Der Sommer kommt und wir brauchen Shirts

Ich winke mal aus dem kühlen Pool, viele Grüße vom Künstlerkind! Jetzt ist es doch mal kuschelig da draußen, endlich können wir die warmen Plörren von uns werfen und die Sonne anbeten! Gut, ich bin nun nicht der Sonnenanbeter und tatsächlich ist mir alles über 30 Grad auch definitiv zu viel, aber einfach nicht mehr eingepackt zu sein und ohne Regen ist einfach toll.

Nun ist es so, das die Kinder aus einigen Shirts vom letzten Jahr heraus gewachsen sind, besonders der Prinz hat einen richtigen Sprung gemacht, der wächst gerade fast wie Unkraut. In Anbetracht des Wetters sind nun besonders Shirts und kurze Hose wichtig, letzteres hat er noch ein paar und ein paar zu kurze und löcherige Jeans wollte ich ihm noch abschneiden. Allerdings musste ich bei den Shirts dringend ran und dieses Jahr ist unser Liebster Schnitt das Raglanshirt kids Shirt der Erbsenprinzessin! Ich muss euch aber warnen, zum einen wird es jetzt maximal maritim und es wird etwas flimmerig, denn mein Filius hat die Streifen für sich entdeckt, in jeder Größe und fast jeder Farbe, Streifen gehen immer!

 

Shirt eins oder vier, oder zwei, wer weiß das jetzt noch, es sind mittlerweile einige und sie müssen bitte auch alle mit maritimen Motiven verschönert werden, so wie hier als Plot von Oberschätzchen, die Boote haben es ihm total angetan, da musste ich einige von machen, egal ob geplottet oder appliziert.

Ich glaube, die Vorliebe zur See hat der Junge von uns geerbt, der Künstlerkind Papa und ich sind schon immer lieber nach Sylt oder Grömitz gefahren als in die Berge, der Süden geht auch, aber dann muss schon bitte ein großes Gewässer dabei sein, mindestens der Bodensee. Kinder kommen eben nie auf andere Leute!

Die Nummer mit dem plotten ist immer noch etwas neu für mich und ich muss mich wirklich langsam mit der Materie auseinandersetzten, es wird immer besser und ich traue mir immer mehr zu, allerdings passieren mir noch einige Fehler, bzw. passieren Dinge, die ich nicht verstehe und irgendwie nicht steuern kann. Bei diesem Boot ist bei den drei kleinen Fenstern das eine beim aufbügeln verschmiert, keine Ahnung wie das passiert ist, denn ich kann mich nicht bewusst daran erinnern, dass mir das Bügeleisen verrutscht wäre. Um es zumindest einigermaßen zu retten, musste nun einer meiner Fische etwas höher hopsen um diese unschöne Ecke zu verdecken – ist auch OK, aber es ärgert mich dennoch!

 

Den kleinen Opti finde ich total toll, zum Glück der Prinz auch, dennoch findet er die größeren Schiffe deutlich cooler. Den tollen Biojersey habe ich hier schon eine ganze Weile rumliegen und gestreichelt. Für einen Hoodie habe ich ein ganz kleines bisschen verwendet, aber ansonsten hatte ich noch nicht DEN Plan was daraus werden sollte. Er fühlt sich einfach total gut an und ist auch dicker als andere Jerseys, nun ärgere ich mich mal wieder, dass ich wieder nur 1m davon gekauft habe, denn der Prinz trägt dieses Shirt richtig gerne, auch das Zweite – es musste dringend ein weiteres her, allerdings mit einem anderen Motiv.

In natura sind die Farben etwas anders – ach, wenn ich nur die Bilder sehe möchte ich den Stoff schon wieder am liebsten streicheln!

 

Da es die Motive der „Rush hour“ auch als Applikation gibt und der Prinz sich so in das Containerschiff verliebt hat, habe ich mich mal daran gesetzt und es appliziert. Es dauert nicht so lange wie es aussieht und ist dank der Größe auch super zu machen und nicht so friemelig, mit ein bisschen Ruhe kann man es auch als Anfänger schaffen. Irgendwie hatte ich den Spleen, dass man das Schiff mal ganz anders positionieren müsste, vorne und hinten an sich sind doch einfach zu fad, deshalb ging es an die Seite, Bomben Idee, denn dafür musste ich das Shirt fast fertig nähen um es sauber zu applizieren. Da das Schiff vorher auf ein dunkles Stück Stoff genäht wurde, war es dann auch nicht soooo kompliziert das Schiff aufs Shirt zu bekommen und es sieht cool aus – sagt mein Sohn.  Nur ist das fotografieren im Ganzen – getragen etwas knifflig.

 

Wer mir auf Facebook folgt, hat dieses Shirt – zumindest schon von vorne gesehen, denn ich hatte die Ehre ein Designbeispiel für das Schaufenster meiner Lieblings Stoffdealerin Caro von Jordan machen zu dürfen, das Thema war „Maritim“ – da sind wir dieses Jahr absolut prädestiniert für, deshalb bin ich auch etwas eskaliert und habe gleich zwei Applikationen gemacht, soll beim Betrachten doch nicht langweilig sein und wenn man im Laden steht hat man eben auch noch etwas zu staunen. Hier findet ihr die Bilder vom Schaufenster, sind die Werke nicht alle toll? Mein Sohn wartet ganz tapfer darauf endlich sein Shirt tragen zu dürfen, denn direkt nach den Fotos musste er sich umziehen und ich habe es sorgfältig verpackt und weggeräumt. Diese Applikationen sind von Herzensbunt Design, dort gibt es auch seit einer Weile eine Serie zu dem Thema, Aber der Stil unterscheidet sich von den anderen Applikation schon etwas. Aber als Meeresliebhaber brauchen wir einfach alle Motive die es gibt, so langsam werden wir etwas süchtig.

 

Unser Prinz ist ein sehr großzügiger Mensch, er teilt unheimlich gerne und sieht immer zu, dass nicht nur er etwas tolles bekommt, sondern auch andere, deshalb hat er sich für seinen Freund, der im April Geburtstag hatte ein „Kumpelshirt“ gewünscht, es sollte aus einem seiner Shirtstoffe sein und bitte einen schönen Plot haben. Somit saß ich mit ihm vor den Vorlagen und er hat den Leuchtturm von Oberschätzchen ausgewählt. Leider habe ich keine Tragebilder geschafft, denn ich war dieses Jahr etwas spät dran und konnte alles erst einen Tag vor der Party plotten und nähen. Da das Wetter an dem Tag einfach nur grottig und kalt war haben wir davon abgesehen Bilder zu machen und so gibt es „nur“ Liegebilder, mal sehen, vielleicht habe ich mal Glück und kann die beiden Jungs zusammen fotografieren.

In der Tat sind noch mehr Shirts entstanden, aber die zeige ich euch ein anderes mal, denn das Geburtstagsshirt sollte im entsprechenden Rahmen präsentiert werden, unser kleiner Pirat hat sich auf jeden fall sehr gefreut.

Der Schnitt ist wirklich leicht und echt fix zu nähen – vermutlich habe ich deshalb auch so viele gemacht, ich denke, dass man es als Anfänger schaffen kann und viel Spaß daran hat. Wenn es – irgendwann in ferner Zukunft kühler wird, muss ich mir keinen neuen Schnitt suchen, denn man kann es auch mit langen Armen nähen – ist das nicht genial?

 

So, das wars für heute, die Kinder haben langsam Schwimmhäute an den Händen und Füßen und müssen mal etwas trocken gelegt werden. Bis bald, es gibt demnächst noch die Geburtstage von zwei Kindern, bin seit einer Woche für 2017 durch mit unseren Vieren und kann nun den Rest des Jahres nur noch genießen. Dann habe ich noch weitere Plots, Applikationen, ein Kissen, etwas leckeres, Schmuck,… ahhhh, ich brauche einfach mehr Zeit!

Genießt das Wetter, das Wochenende und alles…………………………………

 

Schnitt:

Stoff:

Größe: 122

Fotos: Tanja Hartinger

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Unser „Käse“

Sonnige Grüße, ja, mich gibt es noch und noch immer habe ich tolle Sachen im Gepäck, aber derzeit ist mir einfach nicht so sehr danach zu schreiben und zu bloggen, obgleich hier eine Menge Sachen fertig und ungezeigt auf meiner Festplatte schlummern. Immerhin ist heute mal schönes Wetter und das schafft immer einen guten Motivationsschub, nachdem ich den Haushalt (unter tatkräftiger Unterstützung der Jüngsten) erfolgreich erledigt habe, nehme ich mir jetzt einfach noch die Zeit euch zu schreiben.

Gefühlt ist es schon Ewigkeiten her, dass ich unseren „Käse“ genäht habe, zur Erklärung in unserer Familie bezeichnen wir – warum auch immer – diese Sitzhocker so. Was ich richtig lustig finde ist die Tatsache, dass sich alle vier Kinder und der Papa um dieses schöne Stück gerangelt haben und der Papa deshalb gewonnen hat, weil er noch nie von mir benäht wurde.

Das war mal eine Aktion, normalerweise nähe ich nur Kleidung, ganz selten mal eine Tasche oder aber Stofftiere, aber dieses Projekt war mal etwas ganz anderes und richtig cooles! Als ich es gesehen habe, wusste ich sofort, dass ist MEIN Projekt und wir brauchen es ganz dringend. Das Zirkuskissen von „Frau Scheiner schneidert“ ist ein „MUST HAVE“, zumindest bei uns und wenn ihr mehr dazu lesen wollt, schaut mal bei ihr vorbei.

Dieses Kissen ist die große Variante, wer mag, kann es auch von der Höhe nur halb so hoch machen, auch gibt es für oben zwei verschiedene Varianten. Ich habe mich zu einer Mischung aus den beiden Kissen entschieden, denn ich fand das geteilte Oberteil so schön, wollte aber die große Größe nähen, das ist eben das wunderbare wenn man es selber macht, man kann es so gestalten, wie es einem am besten gefällt.

Wer mag, kann auch noch eine der drei Applikation verwenden, wir haben uns gemeinschaftlich für den Panda entschieden, denn der passte so gut zur Stoffauswahl. Letzteres war eine echte Herausforderung, denn im Netz wirkte meine Idee noch richtig gut und als ich dann die Stoffe hier liegen hatte saß ich da – komplett verzweifelt, denn es sah überhaupt nicht so aus wie ich es mir vorgestellt hatte und somit war ich erst einmal unglücklich. Zum Glück hatte der Künstlerkind Papa dann den rettenden Einfall und eine gute Idee, wie man alles kombinieren könnte.

Somit ging es dann frisch ans Werk, zunächst mit dem für mich leichtesten Teil der Applikation! Diese war Ruckzuck erledigt und ich widmete mich dem Innenkissen. Auch dieses war schnell gemacht und trotz Reißverschluss keine Schwierigkeit. Dann ging es aber für mich ans Eingemachte, denn die gefühlt 100000000 Einzelteile mussten akkurat zusammengefügt werden. Bevor ich in die Anleitung geschaut hatte, dachte ich, OHA, wie soll ich das denn machen? Nachdem ich allerdings einen Blick hinein geworfen haben, war ich sofort beruhigt, denn Anita beschreibt jeden Schritt einzeln in Wort und Bild und mit dieser super Anleitung war es sogar für mich, der „optischen Vorstellungskraft Legasthenikerin“ sehr gut nachzuvollziehen wie und was ich tun soll.

 

 

Im Großen und Ganzen war das Nähen dann doch nicht so schwer wie ich es auf Grund der Bilder befürchtet hatte, es dauert natürlich alles seine Zeit, aber man muss eben auch etwas exakter arbeiten als mit dehnbaren Stoffen.

Nachdem alles genäht war starteten wir die Befüllung. Was ich nicht bedacht hatte war, dass ich aufgrund meiner Füllmaterial Wahl besser einen Reißverschluss in die Naht von Boden und Seitenteil hätte machen sollen, denn dann kann man den kompletten Bezug abnehmen und waschen ohne die Füllung rauspopeln zu müssen. 

Nun ja, aus Fehlern wird man klug, das nächste Kissen wird dann optimiert. Ach ja, wir haben mit Roggenstroh gefüllt, dafür hat der Künstlerkind Papa sich einen Trichter gebastelt und wir haben es langsam einrieseln lassen. Die Küche, die Kinder und wir sahen nach der Aktion aus, als wäre ein Strohlaster explodiert. 

Wir haben in etwa, 11kg eingefüllt, aber da dachten wir schon, es könnte noch was rein. Nun haben wir unseren „Käse“ schon ein paar Wochen im Gebrauch und stellen fest, dass wir noch mal deutlich nachfüllen müssen, denn das Stroh hat sich jetzt gesetzt und „verdichtet“, so dass wir richtig Luft haben. Zum Glück haben wir noch einiges an Roggenstroh übrig, damit müssen wir die Tage endlich mal wieder ran. 

Ansonsten ist der Künstlerkind Papa sehr glücklich mit seiner Fußablage, jeden Abend wenn er es sich bequem macht, kommt sie zum Einsatz. Tagsüber wird das Kissen abwechselnd von einem der vier Kinder belegt, sie fragen schon immer, wann ich noch mehr nähe, aber erst mal steht hier wieder ein Geburtstag ins Haus, der letzte der vier Kindergeburtstage für 2017, dann sind meine Kinder durch. 

Wir sind sehr begeistert, ich muss aber auch gestehen, ich finde die Ideen und Anleitungen von „Frau Scheiner schneidert“ einfach toll und erfreue mich immer wieder daran. Nun denn, jetzt gehts erst mal raus, bin heute fast unterfordert, denn zwei Kinder sind bei Freundinnen, da ist es hier richtig ruhig. 

Genießt das feine Wetter, bis bald!

Schnitt: Zirkuskissen – Frau Scheiner schneidert

Stoff: Michas Stoffecke

Fotos: Daniel Hartinger


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Emil(y) go Dress – just for the girls

Oh man, welch eine Aufregung! Hier war die letzten Tage was los, mein Blog war weg, offline, gesperrt, was auch immer. Eigentlich wollte ich nur zwei Plugins updaten, aber dabei gab es eine Fehlermeldung und der ganze Blog war offline. OK, erst mal abwarten und als ich dann abends endlich wieder Zeit hatte mich damit zu beschäftigen wurde es immer schlimmer. Versuche ein Backup einzuspielen liefen schief und ich bekam die Meldung, dass ich keine Zugriffrechte hätte. Die Hotline vom Provider sagte mir dann, man sehe letzte Aktivitäten vom 06.01.2017- ahhhhh, seit dem hatte ich alles neu gemacht – Schluck! Mir wurde abwechselnd heiß und kalt. Da es schon spät war habe ich dann nichts mehr gemacht und nur gehofft, „Alles wird gut“! Am nächsten Tag erneut ein Backup geladen und dann ging wieder alles – zunächst! Da die Plugins noch immer nach einem Update verlangten dachte ich mir „no risk, no fun“ – super Idee, der Blog war wieder offline. Irgendwie haben wir es dann nun wieder ans Laufen bekommen und nun traue ich mich nicht mehr auch nur ein Update an diesem System zu machen. Leben wir nach dem Motto „Never change a running System!“

Was mir nun in dem ganzen Chaos aber eingefallen ist, ich habe ganz vergessen euch mitzuteilen, das wie umgezogen sind – ja wir! Nein, nicht die Familie Künstlerkind, sondern der Blog und ihr alle mit mir (zumindest hoffe ich das). So ganz habe ich mich noch nicht eingefitzt und habe auch noch nicht alles rausgefunden. Wie gefällt es euch? Die Entscheidung fiel mir nicht leicht und so ganz heimisch fühle ich mich auch noch nicht, aber so hat das ganze auf alle Fälle viel mehr Vorteile, alleine meine Linkparty kann ich nun schön auf meiner Seite darstellen und ihr werdet nicht mehr umgeleitet. Auf alle Fälle geht ein lieber DANK an Jana von Zum Nähen in den Keller und Stephan von sf-EDV.de.

Ansonsten ärgere ich mich über die Technik im allgemeinen, warum auch immer verschwinden permanent Dateien von meiner Externen Festplatte, somit sind dann Bilder weg, die ich euch zeigen wollte. Neu machen dauert oft und dann sind die Dateien plötzlich wieder da – magic! So auch meine Bilder von heute, unfassbar denn das Kleid ist so schön und meine Große trägt es sehr oft.

Also worum geht es heute – vor einiger Zeit habe ich euch schon meine riesen Sammlung von „Emil(y) Hoodies“ – Lilikidz gezeigt, da meine Dritte und auch die Große ihre Hoodies lieben und die Große am liebsten eigentlich nur Kleider tragen würde, musste ich natürlich auch mal die Kleidererweiterung testen.

Mit ihren fast 10 Jahren ist sie schon ein richtig großes Mädchen und ihr eigener Kopf wird immer deutlicher. Gut, ich kann für keines der Kinder einfach so etwas nähen – dann wird es nämlich nicht angezogen. Als die Große aber das Kleid sah, war sie sofort begeistert und ist losgewuselt um sich den Stoff auszusuchen. Das war allerdings gar nicht so einfach, denn aufgrund ihrer Größe brauche ich für sie schon etwas mehr Stoff und ihre erste Wahl fiel leider auf Stoffe, von denen schon nicht mehr ausreichend vorhanden war, das war dann kurz ein kleines Drama, aber dann konnten wir doch noch eine schöne Kombi finden. Da sie unbedingt die Schlittschuh Mädchen Applikation von Paul und Clara wollte, fiel die Wahl des Stoffes auf uni. Die Applikationsvorlage war in meinem Adventskalender drin und da ich sie selber so schön fand, juckte es mich natürlich auch sofort in den Finger diese zu nähen.

Die kleinen Schneeflocken sind wieder mit der Hand aufgestickt, ebenso das Gesicht und die Schnürung der Schlittschuhe. Wie man auf diesem Bild auch gut sehen kann, das Kleid erweckt den Anschein, dass es sich um eine Oberteil UND einen Rock handelt. Allerdings ist es ein Kleid, wobei im Ebook auch ein Tutorial enthalten ist, wie man das Rockteil als einzelnen Rock nähen kann. Auch zu sehen – die geteilten Arme, das war aufgrund von fehlender Stoffmenge und der Verhinderung von einem zu langweiligen Oberteil von Nöten, gut – der Ärmel ist etwas lang geraten, irgendwie habe ich da beim vermessen etwas geschielt.

Wenn man mag, kann man dem Kleid auch einen Loopkragen oder eine Kapuze verpassen oder den Rock aus Webware nähen, das Tochterkind wollte aber lieber einen normalen Rundhalsausschnitt, was ich auch absolut OK finde, mit Kapuze ist es aber auch sehr niedlich.

Wenn ihr das Kleid nähen möchtet, müsst ihr euch vorher das eBook Emil/y Basic oder Emil/y goes Hoodie besorgen, denn das Kleid ist nur eine Erweiterung!

Der Schnitt an sich ist schon für Anfänger geeignet, oft sind die Anleitungen für Ballonröcke oder Kleider etwas kryptisch, aber in diesem Schnitt ist es super erklärt und die Variante auch leicht umzusetzen. Die Applikation an sich habe ich etwas anders gemacht, der Clou war, dass man nur den Pulli und die Schleife appliziert und den Rest nähmalt, irgendwie konnte ich mir das mit hellem Garn nicht so hübsch vorstellen, deshalb habe ich die Vorlage einfach klassisch appliziert – kreativer Freiheit sei dank.

 

Schnitt:

Größe: 146

Stoffe:

  • blauer Sweat- Tante Hilde
  • Jersey mit Möwen – Achterwahn
  • Reste aus der Stoffkiste

Fotos: Tanja Hartinger

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Applizieren im Hochdurchsatz

Einen wunderschönen guten Morgen, eine neue Woche startet und bei uns läuft schon wieder alles auf Betriebstemperatur. Heute wollte ich endlich mal wieder eine Applikation machen und natürlich noch einen Plot ausprobieren, mal sehen, ob das alles so klappt wie ich es mir vorgenommen haben, denn auch heute ist der Tag eigentlich schon voller als voll. Aber die Geburtstagsgeschenke und Einladungen für den 3. Geburtstag der Kleinsten müssen nun mal langsam beginnen.

Aber vorher zeige ich euch drei wunderschöne Applikationen von Frau Fadenschein die schon letztes Jahr entstanden sind, ich finde alle unglaublich schön, wobei ich sagen muss, dass mir „Mimi“ ein kleines bisschen besser gefällt, ist halt irgendwie so Mädelstüddelkram. Aber die anderen beiden sind dafür eben auch Jungstauglich und somit für alle etwas.

Wie immer sind alle Applikationen wieder wunderbar erklärt, langsam gehen mir bei Berichten über die Vorlagen von Frau Fadenschein einfach die Superlativen aus, aber wer schon mal eine getestet hat, der wird mir recht geben. Allerdings sollte man nicht gerade blutiger Anfänger sein wenn man die Motive applizieren möchte, denn man sollte schon ein paar Kniffe beherrschen um auch ein sauberes Bild erreichen zu können.

Was habe ich denn dieses Mal für Applikationen im Gepäck? Zum einen haben wir da „Rentier Ralf“, den kleinen Bruder von Rudolf und mit einem schicken Pullover, Schal und Mütze kann er bei diesen Temperaturen super draußen rumhopsen.

 

Mittlerweile appliziere ich fast alles auf ein extra Stück Stoff, das hat den Vorteil, dass man am Ende nur einen Faden im Shirt hat der das Kind eventuell stören könnte. Da die Vorlage in original Größe recht groß ist, war es gar nicht so einfach ein passendes Teil zu finden auf das ich applizieren konnte, den Mini ist dann doch eben noch mini. Den Schal kann man wahlweise komplett applizieren oder aber wie ich die Enden einfach baumeln lassen. Diesen frei herumhängenden Schal finden die Kinder total schön, sie spielen ständig daran herum.

Dann gab es für die Schwester „Oskar Eisbär & Emil Pinguin“, wie das bei uns so ist, wenn der eine etwas bekommt schreit mindestens ein Zweiter, dass er/sie auch eins haben wollen. Oskar der Eisbär mit seinem Kumpel Emil dem Pinguin sind natürlich auch für das warme Wetter gerüstet. Man hat die Wahl „Emil“ neben oder auf Oskar zu platzieren, ebenso auch wieder die Möglichkeit mit dem Schal zu variieren.

Der Rockstar hat sich für den Pinguin neben dem Eisbären entschieden, ich liebe es, wenn die Figuren etwas schäl gucken, das sieht einfach immer witzig aus. Wenn ich vorher gewusst hätte, worauf die fertige Applikation kommen soll, hätte ich sie auch so an den Rand platzieren können, dass ich sie mit Nahtzugabe ohne hässlichen Rand am Saum befestigen hätte können. Da die Wahl des Trägerteils aber eine fast unendliche Geschichte geworden wäre, ist es jetzt so, wie es ist.

Und nun kommen wir zu meinem persönlichen Highlight – „Mimi und der erste Schnee“! Zwar habe ich auch eine Schlittschuhläuferin als Freebook erstellt, aber vergleichen kann man beide nicht und diese ist einfach eher eine niedliche Kinder taugliche Variante. Irgendwie fand ich, dass das Motiv auf ein kuscheliges Teil muss, eine Jacke, oder einen Kuschelpulli. Letztes Jahr habe ich  für die Kleinste den Svensson von Smalino genäht, damals war er doch noch etwas reichlich, aber dieses Jahr passt er richtig gut und da ich schon immer fand, dass da etwas fehlt, habe ich kurzerhand die „Mimi“ auf den Rücken gemacht.

Dazu trägt die Dame von Welt noch ihre „BaggyLu“, die passt auch noch immer tadellos. Die Schneeflocken habe ich mit der Hand aufgestickt, da meine Maschine keine wirklichen extra Stiche hat und ich echt zu faul war pro Flocke 2-3 Stiche zu machen und dann die nächste Linie zu nähen, so erschien mir diese Variante doch als einfachere Lösung. Ebenso sticke ich die Schnürsenkel und die Details im Gesicht mit der Hand, ich kann das so besser und ich bilde mir ein, dass es sauberer aussieht. Leider gibt es bei uns so gar keinen Schnee was die Kinder sehr bekümmert und so sitzen sie täglich hoffend am Fenster ob nicht doch etwas vom Himmel kommt.

Nun gut, ich muss los und die Kinder zur Schule und zum Kindergarten bringen, habt einen schönen Tag, bis bald!

Schnitte:

Stoff:

  • Jersey (Betty Butterpop by Jolijou und Cord – Kleewald
  • Kuschelsweat – Caro von Jordan
  • Applikationen – Reste aus der Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Mein neuer Shopper

Einen wunderschönen guten Morgen, endlich beginnen wieder Schule und Kindergarten und hier kehrt wieder wunderbarer Alltag ein. Zwei der Kinderlein haben gestern noch recht lange gespielt, das hat sich heute früh dann auch direkt gerächt. Nein ich bin nicht gemein, nur ein wenig schadenfroh.

Im Hause Künstlerkind ist dennoch gerade viel los, zum einen beginnt ganz bald der Geburtstagsmarathon der Vier aber auch viele neue Projekte laufen schon wieder im Hintergrund. Ein richtig tolles Projekt habe ich Ende letzten Jahres abgeschlossen, das hat mich mal richtig gefordert! Achtung dieser Beitrag enthält ab jetzt Spuren von Werbung. Ich durfte Kulörtexx für Makerist testen! Nach langem grübeln, was ich daraus machen könnte habe ich mich dann für eine Tasche entschieden – ja ich, eine Tasche! Ich dachte mir, wenn eine Herausforderung, dann wenigstens richtig.

Als die vier Farben Kulörtexx hier ankamen war ich total begeistert, da es handgefärbt ist bekommt das Material eine wunderschön lebhafte Struktur und die Farben leuchten so total toll!

Nun gut, das Material war da und auch der Stoff und die restlichen Zutaten die ich mir noch bestellt habe kamen auch an. Nachdem ich mir die Anleitung der Tasche durchgelesen  und den Schnitt gedruckt hatte stand ich vor meinem Material und habe es unendlich oft hin und her sortiert um die in meinen Augen perfekten Farbmischung zu erhalten!

 

Wie man sieht – es geht nicht ohne Applikation! Auch wenn diese ein wenig simpel erscheint, finde ich sie dennoch schön. Da ich nicht wusste wie es sich applizieren lassen würde und ich nicht so viel Material hatte um mir einen Fehler erlauben zu können, wollte ich einfach auf Sicherheit gehen. Allerdings habe ich auf Vliesofix verzichtet und mit Kleber gearbeitet, das hat wirklich gut funktioniert.

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Was man bedenken muss, das Material verzeiht keine Fehlstiche, wenn man einmal mit der Nadel drin war, muss man da durch, sonst hat man eben ein Loch!

Leider erkennt man auf den Bildern so schlecht, dass die eine Seite der Tasche grün und die andere blau ist, in natura sind die Farben auch noch viel schöner und man kann die Farbverläufe viel besser erkennen. Um eine noch Lederähnlichere Struktur zu erhalten kann man das Material auch ordentlich knautschen und kneten, aber so doll wollte ich das nicht haben.

Ungeschickterweise habe ich mich beim Bestellen des Gurtbandes vertan und es „zu schmal“ bestellt, deshalb musste ich leider darauf verzichten die Griffe mit dem Kulörtexx zu verstärken. Es geht auch so, aber optisch hätte es das ganze noch etwas aufgewertet.

 

Innen habe ich einen schönen Baumwollstoff verwendet, wer mir folgt, hat bestimmt gesehen, dass ich daraus auch den Leseknochen für meine Schwiegermama genäht habe. Den Oberen Rand habe ich mit Schrägband eingefasst, wenn man die Tasche aus anderem Material näht kann man es oben auch ausfransen lassen, aber in diesem Fall ging es nicht.

Da ich bisher eher wenige Taschen genäht habe, habe ich mich für die einfachste Ausstattung entschieden, ich wollte erst mal auf Sicherheit gehen und am Ende auch eine nutzbare Tasche vorweisen. Beim bearbeiten der Bilder fiel mir dann auch direkt einen Fehler auf, warum auch immer habe ich über den einen Träger genäht, bei den anderen ist es mir nicht passiert, wer weiß was ich da wieder schiefes gemacht habe.

Meine Maschine hat auch ein wenig gelitten, irgendwie wieder ähnliche Probleme wie beim Softshell, ich muss mal schauen, was das Problem ist.

Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Material ist und einfach mal etwas neues ausprobieren möchte, dem kann ich das Kulörtexx echt sehr empfehlen, es gibt sie in 16 verschiedenen Farben, es ist vegan, waschbar und reißfest. Man kann die verschiedensten Dinge daraus herstellen, gestern habe ich auch versucht es zu plotten, aber da muss ich noch ein bisschen üben, die Einstellung war noch nicht perfekt. Auch der Schnitt für die Tasche ist richtig toll, die Anleitung ist gut beschrieben und wenn man die einfachste Version näht auch absolut für Anfänger geeignet, ich konnte damit wirklich super meine Tasche nähen.

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Tag, bald gibt es noch ein paar News, vielleicht habt ihr es aber auch schon bemerkt.

 

Schnittmuster: Shopper LIZZ Nähanleitung mit Schnittmuster  – B-patterns

Stoff: Waschbares Papier (handgefärbt): Kulörtexx – 50cm x 150 cm  – Makerist, Gurtband und HELLO BEAR // Adventure Springs // Baumwollstoff by Art Gallery – Kleewald

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Es wird schaurig schön bei Künstlerkind

Ich grüße euch an diesem gruseligen Tag, ich habe heute noch einen Horror Termin vor mir und was könnte da besser passen, als euch etwas gruseliges zu zeigen.

Feiert ihr Halloween? Wir eigentlich nicht – zumindest nicht so wirklich aber der Künstlerkind Papa schnitzt jedes Jahr einen gruseligen Kürbis und die Kinder sitzen dann immer ganz kuschelig davor und gruseln sich. Allerdings sind wir noch nie raus gegangen um „Süßes oder Saures“ zu sammeln – gut wir gehen auch nicht zu St.Martin oder Karneval, von daher hat dies wohl nichts zu bedeuten.

Falls wir nun aber dieses Jahr doch auf die Idee kommen sollten, hat zumindest schon mal ein Kind die absolut passende Tasche parat, ich denke, kein Kind wird hier bei uns mit solch einer gruseligen Tasche unterwegs sein.

 

Die eine Seite ist mit einem gruseligen Kürbis versehen, ich habe die Augen etwas schräg gesetzt, so bekommt er einen deutlich fieseren Blick. Irgendwie dachte ich, es brauch noch einen grünen Strunk und habe ihn mir dazu gezeichnet. Als der Künstlerkind Papa meine Idee sah musste er erstmal einen Vortrag über Perspektive halten – „ja danke, dann zeichne du doch!“ Wie schon einige Male habe ich die Applikation zuvor auf einen Stoffrest appliziert und diesen dann etwa 0,5cm breiter als die Applikation ausgeschnitten. Optisch finde ich das absolut cool und vor allem ist es leichter nur einmal im Kreis zu nähen als in einer fertigen Tasche die ganzen einzelnen Schritte zu machen.

Aber auf einem Bein kann man nicht stehen und so bekam die andere Seite noch eine süße Hexe.

 

Die ist gar nicht so gruselig, eher eine liebe, freundliche Hexe. Mit einem Lächeln schaut sie eure Zukunft in ihrer Kugel an und danach kehrt sie den Boden oder fliegt zum Blocksberg. Als kleines Highlight hatte ich die Idee mit dem Spinnennetz, der gebogene Hut lud mich einfach dazu ein. Dieses mal hat aber der Künstler eine Zeichnung gemacht – besser ist.

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Was auf dem Weg zum Fotos machen mit der Tasche passiert ist, ist mir ein Rätsel, ich hatte sie ordentlich gebügelt und zur Seite gelegt. Da ich beim Bilder machen nicht zugegen war grüble ich noch ein wenig, was passiert ist. Dennoch sind die Applikationen total putzig. Wer Lust auf mehr hat, es gibt noch andere motive aus der Serie und ihr findet sie bei „Einfach Pellotta„.

Ach ja, ratet mal, welches meiner Goldkinder das Täschchen unter den Nagel gerissen hat – es ist unser Rockstar, welch Überraschung!

Nun leide ich still vergnügt vor mich hin und wünsche euch einen schönen Tag.

 

Schnitt: Applikationsvorlage „Halloween“ – Einfach Pellotta

Stoff: Reste aus meiner Restekiste

Fotos: Daniel und Tanja Hartinger

 

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So ganz lassen wir den Sommer nicht gehen

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen sonnigen Sonntag mit viel Zeit an der frischen Luft und einem letzten Sommerfeeling von 2016. Uns hat die Sonne wach gekitzelt und der Prinz deckt schon ganz emsig den Frühstückstisch während der Künstlerkind Papa unser obligatorisches Sonntagsfrühstück zaubert. Wir genießen  unseren Sonntag sehr, ist es doch der einzige Tag der Woche an dem wir morgens in aller Ruhe zusammen sitzen können und dann einen schönen Tag verleben. Die Woche und auch der Samstag sind immer so stressig und voll mit Terminen, da brauchen wir Sonntag dringend Entschleunigung.

Meist fahren wir dann irgendwo hin und verleben eine schöne Zeit am Rhein, im Zoo, in einem Museum,…. je nach Wetter und Laune. Neulich waren wir, wie bereits berichtet in Zons, da sind unter anderem auch die Bilder von meiner „Nautiluuus“ entstanden, irgendwie hatte ich das Bedürfnis sie in die Nähe von Wasser bringen zu müssen.

 

Ach das war wirklich ein herrlicher Tag, die Kinder sind am Rhein entlang gelaufen, haben Muscheln gesammelt, Steine flitschen lassen Schiffen gewunken, es war fast ein wenig wie Urlaub. Nebenbei konnte der Künstlerkind Papa ganz entspannt die Bilder der Shirts und für sich ein paar Landschaftsaufnahmen für spätere Studien machen. Landschaft war diesen Sommer ein großes Thema bei ihm.

 

Aber auch an Land macht sich die Nautiluuus gut, oder nicht? Ich hatte die Applikation für die Anleitung zunächst nur auf ein Stück Stoff gemacht, denn mir fehlte eine zündende Idee worauf sie letztendlich ihr Heim finden sollte. Als dann das Basicshirt von „Lybstes“ vorbei stolperte, welches man nämlich auch als T-Shirt und mit einer tollen Teilung nähen kann, kam mir der Gedankenblitz und flott auch die passenden Stoffe in die Finger. Streifen gehen immer und die sowieso. Dank Christel von „Unicoom“ habe ich ihre Inspiration mit dem „Rand“ um die Applikation aufgegriffen und in diesem Fall finde ich es passt hervorragend und gibt der Applikation auch noch mehr Tiefe.

 

Auf alle Fälle ist dies eines meiner Liebsten Shirts und passt auch hervorragend zu seine Einschulungshose von „Lotte und Ludwig“.

Jetzt habe ich auch noch eine ganz tolle Neuigkeit, da ich mittlerweile schon ein paar Tutorials und Applikationsvorlagen für euch als free Download bereit gestellt habe, gibt es nun eine Linkparty, in der ihr alle Werke, die ihr nach meinen Ideen gewerkelt habt verlinken dürft. Ich freue mich natürlich, wenn ihr dem zahlreich nachkommt, denn so verschwinden sie nicht und jeder kann sich gebündelt inspirieren lassen.

Die Linkparty findet ihr ab sofort hier.

Ich hatte euch schon berichtet, dass ich so ein wenig infiziert von den Schnitten von „Lybstes“ bin, deshalb bekam die kleine Schwester auch noch eine Kombination mit Shirt und Hose, dafür habe ich endlich den grauen „Achterwahn“ Möwenstoff angeschnitten.

 

Bei ihrem Shirt habe ich dann auch noch die Option einer kleinen Taschen genutzt, die finde ich eigentlich ganz lustig. Da ich ja auch zum Ösenjunkie geworden bin gab es eine Kordel für die Buchse, was sich in diesem Fall als enorm gut herausstellte, denn in diese Hosentaschen hat sie Tonnen von Muscheln gepackt, auf einem Bild kann man erkennen wie prall gefüllt sie ist. Natürlich durfte Mama sie dann nach einer Weile alle schleppen – gut, schleppen war es nicht gerade, aber wie immer war ich am Ende der Packesel.

 

Mal sehen, wo es uns heute hin verschlägt, so einen rechten Plan haben wir noch nicht, da der gestrige Tag recht lang und anstrengend war wird es heute wohl eher nichts aufregendes werden.

Ach ja, es gibt sogar noch ein Extra für das Shirt, man kann ein Monstergesicht darauf applizieren was ich irgendwie ganz witzig finde, aber leider keines meiner Kinder haben wollten. Aber so ist das nun mal, nicht alles was Mama gut findet wollen auch die Kinder und es nur zum zeigen zu nähen und das Shirt dann entweder im Schrank vergammeln zu lassen oder nur unter Protest dem Kind anzuziehen finde ich auch irgendwie Sinnbefreit.

Ich wünsche euch auf jeden Fall noch einen tollen Sonntag, hier duftet es schon verführerisch und ich freue mich aufs Essen.

Schnitt:

Größe: 116 und 110

Stoff:

  • Lausejunge: blauer Cord – EvLie´s Needle
  • gestreifter Jersey und uni grauer Jersey – Tante Hilde
  • Möwen Jersey – Achterwahn
  • Stoffreste Applikationen

Fotos: Daniel Hartinger

Location: Zons

 

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Kick it -Eine coole Sneaker Applikation

Guten Morgen ihr da draußen, es ist schattig geworden. Unglaublich, letzte Woche wurde noch Hitzefrei in der Schule gegeben und heute brauchte ich morgens schon eine Jacke. Na ja, Herbstanfang eben. Mein heutiger Plan erfuhr schon gestern eine Änderung in sofern, als dass eines der Kinder gestern Fieber bekam, sie hat nur rumgelegen und war anhänglich, natürlich bleibt sie dann auch zu Hause, auch jetzt obwohl sie ohne Fieber aufgewacht ist. Ich finde man sollte kranke Kinder nicht in den Kiga oder die Schule bringen. Mein Plan bekam aber eine weitere Änderung, denn auch die Große ist heute morgen krank geworden und nun auch zu Hause. So habe ich den Prinzen fix zur Schule gebracht und nun arbeite ich heute eben als Krankenschwester. Wobei so aufwendig ist es nicht, gerade spielen sie zusammen im Zimmer und ich nutze die Zeit um euch schon mal das erste Herbstteilchen zu zeigen. Ich finde es absolut genial, also alles aber ich muss sagen die Applikation ist das Highlight! Der 3D-Sneaker von Carla näht ist doch mal absolut cool! Ich liebe Applikationen und je wilder, desto besser, aber ich muss sagen, die meisten Applikationen sind doch eher etwas für kleine Kinder. Viel niedliches oder Autos und Dinos für Jungs. Für größere Kinder ist die Auswahl da sehr eingeschränkt. Nun wurde da aber Abhilfe geschaffen.

Die Bilder sind bei einem kleinen Ausflug entstanden, ein herrlicher Ferientag und wir haben ihn genutzt und sind mit den Kindern nach „Zons“ gefahren, das ist nicht so weit von uns weg, man kann am Rhein spazieren und durch ein mittelalterliches Städtchen laufen, ich fahre da sehr gerne hin.

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Den Sneaker gibt es in zwei verschiedenen Varianten, ich habe die Version „B“ gemacht, da liegen die frei beweglichen Teile oberhalb der Kappe. Die Zunge habe ich im oberen Bereich auch nicht festgenäht, so entsteht ein Maximum an 3D-Effekt.

So ein Schuh möchte natürlich auch würdig in Szene gesetzt sein, ihn nur auf ein Stück Stoff zu applizieren und ihn dann irgendwann in einer Kram Kiste wieder zu finden wäre eine Schande!

Deshalb gab es für den Rosa Schuh direkt ein ganzes Set – bestehend aus Oberteil und Hose, beide Schnitte sind von „Lybstes„, auf das Label wurde ich im Sommer durch die coole Strandtasche aufmerksam und nun bin ich infiziert, hier gibt es nun einiges davon, aber das zeige ich euch ein andermal.

 

Die Pumphose finde ich in sofern total witzig, als dass sie eine seitliche Tasche hat, die echt mal etwas anders ist als die üblich aufgesetzten Taschen, über das Fassungsvermögen bin ich glatt geflashed, denn da passen Tonnen von Muscheln rein, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen, ihr wäre fast die Hose runtergerutscht, so schwer wurde sie.

Das Oberteil ist ein klassisches Basic Shirt ohne Extras – außer der Applikation! Ich finde, manchmal ist weniger mehr. Ich mag einfach das gesamte Outfit, altrosa und dazu passende Sterne, absolut mein Geschmack.

 

In Zons gibt es viele tolle gut erhaltene Bauten und Türen, ich stehe total auf diese „alten“ Sachen und die Kinder fanden es zum Glück auch sehr spannend, am liebsten wären sie hinter jedes Eckchen oder jede Tür geschlüpft um zu sehen was sich dort verbirgt.

 

Die Treppe hatte es der Kurzen echt angetan, sie lief dort zig mal rauf und runter und klettert dort rum, einfach nur herrlich, zum Glück konnten wir es mal schaffen, alle vier auf einem Bild zu vereinen, aber ob man es glaubt oder nicht, von den gemachten 25 Bildern gibt es nicht eines, auf dem mal alle schön lächeln, einer macht immer Faxen!

Egal, um mal wieder auf den Sneaker zu kommen, auf einem Bein kann man bekanntlich nicht stehen, deshalb gab es einen zweiten Schuh, dieses mal für den Prinzen, denn der wollte auch so eine coole Applikation!

Da die Einschulung kurz bevor stand und er noch einen Beutel für Ersatzkleidung brauchte, habe ich gedacht – günstige Gelegenheit, da mache ich direkt den Sneaker drauf, Verwechslungsgefahr oder Schwierigkeiten bei der Wiedererkennung des Beutels sind da absolut ausgeschlossen!

 

Er hat sich den Stoff selber zusammengestellt, es sollte auf alle Fälle keine langweilige Version geben. Auch für ihn habe ich die Version mit den oben liegenden Seitenteilen gemacht, ich finde die einfach cool. Der Beutel ist von „Heidimade„, und RuckZuck genäht, irgendwie habe ich vergessen Bilder von Innen zu machen, aber so spannend ist es darin auch nicht. Wie all ihr Schnitte ist auch diese for free und ihr bekommt ihn in ihrer Gruppe. Der Außenbeutel ist aus Cord und innen habe ich Webware verwendet.

Ich muss ja sagen, als Carla mir von der Idee mit dem Sneaker berichtete und ich sah, dass dort Ösen verarbeitet werden, hatte ich echt etwas Bammel, denn bis dahin habe ich noch nie Ösen benutzt. Ich hatte mir zwar die „Vario Zange“ gekauft, aber die lag schon eine ganze Weile jungfräulich und original Verpackt hier rum, zwischendurch habe ich echt überlegt, ob ich sie nicht mal verschenken soll. Aber nachdem mich Carla gefragt hat, ob ich den testen möchte konnte und wollte ich einfach nicht ablehnen, zu genial ist die Idee und man muss auch einfach mal offen für neues sein. Also – Augen zu und durch! Was soll ich sagen, Ösen sind soooo easy zu händeln und mit der Zange geht das richtig super. Seit dem bin ich ein Ösenjunky geworden.

Also, wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der schnappt sich die Sneaker Applikation bei Carla, sie hat sie nämlich for free zum Download auf ihrer Seite!

Noch ein Wort zum Schwierigkeitsgrad, die Variante „A“ mit den unter der Kappe liegenden Teilen ist etwas einfacher zu nähen und kann von etwas geübten Anfängern bewältigt werden. Für die Variante „B“, die ich euch gezeigt habe sollte man schon deutlich geübter sein, denn man muss wesentlich akkurater arbeiten und beim Ausrichten etwas Geschicklichkeit mitbringen.

Auf alle Fälle sind das nicht die letzten Sneaker im Hause Künstlekind, da wird es ganz sicher noch den ein oder anderen geben. Wer jetzt noch ganz viele der wunderbaren Designbeispiele sehen mag, der flitzt schnell zu Carla, da könnt ihr eine Sneakerbilderflut bewundern.

Jetzt wünsche ich euch einen schönen Tag, ich denke wir kuscheln erst mal und dann werden wir noch lecker Schokobrötchen backen, das hebt auf jeden Fall die Stimmung. Was macht ihr heute schönes?

 

Schnitt:

Größe: 110

Stoff: altrosa Sterne Jersey – Caro von Jordan, altrosa Jersey – Ewirala, grauer Babycord – Tante Hilde Tante Hilde und Reste für die Applikationen aus der Restekiste und die Kordeln – SweetCrafts

Fotos: Daniel und Tanja Hartinger

 

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Sweet summer dreams

Einen wunderbaren Freitag Morgen, das Wetter ist fein und das Wochenende steht vor der Tür, ist das nicht schön? Heute gibt es wieder allerlei Dinge zum freuen, denn beim #Applikationswettbewerb von Carla näht und mir trudeln immer weitere Bilder ein, das ist so wunderbar und es fällt schon jetzt schwer sich zu entscheiden. Die Jury wird einen echt harten Job haben wenn sie ab dem 01.10.2016 die Gewinner küren darf, auch ihr alle habt ab dann die Qual der Wahl den Publikumsliebling bestimmen zu dürfen.

Dann freue ich mich, das wir morgen auf einer Hochzeit sein werden, die Kinder sind schon seit Tagen total aufgeregt, mal sehen wie das wird.

Und natürlich freue ich mich euch wieder etwas zeigen zu können. Irgendwie habe ich total vergessen euch meine weiteren Schlafanzüge von „Almfee“ zu zeigen. Vor einer Weile habe ich euch nur die beiden Schlafanzüge der Mädels mit den Meerjungfrauen gezeigt aber irgendwie unterschlagen, dass ich noch mehr gemacht habe.

Einmal habe ich nur das Oberteil gemacht, da brauchte ich dringend eine Unterlage für „Piepmatz Pia“ um die Bilder für das Freebook machen zu können.

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Denn ich wollte euch auch eine Anleitung für die Variante des „Nähmalens“ zeigen, da kam das Shirt gerade passend daher.

 

Irgendwie wollte ich auch noch die Applikation von „Pia“ testen und da habe ich dann noch einen ganzen Schlafanzug gemacht, Das Tochterkind ist begeistert. Also Schlafanzüge in „natürlicher“ Umgebung zu fotografieren ist gar nicht meins.

Aber ich mag den Schlafanzug, der tolle Bio Ringeljersey lässt sich einfach unheimlich gut verarbeiten und farblich ist es ganz die Farbe unserer Dritten. Pia wird hier sowieso geliebt, wenn es nach dem Kind ginge sollte ich bitte noch viel mehr davon machen.

Meine letzte Variante ist dann schon eher cool, den Stoff hatte ich schon für die große Schwester vernäht und der Rockstar war da schon etwas beleidigt, dass sie leer ausging, so habe ich ihr eben einen Schlafanzug daraus gemacht.

 

Auch dieser kam richtig gut bei ihr an, aktuell wird er getragen, das war auch fast der Wink mit dem Zaunpfahl der mich daran erinnerte, dass ich ganz vergessen hatte euch die Bilder zu zeigen. Dieses Mal bin ich in den Garten um die Bilder zu machen, das war wesentlich einfacher.

Schick zum Schlafanzug geht auch ein „Garnelenkrönchen“, die Frau von Welt weiß einfach, dass man auch im Schlaf gut aussehen muss.

Wie man sieht, kann man die Arm und Beinabschlüsse unterschiedlich gestalten, das finde ich super, mal mit mal ohne Bündchen, genau wie man es für das Kind mag. Der Schnitt ist auf alle Fälle Anfänge tauglich und wie ich es liebe ganz schnell genäht. Je nach Stoffwahl muss es auch kein Schlafanzug sein, man kann es auch als kurzes Kuschel oder Spiele Outfit nutzen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, hier wird jetzt geweckt, denn unser Tag startet heute ausnahmsweise sehr, sehr früh.

Schnitt:

Größe: 110

Stoff: Criss Cross White Sweat, BLACK&WHITE/ PLUS BLACK – Kleewlad, weißer Jersey – Ewirala, Biojersey geringelt – Eco filum  und für die Applikation Reste aus der Kiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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Der coole Hai – Kai

Einen wundervollen Montag Morgen euch da draußen, wir starten in eine neue Woche und sie ist wie immer schon wieder gut gefüllt.

Der #Applikationswettbewerb von Carla näht und mir läuft auf Hochtouren, die ersten Bilder sind eingegangen und ich kann euch sagen – Hammer! Sehr unterschiedliche Werke, sowohl die Applikationen, als auch worauf sie appliziert wurden. Jetzt müssen wir alle noch bis zum 01.10.2016 warten bis wir sie öffentlich zeigen können.

Um dem ein oder anderen noch ein wenig INSPIRATION zukommen zu lassen zu können, zeige ich euch heute wieder mal eine Applikation von „Frau Fadenschein“, endlich hatte mein Sohn mal Glück und ich konnte etwas für applizieren, Meerjungfrauen und Rotkäppchen sind sogar nicht seins.

„Kai der kleine Hai“ hingegen ist so ein richtiges Jungs Motiv, ein cooler Hai mit Surfbrett und das auf einem coolen Shirt – geht immer!

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Ein freches Grinsen im Gesicht und leicht am Surfbrett geknabbert, das findet der Prinz toll und deshalb ist das Shirt auch wirklich oft im Gebrauch.

Ich stehe total auf den Streifenstoff, leider sind nun alle meine Meter aufgebraucht und ich habe nur noch kleine Fitzelchen für Applikationen. Ich mag die Applikation sehr, wie immer ist die Anleitung super klar und strukturiert, es wurde auch daran gedacht was ist, wenn man die Applikation unten am T-Shirt Rand applizieren möchte. Die Einzelteile sind gespiegelt und klar beschriftet. In diesem Fall ist die Applikation nicht ganz so aufwendig und auch für Anfänger gut zu meistern.

 

Wie sollte es anders sein, als Shirt habe ich wieder den „Lausejungen“ von „Lotte und Ludwig“ genommen, da sind der Prinz und ich uns einig, das ist absolut SEIN Shirt.

Mittlerweile nähe ich kaum noch etwas ohne Applikation aber es ist wie eine kleine Sucht und was will ich machen, ohne einen Plotter oder eine Stickmaschine hat man nun mal wenig andere Möglichkeiten. Mal sehen, wie lange meine Kinder mich damit noch austoben lassen, noch fragt sogar die Große ganz oft ob ich die ein oder andere Applikation machen könnte, darüber freue ich mich natürlich sehr.

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche, heute gibt es einen weiteren HAMMER Sponsor für den #Applikationswettbewerb, am Samstag geht’s zu einer Hochzeit und ansonsten freue ich mich darüber das ihr alle da seid.

 

Schnitt: Kai der kleine Hai– Frau Fadenschein und  Lausejunge Größe 80-140 – Lotte & Ludwig

Größe: 116

Stoff: Ringel Jersey – Tante Hilde und Reste aus der Restekiste

Fotos: Tanja Hartinger

 

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