Krabbel, krabbel die Ameise

Ihr Lieben da draußen, ich grüße euch und freue mich, dass ihr alle da seid. Ich weiß, dass ich nur sporadisch etwas zeige, aber gerade ist viel zu tun, die Geburtstage der vier Wilden stehen an, das Leben 1.0 fordert mich derzeit sehr und auch im Hintergrund laufen viele neue spannende Sachen. Oftmals bin ich dann einfach mit dem Kopf nicht so beim Schreiben wie ich es gerne wäre und bevor ihr Mist schreibe – dann doch lieber seltener und das vernünftig.

Leider hat auch dieser Beitrag lange warten müssen, bis ich ihn endlich mit euch teilen kann, dabei ist es eines meiner echt coolsten Teilen welches letztes Jahr entstanden ist und die Große ist total happy darüber.

Wie ihr wisst, wird im Hause Künstlerkind gerne und viel appliziert und je aufwändiger die Sachen sind um so besser. Auch mag ich verrückte Motive und gerne auch für die Großen Kinder nichts mit niedlich und Plüsch. Da kam die Applivorlage „Anton & Antonia“ Disco Ameisen von Fusselfreies hier absolut MEGAMÄSSIG an und meine Große schrie direkt, dass sie unbedingt am liebsten alle Ameisen hätte – ja nee, is klar!

 

Da die Ameisen recht groß sind, begann natürlich die Suche worauf sie appliziert werden sollen. Kurz vorher hatte ich für die Schwester einige Hoodies von LiliKidz genäht und weil sie die so toll fand, war die Entscheidung des „Hintergrundes“ schnell getroffen. Die Stoffwahl war dann eher die Herausforderung, denn da mischte der Künstlerkind Papa ordentlich mit und hat uns dann alles zusammengestellt. Irgendwie fand ich dann, dass den Disco Ameisen irgendwie noch etwas fehlt und so entstanden dann die Scheinwerferkegel, denn wer eine echte Discoqueen ist, der braucht auch das richtige Licht! Ich kann euch sagen, dieser Hoodie ist eines meiner aufwändigsten Werke überhaupt und hat allein durch die Applikationen eine Menge Zeit in Anspruch genommen.

Da meine Applikationen meistens mit passendem Garn und wirklich Schichtweise appliziert werden war es ein ewiges hin und her zum Bügelbrett und an der Maschine um das Garn zu wechseln. Bei der Ameise mit dem Rekorder habe ich auch etwas geschummelt, denn die ganz kleinen Knöpfe habe ich mit der Hand gestickt, denn die Vorlage war mir dann doch zu fummelig. Auf alle Fälle passt der wunderbare Streifenjersey hervorragend zu den Disco Ameisen, mittlerweile ärgere ich mich, dass ich nur 50cm gekauft habe und er nun leider schon leer ist.

Wie man sieht, bestehen die einzelnen Ameisen aus vielen kleinen Details und auch mehreren Ebenen die einzeln aufgebracht wurden, an manchen Stellen sind es bis zu 7 Stofflagen die übereinander liegen. Also, ich finde die Ameisen echt absolut cool und so schön schräg. In dem Set sind noch viel mehr Motive und Sprüche, aber dafür reichte der Pullover nicht aus und so kann ich hoffentlich bald mal wieder eine andere Ameise applizieren.

Natürlich gibt es auch wieder eine Einschätzung, die Vorlage ist in jedem Fall eher etwas für Fortgeschrittene, sie ist sehr detailreich und besteht aus vielen auch recht filigranen Teilen. Auch sind sie sehr zeitaufwändig, was man nicht unterschätzen sollten. Die dazugehörigen Schriften habe ich bisher nicht ausprobiert, für dieses Teil wäre es dann auch zu viel des Guten gewesen.

Für mich ist die Applikationsvorlage eine der coolsten in meiner Sammlung, die Meisten sind eher für die beiden Kleinen geeignet weil sie doch sehr kindlich sind, aber mit fast 10 Jahren mag die Dame es doch etwas fetziger (sagt man das heute noch?).

Falls ihr nicht applizieren könnt oder mögt, das Motiv gibt es auch als Plottermotiv, ich überlege schon eine Weile sie mir auch zu besorgen, aber noch gewöhnen sich mein Plotter und ich aneinander, so dass ich mich erst mal mit simpleren Motiven zufrieden gebe.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, heute muss ich mal wieder in die Schule, da hat der Künstlerkind Papa mal Ruhe vor der Nähmaschine – auch mal schön.

Schnitt:

Größe: 140

Stoffe:

Fotos: Tanja Hartinger

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Luftikuss – zum kuscheln schön

Da bin ich heute noch mal (auf meiner Facebookseite habe ich heute schon gepostet), man man ich werde alt! Da habe ich doch total vergessen euch etwas zu zeigen. Das ist mir ganz blöd durchgerutscht, denn ich hatte die Bilder einfach falsch abgespeichert und so sind sie mir unangenehmerweise aus dem Blick gefallen und meine Demenz hat es – trotz dass ich das Kissen täglich sehe – gelöscht. Aber nun habe ich sie endlich entdeckt und kann sie euch zeigen. Jetzt seid ihr bestimmt schon ganz gespannt, was ich da kryptisches vor mich hin stammel.

Wir ihr wisst sind hier Kuscheltiere hoch im Kurs, aber auch andere Kuschelsachen sind toll und vor allem, wenn sie einfach mal etwas anders sind als der Mainstream! So ist es nämlich beim „Luftikus“ von LunaJu. Ein Kissen in Form eines Heißluftballons fürs Kinderzimmer, Wohnzimmer oder aber auch für lange Fahrten im Auto. Der kleine Korb hat quasi ein Geheimnis, man kann z.B. ein kleines Büchlein oder andere Kleinigkeiten hineinstecken.

Mein ursprünglicher Plan war es dieses Kissen für meinen Prinzen zu machen, habe ich doch Stoffreste von seinem Fischerhemd und einer Sommerhose verwendet. Aber schon im Tun merkte ich, dass ich etwas für mich werkeln, denn die weitere Farbgestaltung der Wimpelkette und das Band am Korb sind einfach meine Lieblingsfarben und so landete der „Luftikus“ auf meinem Sofa und ich kann immer mit ihm kuscheln.

Ich finde ihn auch als Geschenk super, allerdings gab es gerade keine Babys denen man ein Geschenk hätte machen könnte und die anderen zu beschenkenden hatten andere Wünsche. Nein, ich suche keine Ausrede warum ich ihn behalten musste!

Wie man sieht beinhaltet der Heißluftballon eine weitere meiner Leidenschaften und zwar das Applizieren. Die Sterne und die Wimpelkette werden appliziert, in meinem Fall habe ich für die „Schnur“ Schrägband und Zackenlitze verwendet und ansonsten Reste aus der Jerseykiste. Die „Seile“ sind aus Bäckergarn, meine Stoffe die ich bei „Caro von Jordan“ kaufe werden damit zusammengehalten und ich fand sie total passend für den Ballon. Leider habe ich die Tage gesehen, dass sich eine Schnur gelöst hat, da habe ich eventuell nicht ganz sauber gearbeitet. Passiert, aber zum Glück kann ich es selber ja wieder beheben.

 

 

Meine Einschätzung zu diesem Schnitt: Es ist definitiv für Anfänger geeignet, die Applikationen sind auch nicht schwer und man kann ein paar neue Dinge lernen. Die Anleitung ist wunderbar erklärt und bebildert, somit absolut schaffbar. Im Gegensatz zur Anleitung sieht mein Ballon auf der Rückseite genau so aus wie auf der Vorderseite, ich mag das lieber.

Jetzt wünsche ich euch noch ein schönes Restwochenende, ich hoffe ich finde heute noch etwas Zeit zum Drahthäkeln, gestern habe ich die halbe Nacht mit meiner Freundin gequatscht und geplant und vor allem neuen Draht und Verschlüsse bestellt. Ich freue mich schon so sehr darauf.

Schnitt: Heißluftballon Luftikus – LunaJu

Stoff: Reste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Alle guten Dinge sind 3!

Ok, bei uns eigentlich 4, aber da es heute um den Bloggeburtstag von Maika aka Maikäfer geht, ist 3 die Zahl der Wahl! Wahnsinn, schon der DRITTE Geburtstag. Ich weiß noch wie viel Spaß mir der 2. Geburtstag gemacht hat, die Käferwanderkiste wanderte ein paar Wochen von Blog zu Blog und jeder durfte sich etwas aussuchen und dann auch ein eigenes Werk auf die Reise schicken.

Dieses Jahr gibt es eine neue Idee und ich finde sie wahnsinnig spannend, denn ich habe noch keinen Plan, was dann da auf mich zukommen wird, an dem ich weiterarbeiten darf und was dann letzten Endes bei mir landen wird.

Der Plan ist folgender (auch nachzulesen bei Maika im Blog:

„Alle guten Dinge sind 3“ bedeutet feiern in 3 Schritten.

Und das heißt folgendes:

Wir werkeln gemeinsam – in 3 Schritten.
 
Schritt1: Eine beginnt und sendet diesen Beginn zu einem festgelegten Zeitpunkt an eine ihr zugeloste Teilnehmerin.

Schritt2: Die hat dann etwas Zeit, um daran weiterzuwerkeln und sendet diesen Fortschritt – wieder zu einem festgelegten Zeitpunkt – an eine weitere zugeloste Teilnehmerin.

Schritt3: Diese Empfängerin arbeitet weiter daran und darf das Ergebnis am Ende behalten.

Wenn das nicht aufregend ist, ich grübel jetzt schon ein Weilchen, was ich anfangen könnte. Wenn ihr auch Spaß daran habt, bis zum 25.01.2017 könnt ihr euch noch verlinken.

Applizieren im Hochdurchsatz

Einen wunderschönen guten Morgen, eine neue Woche startet und bei uns läuft schon wieder alles auf Betriebstemperatur. Heute wollte ich endlich mal wieder eine Applikation machen und natürlich noch einen Plot ausprobieren, mal sehen, ob das alles so klappt wie ich es mir vorgenommen haben, denn auch heute ist der Tag eigentlich schon voller als voll. Aber die Geburtstagsgeschenke und Einladungen für den 3. Geburtstag der Kleinsten müssen nun mal langsam beginnen.

Aber vorher zeige ich euch drei wunderschöne Applikationen von Frau Fadenschein die schon letztes Jahr entstanden sind, ich finde alle unglaublich schön, wobei ich sagen muss, dass mir „Mimi“ ein kleines bisschen besser gefällt, ist halt irgendwie so Mädelstüddelkram. Aber die anderen beiden sind dafür eben auch Jungstauglich und somit für alle etwas.

Wie immer sind alle Applikationen wieder wunderbar erklärt, langsam gehen mir bei Berichten über die Vorlagen von Frau Fadenschein einfach die Superlativen aus, aber wer schon mal eine getestet hat, der wird mir recht geben. Allerdings sollte man nicht gerade blutiger Anfänger sein wenn man die Motive applizieren möchte, denn man sollte schon ein paar Kniffe beherrschen um auch ein sauberes Bild erreichen zu können.

Was habe ich denn dieses Mal für Applikationen im Gepäck? Zum einen haben wir da „Rentier Ralf“, den kleinen Bruder von Rudolf und mit einem schicken Pullover, Schal und Mütze kann er bei diesen Temperaturen super draußen rumhopsen.

 

Mittlerweile appliziere ich fast alles auf ein extra Stück Stoff, das hat den Vorteil, dass man am Ende nur einen Faden im Shirt hat der das Kind eventuell stören könnte. Da die Vorlage in original Größe recht groß ist, war es gar nicht so einfach ein passendes Teil zu finden auf das ich applizieren konnte, den Mini ist dann doch eben noch mini. Den Schal kann man wahlweise komplett applizieren oder aber wie ich die Enden einfach baumeln lassen. Diesen frei herumhängenden Schal finden die Kinder total schön, sie spielen ständig daran herum.

Dann gab es für die Schwester „Oskar Eisbär & Emil Pinguin“, wie das bei uns so ist, wenn der eine etwas bekommt schreit mindestens ein Zweiter, dass er/sie auch eins haben wollen. Oskar der Eisbär mit seinem Kumpel Emil dem Pinguin sind natürlich auch für das warme Wetter gerüstet. Man hat die Wahl „Emil“ neben oder auf Oskar zu platzieren, ebenso auch wieder die Möglichkeit mit dem Schal zu variieren.

Der Rockstar hat sich für den Pinguin neben dem Eisbären entschieden, ich liebe es, wenn die Figuren etwas schäl gucken, das sieht einfach immer witzig aus. Wenn ich vorher gewusst hätte, worauf die fertige Applikation kommen soll, hätte ich sie auch so an den Rand platzieren können, dass ich sie mit Nahtzugabe ohne hässlichen Rand am Saum befestigen hätte können. Da die Wahl des Trägerteils aber eine fast unendliche Geschichte geworden wäre, ist es jetzt so, wie es ist.

Und nun kommen wir zu meinem persönlichen Highlight – „Mimi und der erste Schnee“! Zwar habe ich auch eine Schlittschuhläuferin als Freebook erstellt, aber vergleichen kann man beide nicht und diese ist einfach eher eine niedliche Kinder taugliche Variante. Irgendwie fand ich, dass das Motiv auf ein kuscheliges Teil muss, eine Jacke, oder einen Kuschelpulli. Letztes Jahr habe ich  für die Kleinste den Svensson von Smalino genäht, damals war er doch noch etwas reichlich, aber dieses Jahr passt er richtig gut und da ich schon immer fand, dass da etwas fehlt, habe ich kurzerhand die „Mimi“ auf den Rücken gemacht.

Dazu trägt die Dame von Welt noch ihre „BaggyLu“, die passt auch noch immer tadellos. Die Schneeflocken habe ich mit der Hand aufgestickt, da meine Maschine keine wirklichen extra Stiche hat und ich echt zu faul war pro Flocke 2-3 Stiche zu machen und dann die nächste Linie zu nähen, so erschien mir diese Variante doch als einfachere Lösung. Ebenso sticke ich die Schnürsenkel und die Details im Gesicht mit der Hand, ich kann das so besser und ich bilde mir ein, dass es sauberer aussieht. Leider gibt es bei uns so gar keinen Schnee was die Kinder sehr bekümmert und so sitzen sie täglich hoffend am Fenster ob nicht doch etwas vom Himmel kommt.

Nun gut, ich muss los und die Kinder zur Schule und zum Kindergarten bringen, habt einen schönen Tag, bis bald!

Schnitte:

Stoff:

  • Jersey (Betty Butterpop by Jolijou und Cord – Kleewald
  • Kuschelsweat – Caro von Jordan
  • Applikationen – Reste aus der Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Künstlerkind lernt Schmuck zu stricken!

Ich grüße euch und wünsche euch einen wunderbaren Sonntag! Heute ist es bei uns etwas ruhiger, die Große hat bei einer Freundin übernachtet und ist auch noch dort und der Künstlerkind Papa sägt gerade Stöcke für die Schule, so entspanne ich mich mit den drei anderen und wir kuscheln, spielen und futtern Zaubernüsse.

Gestern hatte ich einen wunderbaren Tag, ich war mit einer Freundin auf einem Workshop zum Thema häkeln/stricken mit Draht. Neulich sah ich in einer Gruppe eine wunderschöne Kette aus Draht und schrieb Stefanie von Design-Atelier Stefanie Mohr direkt an. Dabei erfuhr ich, dass sie auch Workshops gibt, in denen man lernen kann wie man das macht. Lustiger Weise hat meine Freundin zeitgleich mit ihr geschrieben ohne das wir voneinander wussten. Etwas später schrieb ich eben diese Freundin an und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte mit mir zu einem Workshop zu gehen. Tja und gestern war es dann auch schon so weit. Wir wurden mit ganz viel Schnee empfangen (in Düsseldorf liegt nix) und dann durften wir uns im Showroom umsehen. Oh Hilfe, am liebsten hätte ich mich dort quer durch das Sortiment geshoppt, so schön sind die Sachen, aber man muss auch noch Wünsche haben können, sonst wäre es doch langweilig. Dann ging es an den Arbeitstisch, dort lag schon alles für uns bereit und als kleines Goodie gab es frisches Obst, Kekse und Getränke. Mit uns waren noch zwei weitere Teilnehmerinnen dabei und nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, ging es auch schon los.


Ich muss ja gestehen, ich hatte mich noch nicht zu dem Thema belesen und so konnte ich mir auch gar nicht vorstellen, wie das nun tatsächlich funktionieren könnte. Aber dafür waren wir da und los ging es. Es gibt eine sogenannte Basis, das ist ein vorgestricktes Stück und an diesem beginnt man dann mit seinem tatsächlichen Werk. Davor mussten wir uns aber erst für eine Farbe entscheiden, die Qual der Wahl – es wurde anthrazit.


Dann sollten wir unsere ersten Maschen machen, dafür erst mal die richtige Haltung einnehmen und anfangen. In meiner Vorstellung hätte ich schon eine komplett falsche Haltung eingenommen und mich somit die ganze Zeit verkrampft. Wobei ich sagen muss, man muss sich daran gewöhnen, denn ich habe mich immer wieder dabei ertappt, das ich langsam in die falsche Haltung gerutscht bin. Nun wurde fleißig Reihe um Reihe gestrickt, mal ging die Masche leichter, mal schwerer und von gleichmäßig war ich sehr weit entfernt. Aber ich kam erstaunlicherweise richtig schnell voran und schon bald hatte ich meine geforderte Länge erreicht. Noch konnte ich mir aber nicht vorstellen wie aus dieser „Wurst“ ein Ring entstehen könnte. es gab noch ein paar andere Handgriffe und Arbeitsschritte die ich tätigen musste bis mein Ring optisch ein Ring war. Nun nur noch auf meine Größe bringen und dann war er fertig – mein erster Ring! Also, ohne mich selber loben zu wollen bin ich wirklich stolz auf mich. Das war mein aller erster Versuch und am Ende direkt mit einem fertigen und passenden Ring dort zu sitzen war schon richtig toll.


Nachdem alle soweit waren gab es eine kleine leckere Pause mit Flammkuchen (extrem lecker) und dann ging es an die Blume. Oh mein Gott, das war etwas. Anfangs war es fast „leichter“ als der Ring, denn die Basis war nun größer und somit hatte man richtig viel Platz zum arbeiten. Allerdings musste man schon ziemlich schnell Maschen zusammennehmen und da wurde es sehr schnell sehr eng und richtig friemelig, Ich kann euch sagen, da wurde ich echt gefordert. Aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, jetzt suche ich noch eine Kette an die ich meinen Anhänger machen kann.


Auf alle Fälle bin ich total angefixt und habe schon direkt beim Künstlerkind Papa nach Werkzeug ersucht, zum Glück hat er das ein oder andere schon da und da wir die Häkelnadel, die Basis und unsere Rolle Garn behalten durften kann ich zumindest schon mal ein bisschen weiter üben um einfach auch geschickter zu werden. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf einen weiteren Kurs und kann euch dieses Handmade Projekt wärmstens empfehlen.

Bis bald…..

 

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Mein neuer Shopper

Einen wunderschönen guten Morgen, endlich beginnen wieder Schule und Kindergarten und hier kehrt wieder wunderbarer Alltag ein. Zwei der Kinderlein haben gestern noch recht lange gespielt, das hat sich heute früh dann auch direkt gerächt. Nein ich bin nicht gemein, nur ein wenig schadenfroh.

Im Hause Künstlerkind ist dennoch gerade viel los, zum einen beginnt ganz bald der Geburtstagsmarathon der Vier aber auch viele neue Projekte laufen schon wieder im Hintergrund. Ein richtig tolles Projekt habe ich Ende letzten Jahres abgeschlossen, das hat mich mal richtig gefordert! Achtung dieser Beitrag enthält ab jetzt Spuren von Werbung. Ich durfte Kulörtexx für Makerist testen! Nach langem grübeln, was ich daraus machen könnte habe ich mich dann für eine Tasche entschieden – ja ich, eine Tasche! Ich dachte mir, wenn eine Herausforderung, dann wenigstens richtig.

Als die vier Farben Kulörtexx hier ankamen war ich total begeistert, da es handgefärbt ist bekommt das Material eine wunderschön lebhafte Struktur und die Farben leuchten so total toll!

Nun gut, das Material war da und auch der Stoff und die restlichen Zutaten die ich mir noch bestellt habe kamen auch an. Nachdem ich mir die Anleitung der Tasche durchgelesen  und den Schnitt gedruckt hatte stand ich vor meinem Material und habe es unendlich oft hin und her sortiert um die in meinen Augen perfekten Farbmischung zu erhalten!

 

Wie man sieht – es geht nicht ohne Applikation! Auch wenn diese ein wenig simpel erscheint, finde ich sie dennoch schön. Da ich nicht wusste wie es sich applizieren lassen würde und ich nicht so viel Material hatte um mir einen Fehler erlauben zu können, wollte ich einfach auf Sicherheit gehen. Allerdings habe ich auf Vliesofix verzichtet und mit Kleber gearbeitet, das hat wirklich gut funktioniert.

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Was man bedenken muss, das Material verzeiht keine Fehlstiche, wenn man einmal mit der Nadel drin war, muss man da durch, sonst hat man eben ein Loch!

Leider erkennt man auf den Bildern so schlecht, dass die eine Seite der Tasche grün und die andere blau ist, in natura sind die Farben auch noch viel schöner und man kann die Farbverläufe viel besser erkennen. Um eine noch Lederähnlichere Struktur zu erhalten kann man das Material auch ordentlich knautschen und kneten, aber so doll wollte ich das nicht haben.

Ungeschickterweise habe ich mich beim Bestellen des Gurtbandes vertan und es „zu schmal“ bestellt, deshalb musste ich leider darauf verzichten die Griffe mit dem Kulörtexx zu verstärken. Es geht auch so, aber optisch hätte es das ganze noch etwas aufgewertet.

 

Innen habe ich einen schönen Baumwollstoff verwendet, wer mir folgt, hat bestimmt gesehen, dass ich daraus auch den Leseknochen für meine Schwiegermama genäht habe. Den Oberen Rand habe ich mit Schrägband eingefasst, wenn man die Tasche aus anderem Material näht kann man es oben auch ausfransen lassen, aber in diesem Fall ging es nicht.

Da ich bisher eher wenige Taschen genäht habe, habe ich mich für die einfachste Ausstattung entschieden, ich wollte erst mal auf Sicherheit gehen und am Ende auch eine nutzbare Tasche vorweisen. Beim bearbeiten der Bilder fiel mir dann auch direkt einen Fehler auf, warum auch immer habe ich über den einen Träger genäht, bei den anderen ist es mir nicht passiert, wer weiß was ich da wieder schiefes gemacht habe.

Meine Maschine hat auch ein wenig gelitten, irgendwie wieder ähnliche Probleme wie beim Softshell, ich muss mal schauen, was das Problem ist.

Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Material ist und einfach mal etwas neues ausprobieren möchte, dem kann ich das Kulörtexx echt sehr empfehlen, es gibt sie in 16 verschiedenen Farben, es ist vegan, waschbar und reißfest. Man kann die verschiedensten Dinge daraus herstellen, gestern habe ich auch versucht es zu plotten, aber da muss ich noch ein bisschen üben, die Einstellung war noch nicht perfekt. Auch der Schnitt für die Tasche ist richtig toll, die Anleitung ist gut beschrieben und wenn man die einfachste Version näht auch absolut für Anfänger geeignet, ich konnte damit wirklich super meine Tasche nähen.

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Tag, bald gibt es noch ein paar News, vielleicht habt ihr es aber auch schon bemerkt.

 

Schnittmuster: Shopper LIZZ Nähanleitung mit Schnittmuster  – B-patterns

Stoff: Waschbares Papier (handgefärbt): Kulörtexx – 50cm x 150 cm  – Makerist, Gurtband und HELLO BEAR // Adventure Springs // Baumwollstoff by Art Gallery – Kleewald

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Miau, da kommen die kleinen Katzen!

Einen wunderschönen Guten Morgen, mei schon Donnerstag und das Jahr ist schon 5 Tage alt. Am Dienstag geht hier schon wieder die Schule los und wir beginnen mit den ersten Vorbereitungen für den 3. Geburtstag unserer Jüngsten. Der Geburtstag läutet auch wieder den Marathon ein, denn dann haben wir wieder bis Mai jeden Monat einen Kindergeburtstag. Das wird wieder was, die Kinder bestürmen mich täglich mit Ideen für ihre Partys, ich bin gespannt, was es jeweils final werden wird.

Aber heute berichte ich euch erst mal von einer Mütze. Ich gebe zu, ich liebe Kindermützen und je witziger desto besser! So ein ganz simpler Beanie ist auch mal dazwischen, aber eigentlich sind unsere Mützen immer irgendwie verrückt. Ob es die Kronenmütze von Wattundschön war, der MiniMopp von aefflynS to go oder, oder, oder. Dieses Mal habe ich eine Katzenmützen von der Erbsenprinzessin für euch. So genial, es ist eine Schlupfemütze und die oberen Ecken sind wie Katzenohren. Meine zwei Minis sehen total niedlich darin aus und ich bin happy, dass die Ohren warm sind und die Mützen auf dem Kopf bleiben. Gut – das bleiben sie bei meinen eigentlich immer.

 

Zu erst hat die Kleinste eine bekommen und wie es dann so ist, schrie die Dritte auch direkt nach einer. Unsere rosa Catwoman ist doch wohl zum piepsen. Leider hatte ich den Kopf falsch vermessen – war wohl verwirrt, jedenfalls habe ich die Mütze etwas zu klein gemacht, aber es geht und sie passt rein, das war mir das Wichtigste.

Dann gab es noch eine Mütze für die Kleinste und die Dritte bekam ihre Wunschmütze. Je nach dem für welche Jahreszeit man die Mütze näht kann man sie mit oder ohne Innenfutter machen.

 

Ich finde es super, das man wieder Stoffreste verarbeiten kann, so wird mein Restehaufen etwas kleiner – zumindest ist das meine Hoffnung. Was auch toll ist, man bekommt nicht nur den Schnitt, nein auch ein toller Plott, sowie eine Stickdatei als Katzenmotiv sind enthalten. Da ich zu dem Zeitpunkt noch keinen Plotter hatte konnte ich das nicht testen, aber wenn ihr mal bei Britta im Blog vorbei schaut, könnt ihr dort viele Beispiele bestaunen.

Die zweite Mütze der Kleinsten ist aus meinem Lieblingsstreifenstoff, leider ist der aufgebraucht.

 

Ich sag euch, bei so einem Wetter ist diese Mütze Gold wert und meine Mädels sind wunderbar eingepackt. Meine Einschätzung zum Schnitt: Sie ist absolut Anfänger geeignet, die Anleitung ist super beschrieben und zwischendrin gibt es immer noch ein paar super Nähtipps. Wer keinen Plotter oder keine Stickmaschine besitzt, der kann sich die Vorlage für die Katze auf dem Schnittbogen abpausen und mit der Nähmaschine zum Teil nähmalen oder applizieren. Also, der Winter kommt am Wochenende so richtig in Fahrt, ihr solltet Mützen nähen!

 

Schnitt: Katzenohrenmütze: Schalmütze in Gr. 36-58 – Erbsenprinzessin

Stoff: Reste aus meiner Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Frohes Neues Jahr

Ich wünsche euch allen ein tolles, gesundes und fantastisches Jahr 2017, seid ihr alle gut reingekommen, habt ihr gefeiert oder eher einen ruhigen Abend zu Hause verbracht? Bei uns war es sehr ruhig, am Nachmittag haben wir gespielt und Berliner gegessen, dann später natürlich „Dinner for one“ geschaut – muss jedes Jahr sein und dann lecker gegessen. Die Kinder durften ein wenig länger wach bleiben und sind dann bis auf die Große nach und nach eingeschlafen und haben auch den Jahreswechsel verschlafen.

An Neujahr waren wir bei unseren Familien, erst brunchen bei meiner Schwester und dann noch zur Oma. Da wir die Woche davor krank waren musste noch unser Weihnachten nachgeholt werden.

Mit diesem schönen Gruß war der Tisch für jeden Gast eigedeckt, meine Schwester macht immer so tolle #stampinup Sachen.

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Der Tag war sehr schön, wir haben richtig lecker gegessen und hatten schöne Gespräche. Die Geschenke waren richtig toll und alle haben sich gefreut. Mein Geschenk zeige ich euch die Tage, aber die Geschenke für die Omas und meine Schwester kann ich euch schon mal zeigen.

 

Der Leseknochen war für meine Schwiegermutter und je ein Erinnerungsglas für meine Mama und meine Schwester, dazu haben die Omas noch die Bilder vom Fotografen bekommen.

Aber, heute starte nicht nur ich ein neues Jahr, nein – ich habe auch etwas tolles neues für euch mitgebracht. Eigentlich wollte ich sie euch schon letztes Jahr geben, aber durch unsere Dauerkrankheit habe ich es einfach nicht geschafft.Ab sofort gibt es zwei neue Applikatione/Plottdateien aus dem Hause Künstlerkind – Wintersports. Zunächst hat sie mir wieder der Künstlerkind Papa gezeichnet und ich habe sie zum Test appliziert. Dann habe ich mir tolle Unterstützer gesucht, Sarah von „Minamo“ ist mal wieder so lieb gewesen meine Vorlagen zu digitalisieren, die sehen so toll aus und ich bin wie immer sehr begeistert. Jana von „Zum Nähen in den Keller“ hat meine ganzen Fehler aufgespürt, vielen Lieben Dank an euch beide.

Meine neuen Applikationen/Plottdateien sind typisch Winter und auf jeden Fall für die etwas älteren Kinder oder auch Erwachsene gedacht. Ihr müsst nicht die komplette Landschaft applizieren, was im Gesamten auch eher nicht Anfänger geeignet ist. Aber auch nur die Silhouetten der Wintersportler sehen schon richtig cool aus. Wer die Motive Plotten möchte ist auch komplett frei in seiner Gestaltung. Die Dateien gibt es in den Formaten dxf und svg und sollten somit von den gängigsten Plottern zu nutzen sein.

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Die Applikationsmotive sind im Ganzen recht groß, ihr Durchschnitt liegt bei ca. 29cm wenn ihr sie auf 100% ausdruckt. Man kann die Vorlagen auch verkleinern, allerdings werden dann die Details kniffliger zu applizieren. Die Plotts sind in allen möglichen Größen machbar, in den Designbeispielen gibt es richtig wunderbare Gestaltungsideen.

Jetzt seid ihr bestimmt schon gespannt, was meine lieben Helferlein da gezaubert haben.

Zunächst die Beispiele für die Applikationen:

 

Wie man sieht, sehen auch die Silhouetten oder nur die einzelne Figur super aus, ich finde es so toll, das mit vielen unterschiedlichen Stoffen gearbeitet wurde, somit gewinnen die Applikationen an Tiefe und alles wirkt plastischer. Die Vorlagen sind im gesamten Motiv für sehr geübter Anfänger/Fortgeschrittene gut geeignet, da die Applikation recht aufwändig ist, solltet ihr ein wenig Zeit dafür einplanen.

Diese tollen Applikationen sind von:

Die Plotts finde ich auch richtig genial, hier sind so tolle Dinge entstanden, Eileen hat wirklich alles mögliche mit der Vorlage ausprobiert und so kann man wunderbar sehen, was alles überhaupt mit einem Plotter möglich ist.

 

 

Ich bin absolut begeistert von allen Beispielen und mag jedes einzelne entstandene Teil, das ein oder andere hätte ich auch sehr gerne bei mir zu Hause. Was sagt ihr, wie gefallen euch die Motive? In meinem Kopf spucken noch andere Bilder zum Thema „Wintersports“ herum, aber so ganz ausgereift sind sie noch nicht, vielleicht habt ihr noch Vorschläge.

Wenn ihr mögt findet ihr die Dateien zu „Wintersports by Künstlerkind“ unter meiner Rubrik Tutorials und Freebooks, dort gibt es auch noch andere Motive. Die fertigen Werke dürft ihr sehr gerne in meiner Linkparty Künstlerkind Freebies und Tutorials verlinken, das geht auch mit Beiträgen auf Facebook.

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß mit meinem neuen Freebook und einen schönen Tag.

 

Schnitt: Wintersports by Künstlerkind Applikationen und Plotterdateien

Fotos:

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