Let the Party started,….

Happy Birthday Maika aka Maikäfer, wir alle feiern mit Dir Deinen 3 Bloggeburtstag! Auch dieses Jahr gibt es wieder eine tolle Aktion bei der ich sehr gerne dabei bin. Denn „Aller guten Dinge sind 3“!

Das klingt jetzt für den uneingeweihten Leser etwas kryptisch, die diesjährige Aktion gliedert sich in 3 Schritte.

  • Schritt 1: Jeder Teilnehmer hat sich angemeldet und hatte Zeit sich etwas auszudenken und zu werkeln. ABER – kein fertiges Werk, man soll etwas anfangen und diesen Anfang an eine ausgeloste Person verschicken.
  • Schritt 2: Jeder bekommt ein angefangenes Teil und arbeitet weiter daran, aber stellt es nicht fertig und versendet es wieder an eine weitere ausgeloste Person!
  • Schritt 3: Das Teil wird finalisiert und verbleibt bei einem.

Klingt alles super, allerdings war für mich die Herausforderung – was soll ich machen! Es sollte etwas sein, dass man gut fertigstellen kann, aber Potential hat über zwei Etappen zu gehen. Jeder soll sich individuell damit beschäftigen können und es sollte auch nicht zuuuuuuu aufwändig sein. Joa, hat super geklappt! Ich habe Pläne gemacht und verworfen, neue Pläne gemacht und wieder verworfen und ahhhhhhhhh, bin fast verrückt geworden weil mir nix einfiel. Dann, eines Abends hatte ich den Gedankenblitz:

Es ist etwas, was zwar nicht ungewöhnlich für mich ist, aber was ich nicht so oft mache und dementsprechend auch nicht oft zeige. Wer mir schon ein wenig folgt, hätte bestimmt auf etwas appliziertes getippt, oder evtl. ein Kuscheltier, aber nein, ich habe mich für…..

… den Kopf einer Waldorfpuppe entschieden. Gut – so ganz unaufwändig sind diese Puppen jetzt nicht, aber je nachdem welche Art man macht, gehen sie doch recht flott. Der Kopf an sich ist eines der aufwändigsten Teile, wenn der gemacht ist, geht es in der Regel recht gut voran.

Zunächst habe ich aus der Watte eine Kugel geformt und diese in den Verbandsschlauch gefüllt, unten wird es mit einem dicken Garn fest verschlossen.

Soweit so gut, um dem Gesicht ein wenig Kontur zu verschaffen müssen die Gesichtspartien abgeschnürt werden – klingt brutal, ich weiß.

Das bedarf auch ein wenig Geschick, bei meiner ersten Puppe habe ich damals auch Hilfe gehabt. Unser Kindergarten bietet hin und wieder Puppennähkurse an und da bin ich immer sehr gerne dabei, das macht unheimlich viel Spaß und man lernt auch immer wieder etwas dazu.

Nachdem die Konturen stehen, wird der Kopf mit Trikot umhüllt, welche Farbe man da nimmt, ist jedem selber überlassen, ich nehme immer Hautfarbe.

 

Der Stoff muss sehr straff über die Kugel gespannt werden und die Nähte verschließt man mit dem Matratzenstich, noch am Hals abschnüren und das Grundgerüst steht.

So habe ich dann auch meinen Kopf mit einer kleinen Karten auf die Reise geschickt. Ich habe mit Absicht keine Haare daran gemacht und auch das Gesicht habe ich frei gelassen. Ich finde, das sollte die Besitzerin selber auswählen, denn das spiegelt die Persönlichkeit der Puppe wieder.

Ich hoffe mein „Wichtel“ steht jetzt nicht ganz hilflos da und kann damit nichts anfangen. So schwer ist es nicht und wenn gar nichts geht, ich habe hier ein paar Ideen.

Ganz viel Spaß dabei und ich bin schon gespannt, wie die Puppe am Ende aussehen wird, vielleicht wird es auch ein Schnuffeltuch mit Kopf oder, oder, oder…. Man weiß es nicht.

Jetzt schaue ich mir erst mal in Ruhe die Sachen der anderen an und versuche zu eruieren, welches sich auf den Weg zu mir machen wird.
Falls ihr auch gerne mal eine Puppe nähen möchtet, das Buch Die Waldorfpuppen – wie man sie macht, wie man Ihr Kleider näht vom Verlag Freies Geistesleben.

Habt einen schönen Abend!