Geburtstag Nummer 4

Hilfe ist das usselig draußen, gestern war es noch so schön und heute mag man sich nur verkriechen, dazu zwei kränkelnde Kinder – alles nicht schön, es wird dringend Zeit für den Frühling.

Da ich in den letzten Monaten eine echte Schreibblockade und auch ein absolut kreatives Tief hatte, habe ich es ganz vergessen euch den 7. Geburtstag unseres Prinzen zu präsentieren. Der war wirklich schön, da er ein Maikind ist und auch wirklich tolles Wetter zu seinem Geburtstag war, konnten wir den Tag richtig gut genießen.

Los ging die Planung schon kurz nach dem Geburtstag der Schwester im April, was soll es für eine Party werden…

Da er unbedingt wieder auf dem Spielplatz feiern wollte waren wir etwas eingeschränkt, aber er hatte sehr schnell den Plan gefasst, dass es ein „Piratengeburtstag“ werden soll. Zwar hatten wir das schon mal, aber man kann neue Elemente einfügen und einfach mal schauen, was es sonst noch rund um das Thema gibt.

Nachdem wir ein Thema hatten, ging es an die Planung der Einladungskarten – da bin ich sehr schnell bei Art of Singer fündig geworden.

Die Schatzkisten habe ich aus Tonpapier geschnitten, das Freebie habe ich euch unten verlinkt, zusammen mit dem Künstlerkind Papa haben wir dann die Einladungskarten gebastelt, das war eine Show für die Kinder wie der Papa auf dem Balkon die ganzen Zettel abgefackelt hat.

Danach wurden die Karten gerollt und mit einer Schnur gut verzurrt. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch ein Plotterneuling war, wusste ich nicht, wie das mit „Print und cut“ und so alles funktioniert, deshalb habe ich die Namen der Kinder aus Vinylfolie geplottet und die Piratenköpfe normal gedruckt und dann ausgeschnitten. Die Einladungen kamen bei den Jungs mega gut an!

Nachdem quasi alles stand bestellte der Prinz – sorry, der Piratenkapitän noch sein Geburtstagsshirt, passend zum Thema und ebenfalls mit einer Datei von „Art of Singer“, da ich um den Geburtstag herum gerade im Nähfieber mit den Shirts von der Erbsenprinzessin war, wurde es eben wieder eins ihrer Shirts – die stehen meinem Sohn einfach zu gut, er hat letztes Jahr einige davon mit den verschiedensten Motiven, egal ob geplottet oder appliziert bekommen. Den Beitrag dazu findet ihr hier.

 

Meine Streifenliebe konnte ich auch wieder ungehemmt ausleben, davon ab, finde ich den Stoff super passend für ein Piratenshirt.

Weiter ging es mit den Vorbereitungen, denn zur Party sollte es natürlich noch eine Schatzsuche geben, das war mal eine Herausforderung, denn ich wollte schon, dass sie „alt“ aussehen soll. Da hatte der Künstlerkind Papa die Idee das Papier mit schwarzem Tee zu tränken, das haben wir einige Male gemacht und zwischendurch das Blatt auch immer mal wieder zerknüllt. Zum Schluss hat der Künstler dann den Lageplan gezeichnet und die Ränder noch etwas abgeflämmt.

Natürlich hat sich der Prinz auch wieder viele tolle Sachen gewünscht, aber ein Geschenk war eine Überraschung, denn das habe ich ganz alleine beschlossen. Weil er ein riesiger Star Wars Fan ist, habe ich dieses Jahr endlich das BB8 Kissen, das schon eine Weile auf meiner Liste stand genäht. Die Anleitung gibt es bei Dawanda von der DIY Eule. Leider hat es alles nur bedingt hingehauen, ich musste schon ein bisschen tricksen und fummeln, ich fand die Anleitung nicht so gut beschrieben, der Bereich zu den Applikationen war quasi nicht vorhanden, was es in meinen Augen für Anfänger recht kompliziert macht und auch die Teile sahen teilweise anders aus als auf den Fotos. Da ich ja schon recht lange nähe war das aber kein Problem.

Mein Sohn liebt es und seit seinem Geburtstag liegt es nun auch in seinem Bett und wird gekuschelt.

Dann war er endlich da – der große Tag und obwohl es ein Schultag war (was meinen Sohn sehr verärgert hat, da es auch noch der einzige lange Schultag in der Woche war), war er sehr früh wach und hat uns alle quasi zu nachtschlafender Zeit aus dem Bett geworfen.

 

Die Aufregung war einfach zu groß, denn auch er bekam ein neues Fahrrad zum Geburtstag und natürlich mussten wir dann auch an diesem Morgen alle mit dem Rad zur Schule bzw. dem Kindergarten fahren, was sich bei uns fast gar nicht lohnt, da wir etwa 5 Minuten von der Schule entfernt wohnen. Aber was tut man nicht alles für die Kinder.

Natürlich hat es sich der Papa nicht nehmen lassen und hat eine passende Geburtstagskarte für den Piraten gezeichnet, diese hängt nun neben den Karten der Vorjahre in seinem Zimmer.

Am Nachmittag haben wir dann noch als Familie gefeiert, denn die Party mit den Kindern stieg erst am Wochenende. Das Wetter war wunderbar und wir sind vollbepackt mit unserem Bollerwagen vom Parkplatz aus zum Spielplatz getapert. Zum Glück waren wir früh genug da, denn es war fast unmöglich noch eine von den begehrten Holzbänken mit Tisch zu ergattern, an dem Tag fanden 5 oder 6 weitere Geburtstage statt, womit der Platz heiß umkämpft war.

Kulinarisch habe ich mal wieder einiges aufgefahren, oh man die Jungs haben echt gut zugelangt, aber wer viel rennt und tobt, der hat eben auch gut Appetit.

Die Piratenflagge hatte ich schon eine Weile vorher genäht, die Vorlage der Applikation ist von Herzbunt Design – Der Schrecken der Meere.

Es gab natürlich unsere Candy Bar, dazu die Grissini mit Schoko und Streuseln, Rohkost und Pizzaschnecken. Der Geburtstagskuchen war wieder der Zitronenkuchen, den ich schon zu seinem Fußballgeburtstag gemacht habe.

Rezept:

Zitronenkuchen vom Blech

Zutaten:

  • 350g weiche Butter
  • 350g Zucker
  • 6 Eier
  • 1 Prise Bourbon Vanille gemahlen

Alles schaumig schlagen.

  • 1 Zitrone entsaften und zugeben
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone ebenfalls zugeben
  • 350g Mehl mit
  • 1 Päckchen Backpulver sieben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und glatt streichen.

Bei 150 Grad Umluft ( ohne vorheizen ) etwa 30 Minuten backen.

750g Fondant und Schokoschrift

Der Kuchen ist sehr fluffig und bleibt lange locker und saftig.

Die Schatzkarte auf dem Kuchen und die Piratengläser hat der Künstlerkind Papa gemacht. Vom Essen mussten wir nicht wirklich viel mit nach Hause nehmen, da waren die Jungs wirklich sehr genau.

Nach der Stärkung gab es dann die Schatzsuche, der Papa ist mit den Jungs losgezogen und ich habe unsere Sachen bewacht, es tat ganz gut sich noch ein wenig zu erholen. Aber trotz, dass es 13 Jungs und unsere Kleinste waren war es sehr entspannt, es gab keinen Streit oder das die Kinder komplett überdreht wären, alles war sehr chillig.

Ach ja, die Schatzsuche! Die Kinder kamen mit reichlich Beute nach Hause, denn in der Schatztruhe (Leihgabe meiner Nachbarin) befanden sich die Mitgebseltüten und die Piratendiplome, letztere habe ich auch als Vorlage von meiner Nachbarin bekommen, jedem Pirat wurde darin auch sein neuer Name verliehen was bei den Jungs zu sehr viel Erheiterung führte. Die Idee zur Mitgebseltüte habe ich bei Pinterest gefunden, in einer professionellen Version kann man sie über CraftedByYudi kaufen.

Infos:

Schnittmuster:

Material:

Plotdateien:

Art of Singer

Verlinkt zu:

 

Sehr inspirierend

Tada, ein FROHES NEUES JAHR!

Na sowas, da is se mal wieder aufgetaucht, fast ein Jahr kaum geblogged, nur via Instagram und hin und wieder mal eine kleine Stippvisite auf dem Blog, aber im Leben geht es nun mal nicht immer so wie im Film, man würde gerne nur leider kann ich momentan – schon einige Monate nicht mehr wirklich so wie gewohnt schreiben. Es liegt nicht daran, das ich nichts hätte – nein, Material wäre reichlich vorhanden, aber mir fehlt es momentan leider an Zeit. Da der Künstlerkind Papa nur noch am Wochenende zu Hause ist, bleibt einfach ALLES an mir hängen, ich bin 24/7 im Einsatz, Tagesgeschäft, Elternabende, kranke Kinder (erst gerade wieder alle gesund,….. halt alles was man so tagtäglich zu tun hat und ich muss es erledigen. Mich stört das an sich nicht, mur sind Kräfte einfach begrenzt und meine nun einfach auch recht aufgebraucht. Nur nutzt es nichts, wenn man jammert (es tut natürlich kurz gut), aber am Ende muss man doch wieder los und irgendwie fehlt mir mein Blog auch etwas, ich mag es euch die schönen Sachen zu zeigen und euch zu inspirieren.

Da ist auch schon das Stichwort, ich war echt „inspired“ und zwar von der mega kreativen Stephanie von A.J.’s inspired. Bei Carlas und meinem letzten #Applikationswettbewerb im September 2017 hat Stephanie mein absolutes Applikationshighlight eingereicht, einen Traumfänger! Mit diesem Traumfänger

Bild von Stephanie Edwards – A.J.’s inspired

belegte sie dann den 3. Platz im allgemeinen Wettbewerb, bei mir hatte sie direkt alles gewonnen, denn diese Applikation war mein persönlicher Favorit. Deshalb habe ich ihr auch geschrieben, dass sie mir unbedingt bescheid geben muss, wenn diese jemals als Vorlage auf den Markt bringen würde. Lange warten musste ich nicht, denn ich hatte die große Ehre sie bei diesem Probeapplizieren unterstützen zu dürfen – ich kann euch sagen – das war eine Herausforderung.

Bisher habe ich schon viele Applikationen gemacht, einfache, komplizierte, welche für Grobmotoriker und welche die es fitzelig lieben, dieses Mal wurde ich aber mit all meinen Fähigkeiten und was ganz wesentlich ist – mit meiner Geduld gefordert. Letzteres habe ich leider nicht wirklich, wenn ich etwas machen, sehe ich zu, dass es an einem Tag fertig ist (also keine 24h, sondern so 2-3 Stunden), denn das ist die maximale Zeit, die mir derzeit hin und wieder zur Verfügung steht. Dieses mal musste die Arbeit gesplittet werden und zwar auf mehrere Tage, denn diese Applikation ist sehr umfangreich, aber es lohnt sich so sehr diese Zeit zu investieren! Am ersten Tag habe ich alles ausgedruckt und auf Vliesofix übertragen, am zweiten Tag habe ich meine Stoff ausgewählt und alles aufgebügelt, vor dem Fernseher konnte ich dann in Ruhe alles ausschneiden. Am Dritten Tag war dann ein Drittel der Applikation auf meinem Stoff, was man so gar nicht bedenkt, die vielen kleinen extra Linien, die man braucht um dem ganzen Tiefe zu verleihen. Den Rest habe ich an 2 weiteren Tagen fertig appliziert. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich meine Abgabe nur auf einem Stück Stoff geschafft habe, denn dadurch, dass es dieses Mal so lange mit dem Applizieren gedauert hat, musste ich mich erst mal wieder um alles andere hier kümmern.

Schon ein wenig peinlich das soooooo einzureichen, hat mich selber etwas geärgert und meine Große auch, denn als sie diese Applikation sah, hat sie mich fast täglich belagert und gefragt, wann ich ihr denn endlich den Pullover dazu nähe. Wie das aber leider immer so ist, hier tobte das tägliche Chaos, dazwischen noch kranke Kinder die gepflegt werden wollten. Irgendwie habe ich es dann aber doch noch kurz vor Weihnachten geschafft den Pulli zu nähen – bis dahin hatte die Große ihre Fragerei bereits aufgegeben und vermutlich resigniert. Somit habe ich beschlossen ihn ihr zu Weihnachten zu schenken, als kleines besonderes Highlight für sie.

Der Schnitt war schnell gefunden, denn ich liebe einfach den Hoodie von Lybstes, diese überkreuzte Kapuze hat es mir angetan. Leider bin ich etwas über die Passform irritiert, bisher hatte ich nur die bis 122 genäht und die passten immer gut, dieses Mal musste ich den anderen Schnitt für die großen Kinder nehmen. Damit sie auch richtig lange etwas von ihrem Hoodie hat, habe ich mich trotz einer Größe von 143cm ihrerseits für einen Pulli in 152cm entschieden. Da ich auf das Bauchbündchen verzichte, habe ich den Saum um die Länge des Bündchens inkl. Saumumlage verlängert. Wenn ich mir nun aber den Pulli am Kind betrachte, passt er zwar gerade perfekt, aber wäre sie 152cm groß, wäre er deutlichst zu klein, warum das so ist, das muss ich noch eruieren.

Dennoch, da es nun endlich mal Sonnenschein gab, konnten wir auch endlich Bilder machen, denn bei wochenlangem Dauerregen war keiner motiviert das Haus zu verlassen, außerdem sind Regebilder nur bedingt schön.

Nevertheless, here are the pictures of my most work-intensiv Hoodie ever!

Kleiner hätte der Zuschnitt für den Rücken auch nicht sein dürfen, denn die Applikation hat so gerade draufgepasst. An der Kapuze habe ich zum ersten Mal Spitze verarbeitet, ich glaube, das mache ich noch einmal, das sieht ganz niedlich aus.

Nachdem ich alles fertig genäht hatte und mir mein Werk betrachtete, fand ich die Vorderseite dann etwas fad, denn dort gab es kein Highlight – deshalb gab es eine kurze „Ich brauche eure Inspiration“ Mail an Carla von Carla näht und Tante Jana von Zum Nähen in den Keller, die mich dann auf die Idee brachten noch ein paar Federn mit auf das Vorderteil zu machen – gesagt, getan, euch noch mal lieben Dank!

Das Tochterkind hat sich übrigens riesig gefreut als sie diese Überraschung ausgepackt hat und seit dem ist der Pulli sehr häufig im Einsatz.

Infos:

Schnitte: 

Größe: 152

Stoff: Reste aus der Stoffkiste, den Stoff vom Hoodie – ich weiß es leider nicht mehr, ich habe ihn so lange gestreichelt, bis ich DAS Projekt für ihn gefunden hatte.

Fotos: Tanja Hartinger

 

Verlinkt:

Unser Rockstar wurde 5!

Hallo an euch, nach einem Monat und einem Tag endlich mal wieder ein neuer Beitrag von mir. Irgendwie fühle ich mich ganz schlecht, dass ich gerade so wenig schreibe, aber das Leben 1.0 rast gerade sehr und wir mit ihm, dann befinden wir uns kurz vor den Ferien und da jagt hier ein Termin den Nächsten. Nun habt ihr aber erstmal lange genug warten müssen, heute gibt es etwas neues und da ich noch nicht alle Geburtstage gezeigt habe, ist heute der Geburtstag unserer Dritten dran.

Nun ist sie schon so zu sagen ein Vorschulkind und stolz wie Oskar, dass sie nächstes Jahr in die Schule kommt, sie plant auch schon den Ranzen, das Essen, ihr Kleid,… ich bin gespannt, welche Idee am Ende obsiegt.

Dieses Jahr ist sie nun also 5 Jahre alt geworden und da sie im April Geburtstag hat, konnten wir ihn auch draußen feiern.

Beginnen wir aber am Anfang, der Geburtstag fiel in die Osterferien welches uns allen einen entspannten Vormittag bereitete und wir in alle Ruhe und gemeinsam die Geschenke auspacken konnten.

 

Der Künstlerkind Papa hat wieder eine wunderschöne Karte gezeichnet, ein süßer Zwerg mit einer Blume auf Wanderschaft, ich liebe diese Karten sehr und bewahre sie alle in einer Erinnerungskiste auf. Auch die Geschwister waren sehr kreativ und haben gemalt und gebastelt. Nach dem Auspacken und Bewundern der ganzen Geschenke hatten wir noch ein sehr leckeres und stärkendes Frühstück und danach ging es auf zum Zoo in Duisburg, das hatte sie sich gewünscht und da es auch am Geburtstag passte, haben wir es natürlich gemacht. Leider war das Wetter recht kühl, aber da wir die ganze Zeit wacker marschiert sind, fiel uns das nicht so auf.

Den Tag haben wir dann noch ruhig ausklingen lassen und ein glückliches und zufriedenes Geburtstagskind ins Bett gekuschelt.

Am nächsten Tag fand dann der Kindergeburtstag statt, zum Glück war keiner der Gäste in den Urlaub gefahren, so konnten wir sehr zeitnah feiern. Das Wetter war recht gut weshalb wir beschlossen haben wie so oft auf dem Spielplatz zu feiern. Gewünscht war ein Pferdegeburtstag, deshalb musste auch eine Einladung passend zum Thema her.

 

Ich hätte gerne noch Hufeisen gehabt, aber weil ich kein passendes gefunden habe musste es dann doch so gehen. Die Mitgebseltüten sind mit einer Siegesschleife geschmückt, die Idee mit dem Tape hatte ist eher aus der Not geboren da ich es nicht mehr pünktlich zum Stoffhändler geschafft hatte um schöne Webbänder zu kaufen. Im Nachhinein finde ich es richtig schön und es ist im ganzen auch nicht so teuer.

 

Am Spielplatz angekommen hatten wir auch wieder richtig Glück, denn wir konnten uns eine der heiß begehrten Bänke sichern, am Wochenende hat man da schon weniger Chancen einen zu ergattern.

 

Gewünscht hatte sie sich einen Erdbeerboden, ganz einfach und natürlich die Schokostangen und die Zuckerkiste, außerdem wollte sie unbedingt Amerikaner haben die ich am Abend vorher noch fix gebacken habe. Ebenso bestand unser Rockstar auf die Puddingbecher, sie weiß eben ganz genau was sie möchte. Für die Liebhaber der herzhaften Richtung gab es noch Pizzaschnecken und verschiedene Rohkost.

Nachdem die Gäste eingetroffen waren und sich die erste Aufregung gelegt hatte, war die junge Dame auch endlich bereit schnell ein paar Bilder mit dem Geburtstagsshirt zu machen, ihr Geschenk durfte allerdings nicht fehlen. Da wir dieses Jahr beschlossen haben dem Geschenkewahnsinn entgegen zu wirken und sich jedes Kind ein Teil von seinen Freunden gewünscht hatte, fiel die Wahl unserer Tochter auf einen Roller. Den richtigen zu finden war allerdings nicht so einfach, denn auch hier hatte sie klare Vorstellungen. Wir alle dachten, dass die Roller mit den zwei Vorderrädern bestimmt ihr Favorit wären, aber da lagen wir komplett daneben, denn diese sind laut ihrer Aussage „Baby“! OK, alles klar, also weiter gesucht, zum Glück haben wir dann noch den Richtigen gefunden. Es wurde der „Micro Scooter Sprite“ und seit dem flitzt sie super gerne mit dem umher, der Bruder war auch total begeistert und hat sich ebenfalls einen Roller zum Geburtstag gewünscht.

 

Leider war das Licht und die Temperatur echt nicht so fein, so dass wir das T-Shirt an einem anderen Tag noch mal fotografiert haben.

 

Genäht habe ich das „Slimfit Gretel“ Shirt der Erbsenprinzessin, da unser Rockstar sehr schmal gebaut ist versinkt sie oft in den normal geschnittenen Shirts. Das tolle an diesem Schnitt sind die vielen Varianten die einem ein richtig breites Spektrum an Oberteilen bietet, denn wer mag, kann es ebenso als Langarmshirt oder es mit einem V-Ausschnitt nähen.

Die Auswahl des Motivs war etwas schwerer, denn entgegen ihres Mottowunsches zur Party wollte sie kein Pferd auf ihr Geburtstagsshirt, also mussten wir ein wenig suchen und wurden dann bei „Paul und Clara“ fündig, Sarah hat ein richtig schönes Geburtstagsmotiv für Jungs und Mädchen.

Trotz der etwas kühleren Temperaturen wurde es ein toller Geburtstag und am Abend war hier fix Ruhe weil alles so ausgepowert war.

Allerdings war die Feierei damit noch lange nicht beendet, denn die Großeltern wollten ebenfalls das Geburtstagskind hochleben lassen und so haben wir uns dann mit ihnen in Oberhausen im Gasometer getroffen, noch bis zum 30.11.2017 findet dort die Ausstellung „Wunder der Natur“ statt. Mittlerweile waren wir schon einige Male dort und wir entdecken immer wieder Neues, das Highlight ist und bleibt allerdings die Weltkugel in der Kuppel.

 

Ich kann euch die Ausstellung immer wieder empfehlen, es ist wirklich wunderbar da und wer danach noch etwas shoppen möchte hat es auch nicht weit.

Es war ein wirklich schöner Geburtstag, sehr abwechslungsreich und aufregend und unserem Rockstar hat es sehr gefallen.

Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Tag, hier ist es bedeckt und nicht so heiß, das gefällt mir besser als die Hitze letzte Woche.

 

INFOS:

Schnitt:

Größe: 116

Stoff: Shapelines – Mamasliebchen

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Der Sommer kommt und wir brauchen Shirts

Ich winke mal aus dem kühlen Pool, viele Grüße vom Künstlerkind! Jetzt ist es doch mal kuschelig da draußen, endlich können wir die warmen Plörren von uns werfen und die Sonne anbeten! Gut, ich bin nun nicht der Sonnenanbeter und tatsächlich ist mir alles über 30 Grad auch definitiv zu viel, aber einfach nicht mehr eingepackt zu sein und ohne Regen ist einfach toll.

Nun ist es so, das die Kinder aus einigen Shirts vom letzten Jahr heraus gewachsen sind, besonders der Prinz hat einen richtigen Sprung gemacht, der wächst gerade fast wie Unkraut. In Anbetracht des Wetters sind nun besonders Shirts und kurze Hose wichtig, letzteres hat er noch ein paar und ein paar zu kurze und löcherige Jeans wollte ich ihm noch abschneiden. Allerdings musste ich bei den Shirts dringend ran und dieses Jahr ist unser Liebster Schnitt das Raglanshirt kids Shirt der Erbsenprinzessin! Ich muss euch aber warnen, zum einen wird es jetzt maximal maritim und es wird etwas flimmerig, denn mein Filius hat die Streifen für sich entdeckt, in jeder Größe und fast jeder Farbe, Streifen gehen immer!

 

Shirt eins oder vier, oder zwei, wer weiß das jetzt noch, es sind mittlerweile einige und sie müssen bitte auch alle mit maritimen Motiven verschönert werden, so wie hier als Plot von Oberschätzchen, die Boote haben es ihm total angetan, da musste ich einige von machen, egal ob geplottet oder appliziert.

Ich glaube, die Vorliebe zur See hat der Junge von uns geerbt, der Künstlerkind Papa und ich sind schon immer lieber nach Sylt oder Grömitz gefahren als in die Berge, der Süden geht auch, aber dann muss schon bitte ein großes Gewässer dabei sein, mindestens der Bodensee. Kinder kommen eben nie auf andere Leute!

Die Nummer mit dem plotten ist immer noch etwas neu für mich und ich muss mich wirklich langsam mit der Materie auseinandersetzten, es wird immer besser und ich traue mir immer mehr zu, allerdings passieren mir noch einige Fehler, bzw. passieren Dinge, die ich nicht verstehe und irgendwie nicht steuern kann. Bei diesem Boot ist bei den drei kleinen Fenstern das eine beim aufbügeln verschmiert, keine Ahnung wie das passiert ist, denn ich kann mich nicht bewusst daran erinnern, dass mir das Bügeleisen verrutscht wäre. Um es zumindest einigermaßen zu retten, musste nun einer meiner Fische etwas höher hopsen um diese unschöne Ecke zu verdecken – ist auch OK, aber es ärgert mich dennoch!

 

Den kleinen Opti finde ich total toll, zum Glück der Prinz auch, dennoch findet er die größeren Schiffe deutlich cooler. Den tollen Biojersey habe ich hier schon eine ganze Weile rumliegen und gestreichelt. Für einen Hoodie habe ich ein ganz kleines bisschen verwendet, aber ansonsten hatte ich noch nicht DEN Plan was daraus werden sollte. Er fühlt sich einfach total gut an und ist auch dicker als andere Jerseys, nun ärgere ich mich mal wieder, dass ich wieder nur 1m davon gekauft habe, denn der Prinz trägt dieses Shirt richtig gerne, auch das Zweite – es musste dringend ein weiteres her, allerdings mit einem anderen Motiv.

In natura sind die Farben etwas anders – ach, wenn ich nur die Bilder sehe möchte ich den Stoff schon wieder am liebsten streicheln!

 

Da es die Motive der „Rush hour“ auch als Applikation gibt und der Prinz sich so in das Containerschiff verliebt hat, habe ich mich mal daran gesetzt und es appliziert. Es dauert nicht so lange wie es aussieht und ist dank der Größe auch super zu machen und nicht so friemelig, mit ein bisschen Ruhe kann man es auch als Anfänger schaffen. Irgendwie hatte ich den Spleen, dass man das Schiff mal ganz anders positionieren müsste, vorne und hinten an sich sind doch einfach zu fad, deshalb ging es an die Seite, Bomben Idee, denn dafür musste ich das Shirt fast fertig nähen um es sauber zu applizieren. Da das Schiff vorher auf ein dunkles Stück Stoff genäht wurde, war es dann auch nicht soooo kompliziert das Schiff aufs Shirt zu bekommen und es sieht cool aus – sagt mein Sohn.  Nur ist das fotografieren im Ganzen – getragen etwas knifflig.

 

Wer mir auf Facebook folgt, hat dieses Shirt – zumindest schon von vorne gesehen, denn ich hatte die Ehre ein Designbeispiel für das Schaufenster meiner Lieblings Stoffdealerin Caro von Jordan machen zu dürfen, das Thema war „Maritim“ – da sind wir dieses Jahr absolut prädestiniert für, deshalb bin ich auch etwas eskaliert und habe gleich zwei Applikationen gemacht, soll beim Betrachten doch nicht langweilig sein und wenn man im Laden steht hat man eben auch noch etwas zu staunen. Hier findet ihr die Bilder vom Schaufenster, sind die Werke nicht alle toll? Mein Sohn wartet ganz tapfer darauf endlich sein Shirt tragen zu dürfen, denn direkt nach den Fotos musste er sich umziehen und ich habe es sorgfältig verpackt und weggeräumt. Diese Applikationen sind von Herzensbunt Design, dort gibt es auch seit einer Weile eine Serie zu dem Thema, Aber der Stil unterscheidet sich von den anderen Applikation schon etwas. Aber als Meeresliebhaber brauchen wir einfach alle Motive die es gibt, so langsam werden wir etwas süchtig.

 

Unser Prinz ist ein sehr großzügiger Mensch, er teilt unheimlich gerne und sieht immer zu, dass nicht nur er etwas tolles bekommt, sondern auch andere, deshalb hat er sich für seinen Freund, der im April Geburtstag hatte ein „Kumpelshirt“ gewünscht, es sollte aus einem seiner Shirtstoffe sein und bitte einen schönen Plot haben. Somit saß ich mit ihm vor den Vorlagen und er hat den Leuchtturm von Oberschätzchen ausgewählt. Leider habe ich keine Tragebilder geschafft, denn ich war dieses Jahr etwas spät dran und konnte alles erst einen Tag vor der Party plotten und nähen. Da das Wetter an dem Tag einfach nur grottig und kalt war haben wir davon abgesehen Bilder zu machen und so gibt es „nur“ Liegebilder, mal sehen, vielleicht habe ich mal Glück und kann die beiden Jungs zusammen fotografieren.

In der Tat sind noch mehr Shirts entstanden, aber die zeige ich euch ein anderes mal, denn das Geburtstagsshirt sollte im entsprechenden Rahmen präsentiert werden, unser kleiner Pirat hat sich auf jeden fall sehr gefreut.

Der Schnitt ist wirklich leicht und echt fix zu nähen – vermutlich habe ich deshalb auch so viele gemacht, ich denke, dass man es als Anfänger schaffen kann und viel Spaß daran hat. Wenn es – irgendwann in ferner Zukunft kühler wird, muss ich mir keinen neuen Schnitt suchen, denn man kann es auch mit langen Armen nähen – ist das nicht genial?

 

So, das wars für heute, die Kinder haben langsam Schwimmhäute an den Händen und Füßen und müssen mal etwas trocken gelegt werden. Bis bald, es gibt demnächst noch die Geburtstage von zwei Kindern, bin seit einer Woche für 2017 durch mit unseren Vieren und kann nun den Rest des Jahres nur noch genießen. Dann habe ich noch weitere Plots, Applikationen, ein Kissen, etwas leckeres, Schmuck,… ahhhh, ich brauche einfach mehr Zeit!

Genießt das Wetter, das Wochenende und alles…………………………………

 

Schnitt:

Stoff:

Größe: 122

Fotos: Tanja Hartinger

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Unser „Käse“

Sonnige Grüße, ja, mich gibt es noch und noch immer habe ich tolle Sachen im Gepäck, aber derzeit ist mir einfach nicht so sehr danach zu schreiben und zu bloggen, obgleich hier eine Menge Sachen fertig und ungezeigt auf meiner Festplatte schlummern. Immerhin ist heute mal schönes Wetter und das schafft immer einen guten Motivationsschub, nachdem ich den Haushalt (unter tatkräftiger Unterstützung der Jüngsten) erfolgreich erledigt habe, nehme ich mir jetzt einfach noch die Zeit euch zu schreiben.

Gefühlt ist es schon Ewigkeiten her, dass ich unseren „Käse“ genäht habe, zur Erklärung in unserer Familie bezeichnen wir – warum auch immer – diese Sitzhocker so. Was ich richtig lustig finde ist die Tatsache, dass sich alle vier Kinder und der Papa um dieses schöne Stück gerangelt haben und der Papa deshalb gewonnen hat, weil er noch nie von mir benäht wurde.

Das war mal eine Aktion, normalerweise nähe ich nur Kleidung, ganz selten mal eine Tasche oder aber Stofftiere, aber dieses Projekt war mal etwas ganz anderes und richtig cooles! Als ich es gesehen habe, wusste ich sofort, dass ist MEIN Projekt und wir brauchen es ganz dringend. Das Zirkuskissen von „Frau Scheiner schneidert“ ist ein „MUST HAVE“, zumindest bei uns und wenn ihr mehr dazu lesen wollt, schaut mal bei ihr vorbei.

Dieses Kissen ist die große Variante, wer mag, kann es auch von der Höhe nur halb so hoch machen, auch gibt es für oben zwei verschiedene Varianten. Ich habe mich zu einer Mischung aus den beiden Kissen entschieden, denn ich fand das geteilte Oberteil so schön, wollte aber die große Größe nähen, das ist eben das wunderbare wenn man es selber macht, man kann es so gestalten, wie es einem am besten gefällt.

Wer mag, kann auch noch eine der drei Applikation verwenden, wir haben uns gemeinschaftlich für den Panda entschieden, denn der passte so gut zur Stoffauswahl. Letzteres war eine echte Herausforderung, denn im Netz wirkte meine Idee noch richtig gut und als ich dann die Stoffe hier liegen hatte saß ich da – komplett verzweifelt, denn es sah überhaupt nicht so aus wie ich es mir vorgestellt hatte und somit war ich erst einmal unglücklich. Zum Glück hatte der Künstlerkind Papa dann den rettenden Einfall und eine gute Idee, wie man alles kombinieren könnte.

Somit ging es dann frisch ans Werk, zunächst mit dem für mich leichtesten Teil der Applikation! Diese war Ruckzuck erledigt und ich widmete mich dem Innenkissen. Auch dieses war schnell gemacht und trotz Reißverschluss keine Schwierigkeit. Dann ging es aber für mich ans Eingemachte, denn die gefühlt 100000000 Einzelteile mussten akkurat zusammengefügt werden. Bevor ich in die Anleitung geschaut hatte, dachte ich, OHA, wie soll ich das denn machen? Nachdem ich allerdings einen Blick hinein geworfen haben, war ich sofort beruhigt, denn Anita beschreibt jeden Schritt einzeln in Wort und Bild und mit dieser super Anleitung war es sogar für mich, der „optischen Vorstellungskraft Legasthenikerin“ sehr gut nachzuvollziehen wie und was ich tun soll.

 

 

Im Großen und Ganzen war das Nähen dann doch nicht so schwer wie ich es auf Grund der Bilder befürchtet hatte, es dauert natürlich alles seine Zeit, aber man muss eben auch etwas exakter arbeiten als mit dehnbaren Stoffen.

Nachdem alles genäht war starteten wir die Befüllung. Was ich nicht bedacht hatte war, dass ich aufgrund meiner Füllmaterial Wahl besser einen Reißverschluss in die Naht von Boden und Seitenteil hätte machen sollen, denn dann kann man den kompletten Bezug abnehmen und waschen ohne die Füllung rauspopeln zu müssen. 

Nun ja, aus Fehlern wird man klug, das nächste Kissen wird dann optimiert. Ach ja, wir haben mit Roggenstroh gefüllt, dafür hat der Künstlerkind Papa sich einen Trichter gebastelt und wir haben es langsam einrieseln lassen. Die Küche, die Kinder und wir sahen nach der Aktion aus, als wäre ein Strohlaster explodiert. 

Wir haben in etwa, 11kg eingefüllt, aber da dachten wir schon, es könnte noch was rein. Nun haben wir unseren „Käse“ schon ein paar Wochen im Gebrauch und stellen fest, dass wir noch mal deutlich nachfüllen müssen, denn das Stroh hat sich jetzt gesetzt und „verdichtet“, so dass wir richtig Luft haben. Zum Glück haben wir noch einiges an Roggenstroh übrig, damit müssen wir die Tage endlich mal wieder ran. 

Ansonsten ist der Künstlerkind Papa sehr glücklich mit seiner Fußablage, jeden Abend wenn er es sich bequem macht, kommt sie zum Einsatz. Tagsüber wird das Kissen abwechselnd von einem der vier Kinder belegt, sie fragen schon immer, wann ich noch mehr nähe, aber erst mal steht hier wieder ein Geburtstag ins Haus, der letzte der vier Kindergeburtstage für 2017, dann sind meine Kinder durch. 

Wir sind sehr begeistert, ich muss aber auch gestehen, ich finde die Ideen und Anleitungen von „Frau Scheiner schneidert“ einfach toll und erfreue mich immer wieder daran. Nun denn, jetzt gehts erst mal raus, bin heute fast unterfordert, denn zwei Kinder sind bei Freundinnen, da ist es hier richtig ruhig. 

Genießt das feine Wetter, bis bald!

Schnitt: Zirkuskissen – Frau Scheiner schneidert

Stoff: Michas Stoffecke

Fotos: Daniel Hartinger


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Happy Birthday 10!

Ihr Lieben, ich grüße euch aus meiner kleinen Versenkung, in unserem Leben 1.0 ist es gerade sehr turbulent und irgendwie habe ich kaum Ruhe und Raum um etwas zu schreiben. Abends bin ich einfach nur kaputt und froh, wenn ich ein wenig surfen oder einfach nur TV schauen kann. Da heute Abend der Künstlerkind Papa zum Elternabend ist und meine lieben Kinder echt schon im Bett liegen, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gegriffen und mich an den Rechner gesetzt.

Wie viele wissen sind unsere Kinder in den Monaten Februar, März, April und Mai geboren, dies hat zur Folge, dass ich in sehr kurzen Abständen vier Geburtstage planen und feiern muss. Heute berichte ich euch mal von einem besonderen Geburtstag, denn unsere Große hat dieses Jahr ihren ersten zweistelligen Geburtstag gefeiert, sie wurde 10! Unfassbar, ich kann mich noch so genau an den Tag ihrer Geburt und die Abläufe erinnern. Es war ein Samstag und ich lag schon seit 3 Tagen im Krankenhaus, eigentlich sollte nur ein CTG geschrieben werden. So stiefelten mein Mann und ich gegen 13:30 Uhr zum Kreißsaal und ich wurde verkabelt. Die Herztöne waren leider auffällig, so dass gegen 14 Uhr der Oberarzt im Türrahmen stand und uns vorsichtig darauf vorbereiten wollte, dass wir nun sehr dringend einen Kaiserschnitt machen müssten. Gesagt, getan, ich war in dem Moment einfach nur froh, dass ich bald unsere Tochter in den Armen halten durfte, Angst hatte ich nicht und so ging alles ganz flott und die Kleine erblickte laut schreiend das Licht der Welt. Das ist nun 10 Jahre her, 10 Jahre, in denen drei weitere Kinder geboren wurden und unser Leben auf den Kopf stellten. Schnief, sorry aber dieser kleine sentimentale Erinnerungsschub musste nun sein.

10 Jahre, das ist schon was, man ist „groß“ weder Fisch noch Fleisch und irgendwie sind alle doof. Dennoch wird sich auf den Geburtstag gefreut und das Kind lag uns wochenlang mit ihrem einzigen Geburtstagswunsch in den Ohren. Obgleich wir unseren Kindern gerne vieles ermöglichen, musste ich bei diesem Wunsch – eine Gazelle – dann doch einschreiten und abwinken. Ein Geschenk dieser Größe fanden wir unangebracht und überzogen, davon ab, wenn jedes Kind derartige Wünsche hat, kann ich bald nichts mehr bloggen, denn dann kann ich keinen Stoff mehr shoppen (oh nein).

Nun gut, ein Fahrrad an sich stand ohnehin zur Debatte und so gab es in den Karnevalsferien einen Ausflug zum Fahrradhändler des Vertrauens. Das Angebot hat uns regelrecht erschlagen, überwiegend gab es Mountainbikes, vereinzelt andere Räder und ein paar Gazellen und daneben Hollandräder anderer Hersteller. Also, die Geburt des Kindes war definitiv einfacher, als das Fahrrad zu kaufen. Bei den „günstigen“ Mountainbikes rümpfte das Tochterkind leicht das Näschen und ließ und wissen, dass sie die nicht mag. Natürlich fiel ihr Blick immer wieder Richtung Hollandrad und so beschlossen wir, dass sie es erstmal ganz unverbindlich testen soll, denn nicht jeder kann gut damit fahren und mag letzten Endes die Handhabung. Da unser Kind scheinbar ein Naturtalent ist, hatte sie von Beginn an keine Probleme dieses Fahrrad zu fahren, sie drehte fröhlich eine Runde nach der nächsten auf dem Testgelände und strahlte über das ganze Gesicht. Ein Blick zum Künstlerkind Papa beantwortete meine unausgesprochene Frage und wir gingen aus dem Laden, natürlich nicht, ohne heimlich das Fahrrad gekauft zu haben.
Von ihrem Freudenschrei am Geburtstagsmorgen piepsen mir noch heute die Ohren, sie war über glücklich und hätte fast übersehen, dass doch noch ein paar Kleinigkeiten auf dem Geburtstagstisch lagen.

 

Neben dem obligatorischen Buch durfte das ebenso obligatorische Geburtstagsshirt nicht fehlen. Was soll ich sagen, sie wird langsam groß und so eine Applikation ist ganz nett, aber eben nichts mehr für so ein „erwachsenes“ Mädchen, dennoch wollte sie auf ihr Shirt nicht verzichten. Nachdem ich ein wenig gegrübelt habe, kam mir die Idee mit dem Plot, allerdings fehlte mir die „1“ und so recht hatte ich da keine Idee. Zeitgleich schrieb ich mit Sandra von Silhouette Love und berichtete ihr, was ich mit ihrem Plot „BE You tiful“ vorhabe und mir die zündende Idee fehle. Die hatte dann allerdings Sandra und so entstand unser Shirt und die dazu passenden Einladungen.

Nicht nur die Einladungskarten, auch die Geburtstagskarte schmückte der tolle Plot, die coole Vinylfolie durfte ich für Makerist testen, im Nachhinein hätte ich eine andere Farbe für die Karte an sich wählen sollen, denn so wirkt die Folie gar nicht so gut und erscheint sehr blass. Technisch ließ sie sich super verarbeiten und mit Hilfe der mitgelieferten Transferfolie problemlos auf die Karte kleben. Nun hängt sie neben den andern Karten in ihrem Zimmer.

Das Shirt war ein Wunsch von ihr, sie liebt diese Schnitte, die etwas weiter sind und dazu vorne kurz und hinten lang. Nach ein wenig Grübeln, welchen Stoff und ob nur ein Shirt oder auch noch etwas anderes, entschied ich mich für den tollen Stoff, den ich vor einer Weile bei Smalino gekauft hatte. Das daraus etwas für die Große werden sollte, war mir schon beim Kauf klar, aber was es werden würde, erst in dem Moment, als ich das Outfit für ihren Geburtstag plante.

 

Nachdem sich das Kind von ihrem Freudentaumel im Bezug auf das Fahrrad beruhigt hatte, widmete sie sich den anderen Geschenken und war total happy über dieses Shirt, ich wurde mit „Mama, das ist soooooo cool“ wild umarmt!

Der Künstlerkind Papa und ich waren erleichtert, der Geburtstag war gerettet und das Kind mega glücklich. Da sie genau in der Woche der Ferien Geburtstag hatte, haben wir nur als Familie gefeiert, sie hatte sich noch einen Apfelkuchen gewünscht, welchen ich ihr sehr gerne gebacken habe.

 

Da mal wieder ein wenig testen auf dem Plan stand, habe ich mich für dieses Rezept entschieden, nun ja, er war ganz OK, dennoch war uns allen der Boden im Verhältnis zur Obstschicht zu dick und zu fest.

Eine Woche nach ihrem tatsächlichen Geburtstag fand dann auch endlich die Party mit ihren Freundinnen statt, sie hat 12 Mädchen eingeladen und meine Befürchtungen, dass es ein riesen Hühnerhaufen werden wird, hat sich null bestätigt. Die Mädels waren toll miteinander, alle haben sich super verstanden und wir Erwachsenen waren quasi Statisten – so sollte es doch sein.

Wie schon zum Geburtstag ihrer Kleinen Schwester wollte die Große auch Sterne auf dem Weg zur Tür, dieses mal war sie sehr motiviert und hat den ganzen Weg bemalt, der ist recht lang!

 

Nachdem die Gäste alle eingetrudelt waren, ging es natürlich zuerst an die Geschenke. Dieses Jahr sind wir dazu übergegangen ein Sammelgeschenk von den Freunden zu machen, bei vier Kindern läppert sich pro Geburtstag sonst so einiges zusammen und die Kinder hatten langsam auch selber keine Ideen mehr für Bücher, CD´s und Kleinkram. So wünschte sie sich einen Fahrradhelm und ein Schloss und alle Eltern der eingeladenen Kinder fanden die Idee gut und so gab es einen wirklich stygischen Helm und ein top Fahrradschloss. Vielen lieben Dank noch einmal.

Kulinarisch war es sehr süß, gewünscht war neben der Torte – Fantakuchen auch die Zuckerkiste (diese hatte eine sehr minimale Lebensdauer), die Oreschki und die Schokosticks.

Rezepte:

 

Schokostangen:

  • 200g Zartbitterschokolade
  • 1 Packung Grissini Natur
  • verschiedene Zuckerstreusel

Die Schokolade schmelzen und die Grissini bis knapp zur Hälfte damit übergießen. Danach direkt mit den Streuseln bestreuen und zum trocknen zur Seite stellen.

 

Oreschki:

  • 125g Butter (weich)
  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 250g Mehl
  • etwas Salz
  • 1 Dose Milchmädchen gekocht

Die Zutaten bis auf die Dosenmilch zu einem glatten Teig verrühren und in einer Zaubernussform (ich habe euch das Gerät am Ende des Beitrags verlinkt) backen.

Die Dosenmilch entweder 3h kochen oder fertig karamellisiert kaufen und dann damit die halben Nüsschen füllen und zusammenkleben.

 

Das Geburtstagskind hatte sich gewünscht, dass wir Tassen bemalen, dazu hatte ich mich im Internet ein wenig zu den verschiedenen Stiften belesen, eigentlich wollte ich welche, die wir hätten sofort einbrennen lassen können, aber da es die zu dem Zeitpunkt nicht gab, mussten die Gäste ihre Tassen vorsichtig nach Hause transportieren und dort selber brennen. Die Mädels waren alle total kreativ, zuerst haben sie Skizzen auf einem Blatt Papier angefertigt, danach ging es an das eigentliche Werk. Was ich kurz erwähnen muss, ich bin ein kleiner Tassenfreak, nicht jede genügt meinen Ansprüchen und so sollten natürlich diese Tassen ganz besonders schön sein. Beim stöbern bin ich dann auf die Auswahl von Plotteranne gestoßen, die Tassen sind innen farbig was ich richtig genial finde und sie haben auch zum bemalen die richtige Größe.

Eine der Tassen möchte ich euch natürlich zeigen, absolut schön, andere Kinder, auch meins haben ihren Namen darauf verewigt und Drumherum ein Bild gestaltet, die Tasse meiner Tochter ist fast täglich im Gebrauch.

 

Nach dem ganzen süßen Zeug und dem kreativen Teil, sind wir noch ein wenig nach draußen gegangen und haben die Meute toben lassen, aber auch da war alles sehr entspannt und die Mädels kamen hungrig wieder zurück. Es gab noch Abendessen und dann war die Party auch zu ende und die Gäste wurden nach und nach abgeholt, natürlich nicht ohne eine gut gefüllte Mitgebseltüte (an diesen Brauch werde ich mich nie gewöhnen).

 

Es waren zwei rundherum gelungen Tage zum Geburtstag der Großen seither sind wir recht oft mit dem Rad unterwegs, auch gerne mal zur Schule und auch das Outfit findet den Weg selten in den Schrank, entweder ist es am Kind, oder in der Wäsche.

Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß am Einblick in unsere kleine Welt, wie feiert ihr, welche Kuchen macht ihr so,….

Bis bald

 

Schnitt:

Plot:

Größe: 146

Stoff: Sweat Lillestoff – Smalino

Folien:

 

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Dropzone – be cool!

Ja, ich lebe noch, ich weiß, meine Beiträge werden immer seltener, aber seit 5 Wochen werden wir wirklich von einem Virus zum nächsten Bakterium getrieben, die letzten Tage lag ich mal richtig flach, Details zu meinen Besuchen in der Badabteilung erspare ich euch. Damit mir aber nicht langweilig wurde, gesellten sich noch Kind eins und vier zu mir. Ja, das Leben ist schön und wenn wir jetzt nicht SOFORT endlich alle gesund werden und bleiben, dann gibt es einen Beschwerdebrief.

Immerhin habe ich es zwischendurch geschafft, euch schon mal einen der Sponsoren unseres #Applikationswettbewerbs vorzustellen und bei Carla näht gab es den Zweiten. Für diejenigen, die noch unentschlossen sind und kein Facebook haben, hier nun auch noch die Vorstellung.

Beide Gewinne sind echt cool, zum einen könnt ihr eine Überraschungstüte mit 8 Knöpfen von Nähzucker gewinnen und zum anderen gibt es zwei Plätze im Stammteam von Stina Wupp! Falls ihr Lust bekommen habt, ihr seid herzlich dazu eingeladen mitzumachen, auch ohne Facebook ist das möglich, schreibt uns einfach eine Mail.

Nun aber, ganz peinlich und unverzeihlich, ich habe euch noch immer nicht meinen Skydiver von Carla näht gezeigt, unfassbar! Ich muss mich einfach mal besser strukturieren damit ich die Beiträge schneller gezeigt bekomme.

Dieser Skydiver hat es in sich und mein Sohn ist derart in den Pulli verliebt, dass er mindestens zweimal in der Woche getragen werden muss. Oft ist es so, dass er Dinge am Anfang toll findet und sie dann nach und nach nicht mehr soviel Wichtigkeit haben, aber bei diesem Pullover ist es absolut anders. Allerdings habe ich auch wieder seinen Lieblings Hoodie Schnitt von Lybstes verwendet, damit kann man bei meinem Sohn schon mal gar nicht so viel verkehrt machen und ich finde, dass er ihm gut steht.

 

Die Applikation habe ich – damit sie nicht zu verloren auf dem Pullover wirkt auf 150% vergrößert, ein weiterer Vorteil daran war, dass die Einzelteile nicht so klein waren und sich alles super applizieren ließ. Irgendwie dachte ich bei der Planung des Pullovers, dass vorne auf den Pullover auch noch dringend etwas drauf müsste, applizieren wollte ich nicht aber dann fiel mir mein Plotter ein und so habe ich ein wenig gegrübelt, welche Wörter passen könnten und wie ich es umsetzten könnte, am Ende hatte ich dann die Idee mit den Wörtern „Dropzone“ und „Skydiver“. Natürlich war ich wieder so verpeilt und habe beim dem Wort „Dropzone“ mal wieder vergessen zu spiegel, ärgerlich, aber was nutzt es, das wird mir sich immer mal wieder passieren. Außerdem bekam der „Skydiver“ noch eine mini kleine „7“ verpasst.

 

Die Stoffauswahl für diesen Pullover war sogar ganz einfach, denn ich wollte unbedingt den wunderbaren Bio Jersey, den ich schon vor Monaten gekauft hatte endlich mal zum Einsatz bringen, der Pullover an sich war somit auch schon ewig geplant, es fehlte eben nur an der passenden Deko! Der Biostoff – leider habe ich keine Ahnung, von welchem Hersteller er ist – ist super toll, die Farben, die kuschelige Haptik und er lässt sich grandios verarbeiten. Falls ihr den Hersteller kennt, immer gerne her damit.

Zur Applikation kann ich euch natürlich auch noch etwas sagen, die Liebe Carla hat es anlässlich ihres 2. Bloggeburtstags als Freebook heraus gebracht, dafür sage ich natürlich herzlichen Dank! Für blutige Anfänger ist es nur bedingt geeignet, die sollten die Vorlage unbedingt vergrößern, denn durch die vielen kleinen Teilen ist es schon etwas knifflig und könnte zu Unzufriedenheit führen. Dennoch braucht ihr keine Sorgen haben, dass man es nicht schaffen kann, denn es gibt noch eine bebilderte und beschriebene Anleitung die einen Schritt für Schritt zum Ziel bringt.

Wer nun denkt „ach mensch, schon toll, aber so würde meine Tochter das nicht anziehen“, der sei beruhigt, es gibt diese Applikationsvorlage nicht nur für coole Jungs, auch an die Mädchen wurde gedacht und somit gibt es ebenfalls die Möglichkeit einen weiblichen Skydiver zu applizieren. Die gesamten Bilder der wunderbaren Ergebnisse könnt ihr bei Carla bestaunen, unfassbar tolle Applikationen sind da schon entstanden.

Mein cooler großer Sohn schaut mir gerade über die Schulter und freut sich riesig, dass er die Bilder von sich sieht, ratet mal, welchen Pullover er morgen unbedingt anziehen möchte – genau, SEINEN „Skydiver“!

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende und hoffe ihr bleibt alle gesund.

 

Schnitt:

Größe: 122

Stoff:

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Geburtstagsshirts für Freunde

Ich grüße euch und ich muss sagen, ich bin total happy, denn die Sonne erfreut uns schon seit Tagen und bessert unseren Gesundheitszustand und die Laune. Der Frühling ist definitiv auf dem Weg und bald beginnt wieder die „ganz viel draußen Zeit“. An diesem Wochenende waren wir auch schon viel an der frischen Luft und haben auch die Zweite Hälfte der Geburtstagsparty unserer Großen draußen verbracht. Die Party war wirklich schön, 13 Mädels sind zwar ganz schön viel, aber die Damen waren wirklich toll und alle zusammen hatten wir einen schönen Nachmittag.

Zum Thema Geburtstag möchte ich euch heute endlich mal zwei Shirts zeigen, die ich für die Kinder zweier Freunde gemacht habe, auf deren Feiern wir eingeladen waren.

Das Erste Shirt war für einen kleinen Ritterfan zum vierten Geburtstag, die Vorlage ist von Zebrasmack und erscheint demnächst. Ich finde die Vorlage des Ritters richtig super, nicht kitschig oder niedlich, sondern richtig cool! Trotz der vielen Einzelteile ist sie aber wirklich gut zu nähen und auch Anfänger können sie schaffen.

 

Mein Sohn durfte das Shirt probetragen und es war gar nicht so einfach ihm das Shirt wieder abzunehmen, damit war er nur semi einverstanden. Der Schnitt ist von Berlinerie – der Clou an dem Raglanshirt sind die Streifen die in Ärmel und Seitennaht eingearbeitet werden, somit ist das Shirt auch ohne Applikation ein Hingucker. In dem Fall mit den Streifen auch super, denn so hatte ich nicht den Stress aufs Müh genau zuschneiden zu müssen, damit sich die Streifen auch schön in der Naht treffen.

Mit diesem Schnitt hat man die Möglichkeit ein Langarmshirt zu nähen, wer mag, kann aber auch Sweat oder Interlock verwenden und so einen Pullover schaffen. Außerdem kann man aus diesem Schnitt auch ein T-Shirt nähen, man hat wirklich unzählige Möglichkeiten. Ebenso gibt es noch eine Sternenapplikation und eine aufgesetzte Tasche. Durch die bebilderte und gut erklärte Anleitung ist das Shirt auch für Anfänger geeignet.

Das Geburtstagskind hat sich auf alle Fälle gefreut und die Party war richtig toll, denn wir waren auf einem Modelleisenbahn Gelände mit Mini Zügen auf denen die Kinder und auch Eltern rumdüsen konnten. Meine Kinder fanden das richtig toll und haben den Nachmittag mit leckeren Waffeln, Trampolin hopsen und Zug fahren sehr genossen.

Kurz nach diesem Geburtstag war dann unsere Dritte bei ihr liebsten Freundin eingeladen, da musste natürlich auch ein Shirt zum Geburtstag her. Da ich gerade so im Fluss mit dem Raglanshirt war, gab es auch für dieses Kind das „United Stripes“ aber mit einer süßen Applikation für Mädels.

 

Aus der Serie  „Autumn Days“ von Herzensbunt habe ich euch schon im Herbst ein paar andere Motive gezeigt, ich finde sie alle total schön.

Da die Freundin etwas größer als meine Maus ist, ist ein probetragen mit meinem Kind etwas schwierig, das Shirt ist in unserem Fall noch etwas reichlich, aber das was man sehen muss und möchte klappt auch so. Dieses Shirt ist im Dauereinsatz, die Freundin trägt es sehr oft, da die beiden in der selben Kindergartengruppe sind, sehe ich es immer.

Wir stehen total auf Geburtstagsshirts und Applikationen, wie sieht es da bei euch aus? Für Applikationsliebhaber veranstalten Carla näht und ich aktuell wieder einen Applikationswettbewerb zum Thema „Ostern“, wer gerne noch teilnehmen mag, der kommt einfach in unsere Gruppe, einen kleinen Hinweis auf unsere Sponsoren habe ich auch für euch.

Wer sich rund um Applikationen austauschen möchte, ist auch herzlich in unsere Gruppe „Appliplausch“ eingeladen, da könnt ihr eure Werke zeigen oder euch Tipps und Inspiration holen.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Tag, wir wollen gleich noch ein bisschen Fahrrad fahren.

 

Schnitt:

Größe: 116 und 122

Stoff:

  • Shapelines – Mamasliebchen, Stoffreste, Gestreifter Jersey – Caro von Jordan und uni Jersey – Kleewald

Fotos: Tanja Hartinger

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Happy Birthday die ERSTE

Hallo ihr Lieben, so langsam komme ich mir echt doof vor, aber es ist nun mal so, ich komme noch immer nicht wirklich zu Potte, da wir malwiederimmernoch krank sind. So langsam sind wir der Meinung, dass auch mal andere diesen Job übernehmen können. Nur wenn ständig Kinder krank in der Ecke liegen kann ich kaum an den Rechner, geschweige denn an die Maschine, deshalb hänge ich da auch überall hinterher.

Um meiner langen Liste an aufgestauten Beiträgen mal Herr werde, zeige ich euch heute endlich mal den Geburtstag unserer Vierten, denn sie wurde im Februar schon unfassbare 3 Jahre alt und im Sommer kommt sie dann in den Kindergarten – da werde ich wohl sehr sentimental werden. Aber das liegt noch in einer kleinen Ferne.

Im Februar war es dann soweit, alle waren ganz aufgeregt und die Geschwister haben sich mächtig ins Zeug gelegt um ihr wunderschöne Geschenke zu basteln und zu malen.

 

Das Kind hatte richtig Glück, denn dieses Jahr fiel ihr Geburtstag auf einen Sonntag und so konnten wir alle in Ruhe aufstehen, uns dem Geburtstagskind widmen, die Geschenke auspacken und unser Frühstück genießen.

Sie wusste gar nicht, was sie zu erst und zu letzte auspacken sollte, alles war so aufregend und das Hauptgeschenk war noch nicht einmal da, um genau zu sein fehlten sogar zwei. Mit den Betten für Kind und Puppe hatten wir echt Pech, das Puppenbett kam dann erst eine Woche nach dem Geburtstag und ihr Bett wurde uns nun für diesen Donnerstag angekündigt, ich bin gespannt. Dennoch musste das Kind nicht vor einem leeren Tisch stehen. Wie immer haben wir unseren Geburtstagskerzenständer dekoriert und es gab eine Blumen, außerdem bekam sie den Wolkenaufräumer, den ich euch neulich gezeigt habe. Das obligatorische Buch durfte natürlich auch nicht fehlen und da sie so unheimlich gerne meinen Besen mopst und damit alles fegen möchte, gab es noch ein Besenset für Kinder.

 

Schon vor ein paar Wochen hatte ich mir eingebildet, dass ich die Geschenke in gepunktetes Papier packen wollte, da ich aber etwas faul bin danach zu suchen wird meist nix daraus. Einen Tag vor ihrem Geburtstag musste ich noch dringend etwas besorgen und in dem Laden stolperte ich dann doch glatt über genau das Papier was ich mir vorgestellt hatte, das war echt richtig genial. Was ich auch sehr schön finde, sind die Geburtstagskerzen mit Zahl die man bei uns in Düsseldorf im Spielschiff bekommt. (der Laden ist wirklich richtig toll und man bekommt die wunderbarsten Dinge) Das kleine Zwerglein hat sie von ihrer Schwester bekommen, die werden bei uns im Kindergarten gemacht.

Ein absolutes „must have“ zu unseren Geburtstagen sind mittlerweile auch die Geburtstagsshirt, die werden regelrecht bestellt und dürfen unter keinen Umständen fehlen.

Da sie noch kein wirkliches Geburtstagsmotto hatte, aber ich es mag, wenn alles ein passendes Design hat, wurde alles ein bisschen im Paul und Clara Boho Hasen Style gehalten. Bei meiner Zeichnung möge mir Sarah bitte verzeihen, ich habe leider überhaupt kein Gefühl dafür. Zunächst aber erst noch das Geburtstagsshirt welches ich auch direkt in meiner Linkparty verlinken werden.

Die Vorlage war Tag 1 des Adventskalenders von 2016 und lag vorbereitet schon eine kleine Weile rum bevor ich sie endlich fertig gemacht habe, nur die Feder habe ich abgewandelt, da ich von einer Freundin diese tollen Federstoffreste bekommen habe.

Mein neuer Plotter durfte auch noch ein wenig ran, zum einen musste die Drei geplottet werden – ich gebe zu, ich war zu faul sie zu applizieren und zum anderen brauchten wir noch die Einladungen zur Party (die wir dank Dauerkrankheit drei mal verschieben mussten).

 

Für die Kinder der Gäste und unsere eigenen habe ich auch noch Trinkhalmhasen gebastelt, die Köpfchen gibt es in verschiedenen Varianten, auch mit einer Feder, die Version habe ich auf ein Shirt geplottiziert – das zeige ich euch demnächst.

Um unsere Gäste schon vor dem Haus zu begrüßen habe ich die Kinder den Weg mit Sternen bemalen lassen, die hatten einen riesen Spaß, wobei die Große ein paar Probleme mit den künstlerischen Fähigkeiten der kleineren Geschwister hatte.

In der Partylokation gab es Girlanden, Lampions und Luftballons, den Dekokram habe ich wieder bei Frau Wundervoll gekauft, ich liebe die Auswahl und die Papeterie Produkte bei ihr sind einfach nur schön, schaut unbedingt mal dort vorbei, es lohnt sich sehr.

Der Geburtstagskuchen ist mittlerweile eine kleine Tradition, den gab es allerdings schon am Tag selber – Fantakuchen mit Butterkeksen.

Rezept:

Teig:

  • 3 Tassen Mehl (gesiebt)
  • 2Tassen Zucker
  • 1 Tasse Öl
  • 1Tasse Fanta
  • 1 Päckchen Backpulver (zusammen mit dem Mehl sieben)
  • 4 Eier

Creme:

  • 4 Dosen Mandarinen
  • 4 Becher Schmand
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif

 

  • Zimt/Zucker
  • Butterkekse
  • Puderzucker
  • Deko
  • Zitronensaft und Wasser
  • Lebensmittelfarbe

 

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und das Mehl/Backpulvergemisch sieben. Öl und Fanta zugeben und alles zu einem glatten Teig rühren.

Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, glatt streichen und in den vorgeheizten Backofen stellen.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist die Mandarinen abtropfen lassen und gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Sahne steif schlagen und den Schmand unterheben. Falls euch die Masse zu flüssig erscheint, könnt ihr Gelatine zugeben, aber in der Regel ist sie fest genug.

Die Creme dann auf dem Mandarinenboden verteilen und nach Geschmack mit Zimt und Zucker bestreuen. Alles in den Kühlschrank stellen.

Damit die Kekse nicht durchweichen bereite ich sie zwar schon vor, aber lege sie erst kurz vorm servieren auf den Kuchen.

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze einstellen, Backzeit etwa 15 Minuten

Zur Feier mit den Gästen gab es dann den Fantakuchen ohne Schmandsahne (Ich hoffe Sarah verzeiht mir diese stümperhafte Zeichnung), da ein paar der Gastkinder den so nicht mögen. Dafür gab es aber noch ein paar andere Köstlichkeiten wie Schokostangen, Puddingbecher und Oreschki und natürlich die Zuckerkiste (von der ich leider vergessen habe Bilder zu machen.

 

Rezepte:

 

Schokostangen:

  • 200g Zartbitterschokolade
  • 1 Packung Grissini Natur
  • verschiedene Zuckerstreusel

Die Schokolade schmelzen und die Zum WGrissini bis knapp zur Hälfte damit übergießen. Danach direkt mit den Streuseln bestreuen und zum trocknen zur Seite stellen.

 

Oreschki:

  • 125g Butter (weich)
  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 250g Mehl
  • etwas Salz
  • 1 Dose Milchmädchen gekocht

Die Zutaten bis auf die Dosenmilch zu einem glatten Teig verrühren und in einer Zaubernussform (ich habe euch das Gerät am Ende des Beitrags verlinkt) backen.

Die Dosenmilch entweder 3h kochen oder fertig karamellisiert kaufen und dann damit die halben Nüsschen füllen und zusammenkleben.

 

Puddingbecher:

  • 1 Packung Waffelbecher
  • 1 Packung Vanille Pudding

Den Pudding nach Packungsanleitung herstellen und abgekühlt (aufpassen, dass er keine Haut bildet) in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Dann in die Becher spritzen.

Zum Abendessen gab es dann noch eine extrem leckere Gyrossuppe mit Baguette, Rohkost und Käsespießen. Leider habe ich auch da vergessen im Eifer des Gefechtes Bilder zu machen, aber lasst euch gesagt sein, es war extrem köstlich und am Ende war nicht mehr viel übrig.

Der nächste Geburtstag ist zum Teil nun auch schon vorbei, die Große feiert noch am kommenden Wochenende, da wir letzte Woche Ferien hatten waren kaum Freunde da und so haben wir den Geburtstag direkt um eine Woche verschoben.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend, wir lassen uns gerade lecker bekochen und wenn die Kinder im Bett sind kann ich mich hoffentlich etwas ausruhen.

Bis bald……….

 

Schnitt/Plott/Applikation:

StoffFolien:

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Aller guten Dinge sind 3! – FINALE

Einen wunderbaren Freitagmorgen, heute ist ein ganz besonderer Tag, denn das Große Künstlerkind hat Geburtstag! Unfassbar, sie ist 10 geworden, ein echt großes Mädchen mit ganz viel Persönlichkeit und ein süßer Schatz der unser Leben bereichert! Da wir diese Woche Ferien haben, können wir den Tag ganz wunderbar in aller Ruhe genießen und starten ganz entspannt mit einem leckeren Wunschfrühstück. Wie der Tag dann hier weiter geht, berichte ich euch dann später einmal.

Aber heute gibt es einen zweiten Grund, warum der heutige Tag besonders ist, denn heute ist das Finale von Maikas aka Maikäfer Bloggeburtstags Party.

Das waren echt vier aufregende Wochen und so kreativ. Nun sind wir alle gespannt, was aus unseren Anfangswerken geworden ist und wo sie gelandet sind. Aus meiner Puppe ist im zweiten Schritt ein Bär geworden, mal sehen, wie er nun aussieht. Ebenso bin ich gespannt, was aus meinem zweiten Schritt – der Elfe geworden ist, konnte ich doch aus Gesundheitlichen Gründen nur einen Plott dazu basteln.

Aber ich denke, auch Ingrid aka Nähkäschtle und Elke aka Valomea`s Flickenkiste sind ganz gespannt, was ich denn nun gemacht habe.

Jaaaaaaa, Das war was! Die Liebe Elke hatte mir eine wunderbare Ideenfindungsliste und drei Sets dazu mitgeschickt, so sollte mir eine leichte Entscheidung gegeben sein. In der Tat hatte ich auch sofort eine Idee, allerdings bevor ich den Jeansstoff mit der Applikation auseinander gefaltet hatte. Meine erste Idee war es nämlich mir endlich ein Rollmäppchen für meine Häkelnadeln zu nähen. Die Idee an sich ist eigentlich nicht verkehrt, aber der Stoff war viel größer als ich mir das vorgestellt hatte und zerschippeln wollte ich ihn auch nicht. Also habe ich mir erst einmal den Blog von Elke angesehen, denn dort konnte ich zu ihrer Ideenfindungs Anleitung tolle Bilder der „fertigen“ Werke bestaunen. Das war soooooo genial und letzten Endes fiel meine Wahl dann auf das Kissen, denn die von Elke gefertigte Rückseite ist so cool und wunderschön, die musste ich einfach nutzen.

Ich muss euch sagen, ich selber komme nicht gut mit Webware oder allgemein nicht dehnbaren Stoffen klar, denn die verzeihen keine Ungenauigkeiten. Elke hat super ordentlich und akkurat genäht, ich bin echt von den Socken und schäme mich meiner stümperhaften Versuche das Werk zu finalisieren.

ABER, ich bin total zufrieden mit dem Kissen, es sieht echt wunderbar aus und deshalb hat es das Große Tochterkind auch zum Geburtstag bekommen.

 

Ist es nicht toll geworden? Ich habe nicht wirklich viel dazu beigetragen, die meiste Arbeit hatten definitiv Ingrid und Elke, aber als Gesamtkunstwerk ist das Kissen eine echte Augenweide. Ich muss nur noch ein neues Kissen zum Füllen besorgen, denn das, welches wir daheim hatten ist etwas dünn.

Nun wünsche ich euch einen tollen Tag, ich widme mich meinem großen Kind und dem Rest der Familie, habt ihr schon den Freudenschrei von ihr gehört, als sie ihr Geschenk sah? Wir hoffen, dass unser Tinitus nicht bleiben wird.

Wenn hier Ruhe eingekehrt ist, dann werde ich mal bei den anderen schauen, was da noch so entstanden ist.

Liebe Maika, viel Dank für deinen tollen Bloggeburtstag, die Idee war eine echte Herausforderung und es hat unendlich viel Spaß gemacht daran teilhaben zu dürfen.