Das schönste, das Füße tun können…..

…. ist tanzen!

In diesem Sinne und auch aufgrund meiner Ballettbegeisterten Mädels sind hier ganz wundervolle Dekoelemente und ein Shirt entstanden.

ABER fangen wir man von vorne an.

Das Christkind war letztes Jahr sehr lieb zu mir und brachte mir einen Plotter – nein, keine Angst, ich bleibe dennoch dem Applizieren treu, aber da wir auch gerne basteln und auch andere Dinge als Stoff aufhübschen, bietet sich das Gerät einfach an. Natürlich darf es nicht nur zu Dekozwecken in der Gegend rumstehen, es möchte auch sehr gerne genutzt werden und deshalb war eines meiner ersten Projekte die Ballerina Datei von Fusselfreies! Ich mag die Vorlagen sehr gerne und neulich konnte ich euch auch schon die applizierten Ameisen zeigen. Dieses mal gab es aber einen echten Mädelstraum.

Doch zunächst galt es die Tücken der Technik zu bezwingen. Ich bin da typisch Frau, ich drücke immer erst mal alles und warte was passiert, so eine Anleitung brauchen nur Amateure. OK, mit dieser Strategie und dem bösen Blick vom Künstlerkind Papa aus dem Hintergrund kam ich nicht weiter. Deshalb also ganz kleinlaut gefragt, ob er mir helfen könnte (ich weigere mich einfach Anleitungen zu lesen). Zum Glück kannte er sich mit dem System ganz gut aus – woher auch immer und so haben wir unsere ersten Versuche zunächst mit Papier getestet. Ich war total begeistert und deshalb musste natürlich auch direkt am „lebenden Objekt“ – sprich an Folie und Karton getestet werden. Ich kann euch sagen, ich war total aufgeregt und finde es sooooo spannend.

Aber um ein paar der Dinge zu machen, die ich im Kopf hatte, habe ich mir dann sehr kompetente Hilfe von Eileen aka „Mit Herz und Knöpfchen“ geholt. Eileen ist meine persönlicher Plottermeisterin und hat mir mit ihren Ideen einiges an Inspiration und mit ihrem umfangreichen Wissen sehr viel geholfen – VIELEN LIEBEN DANK!

Als erstes habe ich, auch um mich natürlich langsam mit der Materie auseinander zu setzen, mit einem Bild für das Zimmer unserer Großen Eleve  beschäftigt, es wurde ein Spruch und ein Ballettschuh. Das ganze habe ich auf schwarzen Tonkarton geklebt und dann gerahmt. Ich muss nicht erwähnen, dass sie Sterne in den Augen hatte und sich tierisch gefreut hat.

Mich fasziniert noch die komplette Technik des Gerätes, die alten Plotterhasen lachen sich jetzt bestimmt kaputt, aber diese ganzen feinen Linien werden so wunderbar sauber ausgeschnitten, da gibt es keine „Nasen“ oder Ecken und dann kann ich es auch noch auf einen Untergrund kleben – ich liebe es und freue mich einmal mehr, dass ich nun endlich all die tollen Vorlagen die bereits auf meinem Rechner schlummern testen kann.

Das Bild hängt nun neben dem Bett im Zimmer der Großen und ihr ist doch glatt ein „Mama, du bist die Tollste“ entwischt. Nun ja, so toll bin ich nicht, das Kompliment gebe ich da doch glatt an Fusselfreies weiter und ich soll von meinem Kind noch ein dickes Dankeschön ausrichten.

Ganz euphorisch von meinem ersten richtigen Werk ging es auch direkt weiter. Eileen hatte mir den Tipp mit Glasdekorfolie gegeben. Damit hat sie mich direkt infiziert, denn das ist sowas von meins und deshalb gab es auch unverzüglich zwei schöne Kerzenhalter. Als Gag habe ich auch noch die Teelichter verschönert, das fand ich beim Plott des Schlittschuhmädels schon so toll. Also fix wieder meine Nachhilfelehrerin angekabelt und gefragt, wie das geht – klasse!

 

 

Die Datei umfasst noch viel mehr Motive, für unsere Dritte gab es dann noch ein Shirt. Ja – die Bilder – ich weiß, das kann ich besser, aber was will man machen, wenn das Kind so gar keine Lust hat? Leider kann ich auch keine besseren Bilder mehr von diesem Shirt machen, denn beim Zähne putzen hat sie sich im Kindergarten verkleckert und ich habe auch nach mehrmaliger Wäsche die Flecken nicht heraus bekommen – wenn einer Tipps hat, bitte unbedingt her damit, denn wir haben einige Oberteile denen dies widerfahren ist.

 

 

Joa, das waren so meine ersten Schritte als Plottermum und ich bin echt froh, dass es klappt. Dennoch traue ich mich nicht an alles heran und mittlerweile ist auch die ein oder andere Folie im Müll gelandet weil ich entweder falsche Einstellungen genutzt hatte, zu klein skaliert hatte oder – vermutlich der Klassiker – bei Schriften vergessen hatte zu spiegeln. Davon lassen wir uns aber nicht entmutigen und mittlerweile werde ich immer etwas besser. Die Tage zeige ich euch auch meine ersten Geburtstagsoberteile.

Ansonsten, ich hoffe inständig, dass uns die Magen Darm Seuche aus ihren Fängen entlassen hat und wir morgen dann endlich den Geburtstag der Jüngsten feiern können (mit drei Wochen Verspätung), am Sonntag ist in unserem Stadtteil der Veedelszug, natürlich gehen wir dort traditionell mit Freunden hin um dann haben wir eine Woche Karnevalsferien in denen ich dann den nächsten Geburtstag vorbereiten werde.

Ich wünsche euch eine jecke Zeit, habt viel Spaß, feiert schön und nach dem Düsseldorfer Karnevalsmotto: „Uns kritt nix klein – Narrenfreiheit, die muss sein“

HELAU

 

Plottdatei: Plotterdatei Serie Ballerina Ballett Aquarellstil Fusselfreies Ballettschuh Turnschuh Tanz Tanzen Plottervorlage DXF SVG

Folien: Flexfolieund Glasdekorfolie – Plottermarie

Fotos: Tanja Hartinger

 

Verlinkt zu:

Aller guten Dinge sind 3!

Juhu, heute geht es weiter bei Maika aka Maikäfer. Der zweite Schritt zur Geburtstagssause will gezeigt werden. Meinen ersten Schritt – den Puppenkopf hatte ich euch schon vor zwei Wochen gezeigt, den durfte ich an Frau Käferin näht schicken, die nun einen zweiten Schritt damit machen musste. Ich muss sagen, die Idee wäre mir nicht gekommen, aber ich finde so wunderbar und es ist richtig toll geworden. Bin nun total gespannt, wie das fertige Werk aussehen wird.

Ich bekam meinen zweiten Schritt von Handmade by Karin, sie hat eine Elfe auf ein Stück Baumwolle gestickt und noch ein wenig Tüddelkram dazu gelegt. Ich bekam auch ein kleines Geschenk -Fimoknöpfe. Lieben Dank dafür.

Da saß ich nun vor Zwei Wochen mit meiner Aufgabe und ehe ich im entferntesten eine wirkliche Idee bekommen konnte, brach hier das Inferno los- Magen Darm und das „Wunderbare“, es hält sich hartnäckig. Toi, toi, toi bin ich bisher verschont gewesen, aber die Kinder spielen fröhlich Pingpong und jedes mal wenn ich denke, dass es nun vorbei ist, fängt wieder einer an. Somit ist meine ganze Zeit im Grunde darin gebündelt hier die Krankenschwester zu geben und in meiner Freizeit die Wäscherin. Deshalb fiel mein Beitrag in Schritt zwei auch sehr minimalistisch aus. So recht wollte mir nichts schnell zu nähendes einfallen und quasi die Vorlage für eine Kissen zu machen fand ich auch nur semi kreativ.

Es musste also etwas sein, dass recht flott geht und auch noch irgendwie passt. Da fiel mir dann mein Plotter ein – ein Schriftzug war dann der finale Gedanke.

Jetzt musste es natürlich noch passen – gut da bin ich mir jetzt nicht ganz so sicher, aber die Folie ist einfach witzig und passend. Meine Idee war, die verrückte Elfe freut sich, weil heute Freitag ist und sie ihre Reise zu ihrem neuen zu Hause antreten kann, deshalb gab es auch ein „fridayayay“!

Den Rest des Tüddelkrams und die Knöpfe – die ich mir als Knopfphobiker auch nicht wirklich ansehen konnte liegen natürlich weiter bei und finden vielleicht im finalen Schritt Verwendung. Somit hat nun…… die freie Bandbreite der Kreativität um sich mit diesem Bild auszutoben und das daraus zu zaubern, worauf sie wirklich Lust hat.

Als kleines Goodie habe ich ihr noch dazugelegt, einen Plott, diesen gab es am Valintinstag beim Kreativwerk2 als kleinen Valentinsgruß. Der Plott, den ich auf den Stoff gebügelt habe ist von Fred von Soho, ich hatte meiner Großen schon ein anderes Motiv aus der Serien auf ihren Pullover gemacht.

Nun geht mein Briefchen gleich noch auf die Reise (denn endlich kann ich mal das Haus verlassen) und wird dann hoffentlich morgen oder spätestens am Montag bei ….. eintrudeln.

Ich wünsche dir viel Spaß damit und bin gespannt, was du daraus machen wirst.

Noch flott meinen Beitrag verlinken und dann bin ich auch schon weg. Habt noch einen schönen Tag und ein tolles Wochenende, bleibt mir gesund!

Plott: Plotterdatei „lovely weekend“ – Fred von Soho

 

Himmlisch aufräumen

Einen sonnigen Dienstag wünsche ich euch, hier ist noch immer Ausnahmezustand und so langsam mag ich meinen Job als Krankenschwester so gar nicht mehr. Seit über einer Woche komme ich nicht wirklich zu irgendetwas und pflege abwechselnd eines der Kinder. Bisweilen bekommt man da echt einen Lagerkoller. Wie sieht es bei euch aus, seid ihr alle fit oder hat euch auch eine der Krankheitswellen erwischt? Wir freuen uns nun schon sehr auf den Frühling und das wir alle wieder gesund werden. Immerhin hatte ich es geschafft die Geburtstagsgeschenke für die Kleinste zu nähen.

Wir schenken unseren Kindern sehr gerne – neben ihren Wünschen – auch praktische Dinge. Dies kann zum Beispiel ein Bett sein, wie dieses Jahr, denn mit 3 kann man langsam mal in ein großes Bett wechseln, aber auch ein Beutel zum Ordnung halten war dieses mal dabei. Der Wolkenaufräumer von LunaJu ist da ein wirklich praktisches Teilchen. Bei vier Kindern fällt eine Menge Spielzeug an, da ist es wirklich wichtig, dass es ein gut ausgeklügeltes Ordnungssystem gibt, in dem die Einzelnen Teile ihren Platz finden. Für Playmobil, Lego und Bauklötze gibt es große Kisten, die Kapla Steine in ihrer eigenen Kiste und die Puppenklamotten in einem Köfferchen. Aber die Kleinste brauchte noch dringend etwas für ihre Kuscheltiere, da sie mittlerweile doch schon sehr viel Platz in ihrem Bett beanspruchen.

Den Wolkenaufräumer kann man aus verschiedensten Materialien machen, auch als Spielzeugaufbewahrung im Badezimmer ist er geeignet oder für die Klamotten an der Garderobe, Schals, Mützen und Handschuhe finden dort auch super ihren Platz und fliegen nicht wird durch die Gegend. Unseren werden wir – so denn dann endlich das Bett geliefert wurde – entweder ans Bett oder daneben hängen, das müssen wir dann noch sehen.

Damit es für unsere Maus mit dem Aufräumen etwas leichter ist, habe ich den Reißverschluss, anders als im Schnitt nach oben verlegt, so hat die Kleine einen größeren Eingriff und kann die Sachen einfacher hineinlegen. Toll ist auch der Reißverschluss, denn schon kleine Fingerchen alleine öffnen und schließen können.

Der Wolkenaufräumer ist sehr geräumig und bietet sehr viel Platz für eine Menge Kuscheltiere, da kann ich noch das ein oder andere nähen. Meine Einschätzung zum Schwierigkeitsgrad – Anfängergeeignet, durch die Applikationen und den Reißverschluss sollte man allerdings etwas geübt sein. Die Anleitung ist aber super beschrieben, dass man es wunderbar schaffen kann.

Eigentlich ist der Reißverschluss vorne senkrecht in der Mitte und stoppt über der Wolke, wer das nicht mag, kann ihn dann auch so wie ich einnähen, das ist nicht wirklich schwerer. Da ich innen eine „saubere“ Rückseite des Vorderteils wollte, habe ich es gefüttert, somit sieht man innen nur die Naht vom Zusammennähen des Vorder- und Rückenteils.

Die Kleine hat sich sehr gefreut und ihr Geschenk auch direkt eingeweiht. Nun warten wir tapfer auf das Bett, leider wurden wir gestern informiert, dass sich die Lieferung verzögern wird und wir noch länger als die 8 Wochen warten müssen. Somit bleibt uns noch etwas mehr Zeit zu planen, wie wir das Zimmer dann gestalten werden, bisher bin ich noch immer recht planlos.

Nun werde ich mich wieder weiter meinem Schicksal ergeben und das kranke Prinzenkind pflegen, wobei ich mal vorsichtig optimistisch bin und auf Holz klopfe, dass er morgen wieder in die Schule gehen kann.

Habt einen schönen Tag und bis bald!

 

Schnittmuster: Wolkenaufräumer – LunaJu

Stoff: Reste aus der Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

Verlinkt zu:

 

Emil(y) go Dress – just for the girls

Oh man, welch eine Aufregung! Hier war die letzten Tage was los, mein Blog war weg, offline, gesperrt, was auch immer. Eigentlich wollte ich nur zwei Plugins updaten, aber dabei gab es eine Fehlermeldung und der ganze Blog war offline. OK, erst mal abwarten und als ich dann abends endlich wieder Zeit hatte mich damit zu beschäftigen wurde es immer schlimmer. Versuche ein Backup einzuspielen liefen schief und ich bekam die Meldung, dass ich keine Zugriffrechte hätte. Die Hotline vom Provider sagte mir dann, man sehe letzte Aktivitäten vom 06.01.2017- ahhhhh, seit dem hatte ich alles neu gemacht – Schluck! Mir wurde abwechselnd heiß und kalt. Da es schon spät war habe ich dann nichts mehr gemacht und nur gehofft, „Alles wird gut“! Am nächsten Tag erneut ein Backup geladen und dann ging wieder alles – zunächst! Da die Plugins noch immer nach einem Update verlangten dachte ich mir „no risk, no fun“ – super Idee, der Blog war wieder offline. Irgendwie haben wir es dann nun wieder ans Laufen bekommen und nun traue ich mich nicht mehr auch nur ein Update an diesem System zu machen. Leben wir nach dem Motto „Never change a running System!“

Was mir nun in dem ganzen Chaos aber eingefallen ist, ich habe ganz vergessen euch mitzuteilen, das wie umgezogen sind – ja wir! Nein, nicht die Familie Künstlerkind, sondern der Blog und ihr alle mit mir (zumindest hoffe ich das). So ganz habe ich mich noch nicht eingefitzt und habe auch noch nicht alles rausgefunden. Wie gefällt es euch? Die Entscheidung fiel mir nicht leicht und so ganz heimisch fühle ich mich auch noch nicht, aber so hat das ganze auf alle Fälle viel mehr Vorteile, alleine meine Linkparty kann ich nun schön auf meiner Seite darstellen und ihr werdet nicht mehr umgeleitet. Auf alle Fälle geht ein lieber DANK an Jana von Zum Nähen in den Keller und Stephan von sf-EDV.de.

Ansonsten ärgere ich mich über die Technik im allgemeinen, warum auch immer verschwinden permanent Dateien von meiner Externen Festplatte, somit sind dann Bilder weg, die ich euch zeigen wollte. Neu machen dauert oft und dann sind die Dateien plötzlich wieder da – magic! So auch meine Bilder von heute, unfassbar denn das Kleid ist so schön und meine Große trägt es sehr oft.

Also worum geht es heute – vor einiger Zeit habe ich euch schon meine riesen Sammlung von „Emil(y) Hoodies“ – Lilikidz gezeigt, da meine Dritte und auch die Große ihre Hoodies lieben und die Große am liebsten eigentlich nur Kleider tragen würde, musste ich natürlich auch mal die Kleidererweiterung testen.

Mit ihren fast 10 Jahren ist sie schon ein richtig großes Mädchen und ihr eigener Kopf wird immer deutlicher. Gut, ich kann für keines der Kinder einfach so etwas nähen – dann wird es nämlich nicht angezogen. Als die Große aber das Kleid sah, war sie sofort begeistert und ist losgewuselt um sich den Stoff auszusuchen. Das war allerdings gar nicht so einfach, denn aufgrund ihrer Größe brauche ich für sie schon etwas mehr Stoff und ihre erste Wahl fiel leider auf Stoffe, von denen schon nicht mehr ausreichend vorhanden war, das war dann kurz ein kleines Drama, aber dann konnten wir doch noch eine schöne Kombi finden. Da sie unbedingt die Schlittschuh Mädchen Applikation von Paul und Clara wollte, fiel die Wahl des Stoffes auf uni. Die Applikationsvorlage war in meinem Adventskalender drin und da ich sie selber so schön fand, juckte es mich natürlich auch sofort in den Finger diese zu nähen.

Die kleinen Schneeflocken sind wieder mit der Hand aufgestickt, ebenso das Gesicht und die Schnürung der Schlittschuhe. Wie man auf diesem Bild auch gut sehen kann, das Kleid erweckt den Anschein, dass es sich um eine Oberteil UND einen Rock handelt. Allerdings ist es ein Kleid, wobei im Ebook auch ein Tutorial enthalten ist, wie man das Rockteil als einzelnen Rock nähen kann. Auch zu sehen – die geteilten Arme, das war aufgrund von fehlender Stoffmenge und der Verhinderung von einem zu langweiligen Oberteil von Nöten, gut – der Ärmel ist etwas lang geraten, irgendwie habe ich da beim vermessen etwas geschielt.

Wenn man mag, kann man dem Kleid auch einen Loopkragen oder eine Kapuze verpassen oder den Rock aus Webware nähen, das Tochterkind wollte aber lieber einen normalen Rundhalsausschnitt, was ich auch absolut OK finde, mit Kapuze ist es aber auch sehr niedlich.

Wenn ihr das Kleid nähen möchtet, müsst ihr euch vorher das eBook Emil/y Basic oder Emil/y goes Hoodie besorgen, denn das Kleid ist nur eine Erweiterung!

Der Schnitt an sich ist schon für Anfänger geeignet, oft sind die Anleitungen für Ballonröcke oder Kleider etwas kryptisch, aber in diesem Schnitt ist es super erklärt und die Variante auch leicht umzusetzen. Die Applikation an sich habe ich etwas anders gemacht, der Clou war, dass man nur den Pulli und die Schleife appliziert und den Rest nähmalt, irgendwie konnte ich mir das mit hellem Garn nicht so hübsch vorstellen, deshalb habe ich die Vorlage einfach klassisch appliziert – kreativer Freiheit sei dank.

 

Schnitt:

Größe: 146

Stoffe:

  • blauer Sweat- Tante Hilde
  • Jersey mit Möwen – Achterwahn
  • Reste aus der Stoffkiste

Fotos: Tanja Hartinger

Verlinkt zu:

 

Let the Party started,….

Happy Birthday Maika aka Maikäfer, wir alle feiern mit Dir Deinen 3 Bloggeburtstag! Auch dieses Jahr gibt es wieder eine tolle Aktion bei der ich sehr gerne dabei bin. Denn „Aller guten Dinge sind 3“!

Das klingt jetzt für den uneingeweihten Leser etwas kryptisch, die diesjährige Aktion gliedert sich in 3 Schritte.

  • Schritt 1: Jeder Teilnehmer hat sich angemeldet und hatte Zeit sich etwas auszudenken und zu werkeln. ABER – kein fertiges Werk, man soll etwas anfangen und diesen Anfang an eine ausgeloste Person verschicken.
  • Schritt 2: Jeder bekommt ein angefangenes Teil und arbeitet weiter daran, aber stellt es nicht fertig und versendet es wieder an eine weitere ausgeloste Person!
  • Schritt 3: Das Teil wird finalisiert und verbleibt bei einem.

Klingt alles super, allerdings war für mich die Herausforderung – was soll ich machen! Es sollte etwas sein, dass man gut fertigstellen kann, aber Potential hat über zwei Etappen zu gehen. Jeder soll sich individuell damit beschäftigen können und es sollte auch nicht zuuuuuuu aufwändig sein. Joa, hat super geklappt! Ich habe Pläne gemacht und verworfen, neue Pläne gemacht und wieder verworfen und ahhhhhhhhh, bin fast verrückt geworden weil mir nix einfiel. Dann, eines Abends hatte ich den Gedankenblitz:

Es ist etwas, was zwar nicht ungewöhnlich für mich ist, aber was ich nicht so oft mache und dementsprechend auch nicht oft zeige. Wer mir schon ein wenig folgt, hätte bestimmt auf etwas appliziertes getippt, oder evtl. ein Kuscheltier, aber nein, ich habe mich für…..

… den Kopf einer Waldorfpuppe entschieden. Gut – so ganz unaufwändig sind diese Puppen jetzt nicht, aber je nachdem welche Art man macht, gehen sie doch recht flott. Der Kopf an sich ist eines der aufwändigsten Teile, wenn der gemacht ist, geht es in der Regel recht gut voran.

Zunächst habe ich aus der Watte eine Kugel geformt und diese in den Verbandsschlauch gefüllt, unten wird es mit einem dicken Garn fest verschlossen.

Soweit so gut, um dem Gesicht ein wenig Kontur zu verschaffen müssen die Gesichtspartien abgeschnürt werden – klingt brutal, ich weiß.

Das bedarf auch ein wenig Geschick, bei meiner ersten Puppe habe ich damals auch Hilfe gehabt. Unser Kindergarten bietet hin und wieder Puppennähkurse an und da bin ich immer sehr gerne dabei, das macht unheimlich viel Spaß und man lernt auch immer wieder etwas dazu.

Nachdem die Konturen stehen, wird der Kopf mit Trikot umhüllt, welche Farbe man da nimmt, ist jedem selber überlassen, ich nehme immer Hautfarbe.

 

Der Stoff muss sehr straff über die Kugel gespannt werden und die Nähte verschließt man mit dem Matratzenstich, noch am Hals abschnüren und das Grundgerüst steht.

So habe ich dann auch meinen Kopf mit einer kleinen Karten auf die Reise geschickt. Ich habe mit Absicht keine Haare daran gemacht und auch das Gesicht habe ich frei gelassen. Ich finde, das sollte die Besitzerin selber auswählen, denn das spiegelt die Persönlichkeit der Puppe wieder.

Ich hoffe mein „Wichtel“ steht jetzt nicht ganz hilflos da und kann damit nichts anfangen. So schwer ist es nicht und wenn gar nichts geht, ich habe hier ein paar Ideen.

Ganz viel Spaß dabei und ich bin schon gespannt, wie die Puppe am Ende aussehen wird, vielleicht wird es auch ein Schnuffeltuch mit Kopf oder, oder, oder…. Man weiß es nicht.

Jetzt schaue ich mir erst mal in Ruhe die Sachen der anderen an und versuche zu eruieren, welches sich auf den Weg zu mir machen wird.
Falls ihr auch gerne mal eine Puppe nähen möchtet, das Buch Die Waldorfpuppen – wie man sie macht, wie man Ihr Kleider näht vom Verlag Freies Geistesleben.

Habt einen schönen Abend!

Helau, Alaaf der Fasching naht!

Einen wunderbaren Tag euch da draußen, irgendwie bin ich diese Woche komplett durcheinander, bei mir ist heute Donnerstag und so habe ich fast mein Kind geschnappt um zu einem Treffen zu gehen. Zum Glück hat mein Mann mich noch früh genug gebremst und mir geholfen den richtigen Tag zu finden. Man, man, ein wenig mehr Schlaf wäre ganz dringend angeraten.

Was soll es, es ist noch mal jut gegangen und wer in Düsseldorf wohnt ist eh ein wenig jeck. Damit wären wir auch direkt beim Thema – Karneval! Seid ihr alle schon fleißig in der Planung oder sogar schon mitten drin oder fertig? Die Planung ist bei uns in vollem Gange, die Große möchte als germanische Göttin gehen (ja kleiner hatte sie es nicht). Ganz von ungefähr kommt der Wunsch allerdings nicht, denn in der aktuellen Epoche ihrer Klasse werden gerade die Germanen behandelt und deshalb ist dies auch das Motto des diesjährigen Festes. Beim Prinzen dreht sich derzeit alles um Märchen, die Klasse wird als riesiges Märchenschloss dekoriert und alle Kinder können sich in eine Märchengestalt ihrer Wahl verwandeln. Bisher steht Zwerg ganz vorne auf der Liste. Unser Rockstar ist da ganz cool, für den Kindergarten gibt es bisher noch kein Thema, aber sie hat beschlossen als Unterwasserprinzessin zu gehen – nee super Idee da habe ich natürlich sofort massig Ideen! Zum Glück ist die Kleinste da noch ganz entspannt und zieht das an, was ich beschließe – bis jetzt bin ich aber noch planlos.

Damit ich euch aber schon mal ein wenig inspirieren kann, zeige ich euch mal die privaten Kostüme von letztem Jahr. Den Luke hatte ich euch zwar letztes Jahr schon gezeigt, aber die Kostüme der anderen drei fehlten noch.

Dann geht’s mal los:

Wie gesagt, der Prinz ging als Luke Skywalker, aber was ist schon ein Luke ohne seine Prinzessin Leia, eben – da fehlt etwas, deshalb hat ihn meine Große unterstützt.

 

In unserer Familie ist der Papa eindeutig der Star Wars Nerd und der Prinz ist mittlerweile auch schon komplett im Thema, die Große mag es auch, ist aber nicht so extrem infiziert, aber doch stark genug um sich als Lea zu verkleiden. Nach eingehender Recherche wie die Charaktere denn überhaupt gekleidet sind ging es auch schon los. Der Stoff war nach etwas grübeln und suchen dann auch sehr schnell gefunden – für das Oberteil und die Hose von Luke wurde es ein Canvas und für Lea Jersey und Teddystoff. Da die meisten Kostüme von Lea sehr knapp und bauchfrei waren, wurde unser Kostüm ein wenig abgewandelt, damit sie es auch mit warmer Kleidung draußen beim „Zoch“ tragen kann. Eine kleine Anleitung zu diesen beiden Kostümen und auch noch vielen weiteren Ideen findet ihr bei der Nähszene, welche Schnitte ich hier verwendet habe verlinke ich euch am Ende des Beitrags.

Meine beiden waren so happy und haben die Kostüme tagelang getragen. Das praktische an der Hose von Luke war, dass sie im Grunde auch als Alltagshose zu gebrauchen ist und er sie so auch noch unabhängig von Karneval tragen konnte. Das Lea Kostüm konnte bis auf die Leggings nur als Kostüm genutzt werden wobei sie auch das Oberteil ganz oft so in die Schule angezogen hat.

Unser Rockstar war etwas – ja wie nennen wir es? Im Kindergarten gab es das Thema Feen und Elfen und sie war dann ein Elfenschmetterling, total praktisch, wenn auch etwas aufwendiger zu nähen.

 

Der Schnitt fürs Oberteil ist von Killertasche, auch das Lea Oberteil ist mit dem gleichen Schnittmuster entstanden. Bisher gibt es ihn noch nicht zu kaufen, nur als Jacke. Die Idee dieses Schnitts finde ich einfach cool und man kann sich da komplett kreativ austoben. Unter der Jacke ist es mit den Flügeln etwas schwierig, aber da ich sie aus Jersey genäht habe lassen sie sich gut reinfummeln. Wer mag, kann sie natürlich auch abnehmbar nähen, dann kann man das Oberteil auch mal nur so tragen. Mit einer Leggings ist das Kostüm auch schon komplett und fertig. Cool finde ich auch die Kapuze, bei Lea habe ich darauf verzichtet, aber als „Schmetterling“ oder Superheld braucht man sie unbedingt!

Die Kleinste darf natürlich nicht leer ausgehen und da ich gerade so schön im Fluss mit dem „Killershirt“ war, wurde sie kurzerhand zu einer Superheldinprinzessin. Total witzig und der Umhang ist abnehmbar.

 

Meine kleine Heldin ist doch echt putzig in diesem Outfit. Das Cape ist mit Druckknöpfen verdeckt ans Oberteil geknöpft und kann ganz einfach abgenommen werden. Unser Wuselchen wollte es aber immer dran behalten, als ich es nach Karneval abgemacht habe damit sie das Oberteil auch noch so tragen kann wurde sie etwas maulig, denn das wichtigste Accessoire fehlte. Also wurde das Oberteil fortan weiter mit Umhang getragen und auch kräftig „Helau“ gerufen, denn das hat sie an ihrem letzten Karneval sehr begeistert. Sie ist halt ein echtes Düsseldorfer Mädel, ihren ersten Umzug hat sie mit 2,5 Wochen erlebt, da noch bei Mama im Tuch und unverkleidet, aber das prägt.

Ich hoffe ich konnte ich ein wenig inspirieren, unsere diesjährigen Kostüme werde ich euch dann später zeigen – wenn ich es geschafft habe meine Gedanken in Stoff zu übertragen. Habt noch einen schönen Tag.

 

 

Schnitt:

Größe: 86,98,116 und 140

Stoff: Canvas beige und braun, Jersey weiß und grau, Lovely Drops  – Michas Stoffecke, gestreifter Jersey – Tante Hilde , blauer Sweat – Caro von Jordan und roter Jersesy – Kleewald

Fotos: Daniel und Tanja Hartinger

 

Verlinkt zu: