Künstlerkind lernt Schmuck zu stricken!

Ich grüße euch und wünsche euch einen wunderbaren Sonntag! Heute ist es bei uns etwas ruhiger, die Große hat bei einer Freundin übernachtet und ist auch noch dort und der Künstlerkind Papa sägt gerade Stöcke für die Schule, so entspanne ich mich mit den drei anderen und wir kuscheln, spielen und futtern Zaubernüsse.

Gestern hatte ich einen wunderbaren Tag, ich war mit einer Freundin auf einem Workshop zum Thema häkeln/stricken mit Draht. Neulich sah ich in einer Gruppe eine wunderschöne Kette aus Draht und schrieb Stefanie von Design-Atelier Stefanie Mohr direkt an. Dabei erfuhr ich, dass sie auch Workshops gibt, in denen man lernen kann wie man das macht. Lustiger Weise hat meine Freundin zeitgleich mit ihr geschrieben ohne das wir voneinander wussten. Etwas später schrieb ich eben diese Freundin an und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte mit mir zu einem Workshop zu gehen. Tja und gestern war es dann auch schon so weit. Wir wurden mit ganz viel Schnee empfangen (in Düsseldorf liegt nix) und dann durften wir uns im Showroom umsehen. Oh Hilfe, am liebsten hätte ich mich dort quer durch das Sortiment geshoppt, so schön sind die Sachen, aber man muss auch noch Wünsche haben können, sonst wäre es doch langweilig. Dann ging es an den Arbeitstisch, dort lag schon alles für uns bereit und als kleines Goodie gab es frisches Obst, Kekse und Getränke. Mit uns waren noch zwei weitere Teilnehmerinnen dabei und nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, ging es auch schon los.


Ich muss ja gestehen, ich hatte mich noch nicht zu dem Thema belesen und so konnte ich mir auch gar nicht vorstellen, wie das nun tatsächlich funktionieren könnte. Aber dafür waren wir da und los ging es. Es gibt eine sogenannte Basis, das ist ein vorgestricktes Stück und an diesem beginnt man dann mit seinem tatsächlichen Werk. Davor mussten wir uns aber erst für eine Farbe entscheiden, die Qual der Wahl – es wurde anthrazit.


Dann sollten wir unsere ersten Maschen machen, dafür erst mal die richtige Haltung einnehmen und anfangen. In meiner Vorstellung hätte ich schon eine komplett falsche Haltung eingenommen und mich somit die ganze Zeit verkrampft. Wobei ich sagen muss, man muss sich daran gewöhnen, denn ich habe mich immer wieder dabei ertappt, das ich langsam in die falsche Haltung gerutscht bin. Nun wurde fleißig Reihe um Reihe gestrickt, mal ging die Masche leichter, mal schwerer und von gleichmäßig war ich sehr weit entfernt. Aber ich kam erstaunlicherweise richtig schnell voran und schon bald hatte ich meine geforderte Länge erreicht. Noch konnte ich mir aber nicht vorstellen wie aus dieser „Wurst“ ein Ring entstehen könnte. es gab noch ein paar andere Handgriffe und Arbeitsschritte die ich tätigen musste bis mein Ring optisch ein Ring war. Nun nur noch auf meine Größe bringen und dann war er fertig – mein erster Ring! Also, ohne mich selber loben zu wollen bin ich wirklich stolz auf mich. Das war mein aller erster Versuch und am Ende direkt mit einem fertigen und passenden Ring dort zu sitzen war schon richtig toll.


Nachdem alle soweit waren gab es eine kleine leckere Pause mit Flammkuchen (extrem lecker) und dann ging es an die Blume. Oh mein Gott, das war etwas. Anfangs war es fast „leichter“ als der Ring, denn die Basis war nun größer und somit hatte man richtig viel Platz zum arbeiten. Allerdings musste man schon ziemlich schnell Maschen zusammennehmen und da wurde es sehr schnell sehr eng und richtig friemelig, Ich kann euch sagen, da wurde ich echt gefordert. Aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, jetzt suche ich noch eine Kette an die ich meinen Anhänger machen kann.


Auf alle Fälle bin ich total angefixt und habe schon direkt beim Künstlerkind Papa nach Werkzeug ersucht, zum Glück hat er das ein oder andere schon da und da wir die Häkelnadel, die Basis und unsere Rolle Garn behalten durften kann ich zumindest schon mal ein bisschen weiter üben um einfach auch geschickter zu werden. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf einen weiteren Kurs und kann euch dieses Handmade Projekt wärmstens empfehlen.

Bis bald…..

 

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5 thoughts on “Künstlerkind lernt Schmuck zu stricken!

    1. Vielen lieben Dank. Der Draht ist sehr dünn und schon relativ flexibel. Es wird aber nicht klassisch gestrickt oder gehäkelt, deshalb geht das ganz super.
      Schau mal bei Stefanie, ich habe Ihre Homepage verlinkt, da kann man traumhafte Sachen mit machen.

      Lg Tanja

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