Herbstlich -Apfelstrudelmarmelade 

Nun beginnt langsam der Herbst und überall kann man wieder Äpfel pflücken, da beginnt bei uns in der Küche die Produktion der Herbstmarmelade. Das absolute Highlight bei uns ist die „Apfelstrudelmarmelade“. Der Duft von Äpfeln, Marzipan und Zimt wabert durchs ganze Haus und irgendwie nimmt man innerlich Abschied vom Sommer und bereitet sich auf die kommende Jahreszeit vor.

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Da heute unsere Biokiste kam hatte ich ganz tolle Äpfel die ich direkt verarbeiten konnte und endlich wieder unsere lang vermisste Marmelade kochen konnte.

Rezept:

  • 1kg säuerliche Äpfel
  • 200g Marzipan
  • 200g Rosinen
  • Vanille
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 1Tl Zimt

Die Äpfel schälen und reiben, ebenfalls das Marzipan reiben und alles in einen großen Topf geben, die weiteren zutaten hinzufügen und 3-4 Minuten sprudelnd kochen.

In heiß ausgespülte Gläser füllen, den Deckel schließen und auf dem Kopf auskühlen lassen. Die Menge ergibt etwa 3 Gläser a 500ml.

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Diese Marmelade eignet sich auch hervorragend als kleines Geschenk!

Viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit!
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Falaffel – der Papa hat’s gewünscht

Schon vor ein paar Jahren hat der Künstlerkind Papa mal getestet Falaffel selber zumachen. Nun bin ich ja nicht der größte Freund von „exotischem“ Essen und bin zudem eh unheimlich heikel. Der damalige Versuch endete auch in einem langen Gesicht meinerseits und wurde zu meiner Freude auch nicht mehr wiederholt.

In unserem Urlaub begab es sich nun aber so, dass an einem Wochenende eine Art „Schlemmermeile“ an der Promenade war und unter anderem gab es einen Falaffestand. Der Künstlerkind Papa hat sich natürlich eine Portion gegönnt, allerdings konnte er sie nicht genießen weil alle vier Kinder überraschenderweise testen wollten (das machen die sonst nie)!

Also wurde noch mehr geholt und alle saßen fröhlich futternd auf der Mauer.

Durch dieses Erlebnis und durch die Kinder motiviert sollte es nun auch daheim einmal Falaffel geben. Gesagt, getan! Letzte Woche war es dann endlich soweit und wir hatten unseren Falaffeltag.

Nun gut, ich habe es gegessen und ich muss sagen, es hat gar nicht schlecht geschmeckt, ich hatte es nur grausig in Erinnerung, aber das war es nicht.

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Verwendet wurde dieses Rezept, was sich gut machen ließ. Allerdings die Angabe „sehr großzügig“ würzen bitte unbedingt wörtlich nehmen und nachkommen, wir waren dann doch zu vorsichtig und so waren unsere etwas laff, aber somit wiederum besser für die Kinder geeignet.

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Viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit!

Fotos: Daniel Hartinger

Knoblauch Spaghetti mit Pilzen und Kräutern

Guten morgen, wir starten mit einem neuen Testrezept in die Woche! Meist teste ich doch eher die Backrezepte, aber diese mal musste der Künstlerkind Papa auf meinen Wunsch etwas herzhaftes kochen, hab mich schon seit dem Urlaub darauf gefreut.

Gefunden habe ich es bei Pinterest, deshalb ist es wieder ein englischsprachiges Rezept, aber ich schreibe euch die Übersetzung noch unten dazu.

Nachdem der Tag so schön sonnig war, wurde es zur richtigen Herausforderung am Abend ein brauchbares Foto zu bekommen! Es war extrem windig und es fing auch noch an zu regnen, leider hatte ich schon draußen alles aufgebaut, also musste ich nun dadurch.

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Bitte verzeiht die Bildqualität, mehr war nicht zu machen, ich muss mir eh für die Winterzeit einen Alternativplan überlegen.

Die Knoblauch Pilz Spaghetti  fand ich gut, für mich hätte es ruhig etwas cremiger und deutlich Knoblauch lastiger sein können, aber das kann man zum Glück bei einem weitern Versuch anpassen.

 

Zutaten:

  • 230g Spaghetti oder Linguini
  • 4 Tl Butter
  • 3 Knoblauchzehen – halbiert
  • 455g frische Pilze (wir hatten Waldchampignon) – in Scheiben geschnitten
  • 2 Tl Mehl
  • 1 Tl Kräuter der Provonce
  • 1½ Tassen Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Tl Oliven Öl
  • Wasser, Milch oder Sahne (optional)
  • Petersilie
  1. Pasta: Nach Packungsanweisung kochen und zur Seite stellen, mit dem Öl vermengen damit sie nicht zusammenkleben. Wir haben sie so gekocht, das sie passend fertig wurden.
  2. Pilze: 2Tl Butter bei mäßiger Wärme schmelzen, eine Knoblauchzehe zugeben bis sie beginnt zu duften. Die Pilze zugeben und anbraten bis sie gar sind. Das ganze zur Seite stellen.
  3. Sauce: Die restlichen 2 Tl Butter in die Pfanne geben und ebenfalls bei geringer Hitze schmelzen.. Knoblauch zugeben und kurz anbraten bis er duftet. Eine Mehlschwitze herstellen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Finale: Alle Zutaten zusammen in eine große Schüssel geben und vermengen, wenn die Sauce etwas zu fest ist kann man etwas Wasser zugeben.

Ich wünsche guten Appetit!

Noch ein paar Impressionen unseres heutigen Besuchs in der Zeche Zollverein.

 

Der Ausflug war sehr schön und dabei sind wieder neue Fotos von einem süßen Kleid für unsere Große entstanden.

Knoblauch Parmesan Pommes

Kulinarisch hat man es schwer mit mir, ich bin sehr eigen in dem was ich esse und im Grunde auch sehr festgefahren in meiner Auswahl. Aber bei diesem Rezept war ich direkt Feuer und Flamme und musste es testen. Der Künstlerkindpapa war sehr skeptisch und stellte sich das ganze etwas eigenartig vor.

Aber es ist wirklich sehr lecker und mal eine andere Variante um langweilige Pommes interessant zu gestalten.

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Zutaten:

  • Pommes (selbst gemacht oder gekauft)
  • Knoblauch
  • Petersilie (gehackt)
  • Parmesan am Stück (gerieben)

Zubereitung:

Die Pommes im Ofen wie gewohnt backen, etwa 5 Minuten vor Ende der Backzeit  die gehakte Petersilie, den Parmesan und den Knoblauch und dann fertigen Pommes in einer Schüssel mischen.

Dazu eine Kartoffelcreme und Fleisch nach eigenem Geschmack.
Ich fand es richtig gut, der Künstlerkindpapa war nicht so ganz überzeugt.

Wer also mal eine etwas andere Beilage sucht, der sollte es unbedingt mal testen.

Guten Appetit!

Feta-Frischkäse-Dipp

Auch wenn der Sommer eher auf sich warten lässt und es einem eher nach drinnen verschlägt, habe ich heute dennoch (es könnte doch evtl. noch Sommer werden) ein schnelles Rezept für einen Dipp zum Grillen oder als Brotaufstrich.

Gegessen habe ich es letzte Woche beim Grillen mit der Klasse, jedes Elternhaus hat einen Beitrag für die Beilagen zu leisten und einer war dieser Dipp. Wir waren alle sehr begeistert, leider gab es kein „richtiges“ Rezept.

Aber nach ein wenig Nachfrage bekam ich die Hauptzutaten und habe jetzt etwas experimentiert. Es schmeckt sehr lecker, aber noch nicht wie das Orginal.

 

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Rezept:

  1. 1 Päckchen Feta
  2. 250g Frischkäse
  3. 10 getrocknete Tomaten in Öl
  4. 1EL gutes Olivenöl
  5. 1TL Balsamico Essig
  6. Basilikum (TK oder frisch)
  7. Pfeffer
  8. 1 Prise Zucker

Den Feta würfeln und mit dem Frischkäse vermatschen. Die Tomaten klein schneiden und zugeben. Bei frischem Basilikum die Blätter klein hacken und ebenfalls untermischen.

Dann mit Öl, Essig, Zucker und Pfeffer würzen.
Guten Appetit

 
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Erdbeeren!

Wir waren gestern mit allen Kindern Erdbeeren pflücken, die Sonne schien und alle hatten mal keinen Termin.

Also sind wir fröhlich losgezogen und haben ein Feld in der Nähe besucht. Den Kindern hat es unendlich Spaß bereitet, haben sie doch schon seit einiger Zeit gefragt wann wir wieder pflücken gehen.

 


Leider sind die diesjährigen Erdbeeren recht klein, das fehlende Wasser und das merkwürdige Wetter hilft den Erdbeeren nicht unbedingt schön groß zu werden. Geschmacklich sind sie allerdings sehr lecker, nur benötigt man recht lange zum pflücken. Da wir aber viele helfende Hände hatten waren wir schneller als erwartet.

 

Am Ende hatten wir etwas mehr als 10kg gesammelt und sind mit Erdbeer verschmierten Kindern nach Hause.

Nachdem die Kinder einiges an Erdbeeren zum Abendessen vernichtet hatten, habe ich als alle im Bett waren den Rest zu Konfitüre verarbeitet. Um 23:15 habe ich das letzte Glas zugeschraubt. Mal sehen wie lange die Menge reicht, es sind 24 gemischte Gläser mit 125g, 250g und 500g.
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Die heutige Verkostung wurde von allen Seiten mit sehr lecker bewertet.

Ich habe noch einen Tipp bekommen, aus den abgeschnittenen Blüten kann man einen leckeren Erdbeertee zaubern. Einfach heißes Wasser darüber geben und ziehen lassen.
Guten Appetit.

Caesar’s Salad Burger And more 

Eins der liebsten Dinge des Künstlerkind Papas sind – Burger!

Auf der Suche nach neuen Ideen stieß er letztens auf ein Rezept für einen Caesar’s Salad Burger. Allerdings haben wir das Hähnchenfilet durch Burgerfleisch ersetzt. Zusätzlich gab es für die Kinder „klassische“ Burger.

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Rezept „Burger a la Künstlerkind“

  • Burgerbrötchen
  • Burgerfleisch
  • Ketchup
  • Mayo
  • Senf
  • Essig
  • Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer
  • Zwiebeln
  • Salat
  • Käse (Chester)
  • Tomaten
  • Gurken

Als Erstes Ketchup, Mayonnaise, Senf, Essig und Ahornsirup gut vermengen und das als Soße verwenden. Den Burger nach Herzenslust belegen.

Mengenangaben kann ich leider nicht geben, da der Koch es jedesmal individuell zusammen mischt.

Guten Appetit
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BBQ Chicken Pizza 

Wir hatten gestern Pizza, natürlich keine Standard Pizza wie Salami oder Tonno, nein es gab eine BBQ Chicken Pizza. Getestet hatten wir sie schon vor ein paar Monaten und fanden diese Variante sehr lecker, so dass sie ins Familien-Kochbuch aufgenommen wurde.

Geschmacklich ist es natürlich recht weit weg von den klassischen Varianten aber gerade das macht ihre Besonderheit aus. Der rauchige Geschmack der BBQ Sauce ist natürlich nicht jedermanns Sache und auch den Kindern schmeckt es nur bedingt, für sie gab es noch eine Tomaten/Salami Pizza.

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Guten Appetit

Quesadillas zum Wochenstart

Ich wünsche allen eine tolle Woche, sie startet schon sommerlich und beim Künstlerkind ist wie immer viel los. Bald sind Ferien und bis dahin überschlagen sich hier die Termine.

Dennoch hat der Künstlerkind Papa etwas leckeres in der Küche gezaubert (allerdings schon Samstag)!

Es gab Quesadillas , die Idee hatte ich bei Pinterest gesehen und wir haben es getestet. Sie schmeckt sehr gut und die Avokado gibt nur eine leichte Note ab, was mich beruhigte. Uns hat es allen sehr gut geschmeckt und unser Sohn war kaum zu bremsen.

Dazu hatten wir einen frischen Tomatensalat und Sour Cream.

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Guten Appetit

Käse-Schinken Stangen 

Nach diesen vielen süßen Leckereien der letzten Tage, musste ich nun mal was herzhaftes testen.

Überraschenderweise nix mit Nudeln, dachte mir ich bin mal innovativ und mache was anderes. Da ich leider keine gute Köchin bin und es, soweit möglich, an den Künstlerkind Papa abgebe (der nebenbei bemerkt ein begnadeter Koch ist) gibt es heute etwas gebackenes.

Die Stangen sind aus Blätterteig und sogar für mich leicht herzustellen, dazu reiche ich Rohkost.

 

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Rezept:

  • 1x Blätterteigrolle
  • 200g Schmand
  • 80g gewürfelten Schinken
  • 100g geriebenen Käse
  • etwas Pfeffer, Zucker und nach Geschmack  Kräuter

Den Blätterteig ausrollen und die eine Hälfte mit etwas mehr als dem halben Becher Schmand bestreichen. Danach etwa die Hälfte von Schinken und Käse darauf steuen. Nun die nicht belegte Hälfte über die belegte Hälfte klappen.

Erneut die Hälfte mit Schmand, Schinken und Käse belegen und wieder zusammen klappen.

Nun etwa 2/2,5cm breite Streifen schneiden und vorsichtig drehen.

Die gewundenen Stangen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180 Grad Umluft ca. 25min backen (abhängig vom Herd)

Guten Appetit