#WGWK2017 Mein Tag!

Hi, ist das noch jemand, der mich sehen kann? Ich weiß, ich hatte Besserung gelobt, aber leider ist das Leben 1.0 nicht immer so, wie man es gerne hätte und so müssen einfach auch mal andere – auch sehr liebgewonnene Dinge zeitweise pausiert werden.

Heute bin ich nun aber doch mal kurz da, denn beim #WGWK2017 von Jana von „Zum Nähen in den Keller“ nicht mitzumachen war keine Option, deshalb hatte ich mich angemeldet und freue mich dabei sein zu dürfen.

Was habe ich für dieses tolle Ereignis gemacht? Seid ihr neugierig? Ha, ihr glaubt es nicht, es ist dieses Jahr nix genähtes sondern etwas auf einem anderen Gebiet sehr „anziehendes“!

Neben dem Nähen und fröhlichem Rezepte testen habe ich dieses Jahr eine weitere Leidenschaft entdeckt und zwar das Schmuck häkeln aus Draht! Es ist super entspannend und meditativ und das aller Beste daran – ich kann es überall machen und es bedarf kaum Platz – OK, schon aber in dem Moment des „sträkelns“ braucht man nur den Draht und die Häkelnadel.

Nun wandert ein solcher Anhänger in die #WGWK und dann irgendwann zu…..

Da jeder farblich einen eigenen Geschmack hat, werde ich natürlich einen Anhänger nach den Wünschen derjenigen, die ihn erwählt hat sträkeln, ich bin gespannt, welche Farbe es werden wird.

Natürlich habe ich nicht nur die Aufgabe ein Teil in die Kiste zu legen, sondern ich darf mir auch etwas von den drei sich heute in der Kiste befindlichen Dinge aussuchen, was es sein wird – ich habe keine Ahnung! Es bleibt also für uns alle spannend.

Habt einen schönen Sonntag, ich hoffe, ich schaffe es endlich mal euch noch den letzten der vier Geburtstage zu zeigen, denn der Piratengeburtstag vom Prinzen war richtig toll!

Künstlerkind lernt Schmuck zu stricken!

Ich grüße euch und wünsche euch einen wunderbaren Sonntag! Heute ist es bei uns etwas ruhiger, die Große hat bei einer Freundin übernachtet und ist auch noch dort und der Künstlerkind Papa sägt gerade Stöcke für die Schule, so entspanne ich mich mit den drei anderen und wir kuscheln, spielen und futtern Zaubernüsse.

Gestern hatte ich einen wunderbaren Tag, ich war mit einer Freundin auf einem Workshop zum Thema häkeln/stricken mit Draht. Neulich sah ich in einer Gruppe eine wunderschöne Kette aus Draht und schrieb Stefanie von Design-Atelier Stefanie Mohr direkt an. Dabei erfuhr ich, dass sie auch Workshops gibt, in denen man lernen kann wie man das macht. Lustiger Weise hat meine Freundin zeitgleich mit ihr geschrieben ohne das wir voneinander wussten. Etwas später schrieb ich eben diese Freundin an und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte mit mir zu einem Workshop zu gehen. Tja und gestern war es dann auch schon so weit. Wir wurden mit ganz viel Schnee empfangen (in Düsseldorf liegt nix) und dann durften wir uns im Showroom umsehen. Oh Hilfe, am liebsten hätte ich mich dort quer durch das Sortiment geshoppt, so schön sind die Sachen, aber man muss auch noch Wünsche haben können, sonst wäre es doch langweilig. Dann ging es an den Arbeitstisch, dort lag schon alles für uns bereit und als kleines Goodie gab es frisches Obst, Kekse und Getränke. Mit uns waren noch zwei weitere Teilnehmerinnen dabei und nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, ging es auch schon los.


Ich muss ja gestehen, ich hatte mich noch nicht zu dem Thema belesen und so konnte ich mir auch gar nicht vorstellen, wie das nun tatsächlich funktionieren könnte. Aber dafür waren wir da und los ging es. Es gibt eine sogenannte Basis, das ist ein vorgestricktes Stück und an diesem beginnt man dann mit seinem tatsächlichen Werk. Davor mussten wir uns aber erst für eine Farbe entscheiden, die Qual der Wahl – es wurde anthrazit.


Dann sollten wir unsere ersten Maschen machen, dafür erst mal die richtige Haltung einnehmen und anfangen. In meiner Vorstellung hätte ich schon eine komplett falsche Haltung eingenommen und mich somit die ganze Zeit verkrampft. Wobei ich sagen muss, man muss sich daran gewöhnen, denn ich habe mich immer wieder dabei ertappt, das ich langsam in die falsche Haltung gerutscht bin. Nun wurde fleißig Reihe um Reihe gestrickt, mal ging die Masche leichter, mal schwerer und von gleichmäßig war ich sehr weit entfernt. Aber ich kam erstaunlicherweise richtig schnell voran und schon bald hatte ich meine geforderte Länge erreicht. Noch konnte ich mir aber nicht vorstellen wie aus dieser „Wurst“ ein Ring entstehen könnte. es gab noch ein paar andere Handgriffe und Arbeitsschritte die ich tätigen musste bis mein Ring optisch ein Ring war. Nun nur noch auf meine Größe bringen und dann war er fertig – mein erster Ring! Also, ohne mich selber loben zu wollen bin ich wirklich stolz auf mich. Das war mein aller erster Versuch und am Ende direkt mit einem fertigen und passenden Ring dort zu sitzen war schon richtig toll.


Nachdem alle soweit waren gab es eine kleine leckere Pause mit Flammkuchen (extrem lecker) und dann ging es an die Blume. Oh mein Gott, das war etwas. Anfangs war es fast „leichter“ als der Ring, denn die Basis war nun größer und somit hatte man richtig viel Platz zum arbeiten. Allerdings musste man schon ziemlich schnell Maschen zusammennehmen und da wurde es sehr schnell sehr eng und richtig friemelig, Ich kann euch sagen, da wurde ich echt gefordert. Aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, jetzt suche ich noch eine Kette an die ich meinen Anhänger machen kann.


Auf alle Fälle bin ich total angefixt und habe schon direkt beim Künstlerkind Papa nach Werkzeug ersucht, zum Glück hat er das ein oder andere schon da und da wir die Häkelnadel, die Basis und unsere Rolle Garn behalten durften kann ich zumindest schon mal ein bisschen weiter üben um einfach auch geschickter zu werden. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf einen weiteren Kurs und kann euch dieses Handmade Projekt wärmstens empfehlen.

Bis bald…..

 

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