Bolero Olé!

Dienstag – Wetter (da sagen wir mal nix zu) und als erstes habe ich heute Fahrdienst. Unsere Große hat gerade ihr Hausbauepoche in der Schule und zu diesem Anlass baut die Klasse gemeinsam auf dem Hof der Lehrerin ein Insektenhotel. Ich bin schon ganz gespannt, wie es fertig aussehen wird, aber ich schätze da liegt noch ein Stückchen Arbeit vor ihnen.

Arbeit, die hatte ich auch, aber im absolut positiven Sinne. Denn vor einem Weilchen haben wir bei Minamo den Bolero „Mijo“ getestet. Ein tolles Teilchen in zwei verschiedenen Versionen von denen ich nur die eine getestet habe, ja ich weiß, beide wären schon toll gewesen, aber die zweite Variante hatte Knöpfe und so lange ich diese Nummer umschiffen kann, werde ich dies auch tun. Dafür habe ich allerdings drei Stück gemacht und sie könnten unterschiedlicher kaum sein.

Variante 1: Eine eher Casual Version, die gut zur Jeans passt, aber bestimmt auch schick mit einem Rock korrespondiert.

 

Meine Wahl fiel auf einen Sweat in Strickoptik, durchzogen mit Goldfäden, leider kann man sie auf den Bildern nicht sehen, das ganze mit dunkelblauem Bündchen und einem niedlichen Schleifchen abgerundet. Letzteres musste sein, meine Tochter hat sich allerdings wehren wollen wegen der Schleife. Ich fand sie so toll, musste sie allerdings leider nach dem Shooting wieder entfernen denn sonst wollte sie den Bolero erst gar nicht haben. So divergent können Geschmäcker sein.

Variante 2: Hier durfte sie komplett entscheiden aus welchen Stoffen genäht werden soll. Da ihr das Shirt und die Tunika ihrer Schwestern so gut gefielen, wollte sie nun auch endlich ein Teil aus dem „Baumstoff“ wie sie es nennt haben. Zum Glück sind die Teile eines Boleros recht klein (auch bei einer Größe von 140cm) und ich habe dieses Mal ein bisschen die Stoffe gemischt, nicht wie bei Variante 1 die nur aus einem Stoff genäht wurde.

 

Ich finde es ganz interessant, wenn nicht alle Teile aus dem gleichen Stoff sind, allerdings müssen die Stoffe harmonisieren. Warum der Bolero auf einigen Bilder nicht „sitzt“ (das Kind steht halt) kann ich nicht sagen, es mag daran liegen, dass das Shirt sich knubbelt, oder sie sich nicht sorgfältig eingekleidet hat, man weiß es nicht, denn einige Tage später trug sie den Bolero mit einem anderen Shirt und da saß er perfekt.

Auch diese Variante eignet sich als Allrounder, wie hier beim Reiten, aber auch zu Jeans und Rock sieht er toll aus.

Kommen wir nun zur dritten und letzten Version!

Variante 3: Mein finaler Bolero passend zu einem echt schönen Kleid (die Tage mehr dazu) aus einem „coolen“ Stoff für große Mädels.

 

Dieses Mal habe ich keinen Bündchenabschluss gemacht sondern mit dem einem der beiden Stoffe gearbeitet, sieht auch total toll aus wie ich finde.

Auf jeden Fall sind wir Bolerotechnisch nun gut ausgestattet. Für die beiden Kleineren habe ich keine gemacht, die vierjährige sehe ich einfach nicht darin und die Kleinste brauchte schlichtweg keinen. Ich denke, der Bolero sollte in jedem gut sortierten Mädchenhaushalt vertreten sein, so denn die Mädels darauf stehen. Von mir jedenfalls ein unbedingtes „Must have“, welches bei uns nicht mehr fehlen darf!

 

Schnitt: Bolero „Mijo“ Größe 68-140 – Minamo

Größe: 140

Stoff: Fall Trees – Staghorn, schwarzer und blauer Sweat – Tante Hilde, Criss Cross White Sweat – Kleewald und blauer Sweat in Strickoptik – Caro von Jordan

Fotos: Tanja Hartinger

 

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0 thoughts on “Bolero Olé!

  1. Die sind alle drei toll geworden! Am besten gefällt mir der erste, wobei ich da mit deiner Tochter d’accord bin, das Schleifchen ist süß, aber ich glaube, sie ist schon zu groß für süß, oder? Ohne ist es wahrscheinlich lässiger 🙂
    Das Freebook habe ich mir gleich mal abgespeichert. Hoffentlich finde ich bald mal eine Gelegenheit zum Nähen.
    LG Jana

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