Dropzone – be cool!

Ja, ich lebe noch, ich weiß, meine Beiträge werden immer seltener, aber seit 5 Wochen werden wir wirklich von einem Virus zum nächsten Bakterium getrieben, die letzten Tage lag ich mal richtig flach, Details zu meinen Besuchen in der Badabteilung erspare ich euch. Damit mir aber nicht langweilig wurde, gesellten sich noch Kind eins und vier zu mir. Ja, das Leben ist schön und wenn wir jetzt nicht SOFORT endlich alle gesund werden und bleiben, dann gibt es einen Beschwerdebrief.

Immerhin habe ich es zwischendurch geschafft, euch schon mal einen der Sponsoren unseres #Applikationswettbewerbs vorzustellen und bei Carla näht gab es den Zweiten. Für diejenigen, die noch unentschlossen sind und kein Facebook haben, hier nun auch noch die Vorstellung.

Beide Gewinne sind echt cool, zum einen könnt ihr eine Überraschungstüte mit 8 Knöpfen von Nähzucker gewinnen und zum anderen gibt es zwei Plätze im Stammteam von Stina Wupp! Falls ihr Lust bekommen habt, ihr seid herzlich dazu eingeladen mitzumachen, auch ohne Facebook ist das möglich, schreibt uns einfach eine Mail.

Nun aber, ganz peinlich und unverzeihlich, ich habe euch noch immer nicht meinen Skydiver von Carla näht gezeigt, unfassbar! Ich muss mich einfach mal besser strukturieren damit ich die Beiträge schneller gezeigt bekomme.

Dieser Skydiver hat es in sich und mein Sohn ist derart in den Pulli verliebt, dass er mindestens zweimal in der Woche getragen werden muss. Oft ist es so, dass er Dinge am Anfang toll findet und sie dann nach und nach nicht mehr soviel Wichtigkeit haben, aber bei diesem Pullover ist es absolut anders. Allerdings habe ich auch wieder seinen Lieblings Hoodie Schnitt von Lybstes verwendet, damit kann man bei meinem Sohn schon mal gar nicht so viel verkehrt machen und ich finde, dass er ihm gut steht.

 

Die Applikation habe ich – damit sie nicht zu verloren auf dem Pullover wirkt auf 150% vergrößert, ein weiterer Vorteil daran war, dass die Einzelteile nicht so klein waren und sich alles super applizieren ließ. Irgendwie dachte ich bei der Planung des Pullovers, dass vorne auf den Pullover auch noch dringend etwas drauf müsste, applizieren wollte ich nicht aber dann fiel mir mein Plotter ein und so habe ich ein wenig gegrübelt, welche Wörter passen könnten und wie ich es umsetzten könnte, am Ende hatte ich dann die Idee mit den Wörtern „Dropzone“ und „Skydiver“. Natürlich war ich wieder so verpeilt und habe beim dem Wort „Dropzone“ mal wieder vergessen zu spiegel, ärgerlich, aber was nutzt es, das wird mir sich immer mal wieder passieren. Außerdem bekam der „Skydiver“ noch eine mini kleine „7“ verpasst.

 

Die Stoffauswahl für diesen Pullover war sogar ganz einfach, denn ich wollte unbedingt den wunderbaren Bio Jersey, den ich schon vor Monaten gekauft hatte endlich mal zum Einsatz bringen, der Pullover an sich war somit auch schon ewig geplant, es fehlte eben nur an der passenden Deko! Der Biostoff – leider habe ich keine Ahnung, von welchem Hersteller er ist – ist super toll, die Farben, die kuschelige Haptik und er lässt sich grandios verarbeiten. Falls ihr den Hersteller kennt, immer gerne her damit.

Zur Applikation kann ich euch natürlich auch noch etwas sagen, die Liebe Carla hat es anlässlich ihres 2. Bloggeburtstags als Freebook heraus gebracht, dafür sage ich natürlich herzlichen Dank! Für blutige Anfänger ist es nur bedingt geeignet, die sollten die Vorlage unbedingt vergrößern, denn durch die vielen kleinen Teilen ist es schon etwas knifflig und könnte zu Unzufriedenheit führen. Dennoch braucht ihr keine Sorgen haben, dass man es nicht schaffen kann, denn es gibt noch eine bebilderte und beschriebene Anleitung die einen Schritt für Schritt zum Ziel bringt.

Wer nun denkt „ach mensch, schon toll, aber so würde meine Tochter das nicht anziehen“, der sei beruhigt, es gibt diese Applikationsvorlage nicht nur für coole Jungs, auch an die Mädchen wurde gedacht und somit gibt es ebenfalls die Möglichkeit einen weiblichen Skydiver zu applizieren. Die gesamten Bilder der wunderbaren Ergebnisse könnt ihr bei Carla bestaunen, unfassbar tolle Applikationen sind da schon entstanden.

Mein cooler großer Sohn schaut mir gerade über die Schulter und freut sich riesig, dass er die Bilder von sich sieht, ratet mal, welchen Pullover er morgen unbedingt anziehen möchte – genau, SEINEN „Skydiver“!

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende und hoffe ihr bleibt alle gesund.

 

Schnitt:

Größe: 122

Stoff:

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Geburtstagsshirts für Freunde

Ich grüße euch und ich muss sagen, ich bin total happy, denn die Sonne erfreut uns schon seit Tagen und bessert unseren Gesundheitszustand und die Laune. Der Frühling ist definitiv auf dem Weg und bald beginnt wieder die „ganz viel draußen Zeit“. An diesem Wochenende waren wir auch schon viel an der frischen Luft und haben auch die Zweite Hälfte der Geburtstagsparty unserer Großen draußen verbracht. Die Party war wirklich schön, 13 Mädels sind zwar ganz schön viel, aber die Damen waren wirklich toll und alle zusammen hatten wir einen schönen Nachmittag.

Zum Thema Geburtstag möchte ich euch heute endlich mal zwei Shirts zeigen, die ich für die Kinder zweier Freunde gemacht habe, auf deren Feiern wir eingeladen waren.

Das Erste Shirt war für einen kleinen Ritterfan zum vierten Geburtstag, die Vorlage ist von Zebrasmack und erscheint demnächst. Ich finde die Vorlage des Ritters richtig super, nicht kitschig oder niedlich, sondern richtig cool! Trotz der vielen Einzelteile ist sie aber wirklich gut zu nähen und auch Anfänger können sie schaffen.

 

Mein Sohn durfte das Shirt probetragen und es war gar nicht so einfach ihm das Shirt wieder abzunehmen, damit war er nur semi einverstanden. Der Schnitt ist von Berlinerie – der Clou an dem Raglanshirt sind die Streifen die in Ärmel und Seitennaht eingearbeitet werden, somit ist das Shirt auch ohne Applikation ein Hingucker. In dem Fall mit den Streifen auch super, denn so hatte ich nicht den Stress aufs Müh genau zuschneiden zu müssen, damit sich die Streifen auch schön in der Naht treffen.

Mit diesem Schnitt hat man die Möglichkeit ein Langarmshirt zu nähen, wer mag, kann aber auch Sweat oder Interlock verwenden und so einen Pullover schaffen. Außerdem kann man aus diesem Schnitt auch ein T-Shirt nähen, man hat wirklich unzählige Möglichkeiten. Ebenso gibt es noch eine Sternenapplikation und eine aufgesetzte Tasche. Durch die bebilderte und gut erklärte Anleitung ist das Shirt auch für Anfänger geeignet.

Das Geburtstagskind hat sich auf alle Fälle gefreut und die Party war richtig toll, denn wir waren auf einem Modelleisenbahn Gelände mit Mini Zügen auf denen die Kinder und auch Eltern rumdüsen konnten. Meine Kinder fanden das richtig toll und haben den Nachmittag mit leckeren Waffeln, Trampolin hopsen und Zug fahren sehr genossen.

Kurz nach diesem Geburtstag war dann unsere Dritte bei ihr liebsten Freundin eingeladen, da musste natürlich auch ein Shirt zum Geburtstag her. Da ich gerade so im Fluss mit dem Raglanshirt war, gab es auch für dieses Kind das „United Stripes“ aber mit einer süßen Applikation für Mädels.

 

Aus der Serie  „Autumn Days“ von Herzensbunt habe ich euch schon im Herbst ein paar andere Motive gezeigt, ich finde sie alle total schön.

Da die Freundin etwas größer als meine Maus ist, ist ein probetragen mit meinem Kind etwas schwierig, das Shirt ist in unserem Fall noch etwas reichlich, aber das was man sehen muss und möchte klappt auch so. Dieses Shirt ist im Dauereinsatz, die Freundin trägt es sehr oft, da die beiden in der selben Kindergartengruppe sind, sehe ich es immer.

Wir stehen total auf Geburtstagsshirts und Applikationen, wie sieht es da bei euch aus? Für Applikationsliebhaber veranstalten Carla näht und ich aktuell wieder einen Applikationswettbewerb zum Thema „Ostern“, wer gerne noch teilnehmen mag, der kommt einfach in unsere Gruppe, einen kleinen Hinweis auf unsere Sponsoren habe ich auch für euch.

Wer sich rund um Applikationen austauschen möchte, ist auch herzlich in unsere Gruppe „Appliplausch“ eingeladen, da könnt ihr eure Werke zeigen oder euch Tipps und Inspiration holen.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Tag, wir wollen gleich noch ein bisschen Fahrrad fahren.

 

Schnitt:

Größe: 116 und 122

Stoff:

  • Shapelines – Mamasliebchen, Stoffreste, Gestreifter Jersey – Caro von Jordan und uni Jersey – Kleewald

Fotos: Tanja Hartinger

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Happy Birthday die ERSTE

Hallo ihr Lieben, so langsam komme ich mir echt doof vor, aber es ist nun mal so, ich komme noch immer nicht wirklich zu Potte, da wir malwiederimmernoch krank sind. So langsam sind wir der Meinung, dass auch mal andere diesen Job übernehmen können. Nur wenn ständig Kinder krank in der Ecke liegen kann ich kaum an den Rechner, geschweige denn an die Maschine, deshalb hänge ich da auch überall hinterher.

Um meiner langen Liste an aufgestauten Beiträgen mal Herr werde, zeige ich euch heute endlich mal den Geburtstag unserer Vierten, denn sie wurde im Februar schon unfassbare 3 Jahre alt und im Sommer kommt sie dann in den Kindergarten – da werde ich wohl sehr sentimental werden. Aber das liegt noch in einer kleinen Ferne.

Im Februar war es dann soweit, alle waren ganz aufgeregt und die Geschwister haben sich mächtig ins Zeug gelegt um ihr wunderschöne Geschenke zu basteln und zu malen.

 

Das Kind hatte richtig Glück, denn dieses Jahr fiel ihr Geburtstag auf einen Sonntag und so konnten wir alle in Ruhe aufstehen, uns dem Geburtstagskind widmen, die Geschenke auspacken und unser Frühstück genießen.

Sie wusste gar nicht, was sie zu erst und zu letzte auspacken sollte, alles war so aufregend und das Hauptgeschenk war noch nicht einmal da, um genau zu sein fehlten sogar zwei. Mit den Betten für Kind und Puppe hatten wir echt Pech, das Puppenbett kam dann erst eine Woche nach dem Geburtstag und ihr Bett wurde uns nun für diesen Donnerstag angekündigt, ich bin gespannt. Dennoch musste das Kind nicht vor einem leeren Tisch stehen. Wie immer haben wir unseren Geburtstagskerzenständer dekoriert und es gab eine Blumen, außerdem bekam sie den Wolkenaufräumer, den ich euch neulich gezeigt habe. Das obligatorische Buch durfte natürlich auch nicht fehlen und da sie so unheimlich gerne meinen Besen mopst und damit alles fegen möchte, gab es noch ein Besenset für Kinder.

 

Schon vor ein paar Wochen hatte ich mir eingebildet, dass ich die Geschenke in gepunktetes Papier packen wollte, da ich aber etwas faul bin danach zu suchen wird meist nix daraus. Einen Tag vor ihrem Geburtstag musste ich noch dringend etwas besorgen und in dem Laden stolperte ich dann doch glatt über genau das Papier was ich mir vorgestellt hatte, das war echt richtig genial. Was ich auch sehr schön finde, sind die Geburtstagskerzen mit Zahl die man bei uns in Düsseldorf im Spielschiff bekommt. (der Laden ist wirklich richtig toll und man bekommt die wunderbarsten Dinge) Das kleine Zwerglein hat sie von ihrer Schwester bekommen, die werden bei uns im Kindergarten gemacht.

Ein absolutes „must have“ zu unseren Geburtstagen sind mittlerweile auch die Geburtstagsshirt, die werden regelrecht bestellt und dürfen unter keinen Umständen fehlen.

Da sie noch kein wirkliches Geburtstagsmotto hatte, aber ich es mag, wenn alles ein passendes Design hat, wurde alles ein bisschen im Paul und Clara Boho Hasen Style gehalten. Bei meiner Zeichnung möge mir Sarah bitte verzeihen, ich habe leider überhaupt kein Gefühl dafür. Zunächst aber erst noch das Geburtstagsshirt welches ich auch direkt in meiner Linkparty verlinken werden.

Die Vorlage war Tag 1 des Adventskalenders von 2016 und lag vorbereitet schon eine kleine Weile rum bevor ich sie endlich fertig gemacht habe, nur die Feder habe ich abgewandelt, da ich von einer Freundin diese tollen Federstoffreste bekommen habe.

Mein neuer Plotter durfte auch noch ein wenig ran, zum einen musste die Drei geplottet werden – ich gebe zu, ich war zu faul sie zu applizieren und zum anderen brauchten wir noch die Einladungen zur Party (die wir dank Dauerkrankheit drei mal verschieben mussten).

 

Für die Kinder der Gäste und unsere eigenen habe ich auch noch Trinkhalmhasen gebastelt, die Köpfchen gibt es in verschiedenen Varianten, auch mit einer Feder, die Version habe ich auf ein Shirt geplottiziert – das zeige ich euch demnächst.

Um unsere Gäste schon vor dem Haus zu begrüßen habe ich die Kinder den Weg mit Sternen bemalen lassen, die hatten einen riesen Spaß, wobei die Große ein paar Probleme mit den künstlerischen Fähigkeiten der kleineren Geschwister hatte.

In der Partylokation gab es Girlanden, Lampions und Luftballons, den Dekokram habe ich wieder bei Frau Wundervoll gekauft, ich liebe die Auswahl und die Papeterie Produkte bei ihr sind einfach nur schön, schaut unbedingt mal dort vorbei, es lohnt sich sehr.

Der Geburtstagskuchen ist mittlerweile eine kleine Tradition, den gab es allerdings schon am Tag selber – Fantakuchen mit Butterkeksen.

Rezept:

Teig:

  • 3 Tassen Mehl (gesiebt)
  • 2Tassen Zucker
  • 1 Tasse Öl
  • 1Tasse Fanta
  • 1 Päckchen Backpulver (zusammen mit dem Mehl sieben)
  • 4 Eier

Creme:

  • 4 Dosen Mandarinen
  • 4 Becher Schmand
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif

 

  • Zimt/Zucker
  • Butterkekse
  • Puderzucker
  • Deko
  • Zitronensaft und Wasser
  • Lebensmittelfarbe

 

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und das Mehl/Backpulvergemisch sieben. Öl und Fanta zugeben und alles zu einem glatten Teig rühren.

Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, glatt streichen und in den vorgeheizten Backofen stellen.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist die Mandarinen abtropfen lassen und gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Sahne steif schlagen und den Schmand unterheben. Falls euch die Masse zu flüssig erscheint, könnt ihr Gelatine zugeben, aber in der Regel ist sie fest genug.

Die Creme dann auf dem Mandarinenboden verteilen und nach Geschmack mit Zimt und Zucker bestreuen. Alles in den Kühlschrank stellen.

Damit die Kekse nicht durchweichen bereite ich sie zwar schon vor, aber lege sie erst kurz vorm servieren auf den Kuchen.

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze einstellen, Backzeit etwa 15 Minuten

Zur Feier mit den Gästen gab es dann den Fantakuchen ohne Schmandsahne (Ich hoffe Sarah verzeiht mir diese stümperhafte Zeichnung), da ein paar der Gastkinder den so nicht mögen. Dafür gab es aber noch ein paar andere Köstlichkeiten wie Schokostangen, Puddingbecher und Oreschki und natürlich die Zuckerkiste (von der ich leider vergessen habe Bilder zu machen.

 

Rezepte:

 

Schokostangen:

  • 200g Zartbitterschokolade
  • 1 Packung Grissini Natur
  • verschiedene Zuckerstreusel

Die Schokolade schmelzen und die Zum WGrissini bis knapp zur Hälfte damit übergießen. Danach direkt mit den Streuseln bestreuen und zum trocknen zur Seite stellen.

 

Oreschki:

  • 125g Butter (weich)
  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 250g Mehl
  • etwas Salz
  • 1 Dose Milchmädchen gekocht

Die Zutaten bis auf die Dosenmilch zu einem glatten Teig verrühren und in einer Zaubernussform (ich habe euch das Gerät am Ende des Beitrags verlinkt) backen.

Die Dosenmilch entweder 3h kochen oder fertig karamellisiert kaufen und dann damit die halben Nüsschen füllen und zusammenkleben.

 

Puddingbecher:

  • 1 Packung Waffelbecher
  • 1 Packung Vanille Pudding

Den Pudding nach Packungsanleitung herstellen und abgekühlt (aufpassen, dass er keine Haut bildet) in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Dann in die Becher spritzen.

Zum Abendessen gab es dann noch eine extrem leckere Gyrossuppe mit Baguette, Rohkost und Käsespießen. Leider habe ich auch da vergessen im Eifer des Gefechtes Bilder zu machen, aber lasst euch gesagt sein, es war extrem köstlich und am Ende war nicht mehr viel übrig.

Der nächste Geburtstag ist zum Teil nun auch schon vorbei, die Große feiert noch am kommenden Wochenende, da wir letzte Woche Ferien hatten waren kaum Freunde da und so haben wir den Geburtstag direkt um eine Woche verschoben.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend, wir lassen uns gerade lecker bekochen und wenn die Kinder im Bett sind kann ich mich hoffentlich etwas ausruhen.

Bis bald……….

 

Schnitt/Plott/Applikation:

StoffFolien:

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Aller guten Dinge sind 3! – FINALE

Einen wunderbaren Freitagmorgen, heute ist ein ganz besonderer Tag, denn das Große Künstlerkind hat Geburtstag! Unfassbar, sie ist 10 geworden, ein echt großes Mädchen mit ganz viel Persönlichkeit und ein süßer Schatz der unser Leben bereichert! Da wir diese Woche Ferien haben, können wir den Tag ganz wunderbar in aller Ruhe genießen und starten ganz entspannt mit einem leckeren Wunschfrühstück. Wie der Tag dann hier weiter geht, berichte ich euch dann später einmal.

Aber heute gibt es einen zweiten Grund, warum der heutige Tag besonders ist, denn heute ist das Finale von Maikas aka Maikäfer Bloggeburtstags Party.

Das waren echt vier aufregende Wochen und so kreativ. Nun sind wir alle gespannt, was aus unseren Anfangswerken geworden ist und wo sie gelandet sind. Aus meiner Puppe ist im zweiten Schritt ein Bär geworden, mal sehen, wie er nun aussieht. Ebenso bin ich gespannt, was aus meinem zweiten Schritt – der Elfe geworden ist, konnte ich doch aus Gesundheitlichen Gründen nur einen Plott dazu basteln.

Aber ich denke, auch Ingrid aka Nähkäschtle und Elke aka Valomea`s Flickenkiste sind ganz gespannt, was ich denn nun gemacht habe.

Jaaaaaaa, Das war was! Die Liebe Elke hatte mir eine wunderbare Ideenfindungsliste und drei Sets dazu mitgeschickt, so sollte mir eine leichte Entscheidung gegeben sein. In der Tat hatte ich auch sofort eine Idee, allerdings bevor ich den Jeansstoff mit der Applikation auseinander gefaltet hatte. Meine erste Idee war es nämlich mir endlich ein Rollmäppchen für meine Häkelnadeln zu nähen. Die Idee an sich ist eigentlich nicht verkehrt, aber der Stoff war viel größer als ich mir das vorgestellt hatte und zerschippeln wollte ich ihn auch nicht. Also habe ich mir erst einmal den Blog von Elke angesehen, denn dort konnte ich zu ihrer Ideenfindungs Anleitung tolle Bilder der „fertigen“ Werke bestaunen. Das war soooooo genial und letzten Endes fiel meine Wahl dann auf das Kissen, denn die von Elke gefertigte Rückseite ist so cool und wunderschön, die musste ich einfach nutzen.

Ich muss euch sagen, ich selber komme nicht gut mit Webware oder allgemein nicht dehnbaren Stoffen klar, denn die verzeihen keine Ungenauigkeiten. Elke hat super ordentlich und akkurat genäht, ich bin echt von den Socken und schäme mich meiner stümperhaften Versuche das Werk zu finalisieren.

ABER, ich bin total zufrieden mit dem Kissen, es sieht echt wunderbar aus und deshalb hat es das Große Tochterkind auch zum Geburtstag bekommen.

 

Ist es nicht toll geworden? Ich habe nicht wirklich viel dazu beigetragen, die meiste Arbeit hatten definitiv Ingrid und Elke, aber als Gesamtkunstwerk ist das Kissen eine echte Augenweide. Ich muss nur noch ein neues Kissen zum Füllen besorgen, denn das, welches wir daheim hatten ist etwas dünn.

Nun wünsche ich euch einen tollen Tag, ich widme mich meinem großen Kind und dem Rest der Familie, habt ihr schon den Freudenschrei von ihr gehört, als sie ihr Geschenk sah? Wir hoffen, dass unser Tinitus nicht bleiben wird.

Wenn hier Ruhe eingekehrt ist, dann werde ich mal bei den anderen schauen, was da noch so entstanden ist.

Liebe Maika, viel Dank für deinen tollen Bloggeburtstag, die Idee war eine echte Herausforderung und es hat unendlich viel Spaß gemacht daran teilhaben zu dürfen.

 

Himmlisch aufräumen

Einen sonnigen Dienstag wünsche ich euch, hier ist noch immer Ausnahmezustand und so langsam mag ich meinen Job als Krankenschwester so gar nicht mehr. Seit über einer Woche komme ich nicht wirklich zu irgendetwas und pflege abwechselnd eines der Kinder. Bisweilen bekommt man da echt einen Lagerkoller. Wie sieht es bei euch aus, seid ihr alle fit oder hat euch auch eine der Krankheitswellen erwischt? Wir freuen uns nun schon sehr auf den Frühling und das wir alle wieder gesund werden. Immerhin hatte ich es geschafft die Geburtstagsgeschenke für die Kleinste zu nähen.

Wir schenken unseren Kindern sehr gerne – neben ihren Wünschen – auch praktische Dinge. Dies kann zum Beispiel ein Bett sein, wie dieses Jahr, denn mit 3 kann man langsam mal in ein großes Bett wechseln, aber auch ein Beutel zum Ordnung halten war dieses mal dabei. Der Wolkenaufräumer von LunaJu ist da ein wirklich praktisches Teilchen. Bei vier Kindern fällt eine Menge Spielzeug an, da ist es wirklich wichtig, dass es ein gut ausgeklügeltes Ordnungssystem gibt, in dem die Einzelnen Teile ihren Platz finden. Für Playmobil, Lego und Bauklötze gibt es große Kisten, die Kapla Steine in ihrer eigenen Kiste und die Puppenklamotten in einem Köfferchen. Aber die Kleinste brauchte noch dringend etwas für ihre Kuscheltiere, da sie mittlerweile doch schon sehr viel Platz in ihrem Bett beanspruchen.

Den Wolkenaufräumer kann man aus verschiedensten Materialien machen, auch als Spielzeugaufbewahrung im Badezimmer ist er geeignet oder für die Klamotten an der Garderobe, Schals, Mützen und Handschuhe finden dort auch super ihren Platz und fliegen nicht wird durch die Gegend. Unseren werden wir – so denn dann endlich das Bett geliefert wurde – entweder ans Bett oder daneben hängen, das müssen wir dann noch sehen.

Damit es für unsere Maus mit dem Aufräumen etwas leichter ist, habe ich den Reißverschluss, anders als im Schnitt nach oben verlegt, so hat die Kleine einen größeren Eingriff und kann die Sachen einfacher hineinlegen. Toll ist auch der Reißverschluss, denn schon kleine Fingerchen alleine öffnen und schließen können.

Der Wolkenaufräumer ist sehr geräumig und bietet sehr viel Platz für eine Menge Kuscheltiere, da kann ich noch das ein oder andere nähen. Meine Einschätzung zum Schwierigkeitsgrad – Anfängergeeignet, durch die Applikationen und den Reißverschluss sollte man allerdings etwas geübt sein. Die Anleitung ist aber super beschrieben, dass man es wunderbar schaffen kann.

Eigentlich ist der Reißverschluss vorne senkrecht in der Mitte und stoppt über der Wolke, wer das nicht mag, kann ihn dann auch so wie ich einnähen, das ist nicht wirklich schwerer. Da ich innen eine „saubere“ Rückseite des Vorderteils wollte, habe ich es gefüttert, somit sieht man innen nur die Naht vom Zusammennähen des Vorder- und Rückenteils.

Die Kleine hat sich sehr gefreut und ihr Geschenk auch direkt eingeweiht. Nun warten wir tapfer auf das Bett, leider wurden wir gestern informiert, dass sich die Lieferung verzögern wird und wir noch länger als die 8 Wochen warten müssen. Somit bleibt uns noch etwas mehr Zeit zu planen, wie wir das Zimmer dann gestalten werden, bisher bin ich noch immer recht planlos.

Nun werde ich mich wieder weiter meinem Schicksal ergeben und das kranke Prinzenkind pflegen, wobei ich mal vorsichtig optimistisch bin und auf Holz klopfe, dass er morgen wieder in die Schule gehen kann.

Habt einen schönen Tag und bis bald!

 

Schnittmuster: Wolkenaufräumer – LunaJu

Stoff: Reste aus der Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Emil(y) go Dress – just for the girls

Oh man, welch eine Aufregung! Hier war die letzten Tage was los, mein Blog war weg, offline, gesperrt, was auch immer. Eigentlich wollte ich nur zwei Plugins updaten, aber dabei gab es eine Fehlermeldung und der ganze Blog war offline. OK, erst mal abwarten und als ich dann abends endlich wieder Zeit hatte mich damit zu beschäftigen wurde es immer schlimmer. Versuche ein Backup einzuspielen liefen schief und ich bekam die Meldung, dass ich keine Zugriffrechte hätte. Die Hotline vom Provider sagte mir dann, man sehe letzte Aktivitäten vom 06.01.2017- ahhhhh, seit dem hatte ich alles neu gemacht – Schluck! Mir wurde abwechselnd heiß und kalt. Da es schon spät war habe ich dann nichts mehr gemacht und nur gehofft, „Alles wird gut“! Am nächsten Tag erneut ein Backup geladen und dann ging wieder alles – zunächst! Da die Plugins noch immer nach einem Update verlangten dachte ich mir „no risk, no fun“ – super Idee, der Blog war wieder offline. Irgendwie haben wir es dann nun wieder ans Laufen bekommen und nun traue ich mich nicht mehr auch nur ein Update an diesem System zu machen. Leben wir nach dem Motto „Never change a running System!“

Was mir nun in dem ganzen Chaos aber eingefallen ist, ich habe ganz vergessen euch mitzuteilen, das wie umgezogen sind – ja wir! Nein, nicht die Familie Künstlerkind, sondern der Blog und ihr alle mit mir (zumindest hoffe ich das). So ganz habe ich mich noch nicht eingefitzt und habe auch noch nicht alles rausgefunden. Wie gefällt es euch? Die Entscheidung fiel mir nicht leicht und so ganz heimisch fühle ich mich auch noch nicht, aber so hat das ganze auf alle Fälle viel mehr Vorteile, alleine meine Linkparty kann ich nun schön auf meiner Seite darstellen und ihr werdet nicht mehr umgeleitet. Auf alle Fälle geht ein lieber DANK an Jana von Zum Nähen in den Keller und Stephan von sf-EDV.de.

Ansonsten ärgere ich mich über die Technik im allgemeinen, warum auch immer verschwinden permanent Dateien von meiner Externen Festplatte, somit sind dann Bilder weg, die ich euch zeigen wollte. Neu machen dauert oft und dann sind die Dateien plötzlich wieder da – magic! So auch meine Bilder von heute, unfassbar denn das Kleid ist so schön und meine Große trägt es sehr oft.

Also worum geht es heute – vor einiger Zeit habe ich euch schon meine riesen Sammlung von „Emil(y) Hoodies“ – Lilikidz gezeigt, da meine Dritte und auch die Große ihre Hoodies lieben und die Große am liebsten eigentlich nur Kleider tragen würde, musste ich natürlich auch mal die Kleidererweiterung testen.

Mit ihren fast 10 Jahren ist sie schon ein richtig großes Mädchen und ihr eigener Kopf wird immer deutlicher. Gut, ich kann für keines der Kinder einfach so etwas nähen – dann wird es nämlich nicht angezogen. Als die Große aber das Kleid sah, war sie sofort begeistert und ist losgewuselt um sich den Stoff auszusuchen. Das war allerdings gar nicht so einfach, denn aufgrund ihrer Größe brauche ich für sie schon etwas mehr Stoff und ihre erste Wahl fiel leider auf Stoffe, von denen schon nicht mehr ausreichend vorhanden war, das war dann kurz ein kleines Drama, aber dann konnten wir doch noch eine schöne Kombi finden. Da sie unbedingt die Schlittschuh Mädchen Applikation von Paul und Clara wollte, fiel die Wahl des Stoffes auf uni. Die Applikationsvorlage war in meinem Adventskalender drin und da ich sie selber so schön fand, juckte es mich natürlich auch sofort in den Finger diese zu nähen.

Die kleinen Schneeflocken sind wieder mit der Hand aufgestickt, ebenso das Gesicht und die Schnürung der Schlittschuhe. Wie man auf diesem Bild auch gut sehen kann, das Kleid erweckt den Anschein, dass es sich um eine Oberteil UND einen Rock handelt. Allerdings ist es ein Kleid, wobei im Ebook auch ein Tutorial enthalten ist, wie man das Rockteil als einzelnen Rock nähen kann. Auch zu sehen – die geteilten Arme, das war aufgrund von fehlender Stoffmenge und der Verhinderung von einem zu langweiligen Oberteil von Nöten, gut – der Ärmel ist etwas lang geraten, irgendwie habe ich da beim vermessen etwas geschielt.

Wenn man mag, kann man dem Kleid auch einen Loopkragen oder eine Kapuze verpassen oder den Rock aus Webware nähen, das Tochterkind wollte aber lieber einen normalen Rundhalsausschnitt, was ich auch absolut OK finde, mit Kapuze ist es aber auch sehr niedlich.

Wenn ihr das Kleid nähen möchtet, müsst ihr euch vorher das eBook Emil/y Basic oder Emil/y goes Hoodie besorgen, denn das Kleid ist nur eine Erweiterung!

Der Schnitt an sich ist schon für Anfänger geeignet, oft sind die Anleitungen für Ballonröcke oder Kleider etwas kryptisch, aber in diesem Schnitt ist es super erklärt und die Variante auch leicht umzusetzen. Die Applikation an sich habe ich etwas anders gemacht, der Clou war, dass man nur den Pulli und die Schleife appliziert und den Rest nähmalt, irgendwie konnte ich mir das mit hellem Garn nicht so hübsch vorstellen, deshalb habe ich die Vorlage einfach klassisch appliziert – kreativer Freiheit sei dank.

 

Schnitt:

Größe: 146

Stoffe:

  • blauer Sweat- Tante Hilde
  • Jersey mit Möwen – Achterwahn
  • Reste aus der Stoffkiste

Fotos: Tanja Hartinger

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Let the Party started,….

Happy Birthday Maika aka Maikäfer, wir alle feiern mit Dir Deinen 3 Bloggeburtstag! Auch dieses Jahr gibt es wieder eine tolle Aktion bei der ich sehr gerne dabei bin. Denn „Aller guten Dinge sind 3“!

Das klingt jetzt für den uneingeweihten Leser etwas kryptisch, die diesjährige Aktion gliedert sich in 3 Schritte.

  • Schritt 1: Jeder Teilnehmer hat sich angemeldet und hatte Zeit sich etwas auszudenken und zu werkeln. ABER – kein fertiges Werk, man soll etwas anfangen und diesen Anfang an eine ausgeloste Person verschicken.
  • Schritt 2: Jeder bekommt ein angefangenes Teil und arbeitet weiter daran, aber stellt es nicht fertig und versendet es wieder an eine weitere ausgeloste Person!
  • Schritt 3: Das Teil wird finalisiert und verbleibt bei einem.

Klingt alles super, allerdings war für mich die Herausforderung – was soll ich machen! Es sollte etwas sein, dass man gut fertigstellen kann, aber Potential hat über zwei Etappen zu gehen. Jeder soll sich individuell damit beschäftigen können und es sollte auch nicht zuuuuuuu aufwändig sein. Joa, hat super geklappt! Ich habe Pläne gemacht und verworfen, neue Pläne gemacht und wieder verworfen und ahhhhhhhhh, bin fast verrückt geworden weil mir nix einfiel. Dann, eines Abends hatte ich den Gedankenblitz:

Es ist etwas, was zwar nicht ungewöhnlich für mich ist, aber was ich nicht so oft mache und dementsprechend auch nicht oft zeige. Wer mir schon ein wenig folgt, hätte bestimmt auf etwas appliziertes getippt, oder evtl. ein Kuscheltier, aber nein, ich habe mich für…..

… den Kopf einer Waldorfpuppe entschieden. Gut – so ganz unaufwändig sind diese Puppen jetzt nicht, aber je nachdem welche Art man macht, gehen sie doch recht flott. Der Kopf an sich ist eines der aufwändigsten Teile, wenn der gemacht ist, geht es in der Regel recht gut voran.

Zunächst habe ich aus der Watte eine Kugel geformt und diese in den Verbandsschlauch gefüllt, unten wird es mit einem dicken Garn fest verschlossen.

Soweit so gut, um dem Gesicht ein wenig Kontur zu verschaffen müssen die Gesichtspartien abgeschnürt werden – klingt brutal, ich weiß.

Das bedarf auch ein wenig Geschick, bei meiner ersten Puppe habe ich damals auch Hilfe gehabt. Unser Kindergarten bietet hin und wieder Puppennähkurse an und da bin ich immer sehr gerne dabei, das macht unheimlich viel Spaß und man lernt auch immer wieder etwas dazu.

Nachdem die Konturen stehen, wird der Kopf mit Trikot umhüllt, welche Farbe man da nimmt, ist jedem selber überlassen, ich nehme immer Hautfarbe.

 

Der Stoff muss sehr straff über die Kugel gespannt werden und die Nähte verschließt man mit dem Matratzenstich, noch am Hals abschnüren und das Grundgerüst steht.

So habe ich dann auch meinen Kopf mit einer kleinen Karten auf die Reise geschickt. Ich habe mit Absicht keine Haare daran gemacht und auch das Gesicht habe ich frei gelassen. Ich finde, das sollte die Besitzerin selber auswählen, denn das spiegelt die Persönlichkeit der Puppe wieder.

Ich hoffe mein „Wichtel“ steht jetzt nicht ganz hilflos da und kann damit nichts anfangen. So schwer ist es nicht und wenn gar nichts geht, ich habe hier ein paar Ideen.

Ganz viel Spaß dabei und ich bin schon gespannt, wie die Puppe am Ende aussehen wird, vielleicht wird es auch ein Schnuffeltuch mit Kopf oder, oder, oder…. Man weiß es nicht.

Jetzt schaue ich mir erst mal in Ruhe die Sachen der anderen an und versuche zu eruieren, welches sich auf den Weg zu mir machen wird.
Falls ihr auch gerne mal eine Puppe nähen möchtet, das Buch Die Waldorfpuppen – wie man sie macht, wie man Ihr Kleider näht vom Verlag Freies Geistesleben.

Habt einen schönen Abend!

Helau, Alaaf der Fasching naht!

Einen wunderbaren Tag euch da draußen, irgendwie bin ich diese Woche komplett durcheinander, bei mir ist heute Donnerstag und so habe ich fast mein Kind geschnappt um zu einem Treffen zu gehen. Zum Glück hat mein Mann mich noch früh genug gebremst und mir geholfen den richtigen Tag zu finden. Man, man, ein wenig mehr Schlaf wäre ganz dringend angeraten.

Was soll es, es ist noch mal jut gegangen und wer in Düsseldorf wohnt ist eh ein wenig jeck. Damit wären wir auch direkt beim Thema – Karneval! Seid ihr alle schon fleißig in der Planung oder sogar schon mitten drin oder fertig? Die Planung ist bei uns in vollem Gange, die Große möchte als germanische Göttin gehen (ja kleiner hatte sie es nicht). Ganz von ungefähr kommt der Wunsch allerdings nicht, denn in der aktuellen Epoche ihrer Klasse werden gerade die Germanen behandelt und deshalb ist dies auch das Motto des diesjährigen Festes. Beim Prinzen dreht sich derzeit alles um Märchen, die Klasse wird als riesiges Märchenschloss dekoriert und alle Kinder können sich in eine Märchengestalt ihrer Wahl verwandeln. Bisher steht Zwerg ganz vorne auf der Liste. Unser Rockstar ist da ganz cool, für den Kindergarten gibt es bisher noch kein Thema, aber sie hat beschlossen als Unterwasserprinzessin zu gehen – nee super Idee da habe ich natürlich sofort massig Ideen! Zum Glück ist die Kleinste da noch ganz entspannt und zieht das an, was ich beschließe – bis jetzt bin ich aber noch planlos.

Damit ich euch aber schon mal ein wenig inspirieren kann, zeige ich euch mal die privaten Kostüme von letztem Jahr. Den Luke hatte ich euch zwar letztes Jahr schon gezeigt, aber die Kostüme der anderen drei fehlten noch.

Dann geht’s mal los:

Wie gesagt, der Prinz ging als Luke Skywalker, aber was ist schon ein Luke ohne seine Prinzessin Leia, eben – da fehlt etwas, deshalb hat ihn meine Große unterstützt.

 

In unserer Familie ist der Papa eindeutig der Star Wars Nerd und der Prinz ist mittlerweile auch schon komplett im Thema, die Große mag es auch, ist aber nicht so extrem infiziert, aber doch stark genug um sich als Lea zu verkleiden. Nach eingehender Recherche wie die Charaktere denn überhaupt gekleidet sind ging es auch schon los. Der Stoff war nach etwas grübeln und suchen dann auch sehr schnell gefunden – für das Oberteil und die Hose von Luke wurde es ein Canvas und für Lea Jersey und Teddystoff. Da die meisten Kostüme von Lea sehr knapp und bauchfrei waren, wurde unser Kostüm ein wenig abgewandelt, damit sie es auch mit warmer Kleidung draußen beim „Zoch“ tragen kann. Eine kleine Anleitung zu diesen beiden Kostümen und auch noch vielen weiteren Ideen findet ihr bei der Nähszene, welche Schnitte ich hier verwendet habe verlinke ich euch am Ende des Beitrags.

Meine beiden waren so happy und haben die Kostüme tagelang getragen. Das praktische an der Hose von Luke war, dass sie im Grunde auch als Alltagshose zu gebrauchen ist und er sie so auch noch unabhängig von Karneval tragen konnte. Das Lea Kostüm konnte bis auf die Leggings nur als Kostüm genutzt werden wobei sie auch das Oberteil ganz oft so in die Schule angezogen hat.

Unser Rockstar war etwas – ja wie nennen wir es? Im Kindergarten gab es das Thema Feen und Elfen und sie war dann ein Elfenschmetterling, total praktisch, wenn auch etwas aufwendiger zu nähen.

 

Der Schnitt fürs Oberteil ist von Killertasche, auch das Lea Oberteil ist mit dem gleichen Schnittmuster entstanden. Bisher gibt es ihn noch nicht zu kaufen, nur als Jacke. Die Idee dieses Schnitts finde ich einfach cool und man kann sich da komplett kreativ austoben. Unter der Jacke ist es mit den Flügeln etwas schwierig, aber da ich sie aus Jersey genäht habe lassen sie sich gut reinfummeln. Wer mag, kann sie natürlich auch abnehmbar nähen, dann kann man das Oberteil auch mal nur so tragen. Mit einer Leggings ist das Kostüm auch schon komplett und fertig. Cool finde ich auch die Kapuze, bei Lea habe ich darauf verzichtet, aber als „Schmetterling“ oder Superheld braucht man sie unbedingt!

Die Kleinste darf natürlich nicht leer ausgehen und da ich gerade so schön im Fluss mit dem „Killershirt“ war, wurde sie kurzerhand zu einer Superheldinprinzessin. Total witzig und der Umhang ist abnehmbar.

 

Meine kleine Heldin ist doch echt putzig in diesem Outfit. Das Cape ist mit Druckknöpfen verdeckt ans Oberteil geknöpft und kann ganz einfach abgenommen werden. Unser Wuselchen wollte es aber immer dran behalten, als ich es nach Karneval abgemacht habe damit sie das Oberteil auch noch so tragen kann wurde sie etwas maulig, denn das wichtigste Accessoire fehlte. Also wurde das Oberteil fortan weiter mit Umhang getragen und auch kräftig „Helau“ gerufen, denn das hat sie an ihrem letzten Karneval sehr begeistert. Sie ist halt ein echtes Düsseldorfer Mädel, ihren ersten Umzug hat sie mit 2,5 Wochen erlebt, da noch bei Mama im Tuch und unverkleidet, aber das prägt.

Ich hoffe ich konnte ich ein wenig inspirieren, unsere diesjährigen Kostüme werde ich euch dann später zeigen – wenn ich es geschafft habe meine Gedanken in Stoff zu übertragen. Habt noch einen schönen Tag.

 

 

Schnitt:

Größe: 86,98,116 und 140

Stoff: Canvas beige und braun, Jersey weiß und grau, Lovely Drops  – Michas Stoffecke, gestreifter Jersey – Tante Hilde , blauer Sweat – Caro von Jordan und roter Jersesy – Kleewald

Fotos: Daniel und Tanja Hartinger

 

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Krabbel, krabbel die Ameise

Ihr Lieben da draußen, ich grüße euch und freue mich, dass ihr alle da seid. Ich weiß, dass ich nur sporadisch etwas zeige, aber gerade ist viel zu tun, die Geburtstage der vier Wilden stehen an, das Leben 1.0 fordert mich derzeit sehr und auch im Hintergrund laufen viele neue spannende Sachen. Oftmals bin ich dann einfach mit dem Kopf nicht so beim Schreiben wie ich es gerne wäre und bevor ihr Mist schreibe – dann doch lieber seltener und das vernünftig.

Leider hat auch dieser Beitrag lange warten müssen, bis ich ihn endlich mit euch teilen kann, dabei ist es eines meiner echt coolsten Teilen welches letztes Jahr entstanden ist und die Große ist total happy darüber.

Wie ihr wisst, wird im Hause Künstlerkind gerne und viel appliziert und je aufwändiger die Sachen sind um so besser. Auch mag ich verrückte Motive und gerne auch für die Großen Kinder nichts mit niedlich und Plüsch. Da kam die Applivorlage „Anton & Antonia“ Disco Ameisen von Fusselfreies hier absolut MEGAMÄSSIG an und meine Große schrie direkt, dass sie unbedingt am liebsten alle Ameisen hätte – ja nee, is klar!

 

Da die Ameisen recht groß sind, begann natürlich die Suche worauf sie appliziert werden sollen. Kurz vorher hatte ich für die Schwester einige Hoodies von LiliKidz genäht und weil sie die so toll fand, war die Entscheidung des „Hintergrundes“ schnell getroffen. Die Stoffwahl war dann eher die Herausforderung, denn da mischte der Künstlerkind Papa ordentlich mit und hat uns dann alles zusammengestellt. Irgendwie fand ich dann, dass den Disco Ameisen irgendwie noch etwas fehlt und so entstanden dann die Scheinwerferkegel, denn wer eine echte Discoqueen ist, der braucht auch das richtige Licht! Ich kann euch sagen, dieser Hoodie ist eines meiner aufwändigsten Werke überhaupt und hat allein durch die Applikationen eine Menge Zeit in Anspruch genommen.

Da meine Applikationen meistens mit passendem Garn und wirklich Schichtweise appliziert werden war es ein ewiges hin und her zum Bügelbrett und an der Maschine um das Garn zu wechseln. Bei der Ameise mit dem Rekorder habe ich auch etwas geschummelt, denn die ganz kleinen Knöpfe habe ich mit der Hand gestickt, denn die Vorlage war mir dann doch zu fummelig. Auf alle Fälle passt der wunderbare Streifenjersey hervorragend zu den Disco Ameisen, mittlerweile ärgere ich mich, dass ich nur 50cm gekauft habe und er nun leider schon leer ist.

Wie man sieht, bestehen die einzelnen Ameisen aus vielen kleinen Details und auch mehreren Ebenen die einzeln aufgebracht wurden, an manchen Stellen sind es bis zu 7 Stofflagen die übereinander liegen. Also, ich finde die Ameisen echt absolut cool und so schön schräg. In dem Set sind noch viel mehr Motive und Sprüche, aber dafür reichte der Pullover nicht aus und so kann ich hoffentlich bald mal wieder eine andere Ameise applizieren.

Natürlich gibt es auch wieder eine Einschätzung, die Vorlage ist in jedem Fall eher etwas für Fortgeschrittene, sie ist sehr detailreich und besteht aus vielen auch recht filigranen Teilen. Auch sind sie sehr zeitaufwändig, was man nicht unterschätzen sollten. Die dazugehörigen Schriften habe ich bisher nicht ausprobiert, für dieses Teil wäre es dann auch zu viel des Guten gewesen.

Für mich ist die Applikationsvorlage eine der coolsten in meiner Sammlung, die Meisten sind eher für die beiden Kleinen geeignet weil sie doch sehr kindlich sind, aber mit fast 10 Jahren mag die Dame es doch etwas fetziger (sagt man das heute noch?).

Falls ihr nicht applizieren könnt oder mögt, das Motiv gibt es auch als Plottermotiv, ich überlege schon eine Weile sie mir auch zu besorgen, aber noch gewöhnen sich mein Plotter und ich aneinander, so dass ich mich erst mal mit simpleren Motiven zufrieden gebe.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, heute muss ich mal wieder in die Schule, da hat der Künstlerkind Papa mal Ruhe vor der Nähmaschine – auch mal schön.

Schnitt:

Größe: 140

Stoffe:

Fotos: Tanja Hartinger

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Luftikuss – zum kuscheln schön

Da bin ich heute noch mal (auf meiner Facebookseite habe ich heute schon gepostet), man man ich werde alt! Da habe ich doch total vergessen euch etwas zu zeigen. Das ist mir ganz blöd durchgerutscht, denn ich hatte die Bilder einfach falsch abgespeichert und so sind sie mir unangenehmerweise aus dem Blick gefallen und meine Demenz hat es – trotz dass ich das Kissen täglich sehe – gelöscht. Aber nun habe ich sie endlich entdeckt und kann sie euch zeigen. Jetzt seid ihr bestimmt schon ganz gespannt, was ich da kryptisches vor mich hin stammel.

Wir ihr wisst sind hier Kuscheltiere hoch im Kurs, aber auch andere Kuschelsachen sind toll und vor allem, wenn sie einfach mal etwas anders sind als der Mainstream! So ist es nämlich beim „Luftikus“ von LunaJu. Ein Kissen in Form eines Heißluftballons fürs Kinderzimmer, Wohnzimmer oder aber auch für lange Fahrten im Auto. Der kleine Korb hat quasi ein Geheimnis, man kann z.B. ein kleines Büchlein oder andere Kleinigkeiten hineinstecken.

Mein ursprünglicher Plan war es dieses Kissen für meinen Prinzen zu machen, habe ich doch Stoffreste von seinem Fischerhemd und einer Sommerhose verwendet. Aber schon im Tun merkte ich, dass ich etwas für mich werkeln, denn die weitere Farbgestaltung der Wimpelkette und das Band am Korb sind einfach meine Lieblingsfarben und so landete der „Luftikus“ auf meinem Sofa und ich kann immer mit ihm kuscheln.

Ich finde ihn auch als Geschenk super, allerdings gab es gerade keine Babys denen man ein Geschenk hätte machen könnte und die anderen zu beschenkenden hatten andere Wünsche. Nein, ich suche keine Ausrede warum ich ihn behalten musste!

Wie man sieht beinhaltet der Heißluftballon eine weitere meiner Leidenschaften und zwar das Applizieren. Die Sterne und die Wimpelkette werden appliziert, in meinem Fall habe ich für die „Schnur“ Schrägband und Zackenlitze verwendet und ansonsten Reste aus der Jerseykiste. Die „Seile“ sind aus Bäckergarn, meine Stoffe die ich bei „Caro von Jordan“ kaufe werden damit zusammengehalten und ich fand sie total passend für den Ballon. Leider habe ich die Tage gesehen, dass sich eine Schnur gelöst hat, da habe ich eventuell nicht ganz sauber gearbeitet. Passiert, aber zum Glück kann ich es selber ja wieder beheben.

 

 

Meine Einschätzung zu diesem Schnitt: Es ist definitiv für Anfänger geeignet, die Applikationen sind auch nicht schwer und man kann ein paar neue Dinge lernen. Die Anleitung ist wunderbar erklärt und bebildert, somit absolut schaffbar. Im Gegensatz zur Anleitung sieht mein Ballon auf der Rückseite genau so aus wie auf der Vorderseite, ich mag das lieber.

Jetzt wünsche ich euch noch ein schönes Restwochenende, ich hoffe ich finde heute noch etwas Zeit zum Drahthäkeln, gestern habe ich die halbe Nacht mit meiner Freundin gequatscht und geplant und vor allem neuen Draht und Verschlüsse bestellt. Ich freue mich schon so sehr darauf.

Schnitt: Heißluftballon Luftikus – LunaJu

Stoff: Reste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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