Kinderkleid for three

Einen wunderschönen Montag Morgen und schon haben wir Februar, unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Was habe ich zu berichten, diesen Monat startet das virtuelle Wanderpaket bei Maika von Maikäfer, bis gestern musste man seinen Beitrag eingereicht haben, was ich natürlich gemacht habe. Außerdem viele neue schöne Schnitte, ein paar Rezepte die hier schon länger auf ihre Veröffentlichung warten, die Kostüme der Kinder, ein Test und auch zwei Gastbeiträge warten auf euch (also ich bin Gastblogger bei zwei echt tollen Seiten). Ach ja, den zweite Geburtstag einer meiner Kinder steht noch ins Haus und viele andere schöne Dinge.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich etwas mehr zum schreiben kommen, denn leider sind noch immer zwei Kinder krank, zwar ist es besser, aber anhänglich sind sie dennoch. Immerhin habe ich seit Samstag wieder den Durchblick, meine neue Brille sitzt super und durch die neuen Gläser habe ich einen ungetrübten Blick auf die Welt.

Ihr könnt euch also schon mal freuen und nun beginnen wir den Februar mal mit einem Mädelsoutfit, wobei eins die Sache nicht ganz trifft, ich habe mich ein bisschen ausgetobt weil der Schnitt einfach nur schön ist.

Es gab Kleider und Tuniken von Klimperklein, kurz vor Weihnachten sind sie alle entstanden seitdem im Dauereinsatz, meine Große zieht derzeit kaum etwas anderes an, eigentlich nur noch ihre Kleider, was ich angesichts des Wetters etwas kalt finde.

Dieses Mal hatte sie richtig Glück, denn es sind gleich drei Outfits entstanden, die Schwestern haben jeder nur eins bekommen und das Baby meiner Freundin zwei, die zeige ich euch aber ein andermal.

Achtung Bilderflut – bei so vielen Teilen, gab es eine Menge Bilder, leider spielte das Wetter nicht so gut mit, aber dafür strahlen die Klamotten!

 

Für unsere Kleinste habe ich eine Tunika mit Kellerfalte genäht, wie man sieht wieder aus meinen favorisierten Stoffen, aber so langsam sind wir da Mengenmäßig am Ende, dennoch ist und bleibt er einfach schön! Die Schwester hat ein Kleid bekommen, da der Schnitt wieder sehr variantenreich ist, hat man unzählige Möglichkeiten der Gestaltung. In diesem Fall ist mir ein Fehler beim Zuschnitt passiert, ich hatte die falsche Linien zum teilen erwischt, deshalb ist das „Oberteil“ länger als bei den anderen geteilten Versionen. Allerdings finde ich das optisch gar nicht so schlecht und man kann es als Weitere Option im Hinterkopf behalten. Auch ist diese Version ohne Raffung oder Kellerfalter, quasi die schlichte Variante denn auch an den Ärmel wurde auf das Bündchen verzichtet und nur umgenäht.

 

Man kann das Kleid aber auch ohne jede Teilung nähen, dass wollte ich schon längst getestet haben, aber irgendwie fehlt mir noch die richtige Stoffidee. Für die Große wird es alleine schon vom Stoff langsam anders, ihr Kleid hat zwei Kellerfalten und der Halsausschnitt ist eingefasst, da werden im eBook auch verschiedenste Möglichkeiten beschrieben, wie man den Halsausschnitt gestalten kann. Ich muss ja sagen, dass die Klimperklein Schnitte immer super beschrieben werden und jeder Schnitt immer mit den verschiedensten Varianten daherkommt, dass man trotz fünf (in meinem Fall) genähter Teile immer eine andere Variante hat. Leider reicht der Schnitt nur bis 134, denn somit kann ich bald keine neuen Kleider mehr für die Große zaubern, was sie sehr unglücklich macht.

 

Mein persönliches Highlight ist das Graziela Kleid, die Blätter sind einfach nur traumschön und in schwarz sieht meine Große auch mal cool aus. Diese Kleidversion ist mit Raffung und Halsbündchen genäht, an den Armen mit „vorgegebenen“ Bündchen. Beim Zuschneiden kam mir das „Oberteil“ etwas trist vor, deshalb habe ich ein paar Blätter appliziert und muss sagen, dass ich zu 100% zufrieden bin!

Was mir allerdings noch auffällt, aber auch erst im Nachhinein, dass ich das „Oberteil“ bei der Großen besser etwas länger gelassen hätte, der Schnitt sieht es zwar nicht vor, aber bei der Tunika Version finde ich sieht es etwas komisch aus, da die Naht direkt über der zwar noch nicht vorhanden Brust läuft, meine Tochter aber meinte, dass es ohne Unterhemd (meine Kinder tragen äußerst selten Unterhemden) etwas unangenehm an der Stelle ist, ich werde es bei einer weiteren Version mal testen, es sei denn, dass Kind wächst weiter so flott, dann wird das nix mehr.

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Das Letzte ist ebenfalls eine Tunika mit Kellerfalte, man kann sie hinten und vorne machen oder nur auf einer Seite, je nach Lust und Laune. Ich nähe diesen Schnitt auf jeden Fall sehr gerne, da er schnell von der Hand geht und einfach nur schön ist. Ich würde ganz klar sagen, dass er Anfängertauglich ist und für Mädelsmamas ein unbedingtes „Must have“!

 

Schnitt: Kinderkleid Größe: 44-134 – Klimperklein, BaggyLu Größe: 62-128 – BirdyLu

Größe: 92, 104 und 134

Stoff: Graziela Blätter, Elfen und schwarzen und grauer Jersey – Tante Hilde, Merry go around und Nicky – EvLi´s Needle, Bear Flight Shroom, Cord, Jersey (Betty Butterpop by Jolijou – Kleewald, der Nicky in Aubergin war ein Geschenk

Fotos: Tanja Hartinger

 

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3 thoughts on “Kinderkleid for three

  1. Die Kleider sind allesamt wunderschön geworden. Ich glaube, mein Favorit sind die Blätter. Die Applikationen sind ja wirklich klasse dazu. Bei mir liegen auch noch fertig zugeschnittene Kinderkleider darauf, endlich vernäht zu werden. Ich komme irgendwie gerade nicht wirklich zu etwas. Aber diese Woche habe ich mir Zeit zum Fertigmachen von ein paar Projekten reserviert, dann ist da vielleicht auch endlich ein Kinderkleid dabei 🙂
    LG Jana

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