Happy Birthday 10!

Ihr Lieben, ich grüße euch aus meiner kleinen Versenkung, in unserem Leben 1.0 ist es gerade sehr turbulent und irgendwie habe ich kaum Ruhe und Raum um etwas zu schreiben. Abends bin ich einfach nur kaputt und froh, wenn ich ein wenig surfen oder einfach nur TV schauen kann. Da heute Abend der Künstlerkind Papa zum Elternabend ist und meine lieben Kinder echt schon im Bett liegen, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gegriffen und mich an den Rechner gesetzt.

Wie viele wissen sind unsere Kinder in den Monaten Februar, März, April und Mai geboren, dies hat zur Folge, dass ich in sehr kurzen Abständen vier Geburtstage planen und feiern muss. Heute berichte ich euch mal von einem besonderen Geburtstag, denn unsere Große hat dieses Jahr ihren ersten zweistelligen Geburtstag gefeiert, sie wurde 10! Unfassbar, ich kann mich noch so genau an den Tag ihrer Geburt und die Abläufe erinnern. Es war ein Samstag und ich lag schon seit 3 Tagen im Krankenhaus, eigentlich sollte nur ein CTG geschrieben werden. So stiefelten mein Mann und ich gegen 13:30 Uhr zum Kreißsaal und ich wurde verkabelt. Die Herztöne waren leider auffällig, so dass gegen 14 Uhr der Oberarzt im Türrahmen stand und uns vorsichtig darauf vorbereiten wollte, dass wir nun sehr dringend einen Kaiserschnitt machen müssten. Gesagt, getan, ich war in dem Moment einfach nur froh, dass ich bald unsere Tochter in den Armen halten durfte, Angst hatte ich nicht und so ging alles ganz flott und die Kleine erblickte laut schreiend das Licht der Welt. Das ist nun 10 Jahre her, 10 Jahre, in denen drei weitere Kinder geboren wurden und unser Leben auf den Kopf stellten. Schnief, sorry aber dieser kleine sentimentale Erinnerungsschub musste nun sein.

10 Jahre, das ist schon was, man ist „groß“ weder Fisch noch Fleisch und irgendwie sind alle doof. Dennoch wird sich auf den Geburtstag gefreut und das Kind lag uns wochenlang mit ihrem einzigen Geburtstagswunsch in den Ohren. Obgleich wir unseren Kindern gerne vieles ermöglichen, musste ich bei diesem Wunsch – eine Gazelle – dann doch einschreiten und abwinken. Ein Geschenk dieser Größe fanden wir unangebracht und überzogen, davon ab, wenn jedes Kind derartige Wünsche hat, kann ich bald nichts mehr bloggen, denn dann kann ich keinen Stoff mehr shoppen (oh nein).

Nun gut, ein Fahrrad an sich stand ohnehin zur Debatte und so gab es in den Karnevalsferien einen Ausflug zum Fahrradhändler des Vertrauens. Das Angebot hat uns regelrecht erschlagen, überwiegend gab es Mountainbikes, vereinzelt andere Räder und ein paar Gazellen und daneben Hollandräder anderer Hersteller. Also, die Geburt des Kindes war definitiv einfacher, als das Fahrrad zu kaufen. Bei den „günstigen“ Mountainbikes rümpfte das Tochterkind leicht das Näschen und ließ und wissen, dass sie die nicht mag. Natürlich fiel ihr Blick immer wieder Richtung Hollandrad und so beschlossen wir, dass sie es erstmal ganz unverbindlich testen soll, denn nicht jeder kann gut damit fahren und mag letzten Endes die Handhabung. Da unser Kind scheinbar ein Naturtalent ist, hatte sie von Beginn an keine Probleme dieses Fahrrad zu fahren, sie drehte fröhlich eine Runde nach der nächsten auf dem Testgelände und strahlte über das ganze Gesicht. Ein Blick zum Künstlerkind Papa beantwortete meine unausgesprochene Frage und wir gingen aus dem Laden, natürlich nicht, ohne heimlich das Fahrrad gekauft zu haben.
Von ihrem Freudenschrei am Geburtstagsmorgen piepsen mir noch heute die Ohren, sie war über glücklich und hätte fast übersehen, dass doch noch ein paar Kleinigkeiten auf dem Geburtstagstisch lagen.

 

Neben dem obligatorischen Buch durfte das ebenso obligatorische Geburtstagsshirt nicht fehlen. Was soll ich sagen, sie wird langsam groß und so eine Applikation ist ganz nett, aber eben nichts mehr für so ein „erwachsenes“ Mädchen, dennoch wollte sie auf ihr Shirt nicht verzichten. Nachdem ich ein wenig gegrübelt habe, kam mir die Idee mit dem Plot, allerdings fehlte mir die „1“ und so recht hatte ich da keine Idee. Zeitgleich schrieb ich mit Sandra von Silhouette Love und berichtete ihr, was ich mit ihrem Plot „BE You tiful“ vorhabe und mir die zündende Idee fehle. Die hatte dann allerdings Sandra und so entstand unser Shirt und die dazu passenden Einladungen.

Nicht nur die Einladungskarten, auch die Geburtstagskarte schmückte der tolle Plot, die coole Vinylfolie durfte ich für Makerist testen, im Nachhinein hätte ich eine andere Farbe für die Karte an sich wählen sollen, denn so wirkt die Folie gar nicht so gut und erscheint sehr blass. Technisch ließ sie sich super verarbeiten und mit Hilfe der mitgelieferten Transferfolie problemlos auf die Karte kleben. Nun hängt sie neben den andern Karten in ihrem Zimmer.

Das Shirt war ein Wunsch von ihr, sie liebt diese Schnitte, die etwas weiter sind und dazu vorne kurz und hinten lang. Nach ein wenig Grübeln, welchen Stoff und ob nur ein Shirt oder auch noch etwas anderes, entschied ich mich für den tollen Stoff, den ich vor einer Weile bei Smalino gekauft hatte. Das daraus etwas für die Große werden sollte, war mir schon beim Kauf klar, aber was es werden würde, erst in dem Moment, als ich das Outfit für ihren Geburtstag plante.

 

Nachdem sich das Kind von ihrem Freudentaumel im Bezug auf das Fahrrad beruhigt hatte, widmete sie sich den anderen Geschenken und war total happy über dieses Shirt, ich wurde mit „Mama, das ist soooooo cool“ wild umarmt!

Der Künstlerkind Papa und ich waren erleichtert, der Geburtstag war gerettet und das Kind mega glücklich. Da sie genau in der Woche der Ferien Geburtstag hatte, haben wir nur als Familie gefeiert, sie hatte sich noch einen Apfelkuchen gewünscht, welchen ich ihr sehr gerne gebacken habe.

 

Da mal wieder ein wenig testen auf dem Plan stand, habe ich mich für dieses Rezept entschieden, nun ja, er war ganz OK, dennoch war uns allen der Boden im Verhältnis zur Obstschicht zu dick und zu fest.

Eine Woche nach ihrem tatsächlichen Geburtstag fand dann auch endlich die Party mit ihren Freundinnen statt, sie hat 12 Mädchen eingeladen und meine Befürchtungen, dass es ein riesen Hühnerhaufen werden wird, hat sich null bestätigt. Die Mädels waren toll miteinander, alle haben sich super verstanden und wir Erwachsenen waren quasi Statisten – so sollte es doch sein.

Wie schon zum Geburtstag ihrer Kleinen Schwester wollte die Große auch Sterne auf dem Weg zur Tür, dieses mal war sie sehr motiviert und hat den ganzen Weg bemalt, der ist recht lang!

 

Nachdem die Gäste alle eingetrudelt waren, ging es natürlich zuerst an die Geschenke. Dieses Jahr sind wir dazu übergegangen ein Sammelgeschenk von den Freunden zu machen, bei vier Kindern läppert sich pro Geburtstag sonst so einiges zusammen und die Kinder hatten langsam auch selber keine Ideen mehr für Bücher, CD´s und Kleinkram. So wünschte sie sich einen Fahrradhelm und ein Schloss und alle Eltern der eingeladenen Kinder fanden die Idee gut und so gab es einen wirklich stygischen Helm und ein top Fahrradschloss. Vielen lieben Dank noch einmal.

Kulinarisch war es sehr süß, gewünscht war neben der Torte – Fantakuchen auch die Zuckerkiste (diese hatte eine sehr minimale Lebensdauer), die Oreschki und die Schokosticks.

Rezepte:

 

Schokostangen:

  • 200g Zartbitterschokolade
  • 1 Packung Grissini Natur
  • verschiedene Zuckerstreusel

Die Schokolade schmelzen und die Grissini bis knapp zur Hälfte damit übergießen. Danach direkt mit den Streuseln bestreuen und zum trocknen zur Seite stellen.

 

Oreschki:

  • 125g Butter (weich)
  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 250g Mehl
  • etwas Salz
  • 1 Dose Milchmädchen gekocht

Die Zutaten bis auf die Dosenmilch zu einem glatten Teig verrühren und in einer Zaubernussform (ich habe euch das Gerät am Ende des Beitrags verlinkt) backen.

Die Dosenmilch entweder 3h kochen oder fertig karamellisiert kaufen und dann damit die halben Nüsschen füllen und zusammenkleben.

 

Das Geburtstagskind hatte sich gewünscht, dass wir Tassen bemalen, dazu hatte ich mich im Internet ein wenig zu den verschiedenen Stiften belesen, eigentlich wollte ich welche, die wir hätten sofort einbrennen lassen können, aber da es die zu dem Zeitpunkt nicht gab, mussten die Gäste ihre Tassen vorsichtig nach Hause transportieren und dort selber brennen. Die Mädels waren alle total kreativ, zuerst haben sie Skizzen auf einem Blatt Papier angefertigt, danach ging es an das eigentliche Werk. Was ich kurz erwähnen muss, ich bin ein kleiner Tassenfreak, nicht jede genügt meinen Ansprüchen und so sollten natürlich diese Tassen ganz besonders schön sein. Beim stöbern bin ich dann auf die Auswahl von Plotteranne gestoßen, die Tassen sind innen farbig was ich richtig genial finde und sie haben auch zum bemalen die richtige Größe.

Eine der Tassen möchte ich euch natürlich zeigen, absolut schön, andere Kinder, auch meins haben ihren Namen darauf verewigt und Drumherum ein Bild gestaltet, die Tasse meiner Tochter ist fast täglich im Gebrauch.

 

Nach dem ganzen süßen Zeug und dem kreativen Teil, sind wir noch ein wenig nach draußen gegangen und haben die Meute toben lassen, aber auch da war alles sehr entspannt und die Mädels kamen hungrig wieder zurück. Es gab noch Abendessen und dann war die Party auch zu ende und die Gäste wurden nach und nach abgeholt, natürlich nicht ohne eine gut gefüllte Mitgebseltüte (an diesen Brauch werde ich mich nie gewöhnen).

 

Es waren zwei rundherum gelungen Tage zum Geburtstag der Großen seither sind wir recht oft mit dem Rad unterwegs, auch gerne mal zur Schule und auch das Outfit findet den Weg selten in den Schrank, entweder ist es am Kind, oder in der Wäsche.

Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß am Einblick in unsere kleine Welt, wie feiert ihr, welche Kuchen macht ihr so,….

Bis bald

 

Schnitt:

Plot:

Größe: 146

Stoff: Sweat Lillestoff – Smalino

Folien:

 

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Frohe Ostern

Einen wunderschönen Sonntag euch da draußen, ich wollte euch unbedingt

 

 

wünschen!

Ich hoffe ihr genießt den Tag und der Osterhase war sehr fleißig bei euch. Im Hause Künstlerkind begann der Tag recht früh, denn die Osternester mussten gebacken werden. Da wir sie am liebsten ganz frisch essen, musste ich da nun durch – aber das macht man doch gerne für seine Familie. Das Rezept habe ich bei Berlin Mitte Mum gefunden und wir fanden es alle sehr lecker, das war kein einmaliger Versuch. 

Gestern liefen alle anderen Vorbereitungen für den heutigen Tag, ein kleiner Backmarathon, Ordnung machen, einkaufen,… ihr kennt das sicherlich.

Unser Ostersonntag beginnt traditionell mit einem leckeren Frühstück, dieses Jahr mit den Osternestern und auf Grund der bunten Eier mal ohne Rührei, das gibt es sonst jeden Sonntag, da kann man auch mal verzichten. Allerdings konnte die liebe Familie nicht auf Bohnen und Speck verzichten, das war obligatorisch. Die Kinderlein sind bis zum Frühstück schon mächtig aufgeregt und müssen sich auch dann noch weiter gedulden.

Nach dem Frühstück ging es dann an die frische Luft, (der Osterhase kommt nun mal nicht, wenn es im Haus so laut ist) einen denkbar ungünstigeren Zeitpunkt für den Spaziergang konnten wir kaum wählen, denn als wir etwa 15 Minuten unterwegs waren, brach das Wetterinferno los. Petrus hat alles gegeben, erst hat es geschüttet und weil das noch nicht gereicht hat, gab es auch noch Hagel, ganz großes Kino und wir mitten drin.

Wir kamen also wie die begossenen Pudel zu Hause an und mussten erst mal alle heiß duschen um wieder aufzutauen – welch Ostersonntag.

Die Kinder wurden nun auch langsam echt hibbelig und waren auch kaum noch zu stoppen, so dass wir sie dann auch endlich haben suchen lassen.

Das ist immer so niedlich, jeder hat eine andere Strategie um seine Sachen zu suchen und am Ende sind alle glücklich über ihre Schätze.

Nachdem alles gefunden wurde – ich wette beim nächsten Hausputz finde ich bestimmt noch das ein oder andere vergessene Teil – machten sich die Kinderlein über alles her, mich fasziniert es immer wieder wie viel Schokolade in so ein Kind hinein passt. Ich habe die Zeit genutzt um die Torte fertig zu stellen. Dieses Jahr war ich wieder etwas experimentell unterwegs, aber auch wie immer traditionell. Denn das Osterlamm und der Osterhase dürfen nicht fehlen, den hat schon meine Oma immer für meine Schwester und mich gebacken und nun backe ich für meine Kinder. Die Kekse hatten sich die Kinder gewünscht – Kekse gehen hier immer!

Die Torte hatte ich vor ein paar Wochen in der Zeitschrift Einfach Hausgemacht entdeckt, da ich ein absoluter Zitronenliebhaber bin, war es schnell beschlossen, dass es unsere Torte zu Ostern werden würde. Leider habe ich mich beim Einkauf verplant und vergessen frühzeitig an Baiser und Marzipan zu denken, so konnte ich die schön schräge Schafdeko nicht machen, denn als wir gestern noch fix einkaufen waren, war davon nix im Supermarkt zu finden – also improvisiert und die Miniblüten genommen, die sehen auch schön aus!

Geschmeckt hat der Kuchen hervorragen, allerdings ist es sehr mächtig und so habe ich gerade mal ein Stück geschafft, sogar der Künstlerkind Papa war begeistert, normal ist er kein Tortentyp und mit seiner Käsekuchenliebe doch sehr eingeschränkt auf dem Kuchensektor.

Die Kekse musste ich wirklich verteidigen, sonst hätten wir heute keine mehr gehabt – die Vier sind richtige Keksmonster und spüren den kleinsten Krümel auf 1000m auf. Was backt ihr so zu Ostern? Immer ein klassisches Rezept oder habt ihr auch eine Tradition?

Was habe ich denn noch für euch – ach ja, unsere Karten. Die diesjährigen Osterkarten sind soooo cool, denn ich liebe diese Polygon Hasen von Silhouette Love. Wie schon gestern auf meiner Facebookseite geschrieben +- ich liebe dieses Design total.

Nachher bringe ich noch einen kleinen Ostergruß bei …. vorbei, denn ich liebe es lieben Menschen eine Freude zu bereiten.

Morgen verbringen wir den Tag bei Freunden, es wird gegrillt und jeder bringt etwas leckeres mit, wir freuen uns schon alle sehr auf den Tag.

Euch nun noch einen schönen Ostersonntag, wer noch nicht hat, bei Facebook läuft noch bis heute Abend um 22 Uhr das Voting zum Applikationswettbewerb, schaut mal vorbei, es sind wunderschöne Werke entstanden und unter allen die den Beitrag fleißig kommentieren, haben auch die Chance etwas zu gewinnen.

 

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