo lang und dann die Zickzacknähte, die haben richtig Zeit gekostet. Aber es ist auf jeden fall das Größte je entstandene Teil bei uns, abgesehen von einigen Bildern meines Mannes.

Liebe Anita, ich danke dir, dass ihr bei dir schreiben durfte, es hat wirklich Spaß gemacht auch mal ein anderes Projekt anzugehen und nicht nur Kinderkleidung zu nähen.

Wenn euch mein Beitrag gefallen hat, mögt ihr vielleicht gerne einmal meinen Blog besuchen kommen, auch könnt ihr mich auf Facebook finden.

Bei mir gibt es nicht nur genähte Dinge zu bewundern, auch Rezepte und DIY Ideen, hin und wieder auch ein Ausflugstipp, vorwiegend im Rhein-/Ruhrgebiet.

Viele Liebe Grüße, eure Tanja von Künstlerkind
Schnitt: Freestyle alles selbst erdacht. 

Stoff: Alte Bettwäsche und Stoffreste

Fotos: Daniel Hartinger
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Gut gewandet im Schlaf

Guten morgen, es ist Montag, es regnet und ich bin müde! Davon ab, waren die Kinder auch müde und wollten kaum aus den Betten. Damit bin ich auch schon direkt im Thema, Betten, bzw. dass, was man allgemeinhin dort trägt – Schlafanzug! Denn es gab mal wieder neue Bettgarderobe für die Belegschaft. Ich muss sagen, die von den Mädels finde ich total niedlich und der vom Sohn einfach ein absoluter Jungsschlafanzug. Den Stoff dafür hatte er sich ausgesucht, als er mit bei meinem Stoffdealer des Vertrauens war. Er sah ihn und hat mir absolut keine Ruhe gelassen, also habe ich den mitgenommen.

Nun gut, wie, was, wo! Dieses mal gab es drei Schlafanzüge, die Kleinste ist noch sehr umfassend ausgestattet, da musste sie leider aussetzen.

Die Stoffwahl der Mädels war recht einfach, ich hatte vor einiger Zeit den schönen Punkte Frottee bestellt, einfach weil ich den schön fand, aber noch keinen Plan, was ich damit anstellen soll, deshalb lag er tapfer im Regal und wartete darauf, was aus ihm werden sollte, ebenso der pinke Sweat, ich wollte die Farbe testen und da ich nur 50cm bestellt hatte, konnte man nicht allzu viel daraus zaubern.

Zuerst war die Große dran, die Stoffauswahl war schnell gemacht, denn der Frottee lächelte mich verheißungsvoll an, dazu einen passenden Kombistoff zu finden war einfach, denn im Grunde passt alles dazu. ich habe mich dann für den lila Sommersweat entschieden, es war ein Rest der von einem Geburtstagshirt letztes Jahr noch übrig geblieben ist, so hat er auch noch eine Aufgabe gefunden. Als zweiten wollte sie unbedingt die Graziela Äpfel als Schlafanzug, also bestellt und los ging es.

 

Mir persönlich gefällt der erste am besten, der andere ist auch sehr schön, aber man hat immer so seine Favoriten. Das Tochterkind liebt beide, was natürlich die Hauptsache ist. Allerdings habe ich das Gefühl, dass ihr diese dunkleren Farben besser stehen als zu hell, ich habe mir bisher nie Gedanken dazu gemacht, es fällt mir nur gerade im Direktvergleich auf.

Während des Nähens stand schon die ganze Zeit mein Sohn hibbelig neben mir, wann ich denn endlich seinen Schlafanzug machen würde, er war richtig niedlich aufgeregt und freute sich Tagelang auf seinen neuen Schlafanzug. Aber das Schlimmste für ihn war dann das Warten, als er fertig war, denn die Bilder konnten nicht gemacht werden und so lag sein heiß begehrtes Nachtgewand zum greifen nah auf Mamas Tisch, aber durfte nicht genutzt werden, das waren harte Tage für ihn.

 

Achtung, Polizei! Er ist total happy damit und wollte ihn nach dem Fotos machen gar nicht mehr ausziehen, es war ein kleiner Kampf, denn es war morgens und wir wollten noch raus. Da noch Stoff übrig war, hat er auch passende Unterwäsche bekommen, aber dazu ein andermal mehr. Ich freue mich auch endlich mal etwas bei Janas „Zum nähen in den Keller“  Auto Linkparty verlinken zu können, wollte ich doch schon so lange ein Teilchen eingestellt haben.

Last but not least durfte sich unser Rockstar über einen Schlafanzug freuen, der Frottee der Großen Schwester hatte es ihr angetan und sollte es sein, leider reichte er nicht ganz aus, so dass ich etwas teilen musste, was ich aber auch gut finde und zu ihr passt. Der Schlafanzug besteht im Grunde nur aus Resten, zum einen weil sie farblich super passten und das Kind sie sich auch wirklich so bunt ausgesucht hat, langweilig geht bei ihr nicht.

 

Der Schlafanzug passt einfach zu ihr, auch sie musste wie ihr Bruder etwas warten, was ihr deutlich schwer fiel, aber nun wird er quasi pausenlos getragen.

Im Hintergrund seht ihr übrigens Werke des Künstlerkind Papas, sie sind gerade in Arbeit und sehen schon wieder ganz anders aus.

Irgendwie bin ich noch immer nicht wacher geworden, lag wohl am Thema heute, deshalb gibt es morgen ein Thema mit mehr Aktion, versprochen, es wird „galaktisch“ im Gastbeitrag für Frau Scheiner, freut euch schon darauf.

Bitte denkt auch an die Linkparty zum Geburtstagsshirt, ist der 01 März 2016, ich bin schon ganz gespannt, was es geben wird.

 

Euch einen tollen Tag, hier geht’s jetzt einkaufen und ich hoffe, dass heute endlich meine Stichplatte kommt, denn ich warte schon seit 1,5 Wochen darauf!

 

Schnitt: Schlafi Größe 80-146 – Annas Country

Größe: 104, 116 und 140

Stoff: Frottee, lila Sommersweat, roter Jersey und Graziela Äpfel – Kleewald, Polizei Stoff, grüner Jersey, oranges Bündchen – Tante Hilde, der blaue Jersey war ein Geschenk und der pinke Jersey hat mir nicht verraten wo ich ihn gekauft habe.

Fotos: Daniel Hartinger

 

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Basics you really need!

Ich Grüße euch, das ich mein erster Gastbeitrag, ich darf mich bei  Mamasnähblog mit den anderen Teammitgliedern von „Mamas nähen Basics“ vorstellen. 

Schaut dort unbedingt mal vorbei, mit mir zusammen stellt sich Doro von DoroKinderreich vor. 

So viele tolle Seiten und was noch toll ist, die Basics die wir da aushecken sind genial und for FREE!
Hallo meine Lieben, viele Grüße vom Künstlerkind an euch, wer ist Künstlerkind?

Das ist ganz einfach, hinter dem Label stecke ich – Tanja, verheiratete vierfach Mama und chronisch dauerkreativ. Allerdings liegt das in der Familie, zum nähen kam ich letztendlich zwar über Umwege, aber dennoch über meine Mama. Sie ist Damenschneidermeisterin mit einem eigenen Atelier und schon als Kinder sind wir durch Stoffe, Kleider, Röcke,… geturnt. Es gab immer tolle Sachen zu bestaunen und wenn man zusehen kann, wie aus einem Stück Stoff am Ende ein wunderschönes Teil wird, finde ich das sehr spannend. Allerdings näht meine Mama doch auf einem anderen Niveau als ich, gelernt ist gelernt, wobei ich sagen muss, dass ich einige Dinge auch durch das Jahrelange zusehen verinnerlicht habe. Dennoch, so aufwendig zu arbeiten ist nichts für mich, da ich im Hochdurchsatz produziere um meine vier einzukleiden.

Mittlerweile kaufe ich fast keine neue Kinderkleidung mehr, entweder sind es noch die Stücke, die von der Großen aufgetragen werden, oder von der anderen Oma geschenkt wurden.

Erst neulich schmunzelte eine Freundin darüber, dass meine Kinder eigentlich kaum noch gekaufte Kleidung tragen.

Was bleibt noch zu berichten, gute Frage, vielleicht warum Künstlerkind so heißt, wie es heißt? Das ist ganz flott gemacht, der Name setzt sich aus Künstler (denn mein Gatte hat an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Markus Lüpertz Kunst studiert) und Kind respektive Kinder zusammen! Das Erste Logo wurde noch anders geschrieben um die Anzahl der Kinder mit einzufügen – so wurde es damals Künstle4kind geschrieben was zu einiger Verwirrung geführt hat und keiner wirklich wusste wie man es ausspricht, alle dachten immer es heißt Künstler for kids. Das fand ich doof und zum Glück hatte Sarah von Minamo eine tolle Idee für ein Logo in dem alles vereint wird.

Was nähe ich so, natürlich hauptsächlich Kleidung für meine Kinder, aber auch als Geschenke für Freunde, oder gerne mal Stofftiere und Puppen nach Waldorfart.

 

Das waren z.B. Teile unserer Sommergarderobe die ich für meine Kinder gefertigt habe, ich freue mich auch schon wieder auf die kommende Saison und die vielen neuen Schnitte, für meinen Filius habe ich schon einen coolen Hosenschnitt auf der Festplatte.

 

Aber auch außergewöhnliche Projekte verfolge ich gerne, so habe ich meinem Sohn zu Weihnachten ein R2D2 Handtuch genäht welches in Kooperation mit dem Künstlerkind Papa entstanden ist der mir alle Zeichnungen und den Schnitt dafür angefertigt hat. Die Dritte bekam eine Arzttasche, letzten Sommer hatte ich bereits eine für die Tochter einer Freundin gefertigt und dieses mal gab es endlich ein Tutorial dazu, ebenso habe ich ein Tutorial für die Wuppy – Tasche nach der Applikationsvorlage von Minamo erstellt.

Ebenfalls gab es für unseren Sohn zu seinem letzten Geburtstag eine neue Lampe die ich mit Stoffsternen beklebt habe.

Allerdings gibt es beim Künstlerkind nicht nur genähte Dinge, auch tolle Rezepte, wer mag klickt sich einfach fröhlich durch meine Rezeptsammlung, dort findet ihr verschiedene kulinarische Highlights. Oder braucht ihr Basteltipps, die habe ich auch hin und wieder im Gepäck, besonders zu den Geburtstagen der Kinder oder auch mal zwischendurch.

Meine Aktuellen Projekte sind unter anderem einige Probenähen, so auch für Mamasnähen BasisShirt (s) und die vier Kindergeburtstage, die von Februar bis Mai stattfinden.

Für die „Mamas nähen Basics“ Linien sind hier drei Oberteile entstanden, das Erste war ein klassisches Basic Shirt für meinen Sohn, ich finde so ein Langarmshirt ohne jeden Schnörkel darf in keinem Kleiderschrank fehlen und wird sehr gerne von ihm getragen.

 

Der Stoff ist ein leichter Viskose Jersey der wirklich schön fällt und sich auch erstaunlich gut verarbeiten ließ. Das rote Bündchen gibt dem ganzen noch einen kleinen Farbklecks und lässt es nicht so „langweilig“ wirken. Aber ich bin eh eher der Schnörkellose Typ ohne viel Verzierung –  gut, bei Jungs hat man eh nicht so die Möglichkeiten, aber auch bei den Mädchen bin ich eher dezent unterwegs.

Die Tunika für unsere Jüngste ist eines meiner Lieblingsstücke, mit der Passenden Leggings ein schönes Outfit, bequem aber trotzdem schick!

 

Die „Fall Trees“ hatte ich letzten Herbst bereits in einem andern Oberteil für die größere Schwester verarbeitet, auch da mit rot in Kombination, ich bin wirklich begeistert und der Schnitt der Tunika (hier in einer geteilten Variante) ist ganz meins, es geht schön über den Popo und schmeichelt der Figur.

Mein drittes Basic Teil war dann eine Vereinigung von zwei Varianten die das Basic Shirt zu bieten hat, statt einem Halsbündchen habe ich die Streifenversäuberung getestet, es hat auf Anhieb dank der guten Erklärung geklappt. Die Arme sind im Lagenlook genäht, das war eine Premiere bei mir, bisher oft gesehen und immer gedacht, „dass muss ich auch mal machen“ und dann wieder vergessen. So war es echt praktisch, dass ich dass nun mal in Angriff nehmen „musste“!

Entstanden ist das Geburtstagsshirt für die kleine Maus die kürzlich ZWEI Jahre alt geworden ist. Die Applikationen sind das Freebie „Leinenbaumler“ von Amelie&Luise feat. Botterbloom un Radiesje. Normalerweise lasse ich mir meine Applikationen vom Künstlerkind Papa zeichnen, aber die Idee fand ich einfach nur Zucker und musste sie umsetzen.

 

Ich finde das ist eine Kombination die füreinander geschaffen ist! Die gewählten Motive haben auch einen Bezug zu meiner Maus und mir. Die Krone gibt es hier zu jedem Geburtstag für das Geburtstagskind, die Schaukel – klar die Kleine schaukelt einfach sehr gerne, Die Mütze sieht einer unserer Lieblingsmützen – der MiniMop von aefflyns so ähnlich, die musste natürlich drauf und der Hase „symbolisiert“ meine Leidenschaft für das Nähen von Stofftieren. Und, was darf natürlich an keinem Geburtstag fehlen – der Luftballon, dieses Jahr gab es eine riesige pinke 2 für sie.

Ich freue mich schon auf die Weiteren Projekte bei Mamasnähen BasisShirt (s)  und freue mich, den ein oder anderen mal auf meiner Seite begrüßen zu dürfen.

Liebe Grüße eure Tanja von Künstlerkind

Bei Facebook oder auf meinem Blog

 

Schnitt: Basicshirt, Tunika  Größe 80 – 164 – AnniNanni, DanniHanni und MülliFeechen, Himmlische(r) Beinchen Luis(e) Größe 50 – 152 – Himmelblau

Größe: 116 und 92

Stoff: blau/weiß gestreifter Viskose Jersey – Caro von Jordan, Fall Trees  – Staghorn, Jersey – GOTS – Lion Boy – Miss Thomas – Alles für Selbermacher, roter Jersey – Kleewald und blauer Jersey  – Tante Hilde

Fotos: Daniel und Tanja Hartinger

 

 

 

 

 

 

 

Star Wars infiltriert Künstlerkind

Einen sonnigen und kalten guten morgen euch da draußen! Wohl dem, der das Haus nicht zwingend verlassen muss. Die Kinder mussten schon um 7:30 Uhr los und waren richtig gut eingemummelt. Beim Kleider parat machen heute morgen ist mir dann auch glatt eingefallen, dass ich euch ganz vergessen habe zu berichten wie das mit dem Weihnachtswettbewerb bei Metterschling und Maulwurfn war. Ihr könnt euch sicherlich erinnern, dass ich das Wettbewerbsalbum geteilt habe, aber dann kam nichts mehr.

Nun gut, ich liebe Wettbewerbe, nur leider hat man bei den meisten keine reelle Chance, da zum einen nur der Name zählt und wer viele Follower hat, eigentlich auch den Sieg einfährt. Bei Nancy ist das anders, denn es gibt eine klare Regel wie die Bilder eingereicht werden sollen, alle mit einem weißen Hintergrund und ohne Logo! keiner darf sein eigenes Bild bewerben, nur den gesamten Wettbewerb. Gut, jedes System ist manipulierbar, aber in dem Fall zumindest nicht so einfach!

So, was war die Aufgabe falls ihr vergessen habt, worum es ging.

Es gab eine Applikations-/Plottervorlage eines Gingerbread(wo)man und diese musste in irgendeiner Form kreativ bearbeitet werde. Das wie war egal, anders als beim Herbstwettbewerb, bei dem jeder eine festgelegte Hose nähen musste, war man dieses mal zumindest etwas freier in seiner Gestaltung denn man konnte auch backen, schnitzen, malen,…. what ever you want!

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Das war unsere Vorlage an die wir uns insofern halten mussten, als dass wir die äußere Form beibehalten sollten, welche Farbe und wie das Ergebnis am Ende sein würde war uns frei überlassen.

Als der Aufruf für den Wettbewerb kam wusste keiner, was auf uns zukommen würde, erst am Stichtag erfuhren wir von der Applikation. Einige haben relativ schnell aufgegeben, andere später, denn eine schmissige Idee dafür zu finden fiel auch mir nicht leicht, ich habe ein paar Tage gebrütet und dann hatte ich einen wie ich fand – „genialen“ Gedankenblitz. Also musste wieder mein Haus und Hofzeichner – der Künstlerkind Papa ran um mir meine Vorlage zu basteln.

Es war, ihr ahnt es sicherlich, auch wieder eine meiner (warum hatte ich nur so einen bekloppten Einfall) Ideen, Idee gut, Ausführung friemelig!

Ich wusste schon bevor ich anfing, dass ich leiden werden und so war es dann auch, denn die miniwinzigenfummeligen Linien und Applikationen haben wieder alle nicht vorhandene Geduld aufgefressen.

Also gut, ich lasse mal die Katze aus dem Sack, da mein Sohn erklärter Star Wars Fan ist und derzeit eigentlich kaum andere Dinge spannend findet habe ich beschlossen einen Stormtrooper aus dem Gingerbread(wo)man zu basteln, Bomben Idee wenn man es nicht applizieren sondern Plotten könnte, aber da es im Hause Künstlerkind noch immer keinen Plotter gibt, muss es eben auch so gehen!

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Um es überhaupt auf ein Kleidungsstück bekommen zu können hat der Künstlerkind Papa zunächst die wesentlichen Linien auf die Vorlage gezeichnet, ganz „original“ ist es nicht und soll es auch nicht sein.

Den Hoodie habe ich noch mit Paspeln (ja, selber hergestellt) etwas aufgerüscht da mir das Anthrazit sonst zu langweilig erschienen ist, das war ein Spaß, zum Glück hatte ich beim einnähen die Idee mit dem Reißverschlussfüßchen was mir die ganze Sache enorm erleichtert hat.

 

Mein Sohn ist zumindest maximal begeistert und dass es in der Grundform eigentlich ein  eher weihnachtliches Motiv ist, stört ihn gar nicht, der Hoodie kann und wird deshalb auch weiterhin gerne getragen.

Die Applikation ist aber nicht ausschließlich appliziert, denn bei den ganz winzigen Stellen hätte es einfach nicht funktioniert. Deshalb habe ich ein paar Stellen mit Textilfarbe angemalt.

 

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Gewonnen habe ich leider nicht, ich bin „nur“ Gewinner der Herzen, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Ein wenig schade fand ich die wenige Präsens der Wettbewerbsleitung und dass teilweise Beiträge zugelassen wurden, die nach meinem Empfinden und laut der Erklärung der Regeln so nicht konform waren, dass irritiert einen dann leider etwas.

Nichts desto trotz hat es Spaß gemacht auch mal etwas auszuprobieren, was man unter normalen Umständen nie gemacht hätte, auch ist mir klar, dass mein Motiv wenig Weihnachtlich war und es somit vielleicht von vielen deshalb nicht beachtet wurde, aber ich habe mich bewusst gegen ein klassisches weihnachtliches Design entschieden, da ich das Kleidungsstück meinen Sohn auch weiterhin tragen lassen wollte.

Ich bin zufrieden mit meinem Werk, mein Sohn liebt seinen Hoodie und somit habe ich für mich gewonnen!

Wer noch mal alle anderen Wettbewerbsstücke sehen mag, hier geht’s lang.

 

So, dann denkt mal weiter daran, dass demnächst die Geburtstagsshirt Linkparty steigt, dazu wird es auch eine kleine Überraschung geben, aber was wird nicht verraten!

 

Schnitt: Capucha Größe: 74-152  – Yviis    (Leider kann ich euch den Link zum Schnitt nicht geben, denn man kann den Schnitt nicht mehr kaufen!)

Größe: 116

Stoff: Anthrazit Sweat – Caro von Jordan, Kuschelfrottee – Kleewald und Reste aus meiner Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Osterkuchen geht immer!

Ja, sorry, ich weiß, wir befinden uns in der Fastenzeit, aber man muss auch schon etwas nach vorne denken, denn bald ist Ostern. Deshalb habe ich schon einmal einen kulinarischen Tipp für euch – einen trockenen Osterkuchen. Ganz ehrlich, ich kann den immer essen, also nicht nur speziell zu Ostern, gebacken hatte ich ihn auch schon im November, aber um Weihnachten rum erschien es mir doch etwas unpassend euch diesen Kuchen näher zu bringen.

Ich bin ein Freund von trockenen Kuchen, die dennoch etwas saftig sin, deshalb könnte man denken, dass mir diese Kuchen gar nicht schmecken würde, aber – Ausnahmen bestätigen die Regel!

Der Kuchen ist sehr trocken, aber dass passt zu ihm und geschmacklich ganz meins, das allerbeste daran ist, er ist unheimlich lange haltbar, also auch etwas für den langsamen Esser oder einen kleinen Haushalt, bei uns ist immer alles sehr schnell weggegessen, deshalb kann ich keine gesicherte Lagerungsdauer nenne, aber bestimm 1,5 bis 2 Wochen sollten möglich sein.

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Auf dem Bild sieht man schon, dass er sehr trocken ist, aber es ist keine unangenehme Trockenheit und es wird beim Essen auch nicht mehr.

Das Rezept habe ich von einer Freundin, bei denen er schon viele, viele Jahrzehnte gebacken wird und eine Familientradition ist.

Ich kann ihn euch echt nur empfehlen zu testen, er schmeckt wirklich super.

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Rezept:

 

Zutaten:

  • 250g Butter
  • 200g Zucker
  • 3-4 Eier (je nach Größe)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Bio Zitrone (Abrieb)
  • 350g Mehl
  • 150g Stärke
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125g Rosinen
  • 100g gehackte Schokolade
  • evtl. etwas Milch

 

Aus Butter, Zucker, Eiern, Zitronenabrieb und Vanillezucker einen Teig aufschlagen, dann das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterziehen. Nachdem der Rührteig hergestellt ist die Rosinen und die Schokolade zugeben.

Eine Rohrbodenform buttern und mit Mehl oder Paniermehl einstreuen, den Teig einfüllen, alles schön glatt streichen und bei 160°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen etwa 1h backen.

 

Guten Appetit!

 

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Dress up your doll!

Aschermittwoch, die Fastenzeit beginnt und wir steuern auf Ostern zu. Fastet ihr, wenn ja in welcher Form? Ich finde es bewundernswert wenn man es schafft eine ganze Weile auf etwas sehr liebgewonnenes zu verzichten, ich grüble noch, ob ich und was ich machen soll.

Wer nicht fasten muss, sind unsere Puppen und um die geht es heute. Vor Weihnachten rief  Sonja von SillyJay zu einem Vorweihnachtlichen nähen auf, jeden Tag gab es einen Teil zu einem Schnitt und wenn man alle zusammen hatte, hatte man Zeit diese zu nähen. Das ganze entwickelte sich zu einer kleinen Sucht, jeden Tag freute ich mich über das nächste Schnipselchen und dann ging das Nähen los. Im Hause Künstlerkind bekamen zwei Puppen ein neues Outfit, die Kleinere bekam unsere Große zu einem betrieblichen Weihnachtsfest vor einigen Jahren geschenkt und die Große Puppe gehört mir, ich bekam sie von meinen Eltern als Kind geschenkt.

Genäht wurden einige Teile, die Puppen sind nun erst mal gut ausgestattet.

Gleichzeitig hat Sarah von Minamo die Puppen Badekollektion entwickelt und natürlich konnte ich da auch nicht nein sagen, schließlich kommt der nächste Sommer bestimmt und da müssen die Puppen doch auch entsprechend gekleidet sein.

 

Die erste Kombination war eine Hose und ein Pulli, das gesamte Nähen war so aufgebaut, dass man erst ein Schnittmuster sammeln musste und dann, ich meine 2-4 Tage (kann auch anders gewesen sein, das habe ich leider vergessen) Zeit hatte das fertige Teil zu zeigen, wenn man in der vorgegeben Zeit nichts gezeigt hatte (es sei denn, man war entschuldigt, dann war man leider raus). Klingt ein wenig hard, aber da der Schnitt letztendlich ein Geschenk war, verständlich. Meine Beiden Damen bekamen zunächst die Hosen, diese sind ein Upcycling aus den Resten einer Jeans vom Künstlerkind Papa die er im Sommer abgeschnitten hatte. Da sie so ein wenig trist aussahen bekam die Kleine Puppe die Graziela Blätter appliziert und bei der Gr0ßen gab es Bündchen als Beinabschlüsse. Oben habe beide Hosen ein Bündchen, also ganz einfach an und auszuziehen, auch für die Kleinen Mäuse.

Jeder Schnitt war eine Überraschung, es wurde nie gesagt was als nächstes genäht wird, lediglich welche Art der Stoffe man sich bereitlegen sollte.

Der Zweite Schnitt war dann der Pulli, diesen habe ich dann passend zu den Hosen genäht, denn es sollte klar sein, dass es ein Set ist.

Ich meine das das Dritte die Schühchen waren, die waren als Einziges ein „man kann“, da mir das zu friemelig war und ich meine Kinder kenne, habe ich ausgesetzt, denn die Puppen werden diese Schühchen nie wirklich tragen und zum verlieren wäre es zu schade.

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Natürlich benötigt eine Puppe auch eine Unterhose, denn wenn es mal ein Kleidchen geben sollte, kann man das „Kind“ untenrum nun mal nicht nackt gehen lassen. Die waren ruckizucki genäht und sind vom Stil eher wie eine Boxershorts als eine Unterhose.

Weiter ging es mit einem Trägerkleidchen, da hat das Künstlerkind erst mal nicht richtig gelesen und Schwupps einen Fehler gemacht, aber ich war nicht die Einzige, dass ist auch andern passiert was mich sehr beruhigt hat.

 

Könnt ihr den Fehler sehen? Vermutlich nicht. Ich habe den Rockteil nur 1x statt 2x zugeschnitten was ihn somit eher eng als walle weit gemacht hat. Allerdings dachte ich mir, dass man das auch ruhig so lassen kann, man muss nicht immer alles wie die Masse machen. Die Träger habe ich aus Webbändern gemacht, aber so ganz zufrieden bin ich damit nicht, ich muss sie unbedingt in der Mitte festnähen, denn die Kinder zupfen sie ständig unabsichtlich raus wenn sie versuchen die Schleifchen zu machen, evtl. löse ich das Trägerproblem auch noch ganz anders, mal sehen.

Nach dem leichten Kleidchen gab es einen Jumpsuit, den finde ich richtig putzig und erinnert mich an Sonne, Strand und Meer.

Ich finde sie richtig schön, gut bei der Kleinen Puppe müsste man die Länge der Hose etwas anpassen, aber sonst sind sie gut. Allerdings haben wir auch hier das selbe Trägerproblem wie bei den Kleidchen, auch hier werde ich noch eine Änderung vornehmen.

Da wir uns aber noch im Winter befinden würden unsere Puppenkinder sehr frieren, das kann man natürlich nicht so lassen und so gab es eine kleine Anleitung, wie man für jede Puppen-/ Teddygröße mit wenig Aufwand einen niedlichen Poncho nähen kann. Meiner ist etwas knapp geraten, aber er passt, beim nächsten mal muss ich einfach etwas großzügiger zeichnen.

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So schön eingemuckelt kann man auch einen sommerlichen Hosenanzug unter dem Poncho tragen und kann sich keinen Schnupfen holen.

Mein persönlichen Highlight sind aber die beiden Kleider, die sind einfach nur schön und wurden als Weihnachtsoutfit getragen. Um die Kinder zu überraschen hatte ich die Puppen Anfang Dezember verschwinden lassen um sie dann mit ihrer neuen Garderobe mit einem Köfferchen unter den Tannenbaum gestellt.

Die Kleidchen sind dieses mal auch mit dem richtigen Rock genäht und so wirken sie einfach richtig schön.

 

Bei der kleinen Puppe habe ich den Rock aus Baumwolle gemacht, finde ich sogar ein bisschen „eleganter“ als nur aus Jersey. Der Schnitt sieht eigentlich auch für den Rücken einen V-Ausschnitt vor, aber das mochte ich nicht so, deshalb habe ich es gelassen und einen normalen Halsausschnitt gemacht.

Weil das noch nicht genug Puppenkleidung war, habe ich bei Minamo auch glatt noch den Puppenbadeanzug mit getestet, auch total niedlich und während des Nähens entstanden dann noch die die Idee zum Bikini und zur Badehose, es gibt schließlich auch Jungspuppen und die sähen in einem Badeanzug doch etwas eigentümlich aus.

 

Ich finde beides wirklich niedlich, aber für unsere Puppen mit ihrem weichen Torso der mit weißem Stoff bezogen ist sieht es komisch aus. Der Badeanzug geht gerade noch, aber der Bikini seht bei solchen Puppen leider doof aus, deshalb wird unser nun als Unterwäsche Zweckentfremdet, ich finde es gibt Schlimmeres.

Wer meinem Blog schon länger folgt und ein aufmerksamer Leser ist, dem sind bestimmt die ein oder anderen Stoffe aufgefallen die ich hier verarbeitet habe. Das ist nämlich richtig praktisch an den Puppensachen, ihr braucht keinen Stoff kaufen (es sei denn, ihr wollt), denn es reichen Reste mit den man schon immer irgendetwas machen wollte, aber nie so richtig eine Idee hatte, was es werden soll. Auch sind die Schnitte so konzipiert, dass man nicht zwingend eine Puppe braucht die man anziehen möchte, auch sehr viele Stofftiere wurden während des Vorweihnachtlichen Nähens eingekleidet.

Wenn ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, schnappt euch die Puppen, besorgt euch die Schnitte und los geht’s.

Noch ein kleiner Hinweis, bald startet meine Geburtstagsshirt Linkparty, also seid schon mal kreativ denn ich freue mich schon auf viele schöne Shirts, mein Shirt unserer Kleinsten wird mein eigener erster Beitrag sein.

 

Schnitt: Winzlinge 2015 Puppencollection Größe 35-56cm – SillyJay, Puppenset Badespaß   – Minamo

Größe:  40 und 56cm

Stoffe: Stoffreste von den verschiedensten Projekten die ich 2015 vernäht habe

Fotos: Daniel Hartinger

 

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Wir chillen!

Ach ist das schön, ihr könnt es euch nicht vorstellen! Seit neuestem besitzen wir einen Hängesessel und zu dem kamen wir fast wie die Jungfrau zum Kind. Es war so, unsere Große wünschte sich schon eine ganze Weile ein Hängehöhle, ich finde diese auch absolut traumhaft, aber irgendwie hatte ich zum einen die Sorge, dass es so im Weg ist und dass die Kinder damit Unsinn anstellen. Aber der Wunsch unserer Großen wurde immer größer.

Als ich nun die Tage mein Emails checkte hatte ich eine Mail vom Hängematten Gigant in meinem Fach, der anfragte, ob ich nicht evtl. Interesse daran hätte einen seiner Hängesessel zu testen. Zunächst war ich etwas baff und musste erst einmal schauen, wer das denn so ist. Bisher hatten wir uns nur auf anderen Seiten sporadisch nach der Hängehöhle umgesehen.

Die Auswahl an unterschiedlichen Hängesesseln, Hängematten und Systemen war schon mal gigantisch, so dass ich nach einer Weile komplett überfordert war und eine Pause brauchte.

Mir war gar nicht bewusst, was es alles in diesem Bereich gibt! Klar habe ich von Hängematten, und Co gewusst, aber so wirklich damit beschäftigt hatte ich mich noch nicht und eigentlich wollten wir auch wenn eher diese Höhle haben. Gut, das mit der Höhle hatte sich schon vor der Anfrage erledigt, denn laut Hersteller ist sie nur bis 9 Jahre empfohlen und da sie im März 9 wird, wäre es irgendwie albern.

Nach einigem beratschlagen in der Familie und auch außerhalb habe ich mich dann entschlossen einen Hängesessel von Hängematten Gigant zu testen.

Nein, ihr braucht jetzt keine Panik zu haben, dass ich von meinen Pfaden abweiche und zum Werbewerkzeug mutiere, solche Aktionen bleiben eine sehr seltene Ausnahme!

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Wir haben uns für den Hängesessel „Tropical“ Loung Ocean entschieden, da uns bei einem gemeinsamen Gespräch mit Freunden zu dem Thema geraten wurde, dass es total bequem ist, wenn der Sessel eine Fußstütze hat. Ich hätte da beim Kauf nie darauf geachtet, da wir uns einfach nicht so intensiv damit beschäftigt hatten. Aber ich muss sagen, der Tipp war genial! Der Sessel wurde hier auf Herz und Nieren getestet und es gab sogar kleine Kämpfe wer denn nun darf.

Die Allgemeine Meinung zum Hängesessel- sehr bequem und kuschelig und mit der Fußstütze perfekt! Ohne kann man auch gut darin sitzen, aber dann hat man entweder die Füße auf dem Boden stehen oder muss sie mit hoch nehmen, letzteres ist weniger bequem wenn man länger darin verweilen mag. Mit der Fußstütze kann man herrlich darin entspannen, aus dem Fenster schauen und wie in unserem Fall die Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück beobachten.

 

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Der Künstlerkind Papa war sogar so entspannt, dass er bei seiner Testphase fast eingeschlafen wäre, dass heißt was wenn einem ständig vier Kinder um die Beine hopsen. Letztendlich hat den Sessel unsere Große bekommen, da er auch bei ihr im Zimmer hängt und sie sich einen gewünscht hat.

Eine Sache ist etwas blöd, denn der Sessel dreht sich, warum auch immer auf eine bestimmte Position, zwar Richtung Fenster, aber er bleibt nicht in einer anderen gewünschten Position stehen. Woran das liegt konnten wir abschließend nicht feststellen, entweder an der Art und Weise wie wir die Aufhängung gewählt haben oder dass der Sessel oben an seiner Aufhängung starr ist und dort kein Scharnier ist das sich drehen würde. Aber das sind Luxusprobleme und ändern nichts daran, dass wir einen schönen Ort zum chillen haben.

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Wer also auf der Suche nach einem Hängesessel, Hängematte oder ähnlichem ist, der sollte auf jeden fall mal bei Hängematten Gigant vorbei schauen, sehr schnelle Lieferung, einfacher und schneller Aufbau und eine chillige Ecke. Die Auswahl ist wirklich gigantisch und es sollte etwas für jeden Geschmack dabei sein.

 

 

*Icy* ist spicy!

Ich oute mich dann mal als Mützen Junkie für Mützen der besonderen Art, langweilig kann jeder! Eine meiner absoluten Lieblingsichmachesieeigentlichständig Mützen war schon von Beginn an die MiniMop von aefflynS. Leider hat die Mütze ein Manko, sie ist nicht Wintertauglich was ich sehr betrüblich fand, denn so konnten wir sie immer nur als Übergangsmütze nutzen – aber dem ganzen wurde nun endlich Abhilfe geschaffen und nun ist sie durch eine wunderbare Fütterung und Ohrenklappen auch für die kalte Jahreszeit geeignet.

Ein paar von euch haben schon einen Blick auf eine der Varianten werfen können, da sie Bestandteil zweier Gewinnspiele war. Hier nun meine gesammelten Werke!

Mütze Nummer 1 entstand aus dem niedlichen „Freunde für immer“ Sweat, den ich für unsere kleinste einfach nur Zucker finde und super zu ihrer „Svea“ von smalino und ihrem Walkanzug passt.

 

Äußerlich hat sich die MiniMop nicht wirklich verändert, lediglich die Ohrenklappen sind neu, aber von innen ist sie mit kuscheligem Fleece gefüttert, der den Mäusen einen schönen warmen Kopf beschert.

Die Zweite Mütze – ebenfalls für unsere Kleinste ist aus den Triangels entstanden die ich für die Große verarbeitet habe und hat ein kleines „Highlight“. Die klassischen Ohrenklappen sind schön, aber ich hatte den spontanen Einfall sie zu verändern und sie als Stern zu nähen. Hierfür habe ich das Schnittteil fürs Bündchen in Sternenform umgezeichnet und dann genäht. Es ist etwas friemelig, ging aber recht gut wobei es immer Verbesserungspotential gibt.

 

Als weiteres „Highlight“ ist das innenliegende Bündchen in altrosa, eine schwarz/weiße Mütze für so kleine Mäuse fand ich ein wenig zu trist und so luschert etwas helles hervor was ich echt schön finde.

Die dritte Version ist für unsere Dritte entstanden und nun ratet mal, welcher Stoff es geworden ist, genau der Nicky in Aubergine mit dem passenden Betty Butterpop by Jolijou Jersey, ich liebe es einfach. Natürlich gab es auch hier ein spontanes „Highlight“, denn passend zum floralen Jersey sind die Ohrenklappen als halbe Blüte dargestellt. Da muss ich sagen, dass es einfacher war diese zu nähen als die Sterne. Was soll ich sagen, die Mützen werden fast ausschließlich getragen, denn durch die Ohrenklappen bleiben die kleinen Öhrchen immer schön warm.

 

Das Outfit Meiner Tochter lasse ich mal unkommentiert, sie hat da absolut ihren eigenen Kopf und fand diese Kombination einfach passend.

Die beiden Mützen aus den Gewinnspielen sind auch schon fertig und bei ihren Gewinnern eingetroffen, deshalb kann ich sie euch auch schon zeigen.

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Schnitt: *Icy*MiniMop Größe 37-56 – aefflynS

Größe: 47

Stoff: Triangels und „Freunde für immer“ – Eco filum, Nicky – ein Geschenk, Betty Butterpop by Jolijou, brauner Jersey, Streifen Jersey und braunes Bündchen- Kleewald, dunkel blauer Jersey schwarzes und altrosa Bündchen – Tante Hilde, Lovley Drops dunkelblau-Michas Stoffecke, rosa Sterne-Carl von Jordan

Fotos: Daniel Hartinger

 

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